23.12.2007 - 18:38 Uhr

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Warum haben es Abiturienten bei der Partnersuche schwer?

Text: yvonne-gamringer

Menschen mit Haupt- oder Realschulabschluss finden ihre Partner häufiger im Freundeskreis, in der Disko oder in der Kneipe. Bei Abiturienten ist das seltener der Fall. Das hat eine Studie ergeben. Die Kollegen aus der Panorama-Redaktion der SZ fragen deshalb in der Ausgabe vom 24. Dezember den Soziologen Jochen Hirschle, woran das liegt. Hirschle antwortet: "Menschen mit höherer Bildung haben es nach Abschluss ihrer Ausbildung schwerer, einen Partner zu finden. Das liegt daran, dass sie bei der Suche stark auf Institutionen angewiesen sind, Studenten etwa auf die Universität. Um sich Studiengänge oder Arbeit zu suchen, wechseln Höhergebildete häufiger den Wohnort als weniger Gebildete. So lösen sich gewachsene Beziehungsnetzwerke auf. Höher Gebildete gehen außerdem seltener aus, sie treffen sich häufiger mit wenigen engen Freunden zu Hause. Der Verlust des institutionellen Partnerschaftsmarktes kann deshalb nur bedingt kompensiert werden." Kannst Du das bestätigen? Oder musst du die Antwort entkräften?


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DrPhilHarmonie
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Mag ich Mag ich nicht

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23.12.2007 - 18:47 Uhr
DrPhilHarmonie

wasn das für käseticker...?

dadidi
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Mag ich Mag ich nicht

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23.12.2007 - 18:49 Uhr
dadidi

Es fehlt, dass Abiturienten vielleicht andere Ansprüche an ihre Partner stellen?

DagnyTaggart
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23.12.2007 - 19:30 Uhr
DagnyTaggart

abiturienten heiraten auch meistens nicht mit anfang 20....

Taugenichtse
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23.12.2007 - 19:35 Uhr
Taugenichtse

ich dachte immer, der unikampus ist die große partnerbörse ...

ein_oxymoron
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23.12.2007 - 22:42 Uhr
ein_oxymoron

ist doch ganz logisch: je einfacher jemand gestrickt ist, desto leichter kann er seinesgleichen finden und desto weniger wird er sich den kopf darüber zerbrechen - "boah, du magst auch bacardi-cola und tokio hotel?!" - "ja hey, voll seelenverwandt!" - "ficken?"

der_ingenieur
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23.12.2007 - 23:55 Uhr
der_ingenieur

Haben es Abiturienten schwerer? Ich weiss es nicht, weil ich nur in einer der Rollen bin.
Erweiterte Frage - haben es diejenigen, die hoehere Ansprueche an einen Partner stellen, schwerer? Bzw. sind diese dann gluecklicher mit ihrer Wahl? Sind diejenigen, die ihren Partner im Freundeskreis, Disco Kneipe kennen gelernt haben mit diesem gluecklicher?

jules__
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24.12.2007 - 00:30 Uhr
jules__

das stützt eigentlich meine theorie von 'je dümmer desto glücklicher ergo beneidenswerter'

jonina
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24.12.2007 - 01:34 Uhr
jonina

ein_oxymoron sagte:
"boah, du magst auch bacardi-cola und tokio hotel?!" - "ja hey, voll seelenverwandt!" - "ficken?"
muhahaah

Scaryle
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24.12.2007 - 11:15 Uhr
Scaryle

so ein schwachsinn!

jurette
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24.12.2007 - 11:37 Uhr
jurette

Das Abiturienten höhere Ansprüche an ihre Partner stellen, halte ich für ein Gerücht, wenn cih mich so in meinem Bekanntenkreis umsehe

parser
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24.12.2007 - 12:06 Uhr
parser

oh Hilfe ... was ist das denn?

