19.10.2008 - 22:03 Uhr

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#50f

Text: brokensocial

Hier endet die Reise also: Bei dir.


Ich tippe ein paar Ziffern hintereinander, es müssen an die zwanzig sein und dabei schließe ich manchmal die Augen, damit sich vielleicht eine andere Nummer hinzu verirrt und ich völlig woanders lande. Nicht bei dir, nicht bei deinem weichen Mund.
Ich höre den Wahlton und es strömt ganz viel Wärme in meine Brust, meine Finger fühlen sich an wie im tiefsten Winter. Ein lautes Rauschen, manchmal nur ein Knacken, dabei will ich nur durch zu dir, heran an deine Stimme und dein Gefühl für mich. Hier endet die Reise also: Bei dir.
Vorbei an all den anderen die da waren, die ich liebte, die mich liebten. Und mit jedem weiteren verging ein Jahrhundert voller Rastlosigkeit. Da war L., der geglaubt hatte, man könne die Liebe nicht halten. Oder F., dem alles viel zu groß vorkam und der an mir und meinen Fragen kaputt zu gehen schien. Doch du bist nicht L., und auch nicht F.
In manchen Zeiten glaube ich, ohne dich wäre die Welt nicht die Welt gewesen.
Da streife ich mein Nachtkleid von der Haut und sehe im Mondschein deinen Blick, ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich kann es nur flüstern, mit jedem deiner Fehler liebe ich dich mehr und mehr und mit jedem Schritt der zwischen uns liegt fehlst du mir mehr und noch ein Stück mehr. Ich weiß dass du auf meinen Anruf wartest und du weißt dass ich dich anrufen werde denn ich weiß: Es ist das Ende einer Reise. Einer großen Reise zu den Männern. Und sie endet hier bei dir.



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7 Kommentare

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gewitterhexe
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Mag ich Mag ich nicht

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19.10.2008 - 23:33 Uhr
gewitterhexe

ach. wie gut.

bluemerant
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Mag ich Mag ich nicht

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20.10.2008 - 19:29 Uhr
bluemerant

oh.

didiaufreisen
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Mag ich Mag ich nicht

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20.10.2008 - 22:32 Uhr
didiaufreisen

=) sehr fein! *

pinoccio
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Mag ich Mag ich nicht

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20.10.2008 - 23:58 Uhr
pinoccio

schoen.
jedem ende wohnt ein zauber inne

sobru79
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Mag ich Mag ich nicht

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23.10.2008 - 14:08 Uhr
sobru79

berührend!

being_held
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Mag ich Mag ich nicht

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22.11.2008 - 03:24 Uhr
being_held

so gut, wie eh und jeh, ich merke dich noch am ton, ich könnte deine texte glaube ich aus hunderten heraussuchen, und würde ihren zauber wieder finden. der ist der kitt zwischen den worten, was aus den ritzen zwischen den wörtern quilt und sie ganz verzaubernd übersprudelt, als destillat ihres eigenen wesens. und man fragt sich: was ist nun zwischen den zeilen lesen? sind nicht sie die fugungen und du selbst, dein ich liest man außerhalb der fugen, weiß auf schwarz, deine phantasie und deine worte – bezaubernder unfug ist nun die phantasie. nur so kann die revolution beginnen. :)

dreamarc
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Mag ich Mag ich nicht

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02.12.2008 - 15:52 Uhr
dreamarc

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brokensocial unbekannt

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