16.05.2008 - 19:00 Uhr

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100 Gründe gegen Festivals

Text: dirk-vongehlen - xifan-yang, max-scharnigg

Jetzt geht wieder alles von vorne los: Starke Männer bauen Metallbühnen auf die grüne Wiese, musikbegeisterte Mädchen und Jungen laden Zelt-Equipment in Papas Kombi und Bands spielen vor schlecht gewaschenen Fans. Kurzum: Die Festival-Saison startet. Leider. Denn kaum ein Ereignis ist derart überbewertert wie das Musik-Festival. Deshalb heute 100 vollkommen ernst gemeinte Gründe gegen die jugendliche Sommerbeschäftigung mit Musik:

Handgelenke, an denen 37 Festivalbänder aus vergangenen Zeiten baumeln

Handgelenke, die krampfhaft Mobiltelefone hochhalten, um damit Teile des Konzerts aufzunehmen

Hangelenke, die entspannt Mobiltelefone hochhalten, um Feuerzeug-Kuschel-Atmosphäre zu erzeugen


Es sind solche Momente, wie auf diesem ddp-Bild, die den vermeintlich guten Ruf von Festivals begründet. Fälschlicherweise.

Pullibefestigungskonstruktionen, die wie Koalabärbabys am Körper baumeln

Verkaufs-Stände, die überholten Hippieschmuck und Slipknot-T-Shirts anbieten

Leute, die da tatsächlich einkaufen

Ein PeterLicht-Konzert, das erst um 23 Uhr beginnt (z.B. am 31.Mai in Neustrelitz)

Leute, die abseits der Bühne Gitarre spielen. Überall unerwünscht: neben den Toiletten ebenso wie nachts auf dem Zeltplatz

Männer in Kettenformationen, die an Zäunen Wettpinkeln veranstalten

Frauen in Kettenformationen, die das aktuell pinkelnde Mitglied vor gefährlichen Männerblicken schützen

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