13.12.2007 - 19:00 Uhr

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Wohnungsschau: Stefan, Jörn und die Dachterasse

Text: christian-helten

Jörn und Stefan wohnen in München Giesing in einer 85 Quadratmeter großen Wohnung. Sie besteht aus drei Zimmern, Küche, Bad und einer 14 Quadratmeter großen Dachterrasse. Die Kosten: 830 Euro warm. Jörn studiert Kommunikationswissenschaft, Steffen arbeitet in einem Hotel als Quality Manager.
Das Haus von außen. Das Efeu-eumrahmte Fenster ist das von Jörns Zimmer. Darüber liegt die Terasse.
Die Terasse, für Jörn und Stefan der Lieblingsplatz, der im Winter sogar schon eine Eisbar beherbergte. Vor ihrem Einzug wurde hier nur Wäsche aufgehängt.
Jörns Schlafstätte.
Und die andere Zimmerecke.
Die Küche haben Jörn und sein erster Mitbewohner selbst eingebaut.
Die Lampe auch. Wie seid ihr an die Wohnung gekommen? Jörn: Wir haben die Zeitungen und das Internet durchforstet, und uns dumm und dämlich gesucht. Und da waren so Scherze dabei wie die erste Wohnung, die wir besichtigt haben. Die hat 1000 Euro kalt gekostet – für 70 Quadratmeter! Als wir hier dann in der Sonne auf der Dachterasse empfangen worden sind, war natürlich sofort klar, dass wir die haben wollen. Ist die euer Lieblingsplatz der Wohnung? Jörn: Rein zeitlich gesehen bin ich am häufigsten wohl in meinem Bett. Aber die Terasse ist schon großartig, vor allem natürlich im Sommer. Man kann grillen, aber trotzdem die Vorzüge einer Wohnung genießen. Man muss nicht alles an den See oder in den Park schleppen, man hat einen Kühlschrank, Geschirr, Besteck. Und eine Spülmaschine. Stefan: Und man stört hier keinen. Es gibt keine Nachbarn, die sich daran stören, wenn man hier bis nachts um drei sitzt und laut ist. Jörn: Ja, der ganze Block auf der einen Seite ist ein Kloster, auf der anderen Seite ist eine Schule und ein Bürogebäude. In unserem Haus wohnt außer uns noch eine Partei. Das ist wirklich ziemlich ideal, wenn man nachts mal lauter ist. Was aber auch nicht übertrieben oft vorkommt. Wie schlimm fändet ihr es denn, in einem normalen Mietshaus mit ganz vielen anderen Parteien zu wohnen? Stefan: Ich könnte zum Beispiel nie irgendwo wohnen, wo ich noch jemanden über mir habe. Das geht gar nicht. Hier ist man völlig ungestört, auch weil der einzige andere, der hier noch wohnt, fast nie zu Hause ist. Das finde ich ziemlich angenehm, auch weil ich immer wieder Ungutes von Freunden höre, die in hellhörigen Wohnungen leben. Jörn: Wobei das Haus hier eigentlich ziemlich hellhörig ist. Ich kriege es immer mit, wenn die Haustüre unten zu geht. Bei meinem früheren Mitbewohner gab es auch mal ein bisschen Ärger. Der hat Musik gemacht, und das auch ganz gerne mal nachts, wenn er nach der Arbeit nach Hause gekommen ist. Als die Frau unter uns schwanger geworden ist, hat sie irgendwann dann doch mal ziemlichen Ärger gemacht. Allerdings ja auch zurecht. Auf der nächsten Seite: Sessel, Trinkgewohnheiten und die Geschichte des Hauses
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