DagnyTaggart
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24.12.2007 - 12:23 Uhr
DagnyTaggart

@jurette

Dann ist dieses Phänomen nicht nur auf meinen Bekanntenkreis beschränkt ;)

krawallmieze
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24.12.2007 - 12:38 Uhr
krawallmieze

hmm es ist lediglich eine Studie....das heißt, es muss nicht auf jeden einzelnen zutreffen....

farilari
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24.12.2007 - 14:07 Uhr
farilari

vor allem wird in der studie ja in keinster weise auf angeblich hohe ansprüche der abiturienten abgehoben, sondern darauf, wie ihr soziales umfeld funktioniert. das erscheint mir schon eher plausibel.

milagro
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24.12.2007 - 14:17 Uhr
milagro

kenn keine nichtakademiker, ich weiss nicht, ob die wirklich so platt und oberflächlich bei der partnersuche sind wie gern behauptet... was ich allerdings beobachtet habe, ist die sache mit dem wohnortwechsel usw. das spielt in der tat ne rolle, vor allem weil viele partner das nicht mitmachen wollen.

kulturgut
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24.12.2007 - 14:25 Uhr
kulturgut

erstmal müsste es man es nach geschlecht differenzieren, da sich höhere bildung und höheres sozialprestige auf dem beziehungsmarkt bei männern und frauen unterschiedlich auswirken.

zum zweiten dürfte für die meisten menschen eher die langzeitbilanz ihrer eigenen beziehungshistorie entscheidend sein, und auf die wirken sich intelligenz und bildung im durchschnitt eher positiv aus, selbst wenn die (angenommene) höhere selektivität zunächst eine hürde sein sollte.

aber ohne genaue kenntnis der methoden und der wirklichen kernaussagen der untersuchung lässt sich daran wohl nicht gut kritik üben.

jurette
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24.12.2007 - 17:37 Uhr
jurette

Ich meinte damit ja auch nicht die Studie, sondern die Kommentare hier.

Und das mit dem veränderten Umfeld erscheint mir auch plausibel.

IngeborgFachmann
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24.12.2007 - 17:43 Uhr
IngeborgFachmann

kulturgut sagte:
erstmal müsste es man es nach geschlecht differenzieren, da sich höhere bildung und höheres sozialprestige auf dem beziehungsmarkt bei männern und frauen unterschiedlich auswirken..

HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAAAAAA. AUAUAUAUAUAUAUAUAUAUAUAUAUAUUAAAAAAA.... neeee!

Taugenichtse
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24.12.2007 - 18:09 Uhr
Taugenichtse

@inge: wie schaffts du es immer wieder, dass du über den rand schreibst?

SaraGoldmann
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24.12.2007 - 19:13 Uhr
SaraGoldmann

so wie es die meisten hier schon gesagt haben, abiturienten haben (meistens) einen höheren anspruch.

und zum ersten mal muss ich kulturgut leider recht geben: diesmal läuft es bei mänern und frauen wirklich nicht gleich. während ein abiturient oder akademiker auch gerne mal auf eine partnerin mit niedrigerem bildungsabschluss zurückgreift, ist das bei frauen nicht der fall. das liegt zum einen daran, dass frauen sowas unatraktiv finden und zweitens weil männer mit einer stärkeren (gefördert durch bessere bildung und dadurch nen besseren job und selbstbewusster) frau einfach nicht umgehen können.

d.h. je höher der bildungsgrad (gekoppelt mit art des berufs und macht) einer frau desto beschissener die lage auf den heiratsmarkt. andererseits, ist grade das dann ja nicht mehr nötig, denn wozu soll sich denn ne erfolgreiche frau die sehr gut für sich selbst sorgen kann, nen fetten klos ans bein binden?

jurette
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24.12.2007 - 19:27 Uhr
jurette

sara, das ist totaler Blödsinn. Wo haben die denn einen höheren Anspruch? Nur weil sie vielleicht nur jemand haben wollen, der auch Abitur hat, was ist denn daran der höhere Anspruch.

SaraGoldmann
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24.12.2007 - 23:42 Uhr
SaraGoldmann

na ist das kein höherer anspruch? ich nehme mal an du hast abitur, und ich denke mal du studierst oder hast sogar studiert. würdest du dich mit jemandem zusammen tun, der gerade mal nen hauptschulabschluss hat, im reve regale einräumt? ich glaube nicht.

das hat nichts mit besser oder schlechter zu tun sonder einfach nur damit, dass er nicht in deinen lebensentwurf passt so wie du nicht in seinen. das ist alles.

seleukos
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25.12.2007 - 11:13 Uhr
seleukos

@SaraGoldmann: Würde ich glatt so unterschreiben.

