07.01.2008 - 19:00 Uhr

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20-Jährige: Die gefährlichste Spezies der Welt? Von wegen

Text: philipp-mattheis - Foto: dpa, afp, ap, wikipedia

Der Spiegel behauptet in seiner aktuellen Ausgabe, junge Männer seien die gefährlichste Gruppe einer Gesellschaft. jetzt.de zeigt, welche Altersgruppe wirklich bedrohlich ist: Die 40-Jährigen!

Angestrichen: „Und wenn über Generationen Väter drei oder mehr Söhne in die Welt setzen, würde daraus eine Dauer-Youth-bulge entstehen, was automatisch in einen Dauerkonflikt führe. Dagegen (…) helfe nur die „demografische Abrüstung“. Wo steht das denn? So steht es geschrieben im neuen Spiegel mit dem Titel „Junge Männer: Die gefährlichste Spezies der Welt“. Nach den U-Bahn-Schlägereien der vergangenen Wochen macht sich das Hamburger Nachrichtenmagazin nun eine These zu eigen, die so neu nicht ist. Gunnar Heinsohn sprach schon 2003 in seinem Buch „Söhne und Weltmacht“ von der gefährlichen „Youth Bulge“. Seine These besagt: Werden in einem Land zu viele Söhne geboren, droht die Gefahr einer gewalttätigen Expansion. Die Zweit-, Dritt- und Viertgeborenen seien – im Gegensatz zum Erstgeborenen, der durch die Erbfolge abgesichert ist – ohne Karriereaussichten, frustriert und perspektivlos. Somit neigten sie am ehesten zu Gewalt. „Schon Feldzüge der Spanier, Schweden oder Holländer seien von aggressiven Viert- oder Fünfgeborenen getragen gewesen, die zu Hause keine Zukunft mehr für sich gesehen hätten“, heißt es im Spiegel und weiter: „In einigen Gegenden Deutschlands wie in Berlin-Neukölln würden sich viele perspektivlose Migrantenkinder zusammenballen – die hausgemachte „Youth Bulge“. jetzt.de möchte hiermit eine Lanze für junge Männer brechen: Ein Blick in die Geschichtsbücher genügt, um zu sehen, dass die wahre Gefahr nicht von jungen Männern, sondern von einer ganz anderen Altersgruppe ausgeht: den 40-Jährigen! Die Mittvierziger haben über 20 Jahre lang Erfahrungen gesammelt, Seilschaften geknüpft, Geld und Macht angehäuft – nun wollen sie endlich etwas haben vom Leben. Gleichzeitig zeigen sich erste Potenzprobleme, sie leiden unter der paranoiden Angst, von Jüngeren übertrumpft zu werden und halten sich aufgrund ihrer Lebenserfahrung für unfehlbar. Kurzum: Sie drehen ab und werden zu grausamen Diktatoren. Zehn tragische Beispiele. 1.
Pol Pot, „Bruder Nr. 1“ der Roten Khmer.
Unter seiner Regierungszeit von 1975 bis 1979 kamen 1,7 bis 2 Millionen Kambodschaner ums Leben (bei einer Einwohnerzahl von etwa 6 Millionen). Alter bei Beginn der Schreckensherrschaft: 47
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