Wie nachhaltig lebst du? Ermittle deinen Greendex
Eine Internetstudie untersucht, wie nachhaltig Menschen rund um den Globus leben
Amerikaner fahren bevorzugt riesige Monsterautos und Chinesen verpesten die Umwelt mit Einwegstäbchen. Ist das so? Die Macher der Greendex-Studie im Auftrag von National Geographic wollte dieser Frage näher auf den Grund gehen und haben dazu das alltägliche Konsumverhalten auf der ganzen Welt untersucht. Befragt wurden in der ersten Runde jeweils 1000 Menschen in 14 Ländern, darunter große Industrieländer wie USA, Japan und Deutschland und die Schwellenländer Brasilien, China und Indien. Der Anteil dieser 14 Länder am globalen Energieverbrauch beträgt zusammen 75 Prozent . Die Studie ist in die Kategorien Wohnen, Transport, Ernährung und Verbrauchsgüter unterteilt: Zum Beispiel wird ermittelt, wie oft man lokale Produkte konsumiert, wieviel Energie pro Haushalt verbraucht wird und ob man mit Autos oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.
- Der gecastete Jesus 24.05.2012
- Sorry, ich hab' einen Freund... 21.05.2012
- Gema in gerecht 21.05.2012
- Die Zukunft des Horst Seehofer 15.05.2012
- Das ABC zu NRW 11.05.2012
Mehr Texte von jetzt.de liest Du jeden Montag in der Süddeutschen Zeitung - außerdem dienstags im Lokalteil der SZ. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!
Alle Kommentare anzeigen
Digital_Data
boa, voll die ueberraschung, ey...
wenn sich, wie es in dem text den anschein erweckt, auch das "schlechte gewissen" bzgl. der eigenen "klimabilanz" auf die wertung auswirkt, ist das ohnehin mal eine hoechst wertvolle studie...
es gibt ja inzwischen verschiedene solche "tests", z.b. den wesentlich ausführlicheren footprint-test vom wwf: www.footprint.ch
da erfährt man, wie viele erden wir brauchen würden, wenn jeder so leben würde wie man selbst.
People in all countries should have the same standard of living as people in the most wealthy countries.
Verwirrend. Aus der Perspektive der Entwicklungs- und Schwellenländer bedeutet ein "Ja" natürlich, dass sie den gleichen Zugang zu den Serviceleistungen einer entwickelten Industriegesellschaft erhalten, wie die Industriestaaten auch; das wäre aber ökologisch extrem nachteilig - der Chinaeffekt auf den Individualverkehr und den Ölverbrauch! Umgekehrt aus der Perspektive der eines Bewohners einer Industriegesellschaft - heißt das jetzt, dass wir auf ökologisch nachteilige Serviceleistungen (Warmes Wasser aus der Leitung, gekühlte Lebensmittel, 24/7 Elektrizitätslieferung...) verzichten sollten, um uns an den Standard von Entwicklungsländern anzugleichen? Seltsame Frage...
aber dafuer hat man keine wahl, auto muss sein.
manche fragen sind auch fuer mich nicht ganz nachvollziehbar... denn oft geht es nicht darum, ob man sich bemueht oekologischer zu leben, sondern einfach um die technischen oder materiellen moeglichkeiten.
Eher im Gegenteil.
Alle Kommentare anzeigen








0
04.06.2008 - 19:33 Uhr
DagnyTaggart