Weniger Fleisch
In der Grün&Gut testet Anne Henneken, Produktredakteurin bei
utopia.de, einmal in der Woche ökologische Produkte und Dienstleistungen. Heute geht es um die Wurst


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Alles andere (Intensive Fleisch, Eier und Molkereproduktion) ist, in der Tat, makaberer Luxus, den sich die Hochlohnländer auf Kosten vom Rest der Welt leisten. In der Zeit stand mal eine Rechnung, nach der die Erde 9 Milliarden vegetarisch lebende Inder ernähren kann, aber nur knapp 2 Milliarden carnivore US-Bürger.
aber gute Sache vegetarisch zu leben, jupp.
Aber wie gesagt, das waere ja besonders dreist.
Alles andere (Intensive Fleisch, Eier und Molkereproduktion) ist, in der Tat, makaberer Luxus, den sich die Hochlohnländer auf Kosten vom Rest der Welt leisten.
ja, so hochlohnländer wie china und indien zum beispiel.
http://www.zeit.de/2005/43/G-Agrar-Rohst...
Dann sollte der Fisch wohl besser in einem Aquarium gehalten werden, und den Menschen mehr Lohn bezahlt werden. Ist es moralisch verwerflich, dass Arbeiter ein Produkt herstellen, dass sie sich selbst nicht leisten koennen? Muss sich jeder Mitarbeiter z.B. bei Mercedes Benz einen solchen leisten koennen?
>>Jetzt, wo wieder weltweite Hungerkrisen drohen, kann ich nicht länger ignorieren, dass mein Appetit auf Fleisch schuld daran ist, dass andere Menschen hungern müssen.
Das erste Beispiel handelte von Fisch, aber das nur am Rande.
>>Neben der lieben Moral gibt’s aber auch ökologische Probleme. Fleisch frisst nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch jede Menge Land und Energie. Denn der größte Teil der Fleischproduktion ist enorm ineffektiv: man bekommt viel weniger raus, als man reingefüttert hat.
Ebenso die Produktion von Biosprit -- sie ist nach exakt den gleichen Kriterien moralisch verwerflich.
>>zum Vergleich: um ein Kilo Kartoffeln zu produzieren braucht man 500 Liter Wasser, für ein Kilo Sojabohnen 2000 Liter.
Und fuer Gensoja und Gen-Raps, der fuer trockenere Anbaugebiete optimiert wurde?
>>Sicher dagegen ist, dass trotz des angeblich schädlingsresistenten Wundersaatguts vom amerikanischen „Biotechnologie“-Konzern Monsanto weltweit 10 Billionen Tonnen synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Stoffe, die irgendwann im Grundwasser und in den Flüssen landen und Ammoniak freisetzen und der Welt reichlich sauren Regen bescheren.
Fleisch waechst auf Feldern? Was ist mit denen, die ausschliesslich Pflanzen essen?
Polemischer Artikel, widerlich.
anne-henneken sagte:
Trotzdem ist die globale Fleischproduktion seit 1950 um 500 Prozent gestiegen!
Suggeriert, suggeriert was genau?
Die Weltbevölkerung ist seither um 160% gestiegen. Der Fleischkonsum pro Kopf in Deutschland sinkt stetig leicht nach unten seit 1985 und ist von 1950 bis 1985 um etwa 150% gestiegen, und danach eben nicht mehr. In den Schwellen- und Entwicklungsländern stieg der Konsum um ein Vielfaches gegenüber den Industrieländern der Welt.
anne-henneken sagte:
Pro Kilo Rindfleisch müssen 10 Kilo Getreide verfüttert werden und 100.000 Liter Wasser (zum Vergleich: um ein Kilo Kartoffeln zu produzieren braucht man 500 Liter Wasser, für ein Kilo Sojabohnen 2000 Liter.).
Ein Kind das mit Baumwollwindeln gewickelt wird, braucht in den ersten beiden Lebensjahren mehr als das. Für das Kilo Brathähnchen genügen 3500 Liter. Außerdem, das Wasser ist ja nicht weg, es wird woanders ja wieder ausgeschieden und kommt wieder zurück ins System. Und wir reden hauptsächlich von Regenwasser.
anne-henneken sagte:
Wie schneidet eigentlich Biofleisch bei so einer Rechnung ab?
Ja genau - wieviel Wasser braucht denn das Bio-Rind eigentlich?
anne-henneken sagte:
weltweit 10 Billionen Tonnen
Eindrucksvolle Zahl, wieviel Tonnen Ammoniak werden da freigesetzt? Und wie vergleichen sich die Bio-Düngemittel in Gewicht und Ammoniak-Schädlichkeit?
Obwohl ich den Ansatz des Artikels unterstützen kann, schon alleine mit dem einen Argument, dass das Kilo Fleisch 1950 noch 1,8% des Durchschnittsnettoverdienstes ausgemacht hat, während er 2002 nur noch 0,3% betrug. Die 1,5% werden in Fliegern und Autos verflogen, die wesentlich schädlicher sind. Aber das fand im Artikel genau wie der hierzulande gleichbleibende Fleischkonsum keine Erwähnung.
Es bleibt zurück die Matschschlacht mit wild quotierten Zahlen, die einfach nur eines sollen: suggerieren aber sicher nicht umfassend aufklären.
29.04.2008 - 23:46 Uhr
MorbusBahlsen
frau hennekens rubrik ist die mit abstand fadeste auf jetzt.de.
man weiß schon was man alles zu lesen bekommen wird: der westen, die männer, die fleischesser, die autofahrer - alle sind schlecht und schuld am drohenden weltuntergang, mindestens aber an aller ungerechtigkeit auf der welt. schlechtes gewissen to go - wie öde.
frau henneken, mit verlaub: wo waren sie die letzten 30 jahre ?
club of rome-berichte auswendig lernen ?
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29.04.2008 - 20:36 Uhr
puster
http://www.welt.de/print-welt/article688...
du kannst also ruhig weiter victoriabarsche und natürlich auch steaks essen.