Gestörte Harmonie: Die Kontroverse um den Jugendkongress Christival
Zehntausende junge Christen haben sich angekündigt, um ab heute in Bremen ein Fest zu feiern. Christival 2008 heißt der Jugendkongress, der unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin von der Leyen bis Sonntag läuft. Doch es gibt Ärger: Gegen das Event macht sich Widerstand breit, unter anderem von Seiten der Grünen. Im Gespräch mit jetzt.de spricht Christival-Sprecher Steve Volke über die grünen Vorwürfe, Homosexualität, Abtreibungen und Sex vor der Ehe.
Herr Volke, im Vorfeld Ihres Christivals ist ein Seminar zum Thema Homosexualität abgesagt worden, Klagen stehen im Raum, es soll Demonstrationen gegen das Event geben. Was ist denn bei Ihnen los? Das Christival kommt eher aus der konservativeren christlichen Richtung. Es hat sehr viel Ärger gegeben, und den gibt es auch jetzt noch, weil sich viele Schwule und Lesben diskriminiert fühlten, was überhaupt nicht unsere Absicht war. Wir haben diesmal 230 verschiedene Themen und Seminare im Angebot, darunter war ursprünglich auch eins zum Thema Homosexualität. Der Titel des Seminars lautete „Homosexualität verstehen – Chancen zur Veränderung“. Das Thema wurde am 9. Januar von den Referenten abgesagt und findet nicht mehr statt.

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