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27.07.2008 - 19:00 Uhr

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Nachrichten aus dem Netz - Bücher schreiben im Netz

Foto: dpa

Mehrere Internetseiten buhlen um die Manuskripte junger, unbekannter Schriftsteller.

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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2 Kommentare

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einfroeschlein
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Mag ich Mag ich nicht

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06.08.2008 - 00:28 Uhr
einfroeschlein

Dieser Artikel ist nicht sonderlich gut recherchiert, denn sein Autor stellt die "lautesten" und nicht unbedingt seriösesten Angebote vor, nicht aber die wirklich interessanten Communitys, bei denen tatsächlich das kreative Schreiben im Mittelpunkt. Mir erschließt sich zum Beispiel überhaupt nicht das Geschäftsmodell von Bookrix, dessen Macher sich etwas einfältig brüsten, mit 200 angemeldeten Mitgliedern auf dem besten Weg zu sein, DIE Bookunity (allein dieser Wortungetüm sollte jedem Autor zu denken geben) zu werden. Wie soll hier das Schreiben im Mittelpunkt stehen, wenn nach kurzer Zeit wild in andere Ecken (Manga, Comics, sogar CD-Cover) expandiert wird. Wenn der in hunderten Foren von tausenden fleißigen, Flip34 oder ähnlich heißenden Praktikanten mit platten Sprüchen a la "Komm zu uns, denn dich nimmt eh kein Verlag"-Sprüchen geköderte Autor sein Profil und sein "Buch" von den üblichen Google- und Elitepartner-Anzeigen eingerqahmt sieht, könnte ihm schwanen, dass er etwas leichtfertig seinen Text als kostenlosen Kontext für die Generierung von Werbeerlösen hergegeben hat.

Es bedarf nur einiger weniger Klicks, um das herauszufinden - durchaus zumutbar für Lars Weisbrod, den Autor des entsprechenden SZ-Artikels. Als langjähriger SZ-Leser bin ich ein wenig enttäuscht, dass sich der Redakteur nicht die Mühe gemacht hat, sich mit diesen leider üblichen Monetarisierungs-Strategien auseinandergesetzt hat. Oder auf vielversprechende Experimente hingewiesen hat, bei denen Laienautoren und deren Texte eben nicht als Köder missbraucht werden, sondern als gleichberechtigte Partner renommierter Verlage auftreten. Genannt seien hier nur amillionpenguins.com (Wikinovel, initiiert von Penguin) und hierschreibenwir.de (Junge Nutzer schreiben zusammen mit einer Rowohlt-Autorin den ersten deutschen Community-Roman).

Mit freundlichen Grüßen an die SZ-Redaktion

peter222
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Mag ich Mag ich nicht

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14.08.2008 - 15:33 Uhr
peter222

... da kann ich einfroeschlein nur zustimmen - er spricht mir aus der Seele! Fraglich auch, warum der SZ-Redakteur nicht auf etablierte Vermarktungsplattformen für Autoren wie XinXii eingegangen ist.


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