Die Hochzeitskolumne. Heute: Rücksicht auf den Humor der Gäste?
Theresa heiratet. Jede Woche ein bisschen mehr.
Wir sind nächste Woche auf einer Hochzeit eingeladen. Und in der Woche danach auf einer weiteren. Ich finde das super, weil ich so ganz genau darauf achten kann, was vielleicht bei meiner eigenen Hochzeit schief gehen kann, was man lieber lassen sollte, welche Programmpunkte womöglich wider Erwarten nicht so der Bringer sein könnten. Wobei: Das entscheidende Kriterium für all das ist die jeweilige Zusammensetzung der Gästeliste, nehme ich an. Johannes ist auf einer der beiden Hochzeiten Trauzeuge. Sein Freund Kai heiratet, und Johannes hat zusammen mit einem Kumpel die unvermeidliche Powerpoint-Präsentation entworfen. Das lief so ab, dass sein Kumpel ein- bis zweimal pro Woche abends vorbeikam, einige Träger Bier mitbrachte und sich die beiden ins Arbeitszimmer zurückzogen. Regelmäßig drang grölendes Gelächter nach draußen. Die beiden waren hochzufrieden mit ihrem kreativen Schaffen und präsentierten mir die Ideen ihres geistigen Feuerwerks am Ende.
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Gute Nacht. Ich habe einmal unter innerem Widerstreben ein solches Rahmenprogramm mitorganisiert. NIE WIEDER. Nicht die Organisation, sondern Rahmenprogramm an sich. Wenn sich die Gaeste selber nicht amuesieren koennen, dann werden sie es mit Zwangsbelustigung auch nicht.
Das halte ich für einen großen Fehler. Aus mehreren Gründen. Zum einen sind die Hochzeiter grundsätzlich schon die am meisten beschäftigten Leute. Mit jedem mal tanzen, mit jedem mal reden und stehen immer im Mittelpunkt. Das führt dazu, dass man mit der Organisation von irgendwas grundsätzlich überfordert ist. Das zweite ist die Problematik, dass die beiden einfach nicht immer da sind z.B. wenn die Hochzeitsfotos gemacht werden, evtl. Entführung etc. Ich würde die Organisation den Trauzeugen übergeben. Das sollten sowieso Leute sein, die Nahe stehen und damit ne Ahnung davon haben, was die Hochzeiter wollen, aber eben auch die Gäste kennen und damit unerwartete Dinge dieser mit organisieren und lenken können, damit dann nicht trotzdem Dinge passieren, die ihr nicht wollt. Das werden die mit Euch sicher nciht absprechen, mit den Trauzeugen aber schon.
Digital_Data
allerdings: jede art von lustiger bildfolge mit noch lustigeren kommentaren von tanten, freunden, saufkumpanen oder schwestern würde ich strikt unterbinden. gruuuuuuuusel. genauso wie "spiele", die von freunden inszeniert werden und die beweisen sollen, wie gut sich das brautpaar kennt. nääh.
wenn die fünfjärhrige tochter von irgendjemandem n gedicht vorträgt ist dat eher positiv lustig :)
Das ist ja das richtige Profilbild, schön unterwürfig ;-).
Digital_Data
Digital_Data sagte:
"„Am Hochzeitstag möchten Johannes und ich gerne die Organisation des hoffentlich unterhaltsamen und fröhlichen Rahmenprogramms übernehmen, damit die Hochzeitsfeier insgesamt übersichtlich, für jeden ansprechend und harmonisch abläuft.“
Das halte ich für einen großen Fehler. Aus mehreren Gründen. Zum einen sind die Hochzeiter grundsätzlich schon die am meisten beschäftigten Leute. Mit jedem mal tanzen, mit jedem mal reden und stehen immer im Mittelpunkt. Das führt dazu, dass man mit der Organisation von irgendwas grundsätzlich überfordert ist. Das zweite ist die Problematik, dass die beiden einfach nicht immer da sind z.B. wenn die Hochzeitsfotos gemacht werden, evtl. Entführung etc. Ich würde die Organisation den Trauzeugen übergeben. Das sollten sowieso Leute sein, die Nahe stehen und damit ne Ahnung davon haben, was die Hochzeiter wollen, aber eben auch die Gäste kennen und damit unerwartete Dinge dieser mit organisieren und lenken können, damit dann nicht trotzdem Dinge passieren, die ihr nicht wollt. Das werden die mit Euch sicher nciht absprechen, mit den Trauzeugen aber schon.
Digital_Data
das war doch gar nicht für theresas hochzeit gemeint, sondern für die auf der der johannes der trauzeuge ist
dass das brautpaar selber da nicht die orga übernimmt ist doch wohl logisch
am samstag steigt die white wedding!
ich freu mich drauf!
nachdem ich selbst auf gefülten 78 (tatsächlich so um díe 10) hochzeiten war (und wir die kirchliche erst in einem jahr ausrichten werde)......haben mir zwei am besten gefallen....die meines besten freundes...trotz oder gerade wegen ehemaligen "esak" "aiesec" freunden die entsprechende liedchen geträllert haben (und das sehr gut) und die eltern einen kleinen streifzug durch das leben ihres sohnes vorgestellt haben.....und eine bei der alles extrems gut organisiert war...und eine mörder band nach einem phantastischen essen dabeo geholfenhat sich wieder die pfunde runterzu-grooven....
allen recht machen....geht nicht! bin gespannt was theresa berichtet
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14.05.2008 - 21:36 Uhr
Schallplattenkind