Amnesty International gegen Boykott der Olympischen Spiele
Die chinesische Regierung hat die Aufstände der tibetischen Mönche teils blutig niedergeschlagen. Nun ist eine Debatte über einen Boykott der Olympischen Spiele im Sommer entbrannt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC), der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und Amnesty International sind dagegen. jetzt.de sprach mit Barbara Lochbihler von Amnesty über Für und Wider eines Boykotts.
Amnesty International spricht sich gegen einen Boykott der Olympischen Spiele 2008 aus. Warum? Wir verfolgen die Politik, durch Dialog und Kampagnen öffentlichen Druck herzustellen, um eine Verbesserung der Menschenrechtslage zu erzielen. Seit August letzten Jahres läuft unsere weltweite Kampagne goldfuermenschenrechte.de. So wollen wir öffentlichen Druck auf die chinesische Regierung ausüben. Wenn wir die Spiele boykottieren würden, hätten wir diese Möglichkeit nicht. Durch einen Boykott wird jede Dialogfähigkeit genommen.

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das ist ja immer alles so weit weg wenn man nicht hautnah dabei ist und dann verschwindet das oft(nicht immer) in einer kleinen ecke im kopf.
ich weiss noch nicht recht ob für oder wider boykott aber ein gutes interview. danke.
bringt einen nicht besonders weiter.
Dr_van_Helsing sagte:
Ich finde die Anwtorten ziemlich unkonkret...
bringt einen nicht besonders weiter.
dito.
26.03.2008 - 14:12 Uhr
noplacespecial
Dr_van_Helsing sagte:
Ich finde die Anwtorten ziemlich unkonkret...bringt einen nicht besonders weiter.
Richtig ! Man sollte man müßte etc. Und was ist nach Oktober 2008 ? Asiatische Länder haben ein hohes Ehrgefühl und die Wahrung des Gesichtes ist wichtiger als alles andere. Ein frühzeitiger Boykott mit der Option diesen zurückzunehmen, wenn bestimmte Dinge sich verbessern, könnte den Dialog anstoßen. Je länger man wartet desto schwieriger wird dies. Die olympischen Spiele einfach laufen zu lassen und darauf zu vertrauen, dass beteiligte Firmen, Sportler und Reporter schon Druck ausüben werden, ist blauäugig, während der Spiele schaut jeder nur auf den Sport und ist in einem harten Terminplan gefesselt und danach sind alle weg. Es muss jetzt gehandelt werden !!
Digital_Data








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25.03.2008 - 19:51 Uhr
BigBlueG
Ich denke ein Boykott macht es nicht besser - aber mit aller macht muss man eine absurde Diktatur zum Einsturz bringen.
Mich erinnert dies alles sehr an die Spiele von 1936 - und man sollte nicht müde werden einen solche n Vergleich im Munde zu führen!