Die Feuchtgebiete der Charlotte R.


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man kann nur ständig laut igitt schrei'n. und als die protaginistin sagt, dass sie sich sehr gut vorstellen kann mit ihrem vater zu schlafen ... ja, was soll man dazu sagen. die hatse doch nciht mehr alle an der waffel, diese helen.
auf seite 133 wollte ich es weglegen (hab ich mir gemerkt, weil cih extra geschaut hab wie weit ich gekommen bin) als sie ihren popel frisst und erzählt, wie sie ihn am liebsten mag, den popel. wenn er am ende noch schön flüssig ist.
baaaah.
Ich finde es ja grundsätzlich gut offen über Dinge zu sprechen, aber ich will weder was von Männern oder von Frauen mit Hämorriden lesen (jedenfalls in dieser Form) und wie mir das weiterhelfen soll bei einem möglichen Hygienewahn ist mir auch schleierhaft.
Und (für die, die nicht weit gelesen haben), ja, es wird noch schlimmer als die Popel.
WIeso das dauerhafte Erzeugen von Ekel literarisch oder aufklärerisch brauchbar sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich. Auch heißt es nicht, dass Dinge, die in der Öffentlichkeit nicht das Thema sind, aus ihrer Ecke gezogen werden müssen, wenn es nicht anders geht mit Gewalt, weil viele dieser Dinge sind nun mal privat, und entgegen der Meinung von Misses Roche, wird heute schon viel zu viel darüber geredet. Und so tief zu gehen ... naja.
Nur in einem Punkt bin ich anderer Meinung: CR war schon immer vollkommen überbewertet, nur auf Provokation aus, ohne jegliche Substanz dahinter. Sie konnte lediglich aufgrund eines Vakuums in der Popkultur in Sachen alternative, witzige und zumindest semi-intellektuelle junge Frau in eben diese Position rutschen.
Dass ihr Buch ein durchschnittlich geschriebenes Heftchen ist, überrascht nicht...
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17.03.2008 - 20:33 Uhr
jbo007