11.01.2008 - 19:00 Uhr

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Weshalb die Plastiktüte in Deutschland verboten werden sollte

Text: philipp-mattheis - Foto: ap

Ein Land nach dem anderen verbietet Plastiktüten. Nur in Deutschland interessiert das Thema seit den 70ern niemanden mehr. Warum eigentlich?

Plastiktütenträger und Raucher haben etwas gemeinsam: Sie wollen zu ihrem Glück gezwungen werden. Schon vor dem 1. Januar 2008 freuten sich viele Nikotinabhängige auf das Rauchverbot – weil sie vom Gesetz in ihrem Vorhaben, weniger zu rauchen, tatkräftig unterstützt werden. Und wenn wir schon einmal beim Paternalismus (Staat schreibt seinen Bürgern vor, was sie tun sollen) sind: Warum sollten nicht auch Plastiktütenträger zu ihrem Glück gezwungen werden?
Vergangene Woche erließ die chinesische Regierung ein landesweites Verbot von Gratis-Plastiktüten. Wenig später zog der australische Umweltminister nach und verkündete, notfalls Plastiktüten per Verbot aus dem Verkehr zu ziehen. Frankreich will die Plastiktüte bis zum Jahr 2010 abgeschafft haben. Nur in Deutschland scheint man von der „Jute statt Plastik“-Kampagne der Siebziger so verstört zu sein, dass sich niemand um die Umweltpest kümmern will. Zugegeben die Kampagne war erfolgreich: Seitdem kosten Plastiktüten in deutschen Supermärkten Geld und der Verbrauch ging stark zurück. Mit der kursierenden Restmenge scheint man sich zufrieden zu geben. Weder Umweltorganisationen wie Greenpeace und der Bund für Naturschutz noch die Grünen sprechen sich für ein Verbot aus. Mit eigenartigen Begründungen: „Ein Verbot von Plastiktüten allein ist für einen wirksamen Ressourcenschutz zu wenig“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bundestagsfraktion der Grünen vom 10. Januar 2008. Plastiktüten flögen hierzulande ja nicht in der Gegend herum, andere Umweltprobleme seien drängender, die Wiederverwertbarkeit von Tragetaschen weitaus fortgeschrittener und Papiertüten als Alternative seien ökologisch noch bedenklicher. Mag alles sein – trotzdem spricht nichts gegen ein Verbot von Plastiktüten und alles dafür: * Eine Plastiktüte braucht 400 Jahre um zu verrotten. * Jährlich sterben Zehntausende Wale, Robben und Schildkröten, weil sie Plastiktüten verschlucken. * In China bezeichnet man Plastiktüten als „weiße Umweltverschmutzung“ * In Bangla Desh sind Plastiktüten seit 2000 verboten, weil sie Abwässerkanäle verstopfen und so das Überschwemmungsrisiko erhöhen * Der Spruch „Bitte ohne Tüte“ ist so überflüssig wie beim Bestellen eines Bieres „Bitte mit Alkohol“ sagen zu müssen * In Großbritannien werden jährlich 18 Milliarden Plastiktüten verbraucht * Plastiktüten sind sogar in den ostafrikanischen Staaten Tansania (2005) und Ruanda (2006) verboten. * San Francisco, das als erste amerikanische Stadt vor zwei Monaten ein Verbot erließ, spart dadurch jährlich 1,7 Millionen Liter Öl. * Plastiktüten haben absolut keinen ästhetischen Wert Fazit: Plastiktüten sind die mieseste Ausgeburt der Wegwerfgesellschaft!


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kikuju
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Mag ich Mag ich nicht

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11.01.2008 - 20:03 Uhr
kikuju

naja, das problem ist ja zb in australien, dass man automatisch diese billigtüten, die jede wiederverwendung ausschließt, dazu bekommt. man muss total fix sein und denen die einkäufe quasi entreißen, um die sachen in den eigenen rucksack packen zu können.
da hätte es vielleicht auch erstmal gereicht, bessere tüten herzustellen bzw für diese geld zu verlangen wie in d.

