16.12.2007 - 19:00 Uhr

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Mich gibt's nochmal: Zu Besuch beim Google-Gänger

Text: dirk-vongehlen

Man kennt sich nicht, ist nicht verwandt und trägt doch den gleichen Namen. Zu Besuch beim Google-Gänger

Der Weg von der Google-Ergebnisseite 1 bis zur Seite 4 beträgt ziemlich genau 66 Kilometer. Wer meinen Namen in die Suchmaschine eingibt, erhält ungefähr 162 000 Ergebnisse. Die meisten beziehen sich auf mich: Zumeist Texte, die ich für jetzt.de und die Süddeutsche Zeitung in München geschrieben habe. Auf Ergebnisseite 4 findet man aber jemanden gleichen Namens, der in Augsburg wohnt: Der „Director Financial Shared Services Central Europe“ bei der Papierfirma UPM-Kymmene und ich teilen uns einen Namen.

Ich bin auf dem Weg, Dr. Dirk von Gehlen zu besuchen: 66 Kilometer von München nach Augsburg, 39 Minuten Fahrzeit zum eigenen Namen. So fühlt es sich wohl an, wenn man einen Verwandten besucht, von dessen Existenz man erst vor kurzem erfahren hat. Vermutlich spricht man deshalb von Namensvettern: Wir kennen uns nicht, haben keine gemeinsamen Bekannten, können uns nicht auf Familienfeiern, Urlaube oder Ausflüge beziehen, die wir zusammen verbracht haben. Wir sind lediglich digitale Namensvetter.

Da ist jemand, der ist auch ich

Schuld an dieser Reise ist Google. Die Internet-Suchmaschine macht sichtbar, was früher unbemerkt bleib: dass es irgendwo da draußen jemanden gibt, der genauso heißt wie man selber. Google-Gänger hat das Magazin Newsweek diese digitalen Namens-Doppelgänger genannt, die ohne das weltweite Netz nie von einander erfahren hätten, weil sie meist keine verwandtschaftliche Verbindung zueinander haben. Jeder, der schon mal seinem eigenen Namen in einer Internet-Suchmaschine nachgespürt hat, kennt diesen Moment der digitalen Identitätskrise. Da ist jemand, der genauso heißt wie ich. Die Soziologin Juli Albright von der Universität von Southern California hält diesen Erkenntnisgewinn für lehrreich: „Andere Menschen mit dem gleichen Namen zu finden, versetzt uns in die Lage, uns selbst zu hinterfragen“, sagt sie. Wie lehrreich muss es dann erst sein, wenn man den fremden Menschen mit dem vertrauten Namen auch kennen lernt?

„Mich amüsiert schon jetzt der Gedanke, wenn Ihr (mein) Name auf dem Begrüßungsbildschirm für Besucher in unserem Foyer erscheinen wird“, hatte mein Google-Gänger geantwortet, als ich ihm in einer Mail vorschlug, unsere Namensgleichheit zu einem Treffen zu nutzen. Und in der Tat steht dort, als ich das Foyer der Zentrale von UPM-Kymmene in Augsburg betrete, der Name des „Director Financial Shared Services“ auf dem Bildschirm, allerdings mit der Ergänzung „Süddeutsche Zeitung“. Gemeint bin also ich. Seine Mitarbeiterin kennt allerdings jemanden anderen unter dem Namen Dirk von Gehlen. Wohl deshalb muss sie schmunzeln, als sie mich in dessen Büro im ersten Stock begleitet.


Die Google-Gänger: Unser Autor Dirk von Gehlen (rechts) und der Betriebswirt Dirk von Gehlen (links). Foto: Melanie Kreiss.

Es ist ein ungewöhnlicher Moment, wenn zwei fremde Menschen zur Begrüßung ihren eigenen Namen sagen. Hier in dem Büro fühlt es sich aber weit weniger skurril an als zu Beginn des Telefonats, bei dem wir diesen Termin vereinbarten: Wer auf sein in den Hörer gesagtes „Hier spricht Dirk von Gehlen“ ein „Ja hier ebenfalls Dirk von Gehlen“ zu hören bekommt, muss sich auf den Arm genommen fühlen. Das tat Dirk von Gehlen nicht, im Gegenteil, er fand die Idee sofort großartig. Und genau so läuft auch unser Gespräch, das von der einen Frage angetrieben wird: Sind wir nicht doch verwandt?