Gambit
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25.12.2007 - 13:13 Uhr
Gambit

dafür gibts doch jetzt das stalkervz
oder wofür ist das gedacht?

jurette
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25.12.2007 - 17:28 Uhr
jurette

Sara, naja, aber nach der Logik kriegen die Hauptschüler ja auch nur Hauptschüler ab, ihre Chancen sind also auch begrenzt. Die Abiturenten nehmen ja nur ihresgleichen. Also gleich schlechte Partnersuchbedingungen für alle. Allerdings kenne ich auch einen Haufen Studierte mit Sekretärinnen oder Krankenschwestern. Allerdings nur Männer.

Und höherer Anspruch hat nichts mit besser oder schlechter zu tun? Dann wähle doch bitte eine andere Formulierung.

SaraGoldmann
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25.12.2007 - 17:30 Uhr
SaraGoldmann

_ Allerdings nur Männer._

Na das sag ich doch die ganze Zei!


Und ja ein Abitur ist besser als ein Hauptschulabschluss...

jurette
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25.12.2007 - 17:30 Uhr
jurette

Und wie kommst Du darauf, dass ich studiert habe?

SaraGoldmann
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25.12.2007 - 17:32 Uhr
SaraGoldmann

ich habs vermutet. ich kann mich natürlich auch völlig irren. einfach ein bauchgefühl...

jurette
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25.12.2007 - 17:36 Uhr
jurette

SaraGoldmann sagte:

Und ja ein Abitur ist besser als ein Hauptschulabschluss...


Aber eine Abiturient ist keine besserer Mensch. Mit einem Abiturienten erfüllt man keinen höheren Anspruch.

Und auch wenn Du das über Männer gesagt hast. Deine Aussage bleibt ja die gleiche.

SaraGoldmann
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25.12.2007 - 17:42 Uhr
SaraGoldmann

ja aber mit einem abiturienten (naja, eigentlich eher mit nem akademiker. nur mit abitur kommt man heut auch nimmer weit) erfüllst du dir ja auch einen höheren lebensstandard, oder etwa nicht?

jurette
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25.12.2007 - 17:59 Uhr
jurette

Nicht unbedingt. Wenn ich mir ansehe, was der durchschnittliche Akademiker so nach Hause bringt, wenn er 30 ist und das mit dem Handwerksmeister vergleiche.

Abgesehen davon: Wenn der Abiturient nur den Abiturenten nimmt, dann verkleinter sich das Feld für den mit Hauptschulabschluss ja auch. Ergo: Der hat auch keine besseren Chancen jemand zu finden.

SaraGoldmann
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25.12.2007 - 18:03 Uhr
SaraGoldmann

nein. ihm bleiben noch die realschüler und wirtschaftschüler und diejenigen ohne abschluss und und und...

und wie gesagt. männer haben da nicht so das problem, weil sie immer eine frau finden die willig ist sich ihnen unter zu ordnen. das einzige problem haben die sogenanten "karriere-frauen".

ein_oxymoron
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25.12.2007 - 18:05 Uhr
ein_oxymoron

da möchte ich aber mal einwerfen, daß bei mir jeder eine chance hat, mit dem ich mich geistig auf einem level fühle. das kam auch schon bei jemandem mit realschulabschluß vor, während die meisten mit gymnasium- und unibildung trotzdem durchfallen.

SaraGoldmann
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25.12.2007 - 18:08 Uhr
SaraGoldmann

kann ja sein. das ist aber auf jeden fall die ausnahme.

jurette
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25.12.2007 - 18:17 Uhr
jurette

Sara, warum soll es z. B. bei den Realschulabsolventen denn anders sein als bei den Abiturienten? Meinst Du, zwischen einen REno oder einen kaufmännisch Angestellten und einer ungelernten Hilfskraft ist der Abstand viel geringer als zwischen einem Abiturienten und einem Nicht-Abiturienten?

