Ghettogeschwafel: Bushidos Leben in acht Absätzen
"Die Zeit ist reif für meine Geschichte", kündigt der Berliner Rapper seine Autobiografie an. Finden wir auch. Denn seine Geschichte ist sehr witzig.
Erst die Memoiren, dann das Leben: Am vergangenen Montag veröffentlichte der 29-jährige Rapper Bushido seine Autobiografie. Der Berliner amüsiert auf 432 Seiten mit belanglosen Anekdoten aus seinem bordsteinharten Alltag und verspricht seine "wahre Geschichte – von A bis Z". Nun gut. jetzt.de hat sich mit dem Schinken die Nacht um die Ohren gehauen und kam zu dem Ergebnis: Lesenswert ist anders, aber lachen, das kann man über Bushidos Selbstbeweihräucherung sehr gut. Knapp 20 Euro für eine Hip-Hop-Komödie mag nicht jeder ausgeben, verständlich, deswegen hier acht kurze Auszüge zum Kichern: Bushido über Schule: "In der ersten Unterrichtsstunde merkte ich, wie asozial ich war. Nicht darauf bezogen, irgendwelche Leute zu beschimpfen, sondern asozial in der eigentlichen Bedeutung, sprich nicht sozial. Ich konnte mit anderen Menschen, die ich selbst nicht cool fand, nicht in einem Raum sitzen. Das ging nicht. Diese Leute waren einfach dumm, richtig dumm, und mit dummen Menschen wollte ich nichts zu tun haben."
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10.09.2008 - 19:21 Uhr
wollmops
10.09.2008 - 19:22 Uhr
lichter
weil man da schön im kreis herumfahren kann? keine ahnung. oder er eohnt da, der bushido, die olle ulknudel...
"In der ersten Unterrichtsstunde merkte ich, wie asozial ich war."...nennt man das jetzt selbstreflexion oder selbstillusion.
Bushido über Aggressionen: "Wie schrieb einst einer der größten deutschen Dichter, Friedrich Schiller, in seinem Gedicht 'Das Siegesfest'? 'Böses muss mit Bösem enden!'"--> Wer oder was ist böse? B. selbst?
Ergo: Ist Bushi etwa suizidgefährdet (Heute ist doch dieser Weltsuizidtag)?
Nicht dass das die Intention des Autors war, aber ich finde diese Zeilen amüsant. Ich weiß nicht warum, aber es ist so.
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10.09.2008 - 19:17 Uhr
Shiver24
damit ist doch alles gesagt.