Warum haben es Abiturienten bei der Partnersuche schwer?
Menschen mit Haupt- oder Realschulabschluss finden ihre Partner häufiger im Freundeskreis, in der Disko oder in der Kneipe. Bei Abiturienten ist das seltener der Fall. Das hat eine Studie ergeben. Die Kollegen aus der Panorama-Redaktion der SZ fragen deshalb in der Ausgabe vom 24. Dezember den Soziologen Jochen Hirschle, woran das liegt. Hirschle antwortet: "Menschen mit höherer Bildung haben es nach Abschluss ihrer Ausbildung schwerer, einen Partner zu finden. Das liegt daran, dass sie bei der Suche stark auf Institutionen angewiesen sind, Studenten etwa auf die Universität. Um sich Studiengänge oder Arbeit zu suchen, wechseln Höhergebildete häufiger den Wohnort als weniger Gebildete. So lösen sich gewachsene Beziehungsnetzwerke auf. Höher Gebildete gehen außerdem seltener aus, sie treffen sich häufiger mit wenigen engen Freunden zu Hause. Der Verlust des institutionellen Partnerschaftsmarktes kann deshalb nur bedingt kompensiert werden." Kannst Du das bestätigen? Oder musst du die Antwort entkräften?- Als ich meinem Frollegen mein Phablet geliehen habe 25.05.2012
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Erweiterte Frage - haben es diejenigen, die hoehere Ansprueche an einen Partner stellen, schwerer? Bzw. sind diese dann gluecklicher mit ihrer Wahl? Sind diejenigen, die ihren Partner im Freundeskreis, Disco Kneipe kennen gelernt haben mit diesem gluecklicher?
ein_oxymoron sagte:muhahaah
"boah, du magst auch bacardi-cola und tokio hotel?!" - "ja hey, voll seelenverwandt!" - "ficken?"
Dann ist dieses Phänomen nicht nur auf meinen Bekanntenkreis beschränkt ;)
zum zweiten dürfte für die meisten menschen eher die langzeitbilanz ihrer eigenen beziehungshistorie entscheidend sein, und auf die wirken sich intelligenz und bildung im durchschnitt eher positiv aus, selbst wenn die (angenommene) höhere selektivität zunächst eine hürde sein sollte.
aber ohne genaue kenntnis der methoden und der wirklichen kernaussagen der untersuchung lässt sich daran wohl nicht gut kritik üben.
Und das mit dem veränderten Umfeld erscheint mir auch plausibel.
kulturgut sagte:
erstmal müsste es man es nach geschlecht differenzieren, da sich höhere bildung und höheres sozialprestige auf dem beziehungsmarkt bei männern und frauen unterschiedlich auswirken..
HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAAAAAA. AUAUAUAUAUAUAUAUAUAUAUAUAUAUUAAAAAAA.... neeee!
und zum ersten mal muss ich kulturgut leider recht geben: diesmal läuft es bei mänern und frauen wirklich nicht gleich. während ein abiturient oder akademiker auch gerne mal auf eine partnerin mit niedrigerem bildungsabschluss zurückgreift, ist das bei frauen nicht der fall. das liegt zum einen daran, dass frauen sowas unatraktiv finden und zweitens weil männer mit einer stärkeren (gefördert durch bessere bildung und dadurch nen besseren job und selbstbewusster) frau einfach nicht umgehen können.
d.h. je höher der bildungsgrad (gekoppelt mit art des berufs und macht) einer frau desto beschissener die lage auf den heiratsmarkt. andererseits, ist grade das dann ja nicht mehr nötig, denn wozu soll sich denn ne erfolgreiche frau die sehr gut für sich selbst sorgen kann, nen fetten klos ans bein binden?
das hat nichts mit besser oder schlechter zu tun sonder einfach nur damit, dass er nicht in deinen lebensentwurf passt so wie du nicht in seinen. das ist alles.
oder wofür ist das gedacht?
Und höherer Anspruch hat nichts mit besser oder schlechter zu tun? Dann wähle doch bitte eine andere Formulierung.
Na das sag ich doch die ganze Zei!
Und ja ein Abitur ist besser als ein Hauptschulabschluss...
SaraGoldmann sagte:
Und ja ein Abitur ist besser als ein Hauptschulabschluss...
Aber eine Abiturient ist keine besserer Mensch. Mit einem Abiturienten erfüllt man keinen höheren Anspruch.
Und auch wenn Du das über Männer gesagt hast. Deine Aussage bleibt ja die gleiche.
Abgesehen davon: Wenn der Abiturient nur den Abiturenten nimmt, dann verkleinter sich das Feld für den mit Hauptschulabschluss ja auch. Ergo: Der hat auch keine besseren Chancen jemand zu finden.
und wie gesagt. männer haben da nicht so das problem, weil sie immer eine frau finden die willig ist sich ihnen unter zu ordnen. das einzige problem haben die sogenanten "karriere-frauen".
Aber das mit den Karrierefrauen ist in der Tat so. Liegt aber z. T. auch an denen selber.
wieso liegt es an ihnen? was machen sie denn, die karrierefrauen?
