Junge Menschen auf Geschäftsreise: Das Model und der Schnee-Schnüffler
Text: christian-helten
Am Anfang heißt Reisen: Ab in den Urlaub! Mit den Eltern nach Italien, mit der Sprachschule nach England, mit Freunden zum Ski-Fahren - doch sobald man mit dem Arbeiten anfängt, kann Reisen auch zum Beruf werden. jetzt.de stellt im neuen Label
Geschäftsreise junge Menschen vor, die beruflich viel reisen - und hier erzählen, was sie dabei erleben.
Zum Start der Serie erzählt das Model Barbara Meier, warum sie nie ohne ihr Kreuz auf Reisen geht - und der Profi-Snowboarder Christophe Schmidt, wie er mit einer Gurke Terroralarm in den USA auslöste.
Geschäftsreise (I): Übergepäck statt Überblick
Barbara Meier ist 21 Jahre alt und muss ihr Mathematik-Studium erstmal ruhen lassen. Nach ihrem Sieg bei der zweiten Staffel der Pro7 Castingshow „Germany’s Next Topmodel“ ist Barbara Meier eines der gefragtesten Models in Deutschland.
Auf dem Meilenkonto
Mittlerweile habe ich den Überblick schon verloren, wie viel ich reise. Meistens fliege ich zwischen den Städten München, Köln, Berlin, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf hin und her. Mit dabei sind aber auch immer wieder Paris und ab und zu Wien, Florenz oder Mallorca. Meine weiteste Reise hat mich bisher nach Südafrika gebracht.
Auf allen Vielfliegerkonten zusammen hatte ich vor meiner Südafrikareise circa 60000 Meilen. Da sind allerdings Zug- oder Autofahrten nicht dabei.
Nie ohne ihr Handy: Barbara MeierFoto:ap
Die Fortbewegungsmittel
Ich reise eigentlich mit allen denkbaren Fortbewegungsmitteln: mit Flugzeugen, per Bahn, mit Taxis, mit U- und S-Bahn, mit Fahrern oder Privat mit dem PKW.
Mit dabei
Ich reise den größten Teil meiner Zeit alleine. Ab und zu werde ich von meiner Agentur begleitet und ganz selten ist mein Freund oder eine meiner Freundinnen dabei.
Im Gepäck
Mein Koffer ist immer wahnsinnig groß schwer und ich habe sehr viele Dinge dabei: verschiedene Schuhe, Cremes, Glätteisen und Lockenstab für die Haare, viel Schmuck, Kleidung, meinen Laptop und am wichtigsten ist immer mein Handy!
Verhandlungssache
Bis jetzt hatte ich außer bei den Streiks der Bahn keine größeren Streitigkeiten. Probleme gibt es leider nur immer wieder mit meinem Gepäck beim Fliegen, weil ich grundsätzlich Übergepäck habe. Ab und zu kam es schon vor, dass ich einige Sachen wie Cremes oder Zeitschriften wegwerfen musste, um meinen Koffer leichter zu machen.
Gar nichts mehr verstanden
Es kommt schon öfter vor, dass ich verwirrt bin. In manchen Wochen bin ich in vier verschiedenen Städten. Da passiert es schon mal, dass ich am Flughafen meinen Koffer von der Gepäckausgabe holen will und nicht mehr weiß, aus welcher Stadt ich gekommen bin.
Schief gegangen
Ich stand am Münchner Flughafen und habe beim Versuch einzuchecken gemerkt, dass mein Flug ab Nürnberg gebucht war. Nach Umbuchen und sehr langem Warten konnte ich dann aber doch weiterreisen.
Zeit sparen
Ich versuche momentan immer erst kurz vor dem letzten Check-in am Flughafen anzukommen. Das ist zwar sehr riskant und manchmal kostet es mich auch viele Nerven, aber dafür spart es Zeit. Außerdem habe ich immer meinen Laptop, Handy und Rätselhefte dabei, um Wartezeiten zu überbrücken und sinnvoll zu nutzen.
Immer dabei
Mein Handy, mein Laptop und ein Kreuz, das mich auf der Reise beschützen soll.
Bei langen Wartezeiten
Entweder telefoniere ich mit Freunden, beantworte emails auf meinem Laptop oder ich lerne ein wenig Mathematik für mein Studium.
Unkonventionelle Fortbewegungsmittel
Bis jetzt noch nicht, aber ich bin gespannt, was noch alles auf mich zukommen wird!
sascha-chaimowicz
Auf Seite 2 erzählt ein Profi-Snowboarder von brandgefährlichen Tuning-Accessoires