Weniger Fleisch
In der Grün&Gut testet Anne Henneken, Produktredakteurin bei
utopia.de, einmal in der Woche ökologische Produkte und Dienstleistungen. Heute geht es um die Wurst


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Danke fuer die Erleuchtung (ha ha).
heinz_aus_b sagte:
Wenn man sich mehr mit dieser Formel beschaeftigt kommt man (bzw. kam ich) darauf, dass sie nicht so artifizial ist, wie sie scheint. Was ich damit sagen moechte: eine ausserirdische Lebensform, die aehnlich beschraenkt ist wie der Mensch sollte ebenfalls diese Formal gefunden haben. Vermutlich stimmen die Symbole nicht ueberein ;-).
Und das fängt dann mit dem Symbol "1" an glaube ich, der Rest wird unter anderem Namen dann auch bekannt sein, sollte es diese außerirdische Form geben und sie uns zuerst finden oder schon längst gefunden haben :)
1. Tiere sind notwendig für Dünger. Welch ein Quatsch. Es gibt Inseln ohne nennenswerte Tierwelt, die über eine reiche Pflanzenwelt verfügen. Im Gegenteil Pflanzen bringen ihren eigenen Dünger mit, z.B. Bäume das Laub oder eben Korn das Stroh. Nur weil wir diese Dinge (Stroh) weiterverwenden müssen wir mit anderen Düngern nachhelfen. Und natürlich wegen der Monokultur. Eine gesunde Mischkultur braucht keine Pestizide und keinen Dünger. Aber in dem man Bauern Lieferverträge aufdrängt, zwingt mna sie in die Monokultur.
2. Menschen sind Fleischfresser. Es ist bewiesen, dass Menschen ohne tierische Produkte überleben können. Veganer beweisen das jeden Tag, ob es die best mögliche Ernährung ist, sei danhin gestellt. Von rein fleischlicher Nahrung hingegen kann man sich nicht vernünftig ernähren, es kommt über kurz oder lang zu massiven Mangelerscheinungen. Fleisch sollte also wenn überhaupt ein Zu"brot" sein.
3. Füher war Fleisch nicht die regelmäßige Ernährung sondern es war etwas besonderes. Auch deshalb gibt es so Ausdrücke wie Sonntagsbraten.
4. Fische mit Mercedes zu vergleichen ist schon heftig. Das ein Fisch, der in einem Land gefangen wird und dort von Einheimischen verarbeitet wird, nicht von diesen bezahlt werden kann ist der Gipfel der Ausbeutung durch den westlichen Kapitalismus. Ich habe auch damals den Film auf arte gesehen, es mag sein, dass man manches sicher einer genaueren Betrachtung unterziehen müßte. Aber der angegeben Link, der alles widerlegen soll, zeigt nichts anderes als Vermutungen. Lieber puster, ich lese da:
"hält ... für nicht sehr zutreffend"
"Tatsächlich ist sich Seehausen nicht einmal sicher, ob ... "
"wahrscheinlich"
"Der Evolutionsbiologe Walter Salzburger von der Uni Konstanz, der die Artenentwicklung am Viktoriasee mit molekulargenetischen Methoden untersucht, hält es für möglich ... "
Also vernünftige Beweise oder gute Argumente hören sich anders an.
Was ich hier in den meisten Contra-Kommentaren lese ist der verzweifelte Versuch ein ausbeuterisches Leben, dass auf Kosten anderer geführt wird, weiterhin zu legitimieren. Ich will nicht Wirtschaftssysteme abschaffen oder unseren Wohlstand abbauen, aber es sollte möglich sein unseren Wohlstand und unsere Systeme zu halten und trotzdem dem Rest der Welt zumindest das Überleben zu ermöglichen. Alles andere erfüllt in meinen Augen mindestens den Straftatbestand des grob fahrlässigen Totschlags.
Digital_Data
Außerdem kann aus 10kg Getreide z.B. nur 1kg Rindfleisch "hergestellt" werden. Der Rest wird für die Lebenserhaltung des Tieres verbraucht. Direkt verwendet bieten Getreide und andere Feld- und Waldfrüchte also die 10-fache Menge an Lebensmitteln. Wer sich von Fleisch ernährt, verbraucht also viel mehr an Pflanzen als VegetarierInnen.
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01.05.2008 - 21:46 Uhr
MorbusBahlsen