MissPancho
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Mag ich Mag ich nicht

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11.01.2008 - 20:37 Uhr
MissPancho

die staaten die die plastiktüte verbieten sind ja fast alle arm. sowas kann man doch nicht vergleichen. und das mit dem rauchen zu vergleich ist ja auch ein bisschen weit hergeholt.

zum glück zwingen?

nur in deutschland?

ich bin ja auch für umweltschutz und praktiziere ihn im kleinen. aber dieser artikel ist echt unausgegoren!

das gibt einen nicht-lesenswert punkt von mir.

SabethBaem
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11.01.2008 - 21:00 Uhr
SabethBaem

sehr richtig sagt greenpeace-sabeth !!
unnoetiger gehts fast nicht. [im bezug auf due tueten.]

wansy
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Mag ich Mag ich nicht

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11.01.2008 - 21:17 Uhr
wansy

es würde ja schon helfen, wenn die meisten leuten einen anständigen umgang mit diesen eigentlich überflüssigen tüten pflegen würden...
also mehrfach verwenden, nicht in die gegen werfen, so was halt.

Shinaozi
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11.01.2008 - 21:18 Uhr
Shinaozi

Hehe, als ich noch in China gewohnt habe, waren die Verkäufer immer arg geflasht, wenn ich die Plastiktüten abgelehnt habe ("Nein, keine Tüte bitte, ich möchte die Umwelt schützen... - häää?). Ist ja lustig, dass die's jetzt verbieten.
Verbot in D auch, wäre gut. Aber hier gibt's ja eh kaum noch gratis Tüten. Vielleicht ein Plastiktütenpfand?
Aber da gäbe es noch eine andere gute Umweltschutzidee aus China. Dort darf man nämlich im Allgemeinen mit seinem Auto die Stadt, in der es zugelassen ist, nicht verlassen, geht nur Zug. Da verhindert man die absurden Überlandfahrten.
Obwohl ich die Rechtmäßigkeit des Privatbesitzes von Kraftfahrzeugen ohnehin in Frage stellen würde.

der_ingenieur
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11.01.2008 - 22:27 Uhr
der_ingenieur

* Eine Plastiktüte braucht 400 Jahre um zu verrotten.

Nicht unbedingt. Es gibt auch Plastiktueten die auf dem Nachhauseweg schon fast zerfallen sind. Zudem wird in Deutschland der meiste Restmuell verbrannt.

Humpty
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11.01.2008 - 22:38 Uhr
Humpty

1, 7 Mio Liter Öleinsparung nur in SF ist schon beachtlich. Man fragt sich ohnehin, warum alle Welt nur auf die Einsparung von Kraftstoffen vor allem beim Auto schaut und solche Dinge wie die Kunststoffproduktion außer Acht gelassen werden...
Verbieten der Tüten muss ja nicht sein. Kostenpflichtig könnte man sie machen und dann werden sich viele überlegen, ob das Tütchen von Kaufhof, Karstadt oder Douglas tatsächlich sein muss.
Andererseits möchte ich auf eine Tüte beim Döner to go ungern verzichten - sonst suppt einem die Soße durch die Alufolie in die Hand.

kharmapolizei
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Mag ich Mag ich nicht

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12.01.2008 - 00:05 Uhr
kharmapolizei

Shinaozi sagte:
Aber hier gibt's ja eh kaum noch gratis Tüten.


vielleicht nicht in supermärkten, aber dafür überall anders - man kriegt eigentlich in jedem laden seine einkäufe schneller in plastiktüten eingepackt als man 'ich brauch keine' rufen kann.

FrischRot
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12.01.2008 - 00:32 Uhr
FrischRot

warum sind papiertüten ökologisch noch bedenklicher?
oder deren wiederverwendung?

Crushed_on_You
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12.01.2008 - 01:20 Uhr
Crushed_on_You

Heute im Feuilleton der SZ:
"Zivilisationsbruch Plastiktüte"

elektroschmock
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12.01.2008 - 03:08 Uhr
elektroschmock

kann mir mal jemand erzählen, was ein verbot in deutschland an der situation in china, bangladesh, tansania, grossbritannien, san francisco, oder bei den walen vor neufundland ändern würde?

wie bring ich meine brötchen heim wenn die papiertüte noch böser ist und die plastiktüte verboten und ich "ausnahmsweise" ohne jutetasche in die arbeit gegangen bin?

das argument das plastiktüten keinen äthetischen wert haben ist abwegig, überdies fragwürdig und vom persönlichen geschmack des autors geprägt, ich bestreite es.

das mit bitte ohne tüte versteh ich nicht

die mieseste ausgeburt der wegwerfgesellschaft ist der verbrennungsmotor und nicht die plastiktüte, auch wenn ich beides für unverzichtbar halte

blanker unsinn das ganze also.

