Vom Schreiben oder Liegenbleiben...
Leider kann ich nicht so schreiben wie ihr. Ihr, die ihr eine Sprache verwendet, die Bilder im Kopf entstehen lassen. Bilder, die sich aneinander reihen, zu einem Film, der während des Lesens anfängt zu spielen und bis zum letzten Satz bestehen bleibt. Der sogar oftmals einen bleibenden Eindruck hinterlässt und man ihn sogar noch Tage danach im Kopf hat. Nein...so schreibe ich wahrlich nicht. Meine Texte...sie sind stümperhaft und aufgesetzt. Sie gehen mir nicht flüssig aus den Fingern, so wie Euch. Ich überlege. Grüble. Denke darüber nach, wie ich es anders schreiben könnte. Verwerfe Gedanken. Schmeiße Ideen wieder weg. Zerknülle sie wie ein Blatt Papier und entfalte sie wieder, um sie schließlich doch zu verwenden, da mir einfach nichts Besseres einfällt. Und doch versuche ich es. Immer wieder aufs Neue. Gebe nicht auf. Und werde doch immer nur wieder auf’s neue enttäuscht. Fällst Du sieben Mal um, so stehe achtmal auf, lautet ein japanisches Sprichwort. Doch was, wenn man nicht mehr aufstehen kann? Wenn man einfach nur mehr den Wunsch hat, liegen zu bleiben? Einem die Kraft fehlt, sich wieder und immer wieder aufzurappeln? Darf man liegen bleiben? Sich selbst aufgeben? ...- Irgendwas fehlt immer 24.04.2012
- Verzichten 17.04.2012
- Riu 14.04.2012
- Hätte, wäre 22.01.2012
- Prokrastination, oder: Der Typ, der da mal war. 21.01.2012
Alle Kommentare anzeigen
aber eines is sicher- du musst immer
wieder aufsteigen!"
genau so.
:)
Alle Kommentare anzeigen








0
11.05.2008 - 20:03 Uhr
Lifeless