Nackt #1 / Echos 9///
Text: haruki
Und es war morgen. Der Bus biegt am Ende der Straße um die Ecke, aus meiner Sicht. Ich wische mir eine Strähne aus der Stirn und zünde mir in der Sonne eine Zigarette an. Ich werde jetzt zu spät kommen und kaufe mir doch ein Brötchen am Bahnhof, in der anderen Richtung. Es war einfach wieder aufzuwachen. Es fällt mir leichter wach zu sein. Schlaf ist seltsam damit verbunden, damit, damit. Diesem, dem da. Einem Ort an dem ich jeden sehe, die waren, die auch kommen und dann gehen. Mit ihren blauen Augen und schwarzem Haar. Ich sah ihn, in einer Halle stehen. Einer riesigen Halle. Der Boden war weiß, die Wände trugen Flecken. Er sagte etwas, das mit bekannt vorkam. Dann wachte ich auf und wusste ich würde ihn lange nicht sehen und unter der Dusche vergaß ich seinen Namen.
Und jetzt im Bus, bei den Gleisen entlang denke ich mir wie sehr es schon aussieht, als ob es grüner wird. Und angekommen Minuten später, laufe ich die Allee entlang und rechts liegen zwei Fohlen in der Sonne.
// Du wirst es mir nicht glauben. Sage ich, werfe meinen Mantel auf den Boden und stemme meine Arme in die Hüften.
// Bitte mach deine Zigarette aus. Es schadet der Leinwand.
// Bitte lass mich rauchen, ich habe gestern damit aufgehört.
// Und was werde ich dir nicht glauben?
// Sie wollen meinen Song für einen Film.
// Welchen Song?
Ich blinzele Mai an. Ihre Leinwand und doppelt so groß wie ich.
// Jetzt halt den Mund und zieh dich aus.
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27.04.2008 - 22:08 Uhr
flut
Hachja.