Gibt es eine neue Monogamie-Bewegung?
"Der Verkehr zwischen den Betten hat abgenommen", behauptet Journalist Uwe Bork. Seiner Meinung nach könnte die junge Generation die bürgerliche Kleinfamilie retten. Eine Sexkritik.
Huch, haben wir was verpasst? Gerade erst wurde die „Generation Suff“ herbeigeredet und jetzt das hier: Unter vielen Jugendlichen ist wahllose Promiskuität inzwischen so out wie die Macht der Straße für einen Joschka Fischer. […] Sex ja, aber nicht mehr mit jedem, heißt die Devise der neuen Treuen. Meint Journalist und Sozialwissenschaftler Uwe Bork in einem Podcast-Beitrag für das Deutschlandradio unter dem Titel „Die neue Monogamie“. Darin glaubt er eine „sexuelle Konterrevolution“ der lustlosen Enthaltsamkeit als Antwort auf die 68er erkennen zu können: Und sogar die Keuschheit bis zur Ehe findet wieder ihre Verfechter, sei es aus religiösen Gründen oder auch nur aus Angst vor der Ansteckung mit dem immer noch tödlichen HI-Virus. Die Realo-Jugend, endlich zur Vernunft gekehrt.
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da hört man von der pornorevolution beim art themenabend
und jetzt das....ja was den nun
Allerdings finde ich auch die Polygamiedefinition am Ende des Textes etwas seltsam. Dann wäre ja jeder polygam, der in seinem Leben mehr als nur einen Partner hat. (Auf wen das zutrifft, bitte mal kurz die Hand heben!)
ich seh' nichts von monogamie, schon gar nichts von jungfrau bis zur ehe, und zwar angst vor hiv, aber dafür viele, viele kondome.
28.05.2008 - 20:23 Uhr
manic
ich persönlich denke ja, das wir einfach verdammt vielen reizen ausgesetzt sind. es ist viel zu einfach.
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28.05.2008 - 19:41 Uhr
kulturgut
(wobei die münchner eine ausnahme bilden, aus irgendeinem grund scheint treue dort schwer möglich zu sein)
aber was längerfristig aus den einzelnen beziehungen wird...ist daraus nicht wirklich abzuleiten.