16.05.2008 - 19:00 Uhr

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100 Gründe gegen Festivals

Text: dirk-vongehlen - xifan-yang, max-scharnigg

Jetzt geht wieder alles von vorne los: Starke Männer bauen Metallbühnen auf die grüne Wiese, musikbegeisterte Mädchen und Jungen laden Zelt-Equipment in Papas Kombi und Bands spielen vor schlecht gewaschenen Fans. Kurzum: Die Festival-Saison startet. Leider. Denn kaum ein Ereignis ist derart überbewertert wie das Musik-Festival. Deshalb heute 100 vollkommen ernst gemeinte Gründe gegen die jugendliche Sommerbeschäftigung mit Musik:

Vier Euro für eine winzige Portion Pommes Allein das Wort „Lineup“ Die ständigen Umbaupausen, in denen bärtige Typen stundenlang Gitarren stimmen Herpes, weil man das Mikrofon von der Band, die vorher auf der Bühne war, übernehmen muss (gilt nur für Sänger). Übermüdet zwischen zwei schwitzenden Rasta-Typen auf der Rückbank eines VW Polo hängen (Umgangssprachlich: Rückfahrt)
Reamonn und Regen: das ist die Festival-Realität, nicht nur (wie auf dem dpa-Bild) beim Auftritt der Supergirl-Band bei Rock am Ring 2001 Zeltnachbarn beim Zähneputzen zuschauen müssen Mieser Handyempfang Wodka in Tetrapacks umfüllen Drei Tage wach Leute, die mit Eplus-Leuchtstäbchen auf die Bühne zielen
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