100 Gründe gegen Festivals
Jetzt geht wieder alles von vorne los: Starke Männer bauen Metallbühnen auf die grüne Wiese, musikbegeisterte Mädchen und Jungen laden Zelt-Equipment in Papas Kombi und Bands spielen vor schlecht gewaschenen Fans. Kurzum: Die Festival-Saison startet. Leider. Denn kaum ein Ereignis ist derart überbewertert wie das Musik-Festival. Deshalb heute 100 vollkommen ernst gemeinte Gründe gegen die jugendliche Sommerbeschäftigung mit Musik:
Handgelenke, an denen 37 Festivalbänder aus vergangenen Zeiten baumelnHandgelenke, die krampfhaft Mobiltelefone hochhalten, um damit Teile des Konzerts aufzunehmen
Hangelenke, die entspannt Mobiltelefone hochhalten, um Feuerzeug-Kuschel-Atmosphäre zu erzeugen

Es sind solche Momente, wie auf diesem ddp-Bild, die den vermeintlich guten Ruf von Festivals begründet. Fälschlicherweise.
Pullibefestigungskonstruktionen, die wie Koalabärbabys am Körper baumeln
Verkaufs-Stände, die überholten Hippieschmuck und Slipknot-T-Shirts anbieten
Leute, die da tatsächlich einkaufen
Ein PeterLicht-Konzert, das erst um 23 Uhr beginnt (z.B. am 31.Mai in Neustrelitz)
Leute, die abseits der Bühne Gitarre spielen. Überall unerwünscht: neben den Toiletten ebenso wie nachts auf dem Zeltplatz
Männer in Kettenformationen, die an Zäunen Wettpinkeln veranstalten
Frauen in Kettenformationen, die das aktuell pinkelnde Mitglied vor gefährlichen Männerblicken schützen
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