06.07.2008 - 13:26 Uhr

0 0 Über Twitter weiterempfehlen

Forex, der Devisenmarkt

Text: Forex

Der Devisenmarkt, also der Handel mit Währungen, war bis vor einiger Zeit nur den institutionellen Anlegern, beispielsweise den Banken, vorbehalten. Mittlerweile hat sich dieser Markt nun geöffnet und bietet auch Privatanlegern die Möglichkeit, von Währungsschwankungen zu profitieren. Als Markt für die Devisengeschäfte tritt der Forex-Markt (Foreign Exchange Market) auf. Er ist, anders als die Wertpapierbörsen, an keinen festen Markt gebunden. Der Grund hierfür ist der Handel über den Interbankenmarkt, auf dem auch heute noch vorwiegend Großbanken, und Investoren auftreten. Auch ist der Handel hier rund um die Uhr, an 24 Stunden pro Tag, möglich. Am Forex Markt (Wikipedia) werden pro Tag Geschäfte mit einem Volumen von mehr als drei Billionen US-Dollar abgewickelt, wodurch Forex sich zum größten Finanzmarkt der Welt etablierte. Um Privatanleger am Forex-Markt teilhaben zu lassen, haben Online-Maklerfirmen spezielle Plattformen hierfür geschaffen, auf dem Währungsspekulanten zum Teil hohe Gewinne erzielen können. Die vorwiegenden Währungen, mit denen beim Forex gehandelt wird, sind US-Dollar, Japanische Yen, Schweizer Franken, Euro und Britische Pfund. Diese werden grundsätzlich getauscht, um die Währungen in Paaren wiedergeben zu können. Einer der großen Vorteile des Forex-Marktes ist der hohe Hebeleffekt, der bei bis zu 1:400 liegen kann. Im Vergleich hierzu liegt der Hebel bei Futures lediglich bei 1:15. Wer sich für das Forex Online Trading entscheidet, kann dies bei verschiedenen Anbietern tun. Da der Markt in der Regel vollelektronisch funktioniert und der Anleger direkt mit dem Market Marker verhandelt, fallen weder Kommissionen noch Transaktionskosten an. Als Kosten fallen lediglich die Bid-/Ask-Spreads ( FAZ) (Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs) an. Je nach Anbieter können diese unterschiedlich ausfallen, auch sind sie von der Währung, die gehandelt wird, abhängig. In der Regel liegen die Spreads zwischen 2-56 Pips. Je enger die Spreads sind, desto höher fallen natürlich die Gewinne des Spekulanten aus. Daber sollten die Angebote der Händler unbedingt verglichen werden, um die Rendite so hoch wie möglich zu gestalten. Um sich für eine Handelsplattform zu entscheiden, sollte der Anleger über eine entsprechende Software verfügen. Zwar steht bei den meisten Anbietern eine solche zur Verfügung, es gibt aber auch Softwareprogramme, die Anbieterübergreifend eingesetzt werden kann. So muss man sich nicht bei einem Anbieterwechsel an eine neue Software gewöhnen. Vor allem dann, wenn man diese bereits auf die eigenen Bedürfnisse angepasst hat. Die Software sollte in erster Linie Grafiken in Echtzeit anzeigen, um zu jeder Zeit up to date zu sein und Handelsentscheidungen treffen zu können. Grundsätzlich ist beim Forex der Handel sowohl mit Long- wie mit Shortpositionen möglich. Diese Positionen können natürlich jederzeit dem Geschehen am Markt angepasst werden. Da sich die Preise am Devisenmarkt oft in hohem Tempo bewegen können ist es wichtig, dass direkt nach einem Kauf Stops getätigt werden. So kann der eventuelle Verlust auf ein im Voraus gesetztes Maximum begrenzt werden.


Neue Texte zum Label 'Lesenswert':
Textoptionen
Mehr Texte von
Forex
Mehr Texte zum Label
Lesenswert
Abonniere Kommentare oder Texte von Forex
Text Freunden empfehlen Text drucken Text melden
Der Text gefällt Dir?
Lesenswertpunkt schenken
Hier bei jetzt.de anmelden,
Texte schreiben und kommentieren.
0 Kommentare

speichern
Mehr lesen:

Jetzt-Mitglied

Forex offline

Forex

ist jetzt-User und hat diesen Beitrag verfasst.

Hat Beiträge verfasst zu