Quantenphysikalische Betrachtung des Mannes
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist das in der Quantenphysik so, erst wenn du misst, legst du den Wert von irgend einer "Observablen" fest. Auf Mannsein angewandt ist das sogar auch fruchtbar: Erst wenn du auf dein Mannsein hin "gemessen" wirst, kannst du überhaupt Mann sein. Fazit: Erst der oder die Messende macht dich zum Mann. Wie schön, die Partnerin (z.B.) ist der Spiegel, indem ich mich selbst erkenne. Denn es bleibt sonst die durchaus philosophische Frage, was Mann denn sei, wenn das in seinem Umfeld folgenlos bliebe, wie eingekerkert oder gefangen im luftleeren Raum. Natürlich ist es korrekt aber weniger romantisch, wenn man feststellt, dass eigentlich jeder Kontakt, jede Interaktion, jede Kommunikation dich erst zu dem macht was du bist, nicht nur mit der Partnerin. Vielleicht ist diese Beziehung aber doch herausragend, weil diese gerade auch maßgeblich durch das Mannsein definiert wird. Und ein weiteres: die Wahl der Observablen ist frei, die Messende legt selbst fest, wo sie das Mannsein konstatieren möchte. Insofern bist du erst einmal du und nicht ein Mann, bis jemand (die Partnerin, ich nehme mal aus Willkür diesen Fall, ohne andere Orientierungen diskriminieren zu wollen...) mit einem Maßstab, einem Bild von einem Mann daherkommt und schaut, ob du passt. Im Fragebuch fragte sich die Damenwelt bereits, wo denn die guten Männer wären. Hier ist zumindest schon der Ansatz: es gibt keine Männer, wenn ihr sie nicht durch testen dazu macht. Dies trifft definitiv auch auf "gute Männer" zu. Wenn sich keine Frau findet, die zumindest meint, zu wissen was ein guter Mann ist und dann losgeht und sucht, kann es keine guten Männer geben. Wie unschön, dass ich eigentlich in meinem Mannsein von anderen abhängig bin. Oder können Quanten sich auch selber messen?- So ist das mit dem Schreiben.... Geschirrspüler 21.08.2009
- Wann ist ein Mann ein Mann? 17.10.2008
Werd in der Mittagspause was dazu schreiben.








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22.10.2008 - 23:32 Uhr
fraeuleiningeborg