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12.01.2008 - 03:22 Uhr
elektroschmock

ach ja und jeder der den artikel im sz-magazin über die klima (soll heissen co2-) bilanz eines durchnittlichen tages eines (durchschnittlichen) sz-magazin-redakteurs gelesen hat, erfasst mit leichtigkeit, dass die 1,5 plastiktüten die ich vielleicht in der woche heimbring im vergleich zu den ca. 250 kg co2 die ich in derselben zeit mehr oder weniger unweigerlich produziere sowas von überhaupt nicht ins gewicht fallen.

da kann ich nur noch sagen, alle die die bescheuerte plastiktüte zum nationalen problem hochstilisieren möcht ich mal sehn wenn papi sie abends mit dem auto abholen will oder man dann doch gern mal nach griechenland in den urlaub fliegt und allen voran den herrn redakteur, der sein ökologisches hintergrundempfinden aus den siebzigern rübergerettet zu haben scheint, wos auch hingehört, in dieser form.

kulturgut
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12.01.2008 - 11:15 Uhr
kulturgut

elektroschmock: wer co2 und mobilität zum problem und rechtfertigungsgrund hochstilisieren möchte hat aber mindestens das selbe problem.

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12.01.2008 - 11:16 Uhr
kulturgut

"und, was hast du so mit ende 20 gemacht?"

"hab mir bunt irgendwelche regulierungen und verbote ausgedacht. war geil damals."

SanSimonita
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12.01.2008 - 12:06 Uhr
SanSimonita

plastiktüten sind doch in dtl wirklich kein problem mehr. da muss man schon in der gemüseabteilung die labbrigen, transparenten schnorren um noch welche gratis zu kriegen

Brittachen
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12.01.2008 - 14:41 Uhr
Brittachen

Während die Platsiktüte in manchen Ländern verboten werden soll, wird sie in den USA rausgehauen, wo's nur geht. Im Supermarkt werden oft sogar 2 übereinander gepackt, damit nix reißt und so läuft man dann halt schon mal mit 10 Tüten aus dem Laden. Von Körben oder Stoffbeutel hat da noch keiner was gehört. Wozu auch? Ist ja wurscht was man im benzinfressenden Pickup so durch die Gegend fährt.

Humpty
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Mag ich Mag ich nicht

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12.01.2008 - 14:43 Uhr
Humpty

@SanSimonita

Man bekommt eigentlich in jedem Kaufhaus ungefragt eine Tüte kostenlos aufgedrückt. Außerdem in der Parfümerie, beim Schreibwarenhändler, auf dem Wochenmarkt, ..

blue_haze
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12.01.2008 - 15:47 Uhr
blue_haze

Wenn man ungefragt seinen Einkauf in Plastik eingepackt bekommt, kann man widersprechen, dazu sind Kopf und Mund da.

Überflüssige Verbote die weitere unnötige Bürokratie erzeugen, können den Faktor "Mitdenken & Handeln" nicht ersetzen. In dem Fall hat der Verbraucher tatsächlich die Macht und andersherum heißt Demokratie im Zweifel eben auch Herrschaft der ignoranten Mehrheit.

elektroschmock
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12.01.2008 - 15:49 Uhr
elektroschmock

blue_haze hat recht.
schön the german way: am besten ne verfassungsänderung dann muss auch keiner mehr für sich selber denken

marksu_
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12.01.2008 - 16:26 Uhr
marksu_

kein ästhetischen Wert????

wenn du heute eine tüte von vor 10 jahren im schrank findest, dann spiegelt die sehrwohl den zeitgeist von damals wieder!!!!

meine plastiktüten werden mit dem müll verbrannt und sparen dabei auch noch öl bei der verbrennung


die mieseste ausgeburt der zivilisation sind Ü-Eier!!!

elektroschmock
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12.01.2008 - 16:38 Uhr
elektroschmock

richtig!

keos
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12.01.2008 - 17:49 Uhr
keos

ich hab halt immer eine tolle gelbe tasche (ha. grade gefunden. heisst mini-maxi-shopper, von reisenthel...) dabei, die sich sehr klein zusammenfalten lässt... darin lassen sich bücher aus der bibliothek genauso wie einkäufe oder alles andere transportieren. plastitktüten sehen doof aus und irgendwann schmeisst man sie eh weg.

