in den adern.
sie will ihm die sterne vom himmelszelt schenken. er könnte sie in seine hosentaschen stecken und beim laufen würden die zacken durch den stoff ins fleisch stechen. oberschenkel übersäht mit kleinen roten punkten, damit sie ihn erkennen würde. als sie klein war, träumte sie von prinzen und eigentlich wartet sie bis heute, bis sich der richtige frosch verwandeln wird. wieviele von ihnen hatte sie schon geküsst, danach mit grossen augen und erwartungen angeschaut. nach halt gesucht, obwohl sie sich dabei immer wieder den boden unter den füssen wegzog und von neuem im schwerelosen raum schwebte. sie liess sich immer wieder umschlängeln, von worten und körperlichkeiten. hände die sie überall unter ihren kleidern und auf ihrer haut spürte und lippen, die zu liebkosen wussten, so dass ihr warme wallungen durch den körper strömten. überwindung. das an die wand schmeissen stand bereit zum kampf mit dem kuss. ein innerer kampf und sie wünschte sich, dass das leben wie im märchen funktioniert. verunsichert fragt sie sich, was nun zu verzaubern vermochte und ob sie, wenn sie, dass nächste mal ein kribbeln im bauch spüren wird es ignorieren und den frosch gegen die wand schmeissen soll, anstelle ihn zu küssen. so lässt sie einen traumprinzen im regen stehen. einer nach dem anderen umschmeichelt sie, flüstert ihr zärtlichkeiten ins ohr und sie weiss nicht mehr, was zu glauben ist, denn vor vertrauen fürchtet sie sich zu sehr, ihre inneren fesslen schnüren ihr den sauerstoff ab, so dass ihr gehirn auf langsam schaltet und sie seine lippen sieht, die näher kommen, weich und rot, wehren scheint nicht mehr zu helfen.
- stolz. 29.04.2008
- mitgebrachtes. 17.04.2008
- schwer wiegen. 11.12.2007
- wir. 30.08.2007
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27.11.2007 - 00:06 Uhr
SambalOelek