25.01.2008 - 10:20 Uhr

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Strom + Klima (25.1.2008)

Text: JuergenFriedrich

Die allgemeine Klima- und Energiediskussion krankt an Strom-Lastigkeit. Es sollte nicht einfach nur um "andere Stromerzeugung" gehen. Denn in Wahrheit geht es um SEIN oder NICHTSEIN, wenn wir es über 'Kimme und Korn' anpeilen von Klima und 'Wohlstand für alle'. Zur Zeit läuft 'die Klima-Kiste' eindeutig in Richtung 'Notstand für alle'. In Deutschland ist Strom nur zu rund einem Drittel am Energieumsatz beteiligt. Egal wie hoch der Anteil an umweltfreundlich erzeugtem Strom später sein wird, die verbleibenden zwei Drittel (im wesentlichen Verkehr und Heizung) liefern reichlich Overkill -- für die gesamten Erdbewohner. Die Klima-Frage ist viel zu eng gefasst, wenn man sie nur mit Strom-Alternativen beantworten will. Schon "die Römer" - und andere 'Kultur'-Völker vor und nach ihnen - haben Wälder abgeholzt und damit Klima versaut. Erst 17-hundert-tobak wurde in Deutschland zur Wiederaufwaldung das Forstwesen erfunden. Wahrscheinlich, damit die Nachwelt weiß, was für Wahrheit in dem Reim steckt, der da lautet: An deutschem Wesen soll die Welt genesen. Wichtiger als "die Energie" geht die so genannte Bevölkerungsexplosion ins Thema Klima ein. Nur 10% des globalen Festlandes sind Ackerland, 20 % sind Wüste. Mit Hilfe 'künstlicher Bewässerung' lässt sich dieses Verhältnis verschieben. Und da soll mir keiner kommen mit "Das ist zu teuer!" Im gesamten Alpenraum wird mittlerweile "Wetter gemacht" und die Ski-Saison durch künstliche Beschneiung verlängert. (Übrigens auch in den Ski-Regionen von Kanada, USA, Skandinavien usw .) Wie sehr "künstliches Wetter" sich bewegt im Bereich von BIG is BEAUTIFUL , geht aus folgendem Zahlenvergleich hervor: Ein normaler 4-Personen-Haushalt in D hat einen Wasser-Jahresverbrauch von 200 m3 . Alpenweit werden für die Beschneiung jetzt jährlich schon 95 Mio m3 verwendet, mit dem Stromeinsatz von 600 Mio kWh. - Logisch, dass die Ski-Pisten-Betreiber die dafür erforderlichen Investitionen nicht aus der Portokasse bezahlen und nicht aus ihren Rücklagen. Dahinter steht knallhart gesunde Gewinnerwartung der jeweiligen Teilhaber, als da sind Skilift- und Seilbahn-Gesellschaften, die regionalen Kommunalverwaltungen und der überregionale Tourismus. Von den Banken ganz und gar nicht zu schweigen. , , ,


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