Die Geschichte vom kleinen Fuchs (Fortsetzung Teil XIII)
XIII.Wie war das Möglich?
Haben ihn seine Eltern nicht immer vor den großen Greifvögeln gewarnt?
Warum hätte im ausgerechnet ein Adler helfen sollen?
Oder war er doch nur Beute und der Adler auf kurzer Rast?
Doch der Traum den er hatte...auf dessen Rücken liegend?
Die Frage des Adlers, ob ihm gefalle was er sehe?
Sollte sein Traum letztlich gar kein Traum gewesen sein?
Dem kleinen Fuchs wurde schwindlig,
heiß und kalt,
und noch bevor er weiter darüber nachdenken konnte, wandte sich der Adler zu ihm, sah ihn an und umarmte den kleinen Fuchs mit seinen riesigen Flügeln.
Warum bin ich hier?, stammelte der kleine Fuchs verängstigt, noch immer nicht wirklich wissend, ob er diesem großen erhabenen Vogel Vertrauen schenken konnte.
Dein Leben, begann der Adler, nachdem er sich neben den kleinen Fuchs gesetzt hatte, war kurz davor, sich endgültig von Dir zu verabschieden.
Eis umhüllte deinen kleinen, schlanken Körper.
Steif gefroren waren deine Glieder.
Und deine Kraft verabschiedete sich mit jedem Schritt, bis sie schließlich zum erliegen kam.
Der Wind legte einen Mantel des Schweigens über deinen Geist, doch dein Mut und deine Entschlossenheit bis zu deinem letzten Schritt, drangen bis in meine Welt,
rüttelte mich auf,
riß mich fort von meinen eigenen Sorgen und Ängsten.
Eine Aufgabe wurde mir plötzlich gestellt, die mich würde klarer sehen lassen.
Helfen - und dadurch vielleicht einen Freund finden, einen Schatz
Der Adler verstummte, sah in die Ferne, wirkte fast abwesend.
Sorgen, Ängste, eine Aufgabe, einen Freund finden.... Der kleine Fuchs nahm diese Worte in sich auf, denn er wusste wohl, was den Adler bedrückte.
Die Einsamkeit, dachte der kleine Fuchs laut, ist eine Wüste an deren Horizont stets die Hoffnung fatamorganengleich aufflackert, wieder verschwindet und Dich verloren in der Weite stehen lässt...
Und so sehr Du dich auch bemühst, griff der Adler den Satz auf, diesem Gefühl der Leere zu entkommen, bleibt es doch so lange in dir haften, bis es von sich aus verschwindet und die Wüste zu einer Oase erblühen lässt, oder für immer von Dir Besitz ergreift.
Lange saßen die Beiden schweigend nebeneinander.
Doch schließlich brach der Adler das Schweigen für einen Moment:
Zu lange schon ist mein Herz erfüllt von Liebe. Einer Liebe, die mich begleitet, wo immer ich mich auch befinde.
Wo ich fliege und reise.
Wo ich ruhe und raste.
Wo ich schlafe und träume.
Durch sie versteh ich, wer ich bin. Sie gibt mir Halt und Mut zugleich. Erfüllt sie mich mit Lebenskraft und Sinn. Doch die Angst, sie bleibt und mit ihr die Frage, wie ich sie jemals erreich’...
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28.03.2008 - 10:21 Uhr
frau_liebe
eine geborgenheit.
irgendwann wünsche ich mir die geschichte am stück zu lesen. =)