Kalk für Kyoto
Wie stoppt man den Klimawandel? Der Engländer Tim Kruger hat einen Plan zur Bekämpfung der globalen Erwärmung: Er will die Ozeane verkalken. Ausgerechnet Shell unterstützt ihn.
Spätestens seit dem Kyoto-Protokoll von 1997 wissen wir, dass die Erderwärmung ein Problem ist. Das Verbrennen fossiler Energien lässt den Kohlendioxidgehalt in der Luft steigen. Elektro-Autos oder alternative Energien beugen dem weiteren Ausstoß von Klimagasen vor. Allerdings vermindern sie nicht den vorhandenen CO2-Gehalt der Luft. Deswegen feilte der Engländer Tim Kruger, 36, bereits während seines Chemiestudiums am University College London an dem Projekt „Cquestrate“, das vielleicht alles ändern kann. Der Clou: Die Ozeane sollen das Kohlendioxid schlucken. Das tun sie zwar ohnehin, allerdings nicht ausreichend. Fügt man dem Wasser nun Kalk hinzu, wird der Säuregehalt der Meere vermindert und dadurch die Aufnahme und Speicherung des Kohlendioxids ermöglicht. (Noch genauer beschrieben auf www.cquestrate.com.) Dieses Verfahren hält Dr. Michaela Meyer, Meeresbiologin am Bremer „Institut für nachhaltige Aktivitäten auf See“, für eine gute Zwischenlösung: „Das CO2 ist ein existentes Problem, das man bekämpfen muss. Solange wir verbrennen, wird es weiter produziert. Wir dürfen nicht warten, bis wir Alternativen zu den jetzigen Energien gefunden haben. Wir müssen handeln.“


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Was machen die denn wennse die Ozeane verkalkt haben und das Limit der CO2 Aufnahme wieder erreicht ist? Das ist ja genauso wie zu sagen, hey wir haben irgendwann Öl mehr, lasst ma auf Gas umsteigen, davon is ja noch genug da. Und dann? Ist doch müßig. Aber dann bin ich bestimmt schon lange tot...
geforscht zu haben. Lustige Sache.
Wie wäre es wenn wir einfach alle Arbeitslosen der Welt
im Meer versenken. In denen ist auch Kalk drin und außerdem
gibt es sehr schnell keine Arbeitslosigkeit mehr....__Sarkasmus
Von der Sinnhaltigkeit kann mein Vorschlag mit dem anderen Firlefanz,
auf jeden Fall, mithalten.
Vielleicht sind die Ozeane das Heim von Millionen von Lebewesen, eine bedeutende Sauerstoffquelle für uns usw. usf. ...
Eh da irgendetwas rein-, rauf-, drunter- oder drübergekippt wird und sich noch weitere "Wissenschaftler" lächerlich machen
sollten sie erst einmal versuchen ihre "Forschungen" über den Status eines BILD-Berichtes hinauszubringen.
rousseau sagte:
Vielleicht sind die Ozeane das Heim von Millionen von Lebewesen, eine bedeutende Sauerstoffquelle für uns usw. usf.
Nicht nur vielleicht.
Der Sarkasmus in meinem ersten Kommentar war hoffentlich augenfällig.
Mal abgesehen davon, was wir natürlich schon alles in die Ozeane gekippt haben, ohne eine Sekunde darüber nachzudenken, dass uns das alles wieder einholen wird...
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06.08.2008 - 19:30 Uhr
MorbusBahlsen