25.04.2008 - 19:00 Uhr

0 57 Über Twitter weiterempfehlen

„Renn um dein Leben“

Text: johannes-boie

Eine Morddrohung, Nazis im StudiVZ und ein Student, der nicht aufgeben will

Es ist nicht so, dass Fabian Weißbarth bislang keine Bedrohungen gekannt hätte. Wenn er auf Gegendemos gegen den rechten Rand der Bevölkerung mobilisiert, fixieren ihn einzelne Nazis aus den Gruppen heraus, sie rufen ihm dann seinen Namen zu. Die Botschaft ist klar: "Wir wissen, wer du bist. Wir kennen dich." Als der 20-jährige Politik- und Soziologie-Student vergangenes Wochenende einen Blick in seinen Account beim Studenten-Portal StudiVZ wirft, bekommt das diffuse Gefühl der Bedrohung eine neue Dimension. „...du fabian bist in pankow unerwünscht“, steht da. Und dann, ein paar Zeilen weiter: „renn um dein leben du hurensohn“ Unterschrieben mit „danzig88“ – ganz klar eine Nachricht von Faschisten. (Die 88 steht im Nazicode fast immer für Heil Hitler, weil das „H“ der achte Buchstabe des Alphabets ist.)
Eine Nachricht, die alles was vorher war, fast unbedeutend erscheinen lässt. Denn die neue Botschaft suggeriert nicht nur, dass die Nazis wissen, wer Weißbarth ist. Sie sagt auch: "Wenn wir wollen, dann finden wir dich. Und dann bringen wir dich um." Weißbarth, der in Berlin als stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos beim SPD-Nachwuchs den Arbeitskreis Anti-Faschismus koordiniert, nimmt die Nachricht ernst. "Als ich begriffen habe, was da steht, klappte mir die Kinnlade runter." Er glaubt, dass die Täter ihn vor allem einschüchtern wollen. "Für mich bedeutet das: Nicht nur als Antifa, auch als Sozialdemokrat stehst du in der Schußlinie", sagt er. Das habe auch in seiner Partei für Schrecken gesorgt. "Manche Genossinnen und Genossen schätzen die Bedrohungslage jetzt anders ein." Einen Tag lang saß Weißbarth beim Landeskriminalamt Nummer 5, das sich in der Hauptstadt um politisch motivierte Straftaten kümmert. Er ist hoffnungsvoll, dass die Täter geschnappt werden. "Nazis agieren im Netz oft dilettantisch", sagt er. In diesem Fall bedeutet das, dass die Täter keine Anonymizer-Software benutzt haben könnten, und die zuständigen Internet-Provider auf Antrag der Gerichte die IP-Nummern herausgeben könnten. Egal, ob dann eine straff organisierte Nazi-Bande hinter dem Anschluss sitzt oder zwei Mitläufer, die sich durch die feige Drohung hervortun wollten – für den Anschlussinhaber wird es dann unangenehm. Die Gesinnungsgenossen des oder der Täter können sich aber entspannt zurücklehnen. Sie dürften sich bei StudiVZ gut aufgehoben fühlen. Große Schlagzeilen machte die Seite, weil einer der Gründer der Seite, Ehssan Dariani eine Partyeinladung im Stil des Nazi-Blattes "Völkischer Beobachter" verschickte. Bis heute sind auf StudiVZ Gruppen mit streng nationalistischer Färbung zu finden: "Kaliningrad kenn ich nicht. Die Stadt heißt Königsberg!" oder auch "Deutsche Soldaten sind Helden, keine Mörder", eine Gruppe mit "besonderem Augenmerk auf den Soldaten der Befreiungskriege 1812/1813, sowie der Einigungskriege und des 1./2. Weltkrieges." Wer glaubt, die Verantwortlichen bei StudiVZ würden so eine Gruppe ungewollt übersehen, scheint allerdings zu irren: „Nach langem hin und her konnte die Löschung der Gruppe verhindert werden, leider musste etwas an der Gruppenbeschreibung geändert werden. Ich danke dem StudiVZverantwortlichen das er hier Toleranz und Verständnis für uns gezeigt hat“, schreibt der Gründer der 422-Studenten-starken Geschichtsklitterungstruppe unter Missachtung der deutschen (!) Rechtschreibung in der Gruppenbeschreibung. Ein weiteres Problem des Portals sind die anhaltenden Fake-Anmeldungen, gegen die das Unternehmen offensichtlich noch immer kein wirksames Mittel gefunden hat. Das freut nicht nur Nazis, die Morddrohungen verschicken, sondern auch Prostituierte, die sich in den immer wieder neu gegründeten Gruppen "Sex gegen Taschengeld" um die Studentenschaft bemühen dürfen. Auch die Nazis, die Weißbarth ihre Drohung schickten, verbergen sich hinter einem Fake-Account (siehe Screenshot). Auf die Problematik angesprochen, sagte StudiVZ-Pressesprecher Dirk Hensen, dass man kein Mobbing auf der Seite dulde und dagegen vorgehe. Darüber hinaus beteilige sich StudiVZ an einem bundesweiten Projekt gegen Rechtsextremismus. Weißbarth gibt den Betreibern der Webseite auch keine Schuld: "Wenn Nazis in der Gesellschaft sind, dann sind sie auch im Netz." Allerdings hat sich sein Verhalten im virtuellen Leben gründlich geändert: "Mit einem Mal macht man sich Gedanken, wie sicher man im Netz ist", sagt er. Ob er in Zukunft noch Bilder von sich auf Parteiseiten haben will, hat er noch nicht entschieden. Seinen StudiVZ-Account hat er behalten, seinen Namen aber unkenntlich verschlüsselt. Bei aller Vorsicht will Weißbarth – das merkt man im Gespräch mit ihm – vor der Bedrohung aber nicht einknicken. Und das, obwohl er auch außerhalb der virtuellen Welt nervös geworden ist: "Ich gehe mit ganz anderer Wahrnehmung durch die Straßen." Aus den Augenwinkeln beobachtet er, was um ihn herum geschieht. Wenn er heimkommt, drängt es ihn jetzt immer schnell ins Haus. "Tür auf, Tür zu, aufatmen."


