"Viele denken, dass Zocker nur Opfer sind"
Am Donnerstag begannen in Köln die World Cyber Games. jetzt.de hat Antonia Jilek, 19, gefragt, wie aus dem Computerspielen ein Sport wird - sie ist eine der erfolgreichsten Counter-Strike-Spielerinnen Deutschlands
Hallo Antonia, ich habe früher ab und zu Counter Strike gespielt, das ist aber schon zwei, drei Jahre her. Wie lange bräuchtest du, um mich fertig zu machen? Hm, weiß ich nicht. Manche lernen Counter Strike sehr schnell, andere nicht. Aber ich bin ziemlich treffsicher, deshalb würde ich dich am Anfang schon ganz gut fertig machen... Wann hast du angefangen, Counter Strike zu spielen? Etwa vor fünf Jahren. Mein Bruder hat bei uns zu Hause eine Netzwerk Party gemacht. Ich war 14 und hatte den Computer vorher nur zum chatten benutzt. Trotzdem wollte ich unbedingt mitspielen. Heute bist du 19 und eine der besten Spielerinnen in Deutschland. Wird dir Counter Strike nicht irgendwann langweilig? Nein, eigentlich nicht. Es ist ein Teamspiel, man ballert nicht nur einfach Leute um, sondern muss taktisch vorgehen und mit seinem Team kommunizieren. Wie kam es, dass du an Turnieren teilgenommen hast? Am Anfang habe ich nur für mich gespielt und hatte keine Ahnung vom professionellen Spielen. Ich habe nie daran gedacht, an einem Turnier mitzumachen und eine Zeitlang wollte ich sogar mit dem Spielen aufhören. Dann wurde ich gefragt, ob ich nicht in einem professionellen Mädchenteam spielen will. Gibt es im eSport extra Turniere nur für Jungs und nur für Mädchen? Extra Turniere für Jungs gibt es nicht, für Mädchen aber schon. Es wird eben immer gesagt, dass Männer eine Stufe höher spielen als Frauen...
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endlcih mal kein mörder-bericht.
danke dafür.
[/OT]
silanea sagte:
@lea2: (Professionelles) PC-Spielen ist genauso sehr oder wenig Sport wie Schach, Bogen- oder oder Sportschießen. Dass die meisten Muskeln dabei nicht gefordert werden ist natürlich klar. Konzentration, Reaktionsfähigkeit, Selbstkontrolle und Willensstärke sind aber in gleichem Maße gefragt wie bei "richtigen" Sportarten. Und falls du glaubst, so ein Zockerturnier sei keine körperliche Belastung, dann unterhalte dich mal mit Ligaspieler(inne)n.
doch, ich kenne die körperlichen belastungen vom langen am pc sitzen, keine frage. ein grund mehr, für mich nicht ewig zu zocken, aber wems gefällt soll daran seinen spaß haben. wenn mich was an der sache nervt, dann ist es der mehr als weniger sinnlose stromverbrauch. so wie der motorsport für mich treibstoffverschwendung ist, auch wenn das argument, daß da technologien für den normalen automarkt getestet dagegengehalten wird.
und der e-gitarrist spielt dann eben die gute alte wandergitarre am lagerfeuer ;)
und ja, ich weiß, daß bei pc spielen einige nicht zu verachtende kognitive fähigkeiten trainiert werden, was sicherlich auch nicht verkehrt ist, obwohl man die sicherlich auch anders trainieren könnte. trotzdem ist eSport ne mißratene wortschöpfung
bernweich sagte:
gut!
endlcih mal kein mörder-bericht.
danke dafür.
kann ich nur zustimmen.
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07.11.2008 - 19:14 Uhr
ficken21