Auf einem Blatt Papier hat mein Google-Gänger einen Stammbaum skizziert, der bis zu einem Peter von Gehlen zurückreicht, der im 16. Jahrhundert französischer Musketier gewesen sein soll. Ob sich von den Strängen, die er zeichnet, auch einer zu meiner Familie führen lässt, können wir derzeit nicht ergründen. Es ist aber anzunehmen, dass es diese Verbindung gibt. Meine Ururgroßeltern stammten vom Niederrhein, ganz aus der Nähe von dort, wo auch die Familie von Dr. Dirk von Gehlen zuhause ist und wo er auch geboren wurde. Während wir uns über das Papier mit dem Stammbaum beugen, fällt mir auf, dass er unseren Namen ganz anders schreibt als ich. Häufig kürzt er das „von“ als „v.“ ab und gibt dem G einen Schwung, der mich eher an die Unterschrift meines Vaters als an meine eigene erinnert. Vielleicht liegt das an unserem Altersunterschied – immerhin trennen meinen Google-Gänger und mich fast 18 Lebensjahre. Als er auf sein Abitur lernte, kam ich gerade zur Welt.

Anders als im Zug angenommen, verläuft das Gespräch fast gar nicht wie man sich die Unterhaltung zwischen zwei Verwandten vorstellt, die bisher nichts voneinander wussten und zunächst nach Gemeinsamkeiten suchen müssen. Als Google-Gänger hat man nämlich sehr wohl eine gemeinsame Gesprächs- und Erlebnisbasis: den eigenen Namen. Wie er im Ausland ausgesprochen wird, in welchem Rhythmus man ihn selber zur Erläuterung buchstabiert oder wie man unterschreibt – das sind alltägliche Kleinigkeiten, die Google-Gänger jedoch teilen oder zumindest nachvollziehen und dabei einander verstehen können: So stellen wir beispielsweise fest, dass wir beide ständig darauf angesprochen werden, ob wir adelig seien (nein) und ob wir etwas mit dem ehemaligen BND-Präsidenten Gehlen zu tun hätten (auf dem Stammbaum-Papier lässt sich eine indirekte Verbindung über Heirat ablesen). Außerdem bestätigen wir uns gegenseitig darin, dass es zeitraubend ist, wenn Ämter und Behörden nicht wissen, ob Dirk von Gehlen bei G oder v einzusortieren sei (natürlich bei G). Auch über die Herkunft des Vornamen Dirk sprechen wir (Kurzform von Dietrich).

Digitale Selbstbeobachtung

Man ist so eng mit dem eigenen Namen verbunden, dass es uns erst auffällt, wenn wir – zum Beispiel im Internet – jemand anderen entdecken, der den gleichen Namen trägt. Es ist unter Freunden und in Schulklassen ein besonderer Spaß: Google-Gänger aufzustöbern und die Fundstellen weiterzuverschicken. Dann muss der coole Berliner Medienmensch feststellen, dass er den Namen mit einem sächsischen Fleischereifachverkäufer teilt oder die Klassenschönheit entdeckt, dass im tiefsten Bayern eine ältere Damen mit gleichem Namen im Netz unterwegs ist.

Das Internet hat eine Form der Selbstbeobachtung hervorgebracht, die großen Wert auf die Beantwortung der Frage legt: Wie steht der eigene Namen im Netz da? Als Ausweis der eigenen Person soll man möglichst nur Positives finden. Um diese Online-Reputation aufzubessern, kann man mittlerweile sogar professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Was diese Anbieter, die versprechen, peinliche Bilder und blöde Kommentare zu löschen, nicht verhindern können: dass namensgleiche Menschen im Netz andere Vorstellungen von Reputation verbreiten. Es gibt digitale Legenden, die von gleichnamigen Pornodarstellern und darüber verwirrten und empörten Eltern berichten. Vermutlich deshalb kann man in Blogs und Foren davon lesen, wie mancherorts Google-Gänger in einen Kampf um die vorderen Plätze auf den Suchergebnisseiten von Google treten.

Ich habe einen Doktortitel?