Aber das mit den Karrierefrauen ist in der Tat so. Liegt aber z. T. auch an denen selber.

SaraGoldmann
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25.12.2007 - 18:18 Uhr
SaraGoldmann

ja, ich denke das nicht ich weiß das.

wieso liegt es an ihnen? was machen sie denn, die karrierefrauen?

jurette
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25.12.2007 - 18:25 Uhr
jurette

Na dann, wenn Du das weißt. Ich habe anderer Erfahrungen gemacht.

Viele dieser sog. Karrierefrauen wollen einen Mann haben, der in dem, was er tut, mindestens genau so gut ist wie sie selber. Das wird natürlich umso schwieriger je besser sie sind. Dann kommt ja nur noch der Karrieremann in Frage. Und da der Karriere machen will, sucht er sich natürlich eher eine Frau, die bereit ist, ihn bei seiner Karriere voll und ganz zu unterstützen. Und das sind eben meistens die Frauen, denen ihre Karriere nicht so wichtig ist. Das hat auch überhaupt nichts mit UNterordnung zu tun, es vereinfacht das Leben nur gewaltig.

SaraGoldmann
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25.12.2007 - 18:28 Uhr
SaraGoldmann

ja aber was ist es dann wenn nicht unterordnung der frau?

jurette
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25.12.2007 - 18:28 Uhr
jurette

Bevor DU es mir um die Ohren haust: Ich habe bewusst nur "z. T." geschrieben.

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Mag ich Mag ich nicht

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25.12.2007 - 18:32 Uhr
jurette

Vielleicht hat es was mit anderen Prioritäten zu tun. Es gibt auch Menschen, die nur ein paar Stunden am Tag arbeiten wollen. Es gibt auch Frauen, die lieber zu Hause bleiben wollen und sich um die Familie kümmern. Es gibt auch Frauen, die gar nicht arbeiten wollen, sondern sich von einem reichen Mann aushalten lassen wollen. das ist alles kein Unterordnen, weil jeder bekommt ja, was er will.

FIndest Du es auch unterordnen, wenn ein Mann wegen der Karriere seiner Frau "zurücksteckt"?

SaraGoldmann
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25.12.2007 - 18:32 Uhr
SaraGoldmann

hast bd8u das, keine ahnung? ich frage mich das weil ich eben nur die konstellationen kenne in denen die frau eben immer unterliegt oder alleine ist. und ich hätte da gern eine antwort drauf...

jurette
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25.12.2007 - 18:40 Uhr
jurette

Ja, habe ich, weil die Männer, die eine Frau haben wollne, die erfolgreicher sind als sie leider auch nicht auf Bäumen wachsen.

Es gibt sie aber durchaus. Und nicht zu wenige.

Mich würde es aber wirklich mal interessieren: Bist Du der Meinung, dass ein Mann, der seine Frau bei ihrere Karriere unterstützt und der beruflich nicht so erfolgreich ist wie sie sich ihr unterordnet?

UNd wie unterliegt denn die Frau? Ich kenne zahlreiche andere KOnstellationen.

SaraGoldmann
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25.12.2007 - 18:44 Uhr
SaraGoldmann

ich denke schon dass er das tut. genau so wie frauen es tun wenn sie einen erfolgreicheren mann an ihrer seite haben. auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen.

geld, ist einer der hauptausschlaggebenden faktoren. wer die meiste kohle heim bringt der hat auch das sagen. d.h. je größer die lücke zwischen de3m einen und dem anderen einkommen, desto höher bzw. stärker die abhängigkeit vom besserverdienenden und somit auch die bereitschaft zur unterordnung.

jurette
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Mag ich Mag ich nicht

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25.12.2007 - 18:53 Uhr
jurette

Das sehe ich nicht so.

1. Kommt es immer darauf an, wieviel der anderer verdient. IN meinem Umfeld sind z. B. viele der Frauen, die zurückstecken, im Staatsdienst. Die verdienen nicht schlecht, eine Lehrerin kann z. B. ohne Problem sich selbst gut versorgen , einschließlich Altersversorgung etc. DA sehe ich keine Unterordnung, selbst wenn der Partner doppelt so viel verdient wie sie.

