Die Hochzeitskolumne: Heute: Jeder, wie er mag
Theresa heiratet. Jede Woche ein bisschen mehr
Neulich habe ich mich beim Grillen mit jemandem unterhalten, der beinahe geschieden ist. Nicht allzu ungewöhnlich, aber er war sehr jung und beinahe geschieden, 31. Christian. Christians Scheidung ist in den nächsten Tagen nach sieben Jahren Ehe angesetzt. Voll super, sagte er, der Bruder seiner Frau, der zufällig Anwalt sei, würde die Scheidung übernehmen, 200 Euro für jeden, ein echtes Schnäppchen. Er sagte das ein bisschen zynisch, ein bisschen traurig. Aber nicht unglücklich oder resigniert. Eher nüchtern. Er habe mit Händen und Füßen gegen diese Scheidung gekämpft, sagte er, aber sie wollte es so.
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muss man für alles nen grund haben? reicht nicht einfach "weil" und warum nicht?"?
[nur so ne persönliche vermutung warum theresa heiratet]
ps. ich finds toll. v.a. die kolumne. kann das vor-heirats-stadium nicht ewig dauern? ^^ scherz...
@Wochenendzyniker
Sie heiratet ihn, weil er gefragt hat ;-).
Digital_Data
annawesterberg sagte:
wenn ich in einen bonbonfarbenen kleid in einer weißen kutsche in die kirche gefahren werden will, dann ist das halt so.
Also man heiratet, weil man heiraten will? Das ist alles? Klingt einleuchtend - hat mir aber komischerweise noch nie jemand, der gerade heiratet bzw. kurz davor steht, so offen erklärt.
ein
fein das!
von einem der in drei wochen standesamtlich heiratet :-)
ohne ehevertrag begibt man sich allerdings in ein gewagtes finanzielles abenteuer. sobald kinder da sind, auch noch in ganz andere risiken. als jurist könnte ich von einem solchen armutsrisiko nur abraten.
also sollte es noch andere gründe geben, die einen das risiko eingehen lassen oder die es als nebensächlich erscheinen lassen. diese sich selbst gegenüber auszuweisen (und die kolumne scheint da dochein solcher versuch zu sein), die emotionalen, rationalen gründe für die heirat aufzuschreiben, wäre eine möglichkeit, auf die man später mal im falle des scheiterns zurückgreifen könnte.
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06.05.2008 - 19:50 Uhr
Enzone
Der Rest ist richtig. Auch, wenn die Dame "Mädchen" und abwechselnd "böse" oder "streng" heisst, wie im Kindergarten.