Davon ist Dirk von Gehlen weit entfernt. Es freue ihn, sagt er, wenn er auf Texte von mir – beispielsweise in der SZ – angesprochen werde. Wie merkwürdig es aber sein kann, den eigenen Namen in fremden Zusammenhängen zu lesen, stelle ich fest, als wir – überraschend spät – über die eigenen Biografien sprechen und uns gegenseitig unseren Lebenslauf erzählen. Es gibt nämlich einen Unterschied in unserem Namen: Den Zusatz Dr., den mein Google-Gänger trägt, seit er im Jahr 1988 eine Promotion schrieb – mit dem Titel „Die Abgrenzungen von Liebhaberei und einkommensteuerlich relevanter Betätigung aus betriebswirtschaftlicher Sicht“. Als er das Buch mit diesem für mich unverständlichen Titel auf den Tisch legt, fühle ich mich in die Enge getrieben. Es gibt ein Buch, von dem ich nicht mal den Titel verstehe, und trotzdem steht da mein Name auf dem Cover. Das Gefühl der Anmaßung legt sich nur langsam. In dem Buch geht es übrigens um die betriebswirtschaftliche Einordnung von Tätigkeiten und Vermögensnutzungen, die nicht mit die Ziel ausgeführt werden, um Einkünfte zu erwirtschaften. Im Steuerrecht nennt man dies Liebhaberei.

Als ich mich wieder auf den Heimweg mache, fällt mir bei der Zugreise auf, wie viele Menschen ihren Namen rechts und links vom Bahndamm auf Plakate, Häuser und Werbeflächen schreiben. Der Zug passiert den Betrieb von „Malermeister Schegg“ und die „Sterr Ladeneinrichtung“, als ich mir auffällt, dass es sehr merkwürdig sein muss, den eigenen Namen auf Lkw-Planen oder an Ladenlokalen zu lesen. Damit werden mein Google-Gänger und ich uns nicht beschäftigten müssen. Diese Erkenntnis hat das Treffen sicher erbracht. Und zudem ist die Distanz zwischen seinen und meinen Google-Treffern überbrückt. Es gibt jetzt eine Fundstelle im Netz, die zu beiden Dirk von Gehlens führt. Diesen Artikel hier.


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air_kaviar
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 19:30 Uhr
air_kaviar

lustig.

lafuxa
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 19:43 Uhr
lafuxa

Es gibt natürlich auch solche Namen (wie meinen), die einen mit ca. 120.000 Google-Gängern verbinden.

Fabien_Philip_Meunier
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 19:47 Uhr
Fabien_Philip_Meunier

Ich war richtig empört feststellen zu müssen, dass es von mir sogar einige Google-Gänger zu geben scheint. Dabei hielt ich meinen Namen für eher selten.
Man sollte aber wirklich aufpassen, mit was der eigene Name so unter Google erscheint. Bekannte haben nämlich die Eigenschaft dies mitunter spontan herausfinden zu wollen. ;)
Unterhaltsamer Text!

the_person_you_have_called
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 19:49 Uhr
the_person_you_have_c…

Diese Erkenntnisse hat man allerdings nur, wenn man keinen Sammelbegriff als Nachnamen hat, oder zarte 3 Jahre alt ist und mit Vornamen Leoni Chantal Summer heißt. Da kann der Nachname ja fast egal sein.

Und dass man dann von "Google-Gängern" spricht.... hust

Lacrimosa
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16.12.2007 - 19:49 Uhr
Lacrimosa

Interessant. Meinen Namen gibts aber in ganz Google tatsächlich nur auf mich bezogen :) Ich hoffe auch, dass sich das nie ändert...

Fabien_Philip_Meunier
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 19:50 Uhr
Fabien_Philip_Meunier

Bei mir sind es sogar nur 426 Treffer.
Man darf aber natürlich nicht vergessen, den Namen in Anführungszeichen zu setzen, sonst sucht Google nach Vor- und Nachnamen getrennt und es werden ein paar mehr (ca. 69.200).

