Die Geschichte vom kleinen Fuchs (Teil XVIII)
XVIII.Viel Zeit war vergangen, als der kleine Fuchs zusammen mit der Eule in der kleinen Lichtung saß. Und viel hatte der kleine Fuchs danach erlebt.
Die Eule...sie würde er nicht mehr wieder sehen. Schwach war sie geworden und alt...sie hatte sich von ihm verabschiedet und ihm erklärt, dass für sie die Zeit gekommen sei, sich in die Arme der Ewigkeit zu legen.
Der kleine Fuchs wusste, was sie damit meinte und nur schweren Herzen ließ er von ihr los.
„Sei Dir sicher mein kleiner Freund, ich werde immer bei Dir sein“, hatte sie noch gesagt, als sie sich aufmachte.
Der kleine Fuchs, er streifte durch die Welt.
Er hielt an Orten, an denen es ihm gefiel.
Verweilte.
Und machte sich wieder auf den Weg.
Auch die Liebe hatte er gefunden, doch es fehlte ihm der Mut, dieses Glück festzuhalten.
Und so streifte er leeren Herzens weiter.
Das lange Dünengras wog sich im Wind der vom Meer kommenden Brise.
Die Sonne war kurz davor, sich mit dem Meer zu vereinigen und schließlich in ihm den Schlaf über Nacht zu finden.
Der kleine Fuchs versank in seinen Erinnerungen, doch sie schmerzten und er fragte sich, ob ihm seine Neugierde auf’s Leben nicht doch zum Verhängnis geworden war, denn das Glück, nachdem er immer suchte, durfte er zwar für kurze Zeit in Händen halten, doch nicht behalten.
Und die Frage nach dem Warum, wie es denn möglich wäre, das wahre Glück festzuhalten... lastete schwer auf ihm.
Eine zarte Stimme neben ihm drang zu ihm vor, und traf ihn mitten ins Herz:
„Wahres Glück ist nur ein kurzer Moment.
Ein flüchtiger Augenblick.
Es ist vergänglich und hast Du es einmal erlebt,
willst Du es wieder, egal was passiert.
Letzten Endes ist alles eine Frage des Glücks
und wenn Du diesen Zustand einmal erreicht hast,
willst Du ihn nie wieder verlieren.
Und Du verstehst, was es bedeutet,
angekommen zu sein.“
Er blickte auf, sah sich um, doch konnte er nur noch den blauen Schatten eines Vogels erkennen, der sich schon wieder auf seine Reise gemacht hatte...
Die Sonne war bereits untergegangen doch der Horizont lebte noch in wunderschönen Gelb-, Rot- und Blautönen auf, bevor sich das Dunkel der Nacht endgültig über das Firmament ergoss.
Er war am Ende seiner Reise.
Hatte vieles erlebt.
Viele
dieser kurzen Momente,
dieser flüchtigen Augenblicke,
doch durfte er nie ankommen.
Der kleine Fuchs begriff, dass er wohl niemals in der Lage sein würde, zu finden wonach er suchte.
Er verabschiedete sich von dem Hier und Jetzt das er kannte.
Blickte ein letztes Mal in die Flut der Sterne über sich.
Eine Sternschnuppe begleitete ihn durch die kalte Brandung.
Und die Weite des Meeres nahm ihn in sich auf...
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komm zurück!*
traurig, das ende.
(und es erinnert mich sehr an "herr sommer" von patrick süsskind, ein tolles buch)








0
18.07.2008 - 13:20 Uhr
emmy44
bildlich..
aber das ende..
warum?
*