2. Kommt es ja nicht nur auf die Kohle an. Es gibt ja auch noch andere Faktoren wie z. B. Kinder mit denen man in einer Beziehung Macht ausüben kann.

3. Bedeutet dies für Dich ja, dass jemand der eine gleichberechtigte Beziehung führen will keine Karriere machen kann, oder?

SaraGoldmann
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25.12.2007 - 19:05 Uhr
SaraGoldmann

zu 1. ich finde schon. denn wenn sie sich mal was leisten will, was ihr budget nicht her gibt muss sie beim mann betteln gehen.

zu 2. kinder würde ich da eher als last sehen und nicht als druckmittel.

zu 3. wenn mann eine gleichberechtigte beziehung führen will muss man entweder gleich gut oder gleich schlecht verdienen. aber man muss immer auf dem gleichen stand sein. sobald ein ungleichgewicht herrscht, muss sich immer einer unterordnen. und das ist heutzutage meistens leider immernoch die frau.

kulturgut
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25.12.2007 - 20:44 Uhr
kulturgut

SaraGoldmann sagte:
zu 3. wenn mann eine gleichberechtigte beziehung führen will muss man entweder gleich gut oder gleich schlecht verdienen. aber man muss immer auf dem gleichen stand sein. sobald ein ungleichgewicht herrscht, muss sich immer einer unterordnen. und das ist heutzutage meistens leider immernoch die frau.


für mich persönlich spielt geld auch eine große rolle und gewiss kann es ein machtfaktor in beziehungen sein - und ist es in der regel auch.

aber es ist durchaus nicht selten, dass es als machtfaktor an bedeutung verliert, selbst wenn ein starkes gefälle da ist - nämlich wenn beide seiten über eine gewisse absicherung verfügen.

je nachdem, welchem milieu sie entstammen, reicht es vielen frauen, im zweifel nicht total mittellos zu sein, um sich in finanzieller hinsicht subjektiv bereits unabhängig zu fühlen. kenne dafür tausend beispiele, die sich dann auch mal aus eigener initiative trennen.

das ist gerade in der nicht untypischen konstellation der fall, in der sie darüber hinaus aus irgendeinem grund das höhere sozialprestige mit in die beziehung bringt, durch ihre bildung, soziales engagement oder ähnliches.

cathie
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25.12.2007 - 21:45 Uhr
cathie

Also, habt ihr auch den Eindruck, dass es in Beziehungen durchaus Konkurrenz geben kann? Wer hat den besseren Abschluss etc? Ich habe früher da auch sehr stark drunter gelitten und wollte auf keinen Fall von meinem Partner überflügelt werden... Als ich das jedoch in meinem Freundeskreis als Grund angab, warum unsere Beziehung gescheitert sei, war das Erstaunen sehr groß. Ich denke aber, dass das nicht wirklich ein Einzelfall ist... Oder doch?

nixbewiesenausserich
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26.12.2007 - 06:41 Uhr
nixbewiesenausserich

mensch ... also :

ich koennte mich natuerlich auch outen und behaupten, mein abitur haette mich dermaßen arrogant gemacht weil ich sooo viele fiese nachhilfestunden in chrystal meth hatte dass es halt einfach nicht mehr feierlich waer, ABER ... - im ernst ? soll dieser artikel verunsichern oder irgendsonstwie katholisch rueberkommen ? nein ? dann werde ich ihn eben nochmal lesen - aber OHNE SCHMAAAN: verunsichert hat sie mich fei schon, die tessige headline die. puh.

also, les ich halt mal ... obwohls schon echt richtig doof is so, aba guut ...

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26.12.2007 - 06:43 Uhr
nixbewiesenausserich

n. boah. kei ahnung. was soll des sara ?

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26.12.2007 - 06:44 Uhr
nixbewiesenausserich

haha.

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26.12.2007 - 06:44 Uhr
nixbewiesenausserich

uiuiuiui

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26.12.2007 - 06:46 Uhr
nixbewiesenausserich

ich glaub auch dis sich umson quidpeoquo maessign abstrich handlt weil ganzglanzklar die leute wouemmabueffln ja nich die zeit und so ham sich fuer geilheit etc usw zu uentaruessiean ... zjiha mei ...