Guenther_Maria_Juana
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12.01.2008 - 19:17 Uhr
Guenther_Maria_Juana

Mal wieder eine selten dämliche Frage, weil der Autor sie im Artikel selbst beantwortet. Die Diskussion um Plastiktüten hatten wir schon von Jahrzehnten, im Gegensatz zu Australien, China usw. Anstatt sie zu verbieten, kosten sie jetzt eben was. In USA hat man übrigens in den meisten Supermärkten die Wahl zwischen den berühmten Brown Bags (=braune Papiertüten) und labberigen Plastiktüten.

Bis zu dem Zeitpunkt wurden die Supermarktplastiktüten praktisch vollständig als Mülltüten weiterverwendet. Seit es sie nicht mehr kostenlos gibt, kauft man sich nun Mülltüten extra, weil sie einfach gebraucht werden. Auch von "Jute-statt-Plastik"-Fans. Im Vergleich zu dem ganzen anderen Plastikmüll sind die Tüten übrigens nur ein relativ geringer Teil.

Und da die Tüten bei uns im Gegensatz zu anderen Ländern mit dem Restmüll verbrannt werden, landen sie auch nicht im Abwasser oder in Walen.

air_kaviar
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12.01.2008 - 20:35 Uhr
air_kaviar

so kommen die plastikenten nach neufundland:

Die Reise der Gummienten

darkgenius
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12.01.2008 - 20:45 Uhr
darkgenius

man investiere in die Kartoffelstärkealternative!

elektroschmock
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12.01.2008 - 20:56 Uhr
elektroschmock

ich finde air kaviars beitrag wertvoller als den von dark genius

101
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12.01.2008 - 23:08 Uhr
101

man stelle sich ein plastiktuetenverbot in spanien vor. das waere vergleichbar mit einem bierverbot auf dem oktoberfest. chaos, anarchie und muellschlachten wie in napoli.

miss_light
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13.01.2008 - 00:07 Uhr
miss_light

es gibt doch auch diese öko-plastiktüten, die zu 100% verrotten und nicht aus öl sind... warum erlaubt man denn nicht nur die?

elektroschmock
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13.01.2008 - 00:17 Uhr
elektroschmock

weil die wahrscheinlich zur herstellung merh energie verbrauchen als die sache wert ist

Belerofon
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13.01.2008 - 14:20 Uhr
Belerofon

iwo elektroschmock!
die heißen doch "öko-plastiktüten", die werden ohne energie, nur durch pure liebe zur natur hergestellt!

elektroschmock
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Mag ich Mag ich nicht

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13.01.2008 - 15:04 Uhr
elektroschmock

so wie ich, ich wurde auch durch die pure liebe zur natur hergestellt.

semifreddo
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Mag ich Mag ich nicht

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13.01.2008 - 15:44 Uhr
semifreddo

vielleicht kommt es einfach auf einen sinnvollen und verantwortungsbewussten gebrauch der tüten an?

und was soll "sogar in den ostafrikanischen Staaten" bedeuten?

hisredrighthand
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Mag ich Mag ich nicht

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14.01.2008 - 12:39 Uhr
hisredrighthand

Bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von ungefähr 4000 Litern Erdöl pro Jahr machen diese 1,7 Mio Liter Einsparung < 1 Promill vom Gesamtverbrauch aus. Da bringt ein einziger autofreier Sonntag ein Vielfaches mehr.

elektroschmock
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14.01.2008 - 12:42 Uhr
elektroschmock

ich bin gespannt ob der autor noch stellung nimmt, nachdem er diese diskussion mit missionarischem eifer angestossen hat.
vielleicht hat er die antwort auf die eine oder andere frage, zumal er sich mit dem thema ja weiterghend beschäftigt zu haben scheint.

