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Technik

| 22.07.2008 19:00  

Abgelenkt von der Ablenkung

Macht uns das Internet dumm? Ein Essay und eine Studie sagen ja
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air_kaviar 22.07.2008 | 19:12
hehe... ist auf jeden fall was dran. ich schraube meinen netzkonsum gerade stark zurück.

falls jemand passende studienobjekte sucht: ich empfehle die tagestickerhardcorefraktion.

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Shorebilly 22.07.2008 | 19:59
also ich hab den text jetzt nicht ganz gelesen (zu lang), aber ich glaub nicht dass das stimmt...

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syno 22.07.2008 | 21:07
also entweder hatte sich jetzt.de mit der durchschnittlichen Textlänge schon vorher auf die neuen Aufmerksamkeitsspannungsverhältnisse eingestellt und war damit absolute Avantgarde.
oder aber es hat bei der sogenannten Verdummung durch das Internet immens mit geholfen.
weil.. echt mal.. wo sind die Texte kürzer als hier? ich meine, alleine der hier ist ja schon ein Beweis, der is ja krass kurz. obgleich...
er auch nur ein Scherz ist, der so einen Kommentar provozieren wollte und dann auf mich zeigt und ruft "Ötsch, erwischt! bist drauf reingefallen!"
oder vielleicht soll der vorliegende Text ja auch nur eine Diskussion entfachen, ob die Texte auf jetzt.de echt zu kurz sind. ich denke schon. oder aber es geht in diesem Text in seiner Kürze gar nicht um sich selbst, sondern... der Wahnsinn...
der Autor will drauf hinweisen, was das wirklich tolle an jetzt.de und Internet und so ist. nämlich ne Kommentarfunktion. boah.. abgefahrn.
weil.. ne richtige Diskussion hat hier ja alle drei Beiträge ne echt harte Pointe. und Argumente gibts auch. sucht das mal in nem handelsüblichen Text.
jaha, das ist halt die nächste evolutionäre Stufe der TextPRODUKTION! so, der Text ist egal, wichtig ist das Feedback, so fast Jakobson-kommunikationsmäßig.

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m0n0 23.07.2008 | 00:55
mag sein, dass die aufmerksamkeitsspanne abnimmt. aber alltags-prokrastination als massen-krankheitsbild? bloße panikmache...

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riesenherz 23.07.2008 | 09:35
Mal jenseits plakativer Beschreibungen ("...macht dumm"): dahinter steht eine bestimmte Organisation von Information und wohl auch Kommunikation. Man kann nicht alles daransetzen, eine "benutzerfreundliche Oberfläche" der medien hinzubekommen, ohne daß solches Treiben auch Auswirkungen auf die Qualtität der propagierten Form der Kommunikation hätte.
Und in Patchwork-Zeiten erscheint es folgerichtig, daß Flickenteppiche und weniger bedrohlich anmutende Oberflächen dem "Auf-dem-Grund-Gehen" vorgezogen werden.
Muß man sich natürlich in irgendeiner Weise zu positionieren.

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__xxx__ 23.07.2008 | 09:37
Internet macht faul, nicht dumm.

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AllesOderNichts 23.07.2008 | 09:57
als ob ein langer text a priori klüger wär als ein kurzer.

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jensp 23.07.2008 | 14:46
nur weil ein schreiberling wegen reizüberflutung durchdreht und ein wissenschaftler mehr forschungsgelder durch populär verpackte hypothesen auftun will, geht schon nicht die menschheit zugrunde...

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Schnatterlieschen 01.08.2008 | 15:28
Das Problem ist doch nicht neu, oder? Die boulevardeske Aufbereitung von Nachrichten in Print- und Fernsehlandschaft entspricht doch auch kleinen, leichtverdauliche Häppchen, die der Rezipient möglichst schnell aufnehmen kann, ohne sich großartig an zu strengen...
Die Leute haben sich dran gewöhnt. Ist doch nur logisch, dass das im Internet ähnlich weitergeführt wird.

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sjk 01.08.2008 | 17:12
Ich kann die Erkenntnisse des Artikels nur bestätigen, wenn ich mich selbst betrachte. Es kostet mich Überwindung, längere Zeit dieselbe Tätigkeit auszuüben und ich schiebe Dinge vor mir her. Dadurch mache ich teilweise sogar nicht das, was ich eigentlich gerne tun würde. Aber es scheint mir zu anstrengend und da kommen die Ablenkungsmöglichkeiten des Computers gerade recht.

Ich glaube aber ebenfalls nicht, dass das Phänomen neu ist. Das Internet vereinfacht es nur, sich abzulenken, oder vielmehr, sich nicht wirklich auf Dinge einlassen zu müssen. Es bietet einfach viele Möglichkeiten und jeder kann seinen Umgang damit frei wählen.

Ich jedenfalls werd versuchen, mich mehr zu fokusieren.

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