Eithne
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 19:52 Uhr
Eithne

netter artikel!

hab mich auch schnell mal gegoogelt... bei mir kommen 704 ergebnisse... vermutlich hat keins davon mit mir zu tun *g*
lustigerweise hab ich anscheinend unter anderem auch eine Namensvetterin die keine 10 Kilometer von mir ernfernt wohnt... :) kenn ich aber nicht

cougarten
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 19:53 Uhr
cougarten

ich bin einmalig

kikuju
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 19:56 Uhr
kikuju

was soll denn immer dieser zusatz "digital" bei namens-doppelgänger/ namensvetter??? das ist er doch so und so, egal ob du ihn im telefonbuch (telefonbuch.de!!!) oder bei google gefunden hast... google-gänger finde ich auch mehr als seltsam als begriff...

früher gabs mal eine frau in köln, die so hieß wie ich. und jetzt gibts ein kleines mädchen, das ab und an was im sport reißt und deswegen seit so zwei jahren bei google auftaucht. sonst bin ich recht einzigartig :)

solefald
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 19:59 Uhr
solefald

Interessanter artikel. und komischer gedanke. hab zumindest bis jetzt nur einen google-gänger gefunden. das reicht schon

Cios
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 20:02 Uhr
Cios

Juhuu, mich gibt es nur einmal! Gott sei's gedankt! ;)

donnawetta
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 20:14 Uhr
donnawetta

> Und zudem ist die Distanz zwischen seinen
> und meinen Google-Treffern überbrückt. Es
> gibt jetzt eine Fundstelle im Netz, die zu
> beiden Dirk von Gehlens führt. Diesen Artikel
> hier.

So eine Fundstelle gab es schon lange vor dem Artikel. Sogar schon vor Google, und damit meine ich nicht MetaGer, Yahoo oder andere Suchmaschinen (hat Google eigentlich den Artikel subventioniert?).
Sondern diese Fundstelle hier: www.telefonbuch.de
Das Telefonbuch gab es sogar (*gasp*) VOR dem Internet, man mag es sich kaum vorstellen. Stimmt aber. Und dem Telefonbuch zufolge gibt es mindestens noch einen weiteren Dr. Dirk von Gehlen in Deutschland, der mit seiner Ursula im schönen Dieburg residiert. Aber Teil Zwo von Dirk-von-Gehlen-sucht-seinen-Namensvetter muss ich echt nicht mehr lesen. Teil Eins war schon so lahm.

rene
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16.12.2007 - 20:14 Uhr
rene

Vielleicht sollte ich mich auch einmal aufmachen, um diese Fahrschule im Odenwald zu besuchen...

donnawetta
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 20:18 Uhr
donnawetta

Ach ja:

> Auch über die Herkunft des Vornamen Dirks
> sprechen wir (Kurzform von Dietrich).

Interessanter Versuch eines Genitivs. Leider falsch. Vielleicht ein von-Gehlenischer Dialekt. Auf Deutsch hätte es nämlich heißen müssen: "Auch über die Herkunft des Vornamens Dirk sprechen wir".
Soll ich mal einen Grammatik-Duden spendieren?

dirk-vongehlen
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16.12.2007 - 20:24 Uhr
dirk-vongehlen

@donnawetta: Danke für den Hinweis, Fehler behoben

vitilevu
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 20:42 Uhr
vitilevu

Mich gibts auch nur einmal. Und auch nur ganze 4 Suchtreffer bei google, welche sich alle auf mich beziehen.

eva-schulz
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16.12.2007 - 20:59 Uhr
eva-schulz

1 500! Ich glaube, mit dem gegenseitig Besuchen fange ich gar nicht erst an. Und die Schönheitschirurgin, die besonders berühmt für ihre Brustvergrößerungen ist (und tatsächlich von ein paar Kollegen entdeckt wurde), möchte ich auch gar nicht treffen.

dem_osten_so_nah
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16.12.2007 - 21:18 Uhr
dem_osten_so_nah

so wie ich das sehe, gibt es von meinem namen ca vier bis fünf "google-gänger". 13.400 treffer. früher war es mehr - habe einiges davon getilgt, da ich nicht möchte, dass jeder neugierige sofort auf alles stößt wo ich meine finger im spiel habe - dazu gehört auch mein blog, der nur dann zu finden ist, wenn man NICHT nach meinem namen googelt.

buenaire
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16.12.2007 - 21:35 Uhr
buenaire

Zum Thema Verwandte, die man nicht kennt:

Meine Mutter hat mir vor Kurzem erzählt, dass der Typ, der die letzte Wetten Dass..? Sendung gewonnen hat, also der Bauer, der seine Kühe am Äpfelkauen unterscheiden kann, ihr Cousin ist. Sachen gibts..

natural_born_chiller
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16.12.2007 - 22:16 Uhr
natural_born_chiller

toll... mein googlegänger ist ein grabsteingeist in usa...

