Batman ist ein Stehaufmännchen
Das Geheimnis der Fledermaus? Gerade, wenn sie der Popkultur abhanden gekommen zu sein scheint, taucht sie wieder auf, schreibt Lars Banhold, 26, aus Bochum in einem Gastbeitrag für jetzt.de. Batman war das Thema seiner Bachelorarbeit
Er kommt aus dem Dunkel. Immer wenn man ihn am wenigsten erwartet, erscheint der dunkle Ritter auf der Bildfläche, um klar zu stellen: I'm Batman. Zumindest ist er immer wieder für eine Überraschung gut. Das erste Mal, dass Batman, der Beschützer Gothams, aus der Versenkung zurückkehrte, war 1966. 27 Jahre war es damals bereits her, dass er in "Detective Comics #27" seinen ersten Auftritt hatte. In den Jahren darauf nahm die Geschichte Bruce Waynes, der aufgrund eines Kindheitstraumas unter der Maske seiner Urangst (Fledermäuse!) Schurken anstelle der eigenen Dämonen jagt, immer weiter Form an. So entwickelte sich Batman zu einer Mischung aus leidendem Messias und dunkler Allmachtsphantasie. Seit 1939 kämpft der Mitternachtsdetektiv in den Comics in Gotham für Recht und Ordnung, mal gegen Gangsterbosse, mal gegen verrückte Wissenschaftler oder bizarre Superschurken. Mal war er ein grimmiger Ermittler, der die Probleme der Welt mit seiner Faust löst, mal der Wissenschaftler, der für alles eine Gerätschaft entwickeln kann und mal ein Superheld an der Seite von Superman. Doch 1966 war Batman so gut wie verschwunden. Während die neuen Marvel-Superhelden Comicfans begeisterten, verblasste der Stern des Fledermausmannes zusehends. Es war der Fernsehproduzent William Dozier, der beschloss, dem gealterten Helden eine Frischzellenkur zu spendieren. Die TV-Show Batman wurde ein Erfolg sondergleichen: Superstars wie Vincent Price, Sammy Davis Jr. und Jerry Lewis gaben sich in Gastrollen die Klinke in die Hand. Kinder liebten die aufregenden Abenteuer, Erwachsene lachten sich über die ironischen Geschichten schlapp und eine kleine, aber aktive Schwulenbewegung schmunzelte über die mehr oder weniger versteckten Anspielungen, die das Mainstream-Publikum völlig übersah. Aber wie lange kann man schon über einen Mann lachen, der seinen Slip über der Strumpfhose trägt? Wieder verschwand Batman für die meisten. Zwar lebte er in den Comics tapfer weiter – Genies wie Denny O'Neil, Neal Adams und Steve Englehart schrieben wahre Meilensteine der Comicgeschichte und erfanden den Veteranen immer wieder neu – doch die breite Masse verlor ihn aus den Augen.

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ich hab ja auch immer so problme damit, messer und gabel auseinander zu halten.
aber bitte, das versprochene 'warum' bleibt ja aus, nech? der teaser gibt da mal ein thema vor, dass der artikel glatt verfehlt. schade, wäre noch interessanter gewesen.
um meine unsere steuergelder mache ich mir auch sorgen. komme gerade vom mittagessen und auf dem weg dahin war das wetter ganz schön mies. kaum zu glauben, was da wieder für steuergelder rausgehauen wurden, für das bisschen wind. als nächstes kommt noch regen! peer steinbrück, was machst du nur?
schreibt doch eine bachelor arbeit darüber, wie man steuergelder nicht verschwendet ;)
mouton sagte:
Warum schreibt man eine Bachelorarbeit über Batman?
Warum schreibt man eine Doktorarbeit über künstliche Hüftgelenke?
Das mit den Steuern find ich auch mies...was man von dem Geld alles Koks und Nutten kaufen könnte!
Gruß, Inderst
" was haben wir denn da? ein batman, toll!"
21.08.2008 - 01:15 Uhr
lichter
uther_the_puter sagte:
Warum schreibt man eine Doktorarbeit über künstliche Hüftgelenke?
Weil zB meine Großtante so eins braucht!
Batman fällt dann wohl unter die Kategorie "Brot und Spiele"...?!
Man kann doch nicht so verblendet sein und alles was einem trivial erscheint, einfach von der Wissenschaft ausgrenzen.
lichter sagte:
ähh, steuern?
Gute Frage eigentlich. ^^
karrrrrrak sagte:
aber warum kommt robbin der treue gefährte und intieme freund batmans nicht im neuen film vor?
weil robin schon immer schwul ausgesehen hat.








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19.08.2008 - 20:56 Uhr
regenbogenregina