Viele dieser sog. Karrierefrauen wollen einen Mann haben, der in dem, was er tut, mindestens genau so gut ist wie sie selber. Das wird natürlich umso schwieriger je besser sie sind. Dann kommt ja nur noch der Karrieremann in Frage. Und da der Karriere machen will, sucht er sich natürlich eher eine Frau, die bereit ist, ihn bei seiner Karriere voll und ganz zu unterstützen. Und das sind eben meistens die Frauen, denen ihre Karriere nicht so wichtig ist. Das hat auch überhaupt nichts mit UNterordnung zu tun, es vereinfacht das Leben nur gewaltig.
25.12.2007 - 18:32 Uhr
jurette
FIndest Du es auch unterordnen, wenn ein Mann wegen der Karriere seiner Frau "zurücksteckt"?
Es gibt sie aber durchaus. Und nicht zu wenige.
Mich würde es aber wirklich mal interessieren: Bist Du der Meinung, dass ein Mann, der seine Frau bei ihrere Karriere unterstützt und der beruflich nicht so erfolgreich ist wie sie sich ihr unterordnet?
UNd wie unterliegt denn die Frau? Ich kenne zahlreiche andere KOnstellationen.
geld, ist einer der hauptausschlaggebenden faktoren. wer die meiste kohle heim bringt der hat auch das sagen. d.h. je größer die lücke zwischen de3m einen und dem anderen einkommen, desto höher bzw. stärker die abhängigkeit vom besserverdienenden und somit auch die bereitschaft zur unterordnung.
1. Kommt es immer darauf an, wieviel der anderer verdient. IN meinem Umfeld sind z. B. viele der Frauen, die zurückstecken, im Staatsdienst. Die verdienen nicht schlecht, eine Lehrerin kann z. B. ohne Problem sich selbst gut versorgen , einschließlich Altersversorgung etc. DA sehe ich keine Unterordnung, selbst wenn der Partner doppelt so viel verdient wie sie.
2. Kommt es ja nicht nur auf die Kohle an. Es gibt ja auch noch andere Faktoren wie z. B. Kinder mit denen man in einer Beziehung Macht ausüben kann.
3. Bedeutet dies für Dich ja, dass jemand der eine gleichberechtigte Beziehung führen will keine Karriere machen kann, oder?
zu 2. kinder würde ich da eher als last sehen und nicht als druckmittel.
zu 3. wenn mann eine gleichberechtigte beziehung führen will muss man entweder gleich gut oder gleich schlecht verdienen. aber man muss immer auf dem gleichen stand sein. sobald ein ungleichgewicht herrscht, muss sich immer einer unterordnen. und das ist heutzutage meistens leider immernoch die frau.
SaraGoldmann sagte:
zu 3. wenn mann eine gleichberechtigte beziehung führen will muss man entweder gleich gut oder gleich schlecht verdienen. aber man muss immer auf dem gleichen stand sein. sobald ein ungleichgewicht herrscht, muss sich immer einer unterordnen. und das ist heutzutage meistens leider immernoch die frau.
für mich persönlich spielt geld auch eine große rolle und gewiss kann es ein machtfaktor in beziehungen sein - und ist es in der regel auch.
aber es ist durchaus nicht selten, dass es als machtfaktor an bedeutung verliert, selbst wenn ein starkes gefälle da ist - nämlich wenn beide seiten über eine gewisse absicherung verfügen.
je nachdem, welchem milieu sie entstammen, reicht es vielen frauen, im zweifel nicht total mittellos zu sein, um sich in finanzieller hinsicht subjektiv bereits unabhängig zu fühlen. kenne dafür tausend beispiele, die sich dann auch mal aus eigener initiative trennen.
das ist gerade in der nicht untypischen konstellation der fall, in der sie darüber hinaus aus irgendeinem grund das höhere sozialprestige mit in die beziehung bringt, durch ihre bildung, soziales engagement oder ähnliches.
ich koennte mich natuerlich auch outen und behaupten, mein abitur haette mich dermaßen arrogant gemacht weil ich sooo viele fiese nachhilfestunden in chrystal meth hatte dass es halt einfach nicht mehr feierlich waer, ABER ... - im ernst ? soll dieser artikel verunsichern oder irgendsonstwie katholisch rueberkommen ? nein ? dann werde ich ihn eben nochmal lesen - aber OHNE SCHMAAAN: verunsichert hat sie mich fei schon, die tessige headline die. puh.
also, les ich halt mal ... obwohls schon echt richtig doof is so, aba guut ...
26.12.2007 - 06:43 Uhr
nixbewiesenausserich
26.12.2007 - 06:44 Uhr
nixbewiesenausserich
26.12.2007 - 06:44 Uhr
nixbewiesenausserich
26.12.2007 - 06:46 Uhr
nixbewiesenausserich
26.12.2007 - 06:47 Uhr
nixbewiesenausserich
26.12.2007 - 06:49 Uhr
nixbewiesenausserich
26.12.2007 - 06:50 Uhr
nixbewiesenausserich
ich MUSS diese antwort gar nicht entkraeften ...
