Umweltschutz im Internet: Die Online-Strategie von Greenpeace
Volker Gassner ist ausgebildeter Bankkaufmann und studierter Biologe, seit dem Jahr 2000 arbeitet er aber als Campaigner und Projektleiter bei Greenpeace. Nun hat er sich eine neue Internet-Strategie ausgedacht, mit der Greenpeace nun auf Dialog und das Web 2.0 setzt. Lisa Rank hat mit Volker am Rande der Konferenz re:publica in Berlin über Umweltschutz im Internet gesprochen
Wie sieht denn die neue Strategie aus? Eigentlich tunen wir gerade die gesamte Kommunikation bei Greenpeace. Wir wollen das alles ein bisschen frischer machen, damit die Leute besser verstehen, was wir eigentlich tun, und die Hintergründe nachvollziehen können. Ein Teil aus dem gesamten neuen Konzept ist auch unsere Internet-Strategie. Das bedeutet zum Beispiel, dass wir unsere noch sehr Web 1.0-lastige Homepage dem Mitmach-Web anpassen. Bisher haben wir eher einen Monolog gehalten, jetzt wollen wir auch online in den Dialog übergehen. Wie sieht das dann aus? Von nun an kann man auf unserer Seite Beiträge kommentieren, später kann man einer Community beitreten und Online-Petitionen starten. Man kann Vorschläge zu vorhandenen Kampagnen machen, sein Feedback abgeben, neue Ideen kommunizieren. Das Ganze soll alles auf einer Plattform gebündelt werden und den Leuten die Möglichkeit geben, von überall aktiv zu werden. Das Web 2.0 ist ja eigentlich doch ein bisschen wie das reale Leben. Man verabredet sich zwar im Netz, trifft sich am Ende aber doch auch in echt. Und die, die analog eh schon aktiv sind, finden über die Plattform vielleicht noch mehr Menschen, die ihnen helfen.
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04.04.2008 - 17:54 Uhr
Fabien_Philip_Meunier
Hört sich komisch an, is aber so.
'Tschuldigung, das musste jetzt sein.