"Dann steht jeder zweite Laden leer" - Rauchverbot in Shisha-Bars
Was das Rauchverbot für Shisha-Cafés in Neukölln bedeutet.
Die meisten Cafébesitzer auf der Sonnenallee setzen noch auf Verdrängung. „Kriegt man eigentlich einen offiziellen Brief von der Stadt?“, fragt Remmo, der junge Chef des Cafés „Um Khaltoum“. Dort läuft arabisches Musikfernsehen und jeden Tag kommen die selben Männer - zum Reden und zum Rauchen. Für die meisten kleinen Shisha-Bars in Berlin-Neukölln bedeutet das Rauchverbot den Wegfall ihrer Existenzgrundlage. Nur in Lokalitäten, in denen es einen kleineren Nebenraum gibt, darf noch geraucht werden. Dort müssen sich die Gäste aber ihre Getränke selbst holen: nach dem Berliner Gesetz darf im Raucherraum nicht serviert werden.
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Ich find die ganze Regelung nen Schmarrn...
15.01.2008 - 09:06 Uhr
ich_schlampe_bin_muede
es gibt sicherlich ausnahmen, die als solche geregelt werden müssen, aber es ist trotzdem scheisse wenn mir beim besten essen die dame nachbartisch die zigarette neben den kopf hält weil sie den rauch nicht abbekommen will = istzustand
die texte hier bei jetzt baden in einem pupatären schick des rauchens. fast wie beleidigte kinder wird hier gegen die rauchfreiregelung geschrieben. "wenn die mama nein sagt, dann tu ichs erst recht und komm mir toll dabei vor"
die rauchfreiregelung soll voll und ganz durchgezogen werden. ausnahmen solls geben, wo es echt sinnvoll ist und nach 2 jahren kann sich keiner mehr vorstellen, dass in lokalen in der form wie heute abgequalmt wurde.
Einerseits.
Andererseits sind Shisha-Cafés mein Lieblingsausgehort (Wenn ich ausgehe, dann meist ins Shisha-Café) und es wäre schade wenn es diese nicht mehr gäbe.
Allerdings müsste man sich bei einer Ausnahmeregelung für Wasserpfeifencafés etwas einfallen lassen, damit sich nicht jede zweite Kneipe pro Forma Narghilacafé nennt, nur um das Rauchverbot zu umgehen, so wie jetzt jede dritte Kneipe pro Forma eine geschlossene Gesellschaft oder ein Club ist.
Eventuell könnte man das Wasserpfeiferauchen erlauben und das Zigarette rauchen verbieten, auch wenn das wieder schizophren wäre. (Narghila rauchen erlaubt weil das "irgendwie anders" ist und Zigarette rauchen verboten weil gesundheitsschädlich?! Logisch ist anders...
Für Wasserpfeifencafés braucht man nicht (mehr) nach Berlin zu gehen, auch in meiner niederbayerischen Kleinstadt gibt es zwei.
marksu_ sagte:
ich finde es problematisch anhand von einzelfällen die wirklich sinnvolle maßnahme der rauchfreien lokale in frage zu stellen.
es gibt sicherlich ausnahmen, die als solche geregelt werden müssen, aber es ist trotzdem scheisse wenn mir beim besten essen die dame nachbartisch die zigarette neben den kopf hält weil sie den rauch nicht abbekommen will = istzustand
die texte hier bei jetzt baden in einem pupatären schick des rauchens. fast wie beleidigte kinder wird hier gegen die rauchfreiregelung geschrieben. "wenn die mama nein sagt, dann tu ichs erst recht und komm mir toll dabei vor"
die rauchfreiregelung soll voll und ganz durchgezogen werden. ausnahmen solls geben, wo es echt sinnvoll ist und nach 2 jahren kann sich keiner mehr vorstellen, dass in lokalen in der form wie heute abgequalmt wurde.
das verhältnis staat - bürger hat nichts mit dem verhältnis eltern - kinder zu tun. ein solcher vergleich offenbart ein totalitäres staatsverständnis.
ein staat hat sich nicht in den wunsch seiner bürger nach selbstschädigendem verhalten einzumischen. und da es sich bei der gastronomie um private einrichtungen handelt, die lediglich öffentlich zugänglich gemacht werden, aber nicht öffentlich sind, gibt es hier auch keine öffentlichkeit zu schützen. nichtraucher und arbeitnehmer, die nicht rauchen wollen, können sich was anderes suchen.
allerdings zeigt sich hier wieder die inkonsequenz der raucher, die zwischen dem recht auf die selbstschädigung mit der droge rauchen und dem recht auf die selbstschädigung mit anderen drogen, die natürlich ebenfalls allesamt legalisiert werden sollten, unterscheiden.
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14.01.2008 - 20:28 Uhr
air_kaviar