Neue Magazin-Texte:

Mehr Texte von jetzt.de liest Du jeden Montag in der Süddeutschen Zeitung - außerdem dienstags im Lokalteil der SZ. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!

Textoptionen
Mehr Texte von
johannes-boie
Mehr Texte zum Label
Redaktionsblog
Text Freunden empfehlen Text drucken Text melden
Der Text gefällt Dir?
Lesenswertpunkt schenken
Fehler gefunden?
Report an Error
Hier bei jetzt.de anmelden,
Texte schreiben und kommentieren.
57 Kommentare

speichern

Alle Kommentare anzeigen

berlinoid
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

27.04.2008 - 17:19 Uhr
berlinoid

Fabian Weißbarth begibt sich laut der StudiVZ-AGB ganz schön auf Glatteis. Wenn sein Name dort tatsächlich "unkenntlich verschlüsselt" ist, dann hat er jetzt das, was gemeinhin als Fakeaccount bekannt ist. Somit ist er laut diesem Artikel vermutlich entweder ein Nazi oder ein Prostituierte.

Die Aussage "wir ficken dein leben du spast" würde ich eher in die Kategorie "ich mach dich krankenhaus" oder "ich mach dich kaputt" stecken. Will sagen: ein diffuser verbalaggressiver Akt. Daraus direkt ne Morddrohung abzuleiten? Naja...

Meines Erachtens läßt sich aus "wir ficken dein leben" nicht mal unbedingt die androhung körperlicher Gewalt rauslesen. Wenn Fabian tatsächlich erst aufatmen kann, wenn er die Tür hinter sich zuzieht, dann ist sein Leben bereits jetzt ordentlich gefickt.

Den Dilletantismusvorwurf finde ich ehrlich gesagt bescheuert. Erst wird eine Straftat konstruiert und dann lamentiert man, daß der Täter dabei seiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen ist. Pfff.

Insgesamt kann Fabian diese Droh-Mail zumindest als politischen Erfolg werten. Seine Tätigkeit im Arbeitskreis Anti-Faschismus wird offenbar von seiner Zielgruppe wahrgenommen, und diese versucht jetzt, auf ihre recht unbeholfene Art mit ihm in Kontakt zu treten.

Nun ist es natürlich an Fabian, zu entscheiden, ob er das parteipolitisch ausschlachtet und sich drüber ereifert als "Sozialdemokrat in der Schußlinie" zu stehen, und dann zusammen mit seinen Genossen ganz furchbar schockiert ist, daß diesmal nicht nur Bürger mit Migrationshintergrund und die Antifa betroffen sind, sondern auch die rechtschaffene Demokraten von der SPD, oder ob er die Gelegenheit nutzt, den Menschen mit Nationalsozialismushintergrund zu helfen (und damit meine ich alle Opfer faschistischen Gedankenguts, auch die sogenannten Täter)

Vielleicht wäre es fruchtbarer, die Autorin/den Autor der huhu-Morddrohung erst mal zu einem Gespräch unter vier Augen einzuladen, als gleich mit der Polizeikeule draufzuschlagen. Nur weil Nationalsozialismus scheiße ist, heißt das noch lange nicht, daß man den jungen vielleicht noch nicht mal volljährigen Autor der huhu-Morddrohung zu einem Neonazi-Märtyrer machen muß...

