Verloren 2# /Echos 6 ////
Text: haruki
// Well, Dr. Marshia Fieldstone. That is hard to imagine.
// What are you going to do?
// Well, I am going to get out of bed, every morning. And breath in and out all day long. And then after a while I wont have to remind myself to get out of bed every morning and to breath in and out. And then after a while I won t have to think about how I had it great and perfect for a while.
Ich schließe das Youtube Fenster und gehe ins Badezimmer. Nehme meinen Jutebeutel, die Flasche Gin aus dem Kühlfach und fahre zu Jason. Ich denke daran, dass Schlaflos in Seattle ein trauriger Film ist. Viel trauriger als Billy Eliot oder Watership down. Und ich denke daran, dass jemand einmal gesagt hat, dass es besser ist nicht geliebt zu haben als unglücklich geliebt zu haben. Und ich erinnere mich nicht daran, ob es vielleicht anders herum gewesen war. Aber ich weiß, dass das traurigste was ich jemals in einem Artikel gelesen habe etwas war, das Romy Schneider einmal glaubte. Nichts ist kälter als eine tote Liebe.
Manchmal treffe ich ihn nicht. Ich laufe eine Straße entlang und er erzählt mir später, dass er mich eine Straße entlang laufen sah.
// Ich wünschte, dass du mich grüßen würdest.
// Ich habe dich nicht gesehen. Du warst unsichtbar.
Er sieht mich dann immer auf eine Weise an. Als würde es ihn auch stören wenn ich nur mit ihm darüber spreche. Er hatte mir gesagt, dass ich es keinem erzählen darf. Und ich wusste nicht genau, ob das auch für ihn galt.
Das er immer verschwand schien ihn mehr zu stören als mich. Ich lebte einfach damit. Einmal stand ich in einem Club und ich hörte wie er mit Mai redete. Sie sagte zu ihm
// Er liebt dich wirklich Precilla.
Aber als ich mich herumdrehte war da Mai und sah aus, als hätte sie etwas verloren. Ich gab ihr einen Drink aus und wir tranken die ganze Nacht ohne Jason wieder zu finden.
Der Gin riecht eigentümlich. Wie Gin wirklich riechen sollte. Nach einem Kraut, das auf Steinen wächst. Nach etwas Unwichtigen. Etwas von Bedeutung.
Es war dieses Gefühl das ich bekam wenn er mich herum war. Er war das andere Ende aller meiner Entscheidungen. Was ich sein ließ tat er. Was ich tat, ließ er aus. Wenn ich bei ihm war hatte ich immer das Gefühl in der letzten Bank einen Buses zu sitzen und aus dem hinteren Fenster zu sehen. Wo ich war wurde immer kleiner. Und die Zeit mit ihm zersiedelte sich. In immer kleiner werdende Fragmente, bis ich sie nicht mehr unterscheiden konnte und jede Geschichte die gleiche blieb.
// Warum lügst du?
// Ich lüge nicht.
// Ich bin mir sicher.
// Warum?
// Weil kein Mensch nur 3 % von sich sein kann.
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Textoptionen
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21.04.2008 - 13:46 Uhr
regenbogenregina
Than never to have loved at all" (Alfred Lord Tennyson)
Falls Du es immer noch nicht weißt und vielleicht wissen willst.