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27.07.2008 - 19:00 Uhr

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Bloß nicht zu viele Einser, bitte!

Foto: ddp

Lehrer, deren Schüler zu gute Noten schreiben, werden systematisch ausgebremst

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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Little_Joe
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27.07.2008 - 20:29 Uhr
Little_Joe

In Bayern gehts an den Grundschulen zu wie an der Uni. Ich krieg nen Hass!

Crushed_on_You
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27.07.2008 - 22:26 Uhr
Crushed_on_You

Das ist das schmutzige Geheimnis des Erziehungssystems. Lehrer werden bestraft, wenn sie ihren Job zu gut machen, weil daran nämlich insgeheim kein Interesse besteht.
Im Gegenteil, die Schule produziert "Fünferschüler" überhaupt erst, und das nicht im Sinne eines Technikdefizits, sondern weil sie es muss. Dieser himmelschreiende Zynismus ist ebenso leicht zu erkennen wie er sorgfältig verdrängt wird.

Vielen Dank für diesen Artikel!

musicus
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27.07.2008 - 22:39 Uhr
musicus

Kinder dürfen nicht überdurschnittlich gut gefördert werden, weil es viel zu wenige Lehrpersonen gibt, die Kinder auf diesem hohen Niveau fördern können, d.h. die Chancengleichheit würde so nicht gewahrt werden.
Das öffentliche Schulsystem weiss nicht, was es mit Top-Leuten anfangen soll. Gefragt ist der Lehrerdurchschnitt.

Crushed_on_You
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27.07.2008 - 22:44 Uhr
Crushed_on_You

"Wütend macht sie der Satz, den sie in vielen Varianten in vielen Kollegien gehört hat: "Es gibt halt nun mal dumme Kinder.""

Die hier zitierten Kollegen ahnen wahrscheinlich nicht mal, wie sehr sie sich mit solchen Ansichten selbst für überflüssig erklären.

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27.07.2008 - 22:47 Uhr
Crushed_on_You

musicus sagte:
Kinder dürfen nicht überdurschnittlich gut gefördert werden, weil es viel zu wenige Lehrpersonen gibt, die Kinder auf diesem hohen Niveau fördern können, d.h. die Chancengleichheit würde so nicht gewahrt werden.
Das öffentliche Schulsystem weiss nicht, was es mit Top-Leuten anfangen soll. Gefragt ist der Lehrerdurchschnitt.

Ach so. Und ich bin so naiv zu glauben, es gäbe einfach systemimmanente Antinomien im Erziehungssystem.

afrirali
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28.07.2008 - 07:50 Uhr
afrirali

was mir nicht klar wird an hand des artikels: stellt die lehrerin einfacherere klassenarbeiten? denn das fände ich dann in der tat nicht gut. würden die kinder aller klassen dieser schule die gleiche arbeit schreiben und diese dann von allen lehrern benotet werden, hätten sie dann immer noch bessere schnitte?

kurz: sind die besseren noten ergebnis anderer arbeiten oder anderer lehrmethoden?

__xxx__
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28.07.2008 - 08:42 Uhr
__xxx__

Dass alle bessere Noten haben ist äußerst unwahrscheinlich, das deutet auf eine falsche Methodik des Lehrers und mangelnde Differenzierung der Fähigkeiten der Schüler.

Das Ausbremsen sehe ich als absolut berechtigt zu Kontrollzwecken - denn von geschenkten Noten haben die Schüler definitiv nichts. Die Lehrer muss man auch erziehen.

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Mag ich Mag ich nicht

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28.07.2008 - 08:44 Uhr
__xxx__

musicus sagte:
Kinder dürfen nicht überdurschnittlich gut gefördert werden, weil es viel zu wenige Lehrpersonen gibt, die Kinder auf diesem hohen Niveau fördern können, d.h. die Chancengleichheit würde so nicht gewahrt werden.
Das öffentliche Schulsystem weiss nicht, was es mit Top-Leuten anfangen soll. Gefragt ist der Lehrerdurchschnitt.


Eben nicht. Du gehst von der Phantasievorstellung aus, dass alle Schüler die selben Fähigkeiten mitbringen, was nie der Fall war und nie sein wird. Chancengleichheit ist etwas was man im Kommunismus versucht hatte zu verkaufen, hatte dort auch absolut nicht funktioniert.

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Mag ich Mag ich nicht

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28.07.2008 - 08:47 Uhr
__xxx__

Wütend macht sie der Satz, den sie in vielen Varianten in vielen Kollegien gehört hat: "Es gibt halt nun mal dumme Kinder."


Aber sicher gibt es die. Jede Menge sogar.

milagro
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Mag ich Mag ich nicht

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28.07.2008 - 10:40 Uhr
milagro

afriralis frage würde mich auch interessieren... bei mir war das nämlich in der grundschule tatsächlich so, dass sich immer an den allerschlechtesten ausgerichtet wurde und somit die besseren schüler natürlich auch noch besser wurden weil sie wochenlang das wiederholen mussten, was der rest nicht begriff. der absturz kam dann mit dem gang aufs gymnasium weil auf einmal klar wurde, dass das niveau auf der grundschule abgrundtief im keller gewesen war.

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