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26.12.2007 - 06:47 Uhr
nixbewiesenausserich

die sin dann zu regl gebunden und komform, ... , "aeh", ... odr so ...

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26.12.2007 - 06:49 Uhr
nixbewiesenausserich

is abba auch echt mal aber tutmirleid ne bloede frage weil ich frag ja auch nicht danach was zum schluss toller gewesen waer, also schoen geborn oder ned deppert gstoam .. (tadam, tadam ...)

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26.12.2007 - 06:50 Uhr
nixbewiesenausserich

he ... moment mal:
ich MUSS diese antwort gar nicht entkraeften ...

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26.12.2007 - 06:52 Uhr
nixbewiesenausserich

anyway: allen abiturienten wuensche ich schoene besinnliche tage und dass jede / jeder ihr / sein glueck finde ... (*schwall, labr*)

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26.12.2007 - 06:53 Uhr
nixbewiesenausserich

aehm ... ist es denn eigentlich so dass abiturientinnen weniger, aeh, 'schwer' partner finden ... ?

*rofl*

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26.12.2007 - 06:54 Uhr
nixbewiesenausserich

oh gott dieser alte imac funktioniert wunderbar. danke, christkind, danke.

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26.12.2007 - 06:55 Uhr
nixbewiesenausserich

*w00t*

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26.12.2007 - 08:42 Uhr
nixbewiesenausserich

achgott erloese uns von diesem ticker ... ich will musik, kein genoergel ...

jurette
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26.12.2007 - 12:00 Uhr
jurette

Sara,

1. Die Frauen, die ich angeführt habe, können sich zumeinen sehr wohl mal etwas leisten - mit einem A 13 oder R1 Gehalt sollte das wohl mal drin sein. Und ich weiß, dass viele paare gemeinsame Konten haben, es gibt nciht nur diejenigen, bei denen der Mann der Frau das Haushaltsgeld gibt. Ich finde es ein bisschen befremdlich, dass Du sowas wie eine gemeinsame Kasse unter klarer Rollenaufteilung als "betteln" bezeichnest.

2. Sag das mal den Väter, die von ihren Frauen mit dem Umgangsrecht erpresst werden. Und sage das mal den Mütter, die zu Hause bleiben, ob sie ihre Kinder nur als Last sehen oder ob es ihnen nicht auch Spaß macht, viel Zeit mit den Kindern zu verbringen.

3. Ich sehe das anders. Wichtig ist, wie Entscheidungen getroffen werden, die das Leben der beiden betreffen. Und die kann ich auch bei einem starken Gehaltgefälle haben. EIne Frage: müssen sie auch gleich klug sein? Gleich attraktiv sein? Aber wenn man mit dieser EINstellung eine Beziehung sucht, ist es natürlich schwer, wenn man selber gut ist.

EIne Frage noch: Findest Du, dass ich mich untergeordnet habe, weil ich in eine andere Stadt gezogen bin, weil mein Freund aus beruflichen Gründen dort bleiben wollte? Weil ich es für seine Karriere getan habe?

Aber den meisten geht es dann ja doch um mehr als nur Geld.

kulturgut
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26.12.2007 - 15:16 Uhr
kulturgut

eben...geld spielt für erstaunlich viele leute wirklich eine untergeordnete rolle.

weniger in den kleinen entscheidungen des alltags. aber wenn es um die großen lebensentwürfe und grundsatzentscheidungen geht ist sogar die mehrheit erstaunlich bescheiden.

SaraGoldmann
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26.12.2007 - 15:19 Uhr
SaraGoldmann

@jurette

na klar hast du dich unter geordnet weil du das getan hast was dein freund will. wenn das keine unterordnung ist, dann weiß ich auch nicht...

kulturgut
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26.12.2007 - 15:26 Uhr
kulturgut

es ordnet sich in modernen beziehungen ja seltenst der eine komplett in jeder hinsicht dem anderen unter.

sondern es findet ein austausch an werten und prioritätensetzungen statt.

sogar bei der eher klassischen rollenverteilung, die ich bevorzuge, findet ein vitaler inhaltlicher austausch statt - es geht gar nicht anders, da unser rechtssystem die selbstbestimmungsrechte der frau auch in der ehe ziemlich gut absichert und damit wesentliche interessen des mannes, die ja überhaupt erst zu einer beziehung führen, stets der verhandlung unterliegen.