Digital_Data
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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 22:27 Uhr
Digital_Data

Nun bei mir gibt es genau einen, der ist Gynäkologe. Und in Amerika gibt es auch einige und mit meinem Nachnamen, der eigentlich sehr deutsch klingt, war sogar schon einmal ein Football-Spieler im Super-Bowl-Finale. Mit einer Amerikanerin mit gleichem Nachnamen haben wir mal darüber diskutiert wier man den Namen wohl am besten übersetzt, das war dann schon ulkig.

Etwas interessanter für mich ist da schon, dass es mit meinem Nachnamen auch Städte, eine Stadt mit Bad und ein Schloßhotel das öfter Hochzeiten durchführt, gibt. Hier gibt es beim E-Mail dann oft Irrläufer, z.B. an die Domäne .de statt an .com oder an @Bad. statt and @Bad-. Da ergeben sich dann schon mal interessante, kuriose und lustige Dinge, wie die Anfrage nach Räumlichkeiten für eine Hochzeit, der Ausgestaltung der Hochzeitstorte oder einmal hat sogar eine Dame per E-mail fälschlicherweise mit mir Schluß gemacht (sie meinte einen Anderen mit meinem Nachnamen aber anderm Vornamen). Und eine Firma mit angehängtem er gibt es auch, habe ich sogar schon mal gesehen, ist aber eigentlich nicht komisch sondern eine nette Abwechslung.

Digitaö_Data

chris-tomas
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16.12.2007 - 22:50 Uhr
chris-tomas

ich hab den coolsten namensvetter aller zeiten: http://www.nga.ch/sits/Blues%20Gallery/B...
noch dazu ist er männlich. vielleicht sollte ich ihn auch mal treffen?

manic
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16.12.2007 - 23:02 Uhr
manic

wie niedlich.

gojira
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16.12.2007 - 23:51 Uhr
gojira

Na super. Da heissen ganze *zwei* Menschen Dirk von Gehlen.

Mein Name ist Michael Peters, damit werden keine Individuen bezeichnet, sondern das ist die Umschreibung für eine komplette Volksgruppe.

Das würde mir jetzt einfallen, all diese Leute auch noch besuchen zu wollen.

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16.12.2007 - 23:53 Uhr
gojira

Na super. Da heissen ganze *zwei* Menschen Dirk von Gehlen.

Mein Name ist Michael Peters, damit werden keine Individuen bezeichnet, sondern das ist die Umschreibung für eine komplette Volksgruppe.

Das würde mir jetzt einfallen, all diese Leute auch noch besuchen zu wollen.

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Mag ich Mag ich nicht

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16.12.2007 - 23:53 Uhr
gojira

Na super. Da heissen ganze *zwei* Menschen Dirk von Gehlen.

Mein Name ist Michael Peters, damit werden keine Individuen bezeichnet, sondern das ist die Umschreibung für eine komplette Volksgruppe.

Das würde mir jetzt einfallen, all diese Leute auch noch besuchen zu wollen.

monni
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17.12.2007 - 00:13 Uhr
monni

Wenn ich alle treffen wollen würde, die so heißen wie ich, wäre ich wohl ne Weile beschäftigt. Das hat man davon, wenn mann nen häufigen Nachnamen hat.

eisengrau
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17.12.2007 - 09:36 Uhr
eisengrau

Ich habe auch genau einen Namensvetter bei google, der ist wohl Vorsitzender eines Oldtimerclubs. Find ich gut :-)

coolfire
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17.12.2007 - 09:57 Uhr
coolfire

Hmmm... nur einer! Fliesenlegermeister!

Der Rest der Google-Namensvettern sind schon seit mindestens 100 Jahren tot! Sollte ich die mal besuchen...?

Taugenichtse
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17.12.2007 - 10:00 Uhr
Taugenichtse

in deutschland bin ich einzigartig. in den niederlanden hingegen gibts noch eine von mir. da habe ich sogar ein ganzes süßigkeiten imperium. cool. praat jij ook een beetje nederlands?

eisengrau
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17.12.2007 - 10:25 Uhr
eisengrau

@Taugenichtse: de Beukelaer??

Taugenichtse
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17.12.2007 - 10:33 Uhr
Taugenichtse

haha. so ungefähr. willste ´n keks?

eisengrau
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17.12.2007 - 11:17 Uhr
eisengrau

Ja, aber nur den mit den 52 Zähnen :-)

addictedToSleep
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17.12.2007 - 15:30 Uhr
addictedToSleep

für mich gibt es nur 6 ergebnisse, und die sind alle über mich.
strange ist es allerdings, wenn ich leute finde, die so heissen wie meine mutter. und dann auch noch hier in der nähe wohnen, aber eindeutig nicht meine mutter sind.