deinegutenachtgeschichte
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

27.04.2008 - 17:58 Uhr
deinegutenachtgeschic…

wie schon häufig hier erwähnt ist es in der zeit in der wir uns befinden alltäglich geworden dass aktive engagierte menschen drohungen von rechtsradikalen erhalten. und klar die treiben sich inzwischen in jeder community herum sind überall im internet zu finden wie auch jede andere art von kriminellen. und dann wird hier diskutiert in wie weit fabian jetzt ein recht hat sich zu fürchten, ob medien das thema rechtsradikalismus in deutschland richtig behandeln und umsetzen, fängt an sich gegenseitig auf den füßen rumzutreten in den kommentaren und zu jammern warum vater staat und irgendwelche communityinhaber ob nun bekannt oder nicht, nichts gegen die bösen nazis tun.
hey wisst ihr eigentlich was ich hier vermisse? den respekt davor, dass jemand nicht auf den staat oder sonstwen wartet, sondern von sich aus selber etwas gegen rechtsradikale tut. und fabian hat diese arbeit bestimmt nicht so blauäugig begonnen, dass er nicht gesehen hat, dass das durchaus gefährlich sein kann - nein gewiss im gegenteil: er hat angefangen etwas dagegen zu tun weil er gesehen hat, dass die nazis gefährlich sind.
wie man damit umgeht drohungen zu erhalten, ob man sie übergeht oder zur polizei bringt, sollte denke ich etwas sein, was jedem der sich gegen rechts stark macht, selbst überlassen sein soll.
und hier zu jammern im süden von deutschland wird nicht genug getan gegen rechts die leute hätten kein bewusstsein dafür - mensch leute dann werdet aktiv! wenn die leute die intelligent sind und das problem erkannt haben, welche nicht rechts gesinnt sind - und sie sind die mehrheit- sich damit beschäftigen sich zu streiten wer dafür verantwortlich wäre sich darum zu kümmern und in wie weit man theoretisch man was tun könnte aber die hände in den schoß legen dann geben wir diesem kleinen teil in unserer gesellschaft der rechts eingestellt ist zeit und raum sich auszubreiten, unser freheitlich demokratisches system zu gefährden und unbehelligt straftaten zu begehen.
wo sind denn all die personen die sagen "hier muss etwas getan werden"? jedenfalls meistens nicht auf den gegendemonstrationen oder als helfer bei den aufklärungskampagnen. und warum? meistens weil sie angst haben.

es gibt aber ein paar menschen die gesagt haben sie können nicht die verantwortung für das was in unserer gesellschaft passiert auf andere abwälzen nur weil es vielleicht furchteinflößend ist und gelegentlich gefährlich den mund auf zu machen! was ich hier vermisse ist der respekt vor diesen menschen! die menschen die sagen "hey ich tu was!" bevor ihr euch hier den mund fusselig redet werdet doch selber aktiv!
die die sich schon offen gegen rechts bekennen und etwas dagegen tun und sei es auch eine noch so kleine geste, denne spreche ich an dieser stelle einmal offen meinen respekt aus!

Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

27.04.2008 - 18:02 Uhr
deinegutenachtgeschic…

ach und verzeiht bitte meine rechtschrift ich habe gerade etwas in aufgewühlter emotion diesen kommentar geschrieben und gelegentlich dabei den duden übergangen

berlinoid
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

27.04.2008 - 20:15 Uhr
berlinoid

Ich finde es auch gut und mutig, wenn Leute wie Fabian Weißbarth aktiv etwas gegen Nazionalsozialismus tun. So eine anonyme Drohung ist natürlich etwas Beschissenes. Da wäre sicher keiner gerne an Fabians Stelle, zumal man ja nicht weiß, ob da jemand nur einen auf große Klappe macht, oder ob Fabian jetzt tatsächlich um sein Leben fürchten muß.

Deswegen Respekt an Fabian. Und zwar dafür, daß er sich nicht einschüchtern läßt. Und natürlich ist es sein gutes Recht sich an die Poizei zu wenden wenn er sich bedroht fühlt!

Trotzdem hat das Ganze eine parteipolitische Komponente die ich sehr befremdlich finde. Gegen ein inhumanes System wie den Faschismus zu kämpfen halte ich für eine menschliche Pflicht, nicht für eine parteipolitische. Deswegen finde ich es traurig, wenn eine Sache, die uns alle angeht, auf das Thema "Nazis greifen die SPD an" verkürzt werden muß, um bei den Parteigenossen Solidarität zu erzielen.

