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Macht

| 03.10.2008 19:00  

Interview: "Investmentbanker sind kriminell"

Oskar Lafontaine über seine Reformvorschläge für die Finanzmärkte, warum er schon vor zehn Jahren alles besser wusste und manchmal eine Sitzung des KfW-Verwaltungsrates schwänzt
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wintersteff 03.10.2008 | 20:03
...antworten fast im Stile von Palin :D

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Crushed_on_You 03.10.2008 | 20:53
Immer dieses Rechthaben - schlimm schlimm. Aber dann auch noch dieses Rechtbehalten...



Was mir auch auffällt: das kein deutscher Journalist das Wort "Ideologie" sinnvoll verwenden kann.

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adaptiv 03.10.2008 | 21:34
lafontaine hat sich zu einem Demagogen übelster Sorte entwickelt. Hat zu allem etwas polemisches - mit einem Gran Wahrheit gemischt - zu melden. Aber er bezeht keine eigene verantwortunsgvolle Position.
Urteil: Zunehmend GEMEINGEFÄHRLICH

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Crushed_on_You 03.10.2008 | 21:45
adaptiv sagte:
lafontaine hat sich zu einem Demagogen übelster Sorte entwickelt. Hat zu allem etwas polemisches - mit einem Gran Wahrheit gemischt - zu melden. Aber er bezeht keine eigene verantwortunsgvolle Position.
Urteil: Zunehmend GEMEINGEFÄHRLICH

Bin kein LaFo fan, aber:
Blabla.

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Shorebilly 04.10.2008 | 01:04
beeindruckend wie lafontaine es hier bei fast jeder einzelnen antwort schafft, sich als "experte" voellig zu disqualifizieren. nur mal ein mehr oder weniger willkuerliches beispiel:
"Die Asienkrise 1997/98 war das Ergebnis von Währungsspekulationen, ebenso die Krise in Lateinamerika zwei Jahre später." => und trotzdem geht es allen beteiligten mittlerweile deutlich besser als vor der zeit der freien wechselkurse.
"Und die Volkswirtschaften, die nach solchen Krisen zu festen Kursen übergingen, wie China und Indien, wachsen am schnellsten." => klar, und zwar auf kosten aller anderen. fuer die gesamtheit ist diese verzerrung eher schaedlich.

wirklich traurig bei dem ganzen ist nur das es tatsaechlich noch leute gibt, die diese fraggle waehlen.

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Harhar 04.10.2008 | 01:10
hitzige Diskussion!
Stimmt schon, was der Herr Lafontaine da fordert klingt echt schon irgendwie unheimlich und nicht minder populistisch wie die Aktionen die er seinen politischen Gegnern da vorwirft.

Nebenbei:
Der Satz "Sie stülpen doch einfach Ihre überholte Ideologie über ein aktuelles Problem." hat mich überrascht. Sollten Journalisten diesbezüglich nicht etwas neutraler agieren?

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Crushed_on_You 04.10.2008 | 01:40
Das Journalismus "neutral" sein kann ist ein äußerst hartnäckiges Gerücht. Deswegen gibt es ja immer noch die "Kommentar"spalten.
Insofern ist dieser Ausfall eher erfrischend.

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Crushed_on_You 04.10.2008 | 01:40
"Dass"

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obsidian 04.10.2008 | 01:41
Naiv, wer denkt in einem Interview ginge es um den Interviewten. Ein krasses Beispiel dafür, dass der Fragende seine Meinung durchdrückt und den Gefragten nur braucht um sich an ihm zu reiben und die Überlegenheit der eigenen Position scheinbar zu illustrieren.

Die "Frage" in der die Frager Lafontaine eine überholte Ideologie vorwerfen ist fast schon selbstironisch angesichts der eigenen Fixiertheit auf die "freie Marktwirtschaft".

Ein weiterer Glanzpunkt: "Damit kastrieren Sie die Branche so, dass sie ihre Funktion für die Marktwirtschaft nicht erbringen kann." Ein Unsinn sondergleichen, als ob eine Marktwirtschaft hochriskiofreudige Investmentbanken bräuchte, die quasi ohne Absicherung über Einlagen Geld verleihen das sie gar nicht haben. Und dann das Risiko "streuen" in dem sie es in verschiedenster Form und immer wieder aufteilen und bündeln bis keiner mehr weiß wo eigentlich welches Risiko liegt... was dann, wenn allen klar wird, dass das Risiko nicht weg ist, nur weil man es nicht mehr sieht, das ganze System ins Straucheln bringt.

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obsidian 04.10.2008 | 01:45
Weil ja keiner mehr weiß, wer denn jetzt eigentlich den Schwarzen Peter hat, weil man den ja so sauber gestreut hat.

Zur Asienkrise und Expertentum: Japan ist seit dieser Krise in der fast alle Großbanken des Landes kollabiert sind doppelt so hoch verschuldet wie die BRD.

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