SaraGoldmann
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26.12.2007 - 15:28 Uhr
SaraGoldmann

ja natürlich ist heutzutage die frau nicht mehr die leibeigene des mannes. aber eine gewisse rollenverteilung ist in den allermeisten haushalten immernoch zu erkennen.

kulturgut
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26.12.2007 - 15:31 Uhr
kulturgut

SaraGoldmann sagte:
ja natürlich ist heutzutage die frau nicht mehr die leibeigene des mannes. aber eine gewisse rollenverteilung ist in den allermeisten haushalten immernoch zu erkennen.


und das ist gut so, rein von der organisationsseite her betrachtet.

selbst wenn man die rollenverteilung einfach zwischen den geschlechtern umkehrt ist das immer noch der idee der totalen gleichberechtigung vorzuziehen.

SaraGoldmann
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26.12.2007 - 15:34 Uhr
SaraGoldmann

hahaha, das wir aber NIE passieren!

und nein, gleichSTELLUNG beider partner ist meines erachtens die beste lösung. allerdings sind wir davon auch noch lichtjahre entfernt.

kulturgut
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26.12.2007 - 15:37 Uhr
kulturgut

SaraGoldmann sagte:
hahaha, das wir aber NIE passieren!

und nein, gleichSTELLUNG beider partner ist meines erachtens die beste lösung. allerdings sind wir davon auch noch lichtjahre entfernt.


die gleichstellung durch den staat ist bereits weitgehend fakt. wo nicht, da hebt sie auf objektive physiologische gegebenheiten (gebärfähigkeit) ab, obwohl sogar die immer weiter in frage gestellt werden.

da, wo menschen ihre arbeits- und lebensbedingungen frei aushandeln können, ergeben sich ungleichgewichte aus gründen, die man akzeptieren kann oder nicht, die von der individuellen frau oder dem individuellen mann aber durchaus zu überwinden sind.

jurette
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27.12.2007 - 11:05 Uhr
jurette

Sara, schön, jetzt verdiene ich aber mehr als er in seinem Job. Habe ich mich jetzt ihm untergeordnet wegen der räumlichen Entscheidung oder er sich mir?

Was ich nicht ganz verstehe: Glaubst Du nicht, dass manche einfach alleine die Entscheidung treffen weniger verdienen zu wollen, weil der JOb ihnen dafür etwas anderes bietet? Unabhängig vom Partner? Führen die dann keine gleichberechtigte Beziehung? Müssen die krampfhaft versuchen, dann auch so viel zu verdienen?

Ich bin im übrigen der Meinung, dass es in einer Beziehung nciht darum geht, gleichgestellt zu sein. Man muss auch Kompromisse eingehen. Grade wenn man eine Familie gründen will.

Aber wenn die heutige Karrierefrau nach Gleichstellung in einer Beziehung sucht, dann hat sie es natürlich schwer.

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Mag ich Mag ich nicht

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27.12.2007 - 11:10 Uhr
jurette

SaraGoldmann sagte:
ja natürlich ist heutzutage die frau nicht mehr die leibeigene des mannes. aber eine gewisse rollenverteilung ist in den allermeisten haushalten immernoch zu erkennen.


Was ist denn daran schlimm?

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Mag ich Mag ich nicht

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27.12.2007 - 11:12 Uhr
jurette

Und: Wie sol denn diese Gleichstellung aussehen? Wenn 5 Kinder da sind, darf keiner mehr zu Hause bleiben, er könnte ja weniger verdienen als der andere, das wäre dann ja eine Unterordnung.


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yvonne-gamringer offline

yvonne-gamringer

ist jetzt-Mitarbeiterin und hat diesen Beitrag verfasst.