Digital_Data
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

28.04.2008 - 04:02 Uhr
Digital_Data

berlinoid sagte:
Vielleicht wäre es fruchtbarer, die Autorin/den Autor der huhu-Morddrohung erst mal zu einem Gespräch unter vier Augen einzuladen, als gleich mit der Polizeikeule draufzuschlagen.


Nun dass er diese Drohung mit einem Fakeaccount verschickt hat, zeigt dass er an einem Dialog nicht interessiert ist. Zumindest entnehme ich das so. Damit ist die Person zunächst nicht greifbar. Die einzige Möglichkeit über die IP herauszubekommen ist damit die Polizei.

Digital_Data

silanea
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

28.04.2008 - 09:20 Uhr
silanea

alcofribas sagte:
soll die polizei wie in hoyerswerda oder rostock daneben stehen und doof gucken, wenn nazis pöbeln und randalieren?

OK, anscheinend drücke ich mich wirklich zu oberflächlich aus. Nein, das meine ich damit nicht. Die Polizei hat bei Gesetzesverstößen angemessen im Rahmen der gesetzlichen Sanktionsmöglichkeiten einzuschreiten. Dazu ist sie da, und dazu hat sie bestimmte Möglichkeiten die dem gemeinen Pöbel vorenthalten sind.

Was ich meine: Bei emotional beladenen "Zielgruppen" wird vom gemeinen Pöbel gerne gefordert, die Polizei solle alle _möglichen_ Methoden anwenden, nicht nur alle _erlaubten_. Ich habe schon erlebt wie Kommunalpolitiker einen Polizeieinsatzleiter vor einer NPD-Demo bestürmten, er möge die Braunen doch bitte (Zitat) "aus der Stadt prügeln lassen". Das fällt für mich mal ganz grob flach. In Deutschland hat jeder das Recht, einer politischen Überzeugung seiner Wahl zu folgen, egal wie falsch sie sein mag. Und das ist auch gut so.


aber wieso soll ich jemandem die rechte einer freiheitlich-demokratischen grundordnung zugestehen, der ebendiese ordnung beseitigen will?

Weil du sonst keinen Deut besser bist als der Andere. Oder soll die Polizei in Zukunft Gesetzesverstöße pauschal mit einem Kopfschuss ahnden? Das ist genau die Argumentation die ich meinte. "Der hält sich nicht an unsere Regeln, also ist er vogelfrei." (Was bei genau dieser Argumentation herauskommt sieht man ja derzeit eindrucksvoll im Irak. Mal unterstellt, es geht dort nicht nur um politisches Kalkül.) Njet! Unser Staat hat mehr als genug rechtlichen Spielraum um jedem Nazi im Land das Leben zur Hölle zu machen. Dass nichts sinnvolles passiert liegt an der Politik, nicht an den Gesetzestexten.

Vor allem übersiehst du einen wichtigen Punkt abseits der ganzen brav-demokratischen Argumentationen: Auf der einen Seite regen sich alle über die Übergriffe der Staatsgewalt gegen linke Demonstranten und Aktivisten auf, auf der anderen Seite wird nach genau der selben Gewalt gegen Rechte geschrien. Schizo? Oder einfach nur gedankenlos? Jedenfalls sehr dumm. Man kann für sich immer nur so viele Rechte einfordern wie man seinem Gegner zugesteht. Insbesondere dann wenn zwischen Rechts und Links eine große breite Masse steht, der beide Seiten gleichermaßen suspekt sind.

bethanien
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

28.04.2008 - 16:41 Uhr
bethanien

Ich glaube einige die hier schreiben es sei übertrieben, sich wegen dieser Drohung an die Polizei zu wenden, haben wirklich keine Ahnung was in Pankow abgeht!!! Dort mobilisieren Nazis ganz klar gegen AntifaschistInnen, Fotos und Adressen werden verbreitet, der Stadtteil ist zugekleistert mit Aufklebern und Plakaten die zur Gewalt gegen Linke aufrufen. Und wie die Diskussion um den Moscheebau gezeigt hat ist dort auch in der Bevölkerung einiges an rechtem Potential vorhanden. Auch nach Friedrichshain dringen die Nazis immer weiter vor, wie jüngste Übergriffe auf linke Zentren gezeigt haben. In Berlin kann man sich in manche Viertel als LinkeR wirklich kaum noch trauen - da sollten Leute die keine Vorstellung von dem haben was hier abgeht sich vielleicht mal ein Bild von machen bevor sie sagen die Reaktion von Fabian sei übertieben!!!!

Zurück Seite 1 ... 4 5 6

Alle Kommentare anzeigen


Speichern
Mehr lesen:

Jetzt-Mitglied

johannes-boie unbekannt

johannes-boie

ist jetzt-User und hat diesen Beitrag verfasst.