Konsumkolume: Trockene Kekse im Test. Natürlich alle öko!
Text: peter-wagner - und christina-waechter
Wir müssen genauer hinsehen, was wir unserem Körper zuführen. Stichwort Ernährung. Unser Esstest ist unparteiisch und fies. Heute befassen wir uns mit Keksen aus dem Bio-Laden. Alte Folgen gibt's im Label Konsumkolumne.
Dinkel-Poppers (Rosengarten)
Untertitel
Die natürlich-leichten Knusperscheiben
Preis
0,99 Euro
Sie aus wie
Getrocknetes Press-Hirn (war vorher aber nicht so helle). Mutter: Well. Vater: Pappe. Der Granatsplitter der Ökofraktion - abends wird bei Öko-Bäckers zusammengekehrt und das Kehrgut in neue Formen und zu Lebensmittel gepresst. Auch nicht schlecht.
Schmeckt wie
Nah an der Antimaterie. Schmeckt das schwarze Loch? Dann so! Aus Mangel an Impressionen simuliert das Hirn (dieser hilfreiche Denk-Barde!) sich selbst Geschmack zusammen. Kommt aber nichts bei rum.
Essgeräusch
(leise) Knurpsch
Loha-Faktor
Dieses Produkt ist selbst bei Aufrüstung mit ALDI-Cervelat-Scheibenwurst NICHT in der Lage, im Regenwald Brasiliens auch nur eine kleine Art zu bedrohen! Vollkommene CO2-UKW-FCB-E=MC-Quadrat-Neutralität. Genial! Also: 20.
Satz, den man mit vollem Mund sagen kann
Faxenf Minifderpräfident Georch Milbwadt ift feeeehr fauer auf feine Untafahnen.
Am besten Konsumieren, wenn …
… nun ja: La Loha trägt dieses Schmeckerli stets in ihrer geräumigen Lederimitatstasche. Wenn dann der kleine Hunger anklopft – kriegt er mit den echten Dinkel-Poppers eine kapitale Watsch’n!
Mit Essen spielt man zwar nicht, aber …
… die vermögens-sensible Form der Unterlippenerweiterung.