SambalOelek
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14.01.2008 - 12:44 Uhr
SambalOelek

elektroschmock sagte:
ich bin gespannt ob der autor noch stellung nimmt, nachdem er diese diskussion mit missionarischem eifer angestossen hat.vielleicht hat er die antwort auf die eine oder andere frage, zumal er sich mit dem thema ja weiterghend beschäftigt zu haben scheint.



lieber schmock, du verrottest auch in kürzerer zeit als den angegebenen 400 jahren ;o)

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14.01.2008 - 12:45 Uhr
SambalOelek

oh, falsch zitiert

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14.01.2008 - 12:45 Uhr
SambalOelek

elektroschmock sagte:
so wie ich, ich wurde auch durch die pure liebe zur natur hergestellt.

DAS sollte da hin...

elektroschmock
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14.01.2008 - 12:48 Uhr
elektroschmock

zweifellos, aber ich bin auch nicht wiederverwendbar

kulturgut
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14.01.2008 - 12:51 Uhr
kulturgut

elektroschmock sagte:
ich bin gespannt ob der autor noch stellung nimmt, nachdem er diese diskussion mit missionarischem eifer angestossen hat.
vielleicht hat er die antwort auf die eine oder andere frage, zumal er sich mit dem thema ja weiterghend beschäftigt zu haben scheint.


du bist offenbar ein uneinsichtiger, zynischer umweltverschmutzer und damit diskussionsunwürdig. für manchen öko ist das grund genug, gleich noch standgerichte und sofortige exekutionen zu fordern. gibt aus deren sicht ja sowieso zuviele menschen, die die natur am natürlichsein hindern.

marcogrm
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24.02.2008 - 12:28 Uhr
marcogrm

In Deutschland wird der Verpackungsmüll (Grüner-Punkt, schon mal gehört ?) mit deutscher Gründlichkeit gesammelt, weiterverarbeitet (verschmolzen) und zu Blumenkübeln, Gartenbänken usw. gepreßt.

Das gibt´s, soviel ich weiß, nur in Deutschland. Seit Rot-Grün.
Deshalb liegen Strände und Wiesen bei uns nicht voller Tüten, ersticken keine Wassertiere an Plastiktüten.

Das Benutzen einer Tüte ist umweltfreundlicher als das Auswaschen einer benutzten Dose, da weniger Chemikalien ins Abwasser gelangen. Erinnert Ihr Euch an das ende der 80er Jahre, als dies bei den Windeln zweifelsfrei bewiesen wurde. Seitdem wäscht kein Mensch mehr Mehrwegwindeln...

buntstiftsuechtig
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05.09.2008 - 15:25 Uhr
buntstiftsuechtig

seit rund einem jahr lehne ich tüten grundsätzlich ab. zum shoppen nehme ich extra eine stofftasche mit. Es ist aber wirklich unglaublich mit welcher geschwingigkeit verkäufer das zeug in mini tüten packen. wie oft ich wohl schon gesagt hab 'danke-keine tüte' um das produkt wieder auszupacken? dadurch fühle ich mich besser und zu hause verstopft es nicht meinen müll...!!

elektroschmock
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05.09.2008 - 20:50 Uhr
elektroschmock

schön wenns dir jetzt wieder besser geht

oxeia
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24.11.2008 - 22:12 Uhr
oxeia

von wegen "man muss in deutschland dafür bezahlen"... das gilt vielleicht für supermärkte, aber was ist mit den ganzen kleider-, accessoires-, schmuck- und bücherläden? oder den kleinen gratis-tüten in den drogerie-märkten? ich krieg jedes mal die krise, wenn ich in der innenstadt unterwegs bin: nach wie vor ist jede/r kunde/in mit mehreren plastiktüten bepackt. und was kann man dagegen tun?

bagstage
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03.11.2010 - 07:59 Uhr
bagstage

Hier findet sich ein guter Vergleich zw. Papier oder Plastik:
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/con...

Das Fazit: Wiederverwendbare Tragetaschen verwenden....


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