Sicherheitsproblem Wahlcomputer: Beobachter für die Landtagswahl in Hessen gesucht
Am kommenden Sonntag sind Landtagswahlen in Hessen. Dabei kommen erstmals in acht Städten und Gemeinden Wahlcomputer zum Einsatz. Doch die elektronischen Wahlgeräte sind in der Kritik: Bei Wahlen in Holland gab es Unregelmäßigkeiten bei der Auswertung, die Sicherheit der Maschinen wird bezweifelt. Darum suchen die Kritiker jetzt Wahlbeobachter.
Zwar sind die Maschinen des niederländischen Herstellers Nedap vor der Wahl nochmal überarbeitet worden, dennoch hat der Chaos Computer Club (CCC) den Einsatz der Maschinen kritisiert, da diese zu leicht zu manipulieren seien. In einem Webvideo wird gezeigt, wie diese Manipulation in nur 60 Sekunden umsetzbar ist. Nun bemüht sich der CCC mit Unterstützung einer hessischen Wählerin beim Staatsgerichtshof um eine einstweilige Verfügung, um die Verwendung von Wahlcomputern zu verhindern. Die Kritiker haben dazu aufgerufen, Wahlbeobachter in Hessen zu werden.

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wahlmanipulation - in baden-wuerttemberg war es frueher immer so, dass der bleistift in der kabine einen so kurzen faden hatte, dass man nur bis zum obersten feld kam und dort sein kreuz machen musste.
alter sozen-witz.
voiceofregret sagte:
und den unterstellten manipulationswillen finde ich latent paranoid...
und diese paranoia ist gut so. demokratie und freie, geheime wahlen sind ein sehr teures gut, nur wissen viele das überhaupt nicht schätzen. und eine der größten missachtungen gegenüber der demokratie überhaupt ist es, erst garnicht zur wahl zu gehen.
Das schlimmste an dieser Situation ist das es hier latente Mängel gibt. Was schon bei der Schnittstelle "Mensch" beginnt. Zum Beispiel das nicht immer 2 Wahlhelfer beim aufstellen des Wahlcomputers sind, obwohl dies eigentlich Vorschrift ist. Oder das Wahlen nicht neu ausgeführt werden, weil jemand das Siegel der Wahlmaschine beschädigt hat.
Oder das die Geräte nicht abgeschlossen werden. Viel bedenklicher empfinde ich die Tatsache das die Geräte ausgelesen werden. In zweifacher Ausführung (Ausdruck und Daten, unverschlüsselt auf einem Speicherstick) von EINEM Boten zum dem nächstbesten "RathausComputer" (Windows-System) gebracht werden und von dort werden die Daten per smtp übermittelt. Unverschlüsselt, und noch nicht einmal signiert.
Zwar würde es dort auffallen wenn etwas gefälscht würde. Allerdings könnte der Bote, oder die Boten sowohl die Daten als auch den Ausdruck. Einfach anpassen. Hier wurde noch nicht einmal der Versuch unternommen das ganze Kryptographisch abzusichern.
werd Wahlbeobachter, oder hast du etwa auch keine Lust dazu....?
-deswegen!
hhw sagte:
chrisjumper hat völlig recht,windows ist für sowas zu unsicher.
Nein das wollte ich damit doch nicht aussagen. Sondern nur das es in der Grundkonfiguration bei ausbleibender Wartung auch noch die schlimmste Situation ist ;)
Mir wäre das doch auch noch egal wenn es wenigstens signiert würde oder sowas.
Ein andres Betriebssystem mit Bundestrojaner... ahh ich schweife ab :)
Die Argumente für den Computer überzeugen nicht. Natürlich ist das nervig Zettel auszuwerten (schon selbst geholfen) aber so ist das dann eben.. ;)
Natürlich ist das nervig Zettel auszuwerten (schon selbst geholfen) aber so ist das dann eben.. ;)
Aber man kriegt gar nicht so wenig dafür, zumindest für Schüler, Studenten, etc. ist die Aufwandsentschädigung gar nicht so schlecht! Und nicht zu vergessen: Der Dienst an der Allgemeinheit ist unbezahlbar :-)
Ich bin alternativ zufrieden, einschließlich des Genitivs sein fun Fan.








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22.01.2008 - 19:20 Uhr
DagnyTaggart