20.03.2008 - 09:00 Uhr

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Tagesticker: Was bringen Kampagnen gegen das Rasen?

Text: peter-wagner - Fotos: DVR; dpa

Seit einer Woche läuft im TV ein herber Spot gegen das Rasen, nun werden im ganzen Land Todesanzeigen zu sehen sein - Teile einer Kampagne gegen zu schnelles Autofahren. Was bringen die Bilder?

Gut ein Jahr hingen die Bilder von Philipp Lahm und Sarah Kuttner nun neben der Autobahn und zeigten mit Zeigefinger und Daumen, wie wenig sexy Rasen ist, wie wenig Hirn Raser doch haben. Hier nochmal ein Motiv der Kampagne des Deutschen Verkehrsrates und des Bundesverkehrsministeriums, die nun von einer fieseren Kampagne abgelöst wurde.



Seit mehr als einer Woche ist im Fernsehen ein herber Spot zu sehen, der im Rahmen der "Runter vom Gas"-Kampagne des Verkehrsministers läuft und plastisch macht, dass bei Unfällen ganze Familien ums Leben kommen. Gleichzeitig werden im ganzen Land Todesanzeigen plakatiert oder als Anzeige geschaltet, mit denen vor allem eines erreicht werden soll: eine Schockwirkung.

Der Spot:


Die Anzeigen:




Das Schockprinzip wohnt den meisten Kampagnen gegen das Rasen inne, wie ein Blick auf eine ältere Aktion gegen das zu schnelle Fahren zeigt:



Was bewirken diese Kampagnen?
Können Sie überhaupt eine Wirkung haben?
Fängt man nicht irgendwann an, sich an die immer neue Herbheit dieser Kampagnen zu gewöhnen?
Wie wirkt gerade der Fernsehspot auf dich?

Die Frage also: Ändern Werbekampagnen der Bundesministerien - mögen sie nun von AIDS-Prävention oder von zu schnellem Autofahren handeln - ändern diese Aktionen etwas an unserem Verhalten?

Oder ist das rausgeworfenes Geld?

Was wirkt wirklich aufklärend?


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DagnyTaggart
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20.03.2008 - 09:11 Uhr
DagnyTaggart

Warum versucht der Staat den Bürger zu erziehen?

__xxx__
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20.03.2008 - 09:24 Uhr
__xxx__

Die Kampagnen machen mich rasend.

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20.03.2008 - 09:25 Uhr
__xxx__

Man sollte lieber versuchen den Corsa/Polo/Uno Spezis erklären was rechtsfahrgebot ist.

kulturgut
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20.03.2008 - 09:26 Uhr
kulturgut

ich bin nur dagegen, dass es der staat tut, aber nicht grundsätzlich gegen solche kampagnen.

bei mir persönlich als extrem schnellem fahrer kommt sowas auf jeden fall an, aber ich hab auch schon schlimme unfälle gesehen, die mich beeindruckt haben. ich fahre wirklich nur mit betriebssicherem fahrzeug und relativ freier strecke extrem schnell.

__xxx__
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20.03.2008 - 09:29 Uhr
__xxx__

Man kann doch nicht ALLES auf den kleinsten gemeinsamen Nenner bringen, das macht uns im Schnitt nur immer dümmer.

sonnigerdonnerstag
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20.03.2008 - 09:30 Uhr
sonnigerdonnerstag

DagnyTaggart sagte:
Warum versucht der Staat den Bürger zu erziehen?

weil es 5000 verkehrstote gibt und so ein einsatz von rettungskräften kostet schon einiges.

kulturgut
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20.03.2008 - 09:33 Uhr
kulturgut

__xxx__ sagte:
Man kann doch nicht ALLES auf den kleinsten gemeinsamen Nenner bringen, das macht uns im Schnitt nur immer dümmer.


sowieso nicht. nur aufgrund der hochgeschwindigkeitauslegung besitzen massenfabrikate heute qualitäten, die ihnen auch unter anderen bedingungen unvorstellbare qualitäten verleihen.

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20.03.2008 - 09:37 Uhr
kulturgut

sonnigerdonnerstag sagte:
DagnyTaggart sagte:
Warum versucht der Staat den Bürger zu erziehen?

weil es 5000 verkehrstote gibt und so ein einsatz von rettungskräften kostet schon einiges.


erstaunlich, dass in einem land wie deutschland deutlich weniger verkehrstote anfallen als zb in frankreich. ein gewisses restrisiko birgt mobilität immer.

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20.03.2008 - 09:39 Uhr
kulturgut

ok, nach aktuellen zahlen befinden sich die zahlen in frankreich auf ähnlichem niveau wie in deutschland, allerdings bei wesentlich geringerer bevölkerung und fahrzeugbestand

air_kaviar
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20.03.2008 - 09:39 Uhr
air_kaviar

der spot gefällt mir, aber unfallwagen aufzustellen finde ich geschmacklos. mir reicht das auf manchen landstraßen schon, wenn alle zwei kilometer kreuze am straßenrand stehen.

unfallschwerpunkte sind meistens bekannt und sollten baulich entschärft werden, ergänzt durch sinnvolle geschwindigkeitsbegrenzungen (auf das wort habt ihr gewartet, ralis!).

der idealfall wäre natürlich die amerikanische regelung, bei der für lkws und autos die selbe höchstgeschwindigkeit gilt.

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peter-wagner

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.


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