Sex hat im Job nichts verloren - oder?
Was ist von den Romanzenstandorten Büro und Uni zu halten? Diskutier mit.
Wenn es eine Regel gibt, die sich durch alle Branchen zieht, dann ist das wahrscheinlich: „Don’t fuck the office“. Als Arbeitnehmer empfiehlt es sich, Kollegen, Assistentinen, Chefs da zu lassen wo sie hingehören – im Büro. Zumindest in der Theorie. Denn selbstredend haben Menschen, die dieselbe Arbeit verrichten oft auch ähnliche Interessen, und so gemeinsame Erfolgerlebnisse, Geschäftsreisen oder durchgearbeitete Nächte können ja durchaus eine aphrodisierende Wirkung entfalten. Und auch zwischen Professoren und Studentinnen, Schülern und Lehrerinnen scheint es oft genug so arg zu funken, dass es zum Gesetzesbruch kommt. Nicht umsonst gehört die verstohlene Fummelei im Kopierzimmer oder der ungelenke Geschlechtsverkehr auf dem nächlichen Büroschreibtisch zu den Standardsituationen des Seitensprung-Szenarios.
Das kann gut gehen – und in kreativ-produktiver Traumpaarigkeit münden. Es kann aber auch ordentlich in die Hosen gehen, etwa wenn die Affäre unglücklich endet und man bei jeder wichtigen Konferenz dem Flegel oder der Kuh in die Augen sehen muss. Oder wenn die Chefin bezichtigt wird, ihren Angestellten nicht nur in der Kiste sondern auch in seiner Karriere besonders zu fördern.
Trotz allen Risiken ist die Büro-Liebe eine anthropologische Konstante der modernen Welt. Wie geht es dir dabei? Hast du dich schon mal in einen Kollegen oder eine Kollegin verguckt? Und wenn ja – wie hast du dich verhalten? Bereust du die Entscheidung? Wie findest du es, wenn Professoren ihre Studentinnen verführen? Sollte es strenge Sanktionen gegen kollegiale Romanzen geben, weil sie die Zusammenarbeit beeinträchtigen – oder ist so ein bisschen gediegene Flirterei auch abseits von Betriebsfeiern auch gut für die Inspiration?
- Wie schnell kommst du an? vor 7 Std.
- Muttersöhnchen raus 13.02.2012
- Wie viele Punkte hast du? 10.02.2012
- Wie schaffst du Ordnung im Fernseher? 09.02.2012
- Bist du für die Arbeitswelt bereit? 08.02.2012
Mehr Texte von jetzt.de liest Du jeden Montag in der Süddeutschen Zeitung - außerdem dienstags im Lokalteil der SZ. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!
Alle Kommentare anzeigen
18.04.2008 - 09:13 Uhr
sonnigerdonnerstag
sonnigerdonnerstag sagte:
kein weg für mich. obwohl es schon angebote gab, fühlte mich dadurch eher belästigt.
gegen flirten ist nichts einzuwenden.
kann funktionieren, muss aber nicht.
ich kenne aber auch glückliche paare, die sich uff arbeet kennen gelernt haben und später sogar heirateten.
ist doch wie früher in der klasse...nur sind alle ein bisschen älter.
ich bin ja ein bisschen spiessig, aber was manche Chefs sich auf Weihnachtsfeiern so rausnehmen....
ANsonsten: Ich würde so eine Büro Liebelei immer immer immer geheimhalten - selbst wenn es was ernstes ist.
einmal bin ich total angegraben worden.und sie war total sexy. warum soll ich das nicht machen?
einmal habe ich total angegraben, weil sie den geilsten arsch im büro hatte.
und einmal wars en total besoffener absturz.
jede von den drei geschichten hat mehrere monate bis ein jahr gedauert.
Ich glaub, ihr meintet eher: Never fuck the company.
Wenn man einigermaßen erwachsen ist, geht das glaub ich schon.
No hard feelings.
Alle Kommentare anzeigen








0
18.04.2008 - 09:05 Uhr
sonnigerdonnerstag