Endymion
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17.12.2007 - 16:05 Uhr
Endymion

DvG sagte:
..dass es sehr merkwürdig sein muss, den eigenen Namen auf Lkw-Planen zu lesen


ohja!!!

guter artikel

diejodie
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17.12.2007 - 18:15 Uhr
diejodie

ich bin einzigartig.

DagnyTaggart
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17.12.2007 - 18:48 Uhr
DagnyTaggart

Lustig.

banlieusard
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17.12.2007 - 20:17 Uhr
banlieusard

ich bin auch einzigartig. leider.
man findet mich über google sofort - ich wäre lieber anonym.

zabaitzu
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17.12.2007 - 20:45 Uhr
zabaitzu

Ich dachte du heißt Vongehlen.

Dann hab ich dich also zu unrecht nach holland gesteckt.

nordzucker
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17.12.2007 - 23:08 Uhr
nordzucker

1 eintrag: leider 1851 verstorben.
klar, den dirk gibt es zweimal, ABER MICH GIBT ES ÜBERHAUPT NICHT !!!!!!
nur der nachname bringt immerhin 9000 einträge,
komischer weise alles zahnärzte
(nein, ich heisse nicht zahnarzt mit nachnamen)

nucleus
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17.12.2007 - 23:11 Uhr
nucleus

Meine Cousine hat den gleichen Namen wie ich. Gesehen haben wir uns aber seit der Trennung ihrer Eltern vor gut 15 Jahren nur einmal. Und das war dann auch eher unspannend... Naja, wenigstens muss ich nicht fuer sie googeln :D

zeitweise
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18.12.2007 - 00:31 Uhr
zeitweise

Ich kann mir wohl 100% sicher sein, dass von mir nie und nimmer Gooogle-Gänger auftauchen werden. Dafür ist die Mischung einfach zu krude. Ist aber auch ganz nett zu wissen, dass die Sachen, die man bei Google findet auch wirklich mit einem selbst zu tun haben.

marunga
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Mag ich Mag ich nicht

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18.12.2007 - 11:23 Uhr
marunga

Halb so schlimm, einer meiner besten Freunde hat einen berüchtigten KZ Aufseher aus Dachau als "Namensvetter". Insbesondere wenn man mit einer Israelin verheiratet ist ein echtes Problem...

flyaway
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18.12.2007 - 17:46 Uhr
flyaway

hmh bei mir gibts einen von der süddeutschen wirtschaftsredaktion.
is schon seltsam, wenn jemand unter seinem Namen komplexe Wirtschaftstexte schreibt.
Und einen Zugführer/Feuerwehrmann aus leipzig. Und,afaik noch jemandem im Nachbarort.

air_kaviar
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18.12.2007 - 18:32 Uhr
air_kaviar

herrgottsack! meine dozentin hat eine semesterarbeit von mir samt kompletter anschrift ins netz gestellt!

mrsbratmaxe
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Mag ich Mag ich nicht

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28.12.2007 - 21:01 Uhr
mrsbratmaxe

air_kaviar sagte:
herrgottsack! meine dozentin hat eine semesterarbeit von mir samt kompletter anschrift ins netz gestellt!


hahahaaaa was???
das gibts ja nicht.

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Mag ich Mag ich nicht

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28.12.2007 - 21:04 Uhr
mrsbratmaxe

und ich: nur 4 einträge, dafür alle über mich.

Moechen
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02.01.2008 - 02:56 Uhr
Moechen

zum Thema "Namensvetter, die schon tot sind": das stell ich mir wirklich irritierend vor, einen Grabstein zu sehen, auf dem mein Name steht...

gtz09
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21.12.2008 - 17:08 Uhr
gtz09

Man kann sich gegen unerwünschte Einträge auch schützen bzw. sie korrigieren oder löschen lassen. Dabei gibt es mehr oder weniger seriöse Anbieter bzw. "Reputationsmanager". Einige verlangen ein monatliches Fixum. Dieser Dienstleister aus Wien verrechnet hingegen nur ein Honorar bei nachgewiesenem Erfolg: http://www.textweberei.at/page5.html


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