Die Feuchtgebiete der Charlotte R.


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man kann nur ständig laut igitt schrei'n. und als die protaginistin sagt, dass sie sich sehr gut vorstellen kann mit ihrem vater zu schlafen ... ja, was soll man dazu sagen. die hatse doch nciht mehr alle an der waffel, diese helen.
auf seite 133 wollte ich es weglegen (hab ich mir gemerkt, weil cih extra geschaut hab wie weit ich gekommen bin) als sie ihren popel frisst und erzählt, wie sie ihn am liebsten mag, den popel. wenn er am ende noch schön flüssig ist.
baaaah.
Ich finde es ja grundsätzlich gut offen über Dinge zu sprechen, aber ich will weder was von Männern oder von Frauen mit Hämorriden lesen (jedenfalls in dieser Form) und wie mir das weiterhelfen soll bei einem möglichen Hygienewahn ist mir auch schleierhaft.
Und (für die, die nicht weit gelesen haben), ja, es wird noch schlimmer als die Popel.
WIeso das dauerhafte Erzeugen von Ekel literarisch oder aufklärerisch brauchbar sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich. Auch heißt es nicht, dass Dinge, die in der Öffentlichkeit nicht das Thema sind, aus ihrer Ecke gezogen werden müssen, wenn es nicht anders geht mit Gewalt, weil viele dieser Dinge sind nun mal privat, und entgegen der Meinung von Misses Roche, wird heute schon viel zu viel darüber geredet. Und so tief zu gehen ... naja.
Nur in einem Punkt bin ich anderer Meinung: CR war schon immer vollkommen überbewertet, nur auf Provokation aus, ohne jegliche Substanz dahinter. Sie konnte lediglich aufgrund eines Vakuums in der Popkultur in Sachen alternative, witzige und zumindest semi-intellektuelle junge Frau in eben diese Position rutschen.
Dass ihr Buch ein durchschnittlich geschriebenes Heftchen ist, überrascht nicht...
und das ist m.E. eben Unsinn, da der Mensch ja eben zu jeder Zeit Dinge unternommen hat um seinen Naturgegebenen Zustand in irgendeiner Form zu "veredeln": Kleidung und Haarschnitt, findet Frau Roche ja auch nicht verwerflich, zumindest sieht sie immer sehr adrett aus. Meine Freundin möchte mein Geschlechtsorgan NICHT durch die Hose riechen können, ich habe sie gefragt.
Dass gewisse Gerüche oder Praktiken Ekel auslösen ist m.E. nicht nur eine individuelle Erziehungsfarge sondern auch Resultat einer kulturellen Entwicklung...aber warum soll die um alles in der Welt den schlecht sein??
Einen unverklemmten Umgang von Frauen mit ihren Geschlechtsorganen finde ich übrigens super, eine Frau die altes Sprema unterm Nagel herausnascht dürfte noch nichtmal in meine Wohnung,haha
allerdings binich auf stilistischer ebene echt ein wenig enttäuscht.
müsste ich das im deutschunterricht behandeln, würde ich sagen, cr hat ein echtes problem mit ihrer mutter. mir ist die figur zu einfach, was das angeht, papa ist immer toll, mama immer doof, ich will sie wieder zusammen bringen.
außerdem fand ich den dialog mit dem pfleger von wegen "uhuuu, deine offenheit, mein freund mien, du könntest exhibitionistin sein" sehr daneben. was er mitbekommen hat war, dass sie gerne sehen würde, wie die wunde aussieht. was ist denn daran so krank, dass er als pfleger "viel über sie nachgedacht hat" und gleich mal mit wem reden musste ... ?
von inhaltlichen fehlern was kkh alltag angeht mal ganz abgesehen!
Besonders originell ist das nicht. Missionen, wie gesagt, führen selten zu überzeugenden Romanen. Davon ganz ungerührt, stürzen sich seit Erscheinen des Buches Journalisten jedweder Couleur auf die strahlende Autorin und entlocken ihr freizügige Bekenntnisse. So infiltriert der Promi- und Szene-Bonus nobelste Magazine und Zeitungen. Wer fragt da noch nach der Qualität des Romans?"
der letzte satz passt übrigens auch gut in den jetzt.de kosmos ^^








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17.03.2008 - 20:33 Uhr
jbo007