Die Geschichte vom kleinen Fuchs (Fortsetzung Teil XIV)
XIV.Der kleine Fuchs musste an die Eule denken,...halte an der Liebe fest. Gehe nicht an ihr vorüber, sondern nimm sie mit und du wirst weit über die endende Nacht hinaus weiter leben. hatte sie damals gesagt.
Und auch der Dachs kam dem kleinen Fuchs wieder in den Sinn.
Die Liebe, die sich auf deine Schulter setzt, ganz von allein.
Wieder dachte der kleine Fuchs laut nach: Sie beschäftigt uns, die Liebe. Und so schön sie auch sein mag, so sehr kann sie unser Leben erschweren, zwingt uns in die Knie, reißt uns in tiefe Löcher, lässt uns daran zweifeln, wer wir sind, warum wir sind.
Halte nicht fest, was nicht festzuhalten ist.
Fordere nicht, was nicht zu fordern möglich ist.
Liebe - frei und losgelöst.
Und akzeptiere...
Wieder, nahm eine längere Stille zwischen dem kleinen Fuchs und dem Adler platz.
Die Sonne näherte sich behutsam dem Horizont.
Die Welt wurde in ein rotes Farbenspiel getaucht und die umliegenden, hohen, verschneiten Gipfel schienen Feuer gefangen zu haben und leuchteten in einem intensiven Rot.
Du bist ein weiser kleiner Fuchs, so nahm der Adler die Stille bei der Hand und führte sie hinfort.
"Gefühle sind die Ketten des Verstandes und das Herz legt sie Dir an."
Außerstande sehe ich mich, den Schlüssel zu finden, der mich von meinen Ketten befreit. Das Herz hält meinen Verstand gefangen, knebelt meine Seele...gibt nicht nach,
gibt mich nicht frei...
Du, mein kleiner Freund, hast mir gezeigt, dass es im Leben noch mehr gibt.
Freude zu finden, indem man hilft.
Liebe zu finden, welche die schmerzliche Liebe vergessen lässt.
Zufriedenheit finden, auf der Suche nach dem Glück.
Hab Dank dafür!
Mit diesen Worten verabschiedete sich der Adler.
Er erhob sich,
breitete seine Flügel aus,
und flog dem Sonnenuntergang entgegen, bis er nicht mehr zu sehen war...
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30.03.2008 - 09:06 Uhr
seleukos