26.12.2007 - 06:52 Uhr
nixbewiesenausserich
26.12.2007 - 06:53 Uhr
nixbewiesenausserich
*rofl*
26.12.2007 - 06:54 Uhr
nixbewiesenausserich
26.12.2007 - 06:55 Uhr
nixbewiesenausserich
26.12.2007 - 08:42 Uhr
nixbewiesenausserich
1. Die Frauen, die ich angeführt habe, können sich zumeinen sehr wohl mal etwas leisten - mit einem A 13 oder R1 Gehalt sollte das wohl mal drin sein. Und ich weiß, dass viele paare gemeinsame Konten haben, es gibt nciht nur diejenigen, bei denen der Mann der Frau das Haushaltsgeld gibt. Ich finde es ein bisschen befremdlich, dass Du sowas wie eine gemeinsame Kasse unter klarer Rollenaufteilung als "betteln" bezeichnest.
2. Sag das mal den Väter, die von ihren Frauen mit dem Umgangsrecht erpresst werden. Und sage das mal den Mütter, die zu Hause bleiben, ob sie ihre Kinder nur als Last sehen oder ob es ihnen nicht auch Spaß macht, viel Zeit mit den Kindern zu verbringen.
3. Ich sehe das anders. Wichtig ist, wie Entscheidungen getroffen werden, die das Leben der beiden betreffen. Und die kann ich auch bei einem starken Gehaltgefälle haben. EIne Frage: müssen sie auch gleich klug sein? Gleich attraktiv sein? Aber wenn man mit dieser EINstellung eine Beziehung sucht, ist es natürlich schwer, wenn man selber gut ist.
EIne Frage noch: Findest Du, dass ich mich untergeordnet habe, weil ich in eine andere Stadt gezogen bin, weil mein Freund aus beruflichen Gründen dort bleiben wollte? Weil ich es für seine Karriere getan habe?
Aber den meisten geht es dann ja doch um mehr als nur Geld.
weniger in den kleinen entscheidungen des alltags. aber wenn es um die großen lebensentwürfe und grundsatzentscheidungen geht ist sogar die mehrheit erstaunlich bescheiden.
na klar hast du dich unter geordnet weil du das getan hast was dein freund will. wenn das keine unterordnung ist, dann weiß ich auch nicht...
sondern es findet ein austausch an werten und prioritätensetzungen statt.
sogar bei der eher klassischen rollenverteilung, die ich bevorzuge, findet ein vitaler inhaltlicher austausch statt - es geht gar nicht anders, da unser rechtssystem die selbstbestimmungsrechte der frau auch in der ehe ziemlich gut absichert und damit wesentliche interessen des mannes, die ja überhaupt erst zu einer beziehung führen, stets der verhandlung unterliegen.
SaraGoldmann sagte:
ja natürlich ist heutzutage die frau nicht mehr die leibeigene des mannes. aber eine gewisse rollenverteilung ist in den allermeisten haushalten immernoch zu erkennen.
und das ist gut so, rein von der organisationsseite her betrachtet.
selbst wenn man die rollenverteilung einfach zwischen den geschlechtern umkehrt ist das immer noch der idee der totalen gleichberechtigung vorzuziehen.
und nein, gleichSTELLUNG beider partner ist meines erachtens die beste lösung. allerdings sind wir davon auch noch lichtjahre entfernt.
SaraGoldmann sagte:
hahaha, das wir aber NIE passieren!
und nein, gleichSTELLUNG beider partner ist meines erachtens die beste lösung. allerdings sind wir davon auch noch lichtjahre entfernt.
die gleichstellung durch den staat ist bereits weitgehend fakt. wo nicht, da hebt sie auf objektive physiologische gegebenheiten (gebärfähigkeit) ab, obwohl sogar die immer weiter in frage gestellt werden.
da, wo menschen ihre arbeits- und lebensbedingungen frei aushandeln können, ergeben sich ungleichgewichte aus gründen, die man akzeptieren kann oder nicht, die von der individuellen frau oder dem individuellen mann aber durchaus zu überwinden sind.
Was ich nicht ganz verstehe: Glaubst Du nicht, dass manche einfach alleine die Entscheidung treffen weniger verdienen zu wollen, weil der JOb ihnen dafür etwas anderes bietet? Unabhängig vom Partner? Führen die dann keine gleichberechtigte Beziehung? Müssen die krampfhaft versuchen, dann auch so viel zu verdienen?
Ich bin im übrigen der Meinung, dass es in einer Beziehung nciht darum geht, gleichgestellt zu sein. Man muss auch Kompromisse eingehen. Grade wenn man eine Familie gründen will.
Aber wenn die heutige Karrierefrau nach Gleichstellung in einer Beziehung sucht, dann hat sie es natürlich schwer.
27.12.2007 - 11:10 Uhr
jurette
SaraGoldmann sagte:
ja natürlich ist heutzutage die frau nicht mehr die leibeigene des mannes. aber eine gewisse rollenverteilung ist in den allermeisten haushalten immernoch zu erkennen.
Was ist denn daran schlimm?
27.12.2007 - 11:12 Uhr
jurette








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23.12.2007 - 18:47 Uhr
DrPhilHarmonie