„Kurt Beck hat keine Freunde“
Deutschlands bekanntester politischer Blogger, Markus Beckedahl, hat in einer Studie rausgefunden, dass die deutschen Spitzenpolitiker und Parteien im Web 2.0 keine gute Figur machen
Wie kam es zu eurer Studie? Wir wollten mal nachschauen, wie die Parteien und die Jugendorganisationen auf das Social Web, auch Web 2.0 genannt, reagieren. Darüber gab es noch kein Zahlenmaterial. Immerhin ist im kommenden Jahr ein ziemlicher Wahlmarathon mit Europawahlen, Bundestagswahl, verschiedenen Landtags- und Kommunalwahlen. Alle blicken immer nach Frankreich oder in die USA, wo das soziale Netz von den Parteien sehr stark genutzt wird. Wir wollten mal verlässliche Zahlen sammeln, wie das in Deutschland ist.
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der tiefere grund für die nicht-präsenz von politikerInnen im netz ist wohl darin zu suchen, dass bei uns politik immer noch einen unanständigen ruch hat. in den USA kann man obama auch einfach mal so cool finden, bekennt sich heute einer aus der zielgruppe offensiv zu einem politiker, wirkt das leicht bizarr (was nicht an der zielgruppe, sondern am zur auswahl stehenden personal liegt). ich kann mir so ad hoc nicht vorstellen, wie cooles grassroot campaigning für beck oder merkel aussehen sollte. hüstel.
das politische muss bei uns immer staatstragend rüberkommen, schon fischer beim joggen war ein eigentlich nicht hinzunehmender tabubruch.
Genau, das hat mir am StudiVZ bisher noch gefehlt: Dass mir dort dieselben Trottel und Bauernfänger auf den Senkel gehen, die mir in der Münchner Fußgängerzone irgendwelche bescheuerten Zettel in die Hand drücken, auf denen mir Dinge versprochen werden, die ausserhalb einer politischen Organisation wohl nur ein Volltrunkener ersinnen kann.
silanea sagte:
"Es wäre schon praktisch, wenn ihre Mitarbeiter da für sie aktiv werden würden."
Genau, das hat mir am StudiVZ bisher noch gefehlt: Dass mir dort dieselben Trottel und Bauernfänger auf den Senkel gehen, die mir in der Münchner Fußgängerzone irgendwelche bescheuerten Zettel in die Hand drücken, auf denen mir Dinge versprochen werden, die ausserhalb einer politischen Organisation wohl nur ein Volltrunkener ersinnen kann.
q.e.d.
Die Meisten
unter-30-Jährigen
Das soziale Netz [...], dass wird überhaupt nicht genutzt.
Dass ist typisch Finanzminister, [...]
Webblog
03.07.2008 - 00:40 Uhr
Fehlerteufel
Die Meisten
unter-30-Jährigen
Das soziale Netz [...], dass wird überhaupt nicht genutzt.
Dass ist typisch Finanzminister, [...]
Webblog
welch bahnbrechende erkenntniss.
und dagny: als ob in den usa nicht auch netzwerke zählen, um an spenden zu kommen ...
afrirali sagte:
" Deutschlands bekanntester politischer Blogger, Markus Beckedahl, hat in einer Studie rausgefunden, dass die deutschen Spitzenpolitiker und Parteien im Web 2.0 keine gute Figur machen."welch bahnbrechende erkenntniss.
na das ist der "vorteil" des mediums, man kann auch auf niedrigem niveau noch bella figura machen und selbstverständlichkeiten als expertenwissen verkaufen.
aber alcofribas: natürlich ist ein grassroot campaigning für beck denkbar. stilistisch wäre das zwar am blauen bock angelegt - ok, also ein bisschen bizarr, wie du schreibst - aber machbar wärs. die pr- und marketing-leute in der zweiten reihe hinter unseren politikern sind bloss noch nicht so weit wie ihre amerikanischen kollegen. hier kauft moritz hunzinger seinen klienten noch anzüge, statt sie ins web 2.0 zu bugsieren.
sonnenblumenmaler sagte:
Vielleicht sollten PolitikerInnen lieber mal vor den Gefahren des "Social-Networking" warnen, anstatt zu überlegen sie selbst zu benutzen.
stimmt, dieses dings, internetz, ist voller nazis und kinderschänder und alle wollen nur unser geld.
Hier könnten diese Ihre Wähler und Interessierte mit den entsprechenden Informationen erreichen und Hintergrundwissen vermitteln.
Jeder Interessierte könnte dann in oneview z.B. "Freund oder FAN" des Politikers werden und würde täglich, wöchentlich oder monatlich über Themen des jeweiligen Politikers informiert werden und dessen Empfehlungen bei den Suchergebnissen erhalten.
Dies zu jeder Zeit an jedem Ort mit jedem Endgerät wann der "Bürger" es will... es geht um wertvolle, empfohlene Informationen des Politikers... !
Das hat nix damit zu tun, das ein Politiker in StudiVZ, Facebook & Co. aktiv jemandem auf den Keks gehen soll... sondern er informiert einfach vertrauensvoll und nutzt die modernen Informations-Distributionsmöglichkeiten die social bookmarking PLattformen wie oneview via RSS, Widgets, Facebook Plugins etc. bieten.
Jeder Bürger entscheidet dann selbst, ob er entsprechende Infos des Politikers erhalten & nutzen möchte...
So könnte man sich als politisch interessierter Bürger ein Bild z.B. über die Trendwolke im Profil des Politikers machen, welche Themen gerade aktuell sind und wo entsprechende Hintergrundinformationen zu finden sind.
Dies ist Image-Werbung 2.0 - Menschen erreichen durch vertrauensvolle Informationen und nicht durch ein Clown-Profil in einem 0815 social network...
Es gibt z.B. Menschen & Unternehmen die diese Form der sozialen Imagewerbung mittels "Empfehlungen" erfolgreich nutzen. Warum nicht Politiker, denn hier sind gute Informationen essentiell
http://www.oneview.de/Siegfried_Sommer
http://www.oneview.de/elbau
Beste Grüsse,
M.
silanea sagte:
"Es wäre schon praktisch, wenn ihre Mitarbeiter da für sie aktiv werden würden."
Genau, das hat mir am StudiVZ bisher noch gefehlt: Dass mir dort dieselben Trottel und Bauernfänger auf den Senkel gehen, die mir in der Münchner Fußgängerzone irgendwelche bescheuerten Zettel in die Hand drücken, auf denen mir Dinge versprochen werden, die ausserhalb einer politischen Organisation wohl nur ein Volltrunkener ersinnen kann.
Full ACK. Ich bin bei einer Partei, wuerde die Leute dort aber weder im realen Leben noch zu Wahlkampfzwecken online als Freunde bezeichnen (selbts wenn sie Freunde waeren wuerde ich das nicht oeffenlich machen.). Und ob Kurt Beck gehoflen ist wenn sich leuter Leuite die hoffen Frionds of Friends zu finden sich anonym zu ihm nekennen -ich weiss nicht....
ein Großteil der Unter-30-Jährigen
Richtig wäre (der dicke Bindestrich war leider nicht zu erkennen):
ein Großteil der unter 30-Jährigen
Siehe z.B. auch ("die über 50-Jährigen"):
http://www.duden.de/deutsche_sprache/spr...








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02.07.2008 - 19:40 Uhr
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