Die Work-Wife-Balance
Wie die Frauenbewegung zum Karrierecoaching verkommt
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no_twist sagte:
ich sag doch nicht: ignorieren.
aber: kompliment: ein gutes mittel um zu provozieren oder so.
aber solang das immer und überall breitgetreten wird, wird das auch nicht besser.
das ist wie mitm klimaschutz. labern labern labern.
aber davon wir wohl kaum was besser.
mh. ich verwende keine eigetnlichs.
ok, ich geb mich damit zufrieden, dass du das so gemeint hast ;)
was genau meinst du aber mit der Provokation? das Thema Feminismus?
...
07.05.2008 - 23:29 Uhr
no_twist
aber nicht um der emanzipation willens sondern um karriere zu machen.
oder kam das sogar so schon im text vor?
no_twist sagte:
ich find halt auch frauen wie die autorinnen sind frauen die gerne auf son zug aufspringen um sich irgendwie chancen zu ermöglichen...
aber nicht um der emanzipation willens sondern um karriere zu machen.
oder kam das sogar so schon im text vor?
hm, das sehe ich nicht so. ich denke schon, dass das Buch in erster Linie als Teil der Diskussion gedacht ist. Der Verdacht, einen Medienhype zu forcieren steht natürlich immer im Raum.
habs aber auch nicht gelesen. naja, ich sehs halt nicht so..
und sagt, mir steht das auch zu.
wenn nun diese sog. mädchenfeministinnen als lobbyistinnen ihrer peergroup dargestellt, dann mag das vielleicht nicht völlig unpassend sein, wer jedoch behauptet, dass der als vergleich herangezogene bauernverband jedoch erfolglos wäre, der verkennt schlicht die realitäten.
und mehr sex als herr sonnleitner und seine mistgabelamigos haben die alphamädels alle mal. wenn sie also nur halbsoviel erfolg haben sollten, dann haben sie dem feminismus einen besseren dienst erwiesen als diese ewig nölenden provinzemanzen, die zwar die reine lehre predigen, gleichzeitig jedoch für die bildzeitung als werbebanner fungieren.
wer dazu nun 'the swan', eine der erfolglosesten sendungen im prekariats-tv überhaupt, als mutigen beweis für die emanzipatorische notwendigkeit von frau roches feuchbiotop heranzieht, dessen erste 30 seiten ich übrigens extrem amüsant finde, der/die/das hat vermutlich nicht wirklich begriffen, dass die globale gunst der stunde uns lehrt: hegels knecht ist so out wie camus sisiphos! und deshalb überhaupt nicht mehr tauglich im emanzipations diskurs der gegenwart.
und übrigens: ein minimum an körperhygiene hat, bei allem amusement über charlotts text, auch die emanzipation voran gebracht. wer das verkennt, der sollte die geschichte der emanzipation besser noch einmal von anfang an studieren.
und ... wer am ende dann noch schönheitschirurgie mit hygiene gleichsetzt, der/die/das sollte ernsthaft darüber nachdenken, ob er/sie/es nicht doch lieber im kloster der verflossenen ideologien darüber meditieren will, dass auch vor 30 jahren nicht alles gold war was glänzte.
Sehr guter Artikel in dem alles steht was man wissen muss, um die Accessoire-Feministinnen vergessen zu können.
Cheers!
Der Commodore
no_twist sagte:
ich bin mir sicher, wenn das nicht immer ständig überall thematisiert würde.... wär die "integration" von frauen im berufs - und sonstwasleben gar kein diskussionsthema mehr, sondern das normalste was es gibt?
Das stimmt auch, siehe Länder die keine 68er hatten. Ausserdem ist das angenehme dort, dass es solche Diskussionen und erfundenen Konflikte dadurch per se schon gar nicht gibt. Es ist ein Phänomen dass speziell nur in einigen wohlhabenderen Lädern auf Luxusdenken-Mist gewachsen ist.
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07.05.2008 - 23:21 Uhr
no_twist
BINGO!