Tagesticker: Was bringen Kampagnen gegen das Rasen?
Seit einer Woche läuft im TV ein herber Spot gegen das Rasen, nun werden im ganzen Land Todesanzeigen zu sehen sein - Teile einer Kampagne gegen zu schnelles Autofahren. Was bringen die Bilder?
Gut ein Jahr hingen die Bilder von Philipp Lahm und Sarah Kuttner nun neben der Autobahn und zeigten mit Zeigefinger und Daumen, wie wenig sexy Rasen ist, wie wenig Hirn Raser doch haben. Hier nochmal ein Motiv der Kampagne des Deutschen Verkehrsrates und des Bundesverkehrsministeriums, die nun von einer fieseren Kampagne abgelöst wurde.
Seit mehr als einer Woche ist im Fernsehen ein herber Spot zu sehen, der im Rahmen der "Runter vom Gas"-Kampagne des Verkehrsministers läuft und plastisch macht, dass bei Unfällen ganze Familien ums Leben kommen. Gleichzeitig werden im ganzen Land Todesanzeigen plakatiert oder als Anzeige geschaltet, mit denen vor allem eines erreicht werden soll: eine Schockwirkung.
Der Spot:
Die Anzeigen:

Das Schockprinzip wohnt den meisten Kampagnen gegen das Rasen inne, wie ein Blick auf eine ältere Aktion gegen das zu schnelle Fahren zeigt:

Was bewirken diese Kampagnen?
Können Sie überhaupt eine Wirkung haben?
Fängt man nicht irgendwann an, sich an die immer neue Herbheit dieser Kampagnen zu gewöhnen?
Wie wirkt gerade der Fernsehspot auf dich?
Die Frage also: Ändern Werbekampagnen der Bundesministerien - mögen sie nun von AIDS-Prävention oder von zu schnellem Autofahren handeln - ändern diese Aktionen etwas an unserem Verhalten?
Oder ist das rausgeworfenes Geld?
Was wirkt wirklich aufklärend?
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Mir persönlich bringt die Kampagne nix. Ich nehme sie wohl wahr, aber es ändert nichts am Fahrstil.
Was mir allerdings im Gedächtnis geblieben ist und was ich mich immer wieder auf der Autobahn frage: Wie kam man darauf für die letzte Kampagne neben Phillip Lahm und Sarah Kuttner diese Frau mit dem Schweinegesicht (Raser sind so sexy) zu verpflichten??
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22.03.2008 - 17:41 Uhr
pale_fountain
(Muß oben übrigens "sind eine Gefahr" heißen, fällt mir gerade auf.)