Feuer Frei: Ist Nichtraucherschutz Unsinn?
Nach langem Streit wurde es beschlossen: Zu Beginn des nächsten Jahres soll Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Kneipen und Restaurants verboten werden. Das "Netzwerk Rauchen", eine Art Raucherschutzorganisation, empfindet die Verbote als Diskriminierung und will Widerstand dagegen leisten. Das Ziel: die Debatte um die Gesetzesvorhaben neu entfachen.
Christoph Lövenich ist 29 Jahre alt und Bundeschef des "Netzwerks Rauchen". jetzt.de sprach mit ihm über die Gefahren des Passivrauchens, Vorteile von heftigem Todeskampf - und die Frage, warum manche Tabakkonzerne für Nichtraucherschutz sind.


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sonst keine hobbies?
jemandem, der seit 13 jahren raucht, spreche ich nun einfach mal das recht ab, ein urteil darüber zu fällen, ob es leute gibt, die rauch störend finden oder nicht. sei versichert: die gibt es.
ich weiss die genauen zahlen nicht, aber ungefähr jeder dritte erwachsene ist raucher. eine zweidrittelsmehrheit raucht nicht und ich bin sicher, von denen fühlt sich wiederum eine mehrheit mindestens durch nebenerscheinungen wie die von mushummel erwähnten verraucht riechenden klamotten gestört. allein das ist schon ein grund, raucher an die frische luft zu verbannen.
über die gesundheitlichen folgen des rauchens so zu sprechen, ohne irgendwelche quellen zu nennen, ist schon fast zu lächerlich. die bösen pharmamultis stecken dahinter. aber klar. und die tabakindustriellen sind ja waisenknaben dagegen.
ein klassischer unsympath.
*kopfschüttelnd
die keos.
panoptikum, was es selbst in einer relativ aufgeklärten zeit für menschen gibt?
kopfschüttelauslöserkatalysator?
sollte etwa sympathie im spiel sein?
ich möchte mal die kommentare von herrn lövenich hören, käme ich als pestizide-versprühender "gartenfreund" daher (der von seinem plaisir nicht lassen kann) und benebelte seinen salat.
acid.
20.11.2007 - 20:05 Uhr
belowlee
20.11.2007 - 20:06 Uhr
belowlee
aber ich sag nix
ich habe noch nie jemanden getroffen, egal ob raucher oder nichtraucher, der den abgestandenen zigarettenqualm, den er aus kneipen usw. mitbringt, nicht zum kotzen findet. und wie um alles in der welt kann man tatsaechlich glauben, dass dieser qualm nur fuer denjenigen schaedlich ist, der ihn sich absichtlich in die lunge pfeift, aber nicht fuer die anderen, die ihn abkriegen? das kann nur ein schizo oder ein totaler ignorant sein.
20.11.2007 - 20:18 Uhr
ein_oxymoron
wie dreist is es bitte, sich einfach das recht heraus zunehmen, andere menschen zuzuqualmen????
Innerhalb kürzester Zeit nach dem Rauchstopp wusste ich, wovon derjenige sprach. Nach dem Ausgehen stinken Haare und Kleidung, manchmal auch Bettzeug und das finde selbst ich, die jahrelang geraucht hat, unangenehm.
Je nachdem wieviel geraucht wird, umweht einen/den Raucher die ganze Zeit dieser Geruch.
Klar, manche mögen das, so wie manche vielleicht auch den Geruch von McDonalds in ihrer Kleidung mögen, aber viele oder vielleicht sogar die meisten empfinden das als unangenehm - vorausgesetzt sie nehmen den Geruch noch wahr (was bei Rauchern meiner Erfahrung nach seltener der Fall ist).
Zu dem Interview:
Mir scheint, er windet sich um klare Aussagen und bezieht sich selten auf das Rauchen selbst. Statt den Blick auf das Wesentliche zu richten, klagt er andere Zweige (Pharmaindustrie) oder Probleme (Luftverschmutzung) an.
Am lustigsten finde ich die Aussage, dass sich Tabak von selbst verkauft.
Selten soviel Unsinn gelesen.
Ach übrigens:
Wirklich unglücklich bin ich ohne Zigaretten nicht und der ständige Husten ist auch weg - Psychopharmaka und dergleichen müssen also wohl noch ein Weilchen warten ;)
Oh NO! Wie kann einer alleine nur soin einen Dünnpfiff verzapfen?
und natürlich bin ich entschieden für die beseitigung sämtlicher verbote, die sich auf den privaten raum beziehen, auch wenn dieser private raum zu gewerblichen zwecken öffentlich zugänglich gemacht wird und dort menschen beschäftigt werden.
nichtraucher wie ich müssen raucherlokalitäten nicht unbedingt aufsuchen oder dort arbeiten (mir persönlich macht das aber wenig aus). drogen sind privatsache - und die einmischung des staates auf diesem gebiet ist auch nur ein weiteres einfallstor des autoritären überwachungsstaates, gegen den wir uns mit aller kraft wehren sollten, auch wenn wir selbst glücklicherweise ohne drogen auskommen können.
ein weiteres argument sind die kosten durch gesundheitliche folgen - natürlich sind staatliche zwangssozialversicherungen aufgrund des obrigkeitlich aufgezwungenen risikoportfolios immer ungerecht und müssen daher ebenfalls bekämpft werden.
mir scheint der gute man hat keinen spass mehr am genußmittel zigaretten. aber die angeblich süchtigmachende wirkung wurde schön nicht erwähnt.
aber sascha hat gut nachgefragt, finde ich! und das foto ist wirklich nicht besonders vorteilhaft, gerade in bezug auf das raucherthema ...
die mittelbare schädigung der anderen, die aus der selbstschädigung resultieren könnte, aber nicht zwingend resultieren muss, ist stets in kauf zu nehmen.
solefald sagte:
ich wußte bisher nicht daß die WHO so böse ist. die ham ja wohl folglich auch den weltaidstag eingeführt und wer an aids schuld ist und gut verdient blablabla...schwachsinn.mir scheint der gute man hat keinen spass mehr am genußmittel zigaretten. aber die angeblich süchtigmachende wirkung wurde schön nicht erwähnt.
die WHO ist tatsächlich scheisse, aber das ist ein thema für sich.
samVine sagte:
das interview ist sicher gestellt. soviel unsinn kann einer allein gar nicht verzapfen
meine ansichten sind sicher noch etwas extremer als die des interviewten, und bei mir ist nichts gestellt.
und dennoch: das rauchverbot ist größter unsinn. sollen die nichtraucher (wie ich) halt nicht in kneipen gehen, keiner zwingt sie. und wenn es viele nichtraucher gibt, dann wird sich schon ein kluger kopf finden, der ein nichtrauchercafé aufmacht (mcdonalds ist übrigens seit jahren nichtraucher). da würde ich dann sehr gerne hingehen.
aber nein, in diesem land muss ja wie immer alles der staat regeln, und leuten die freiheit nehmen.
bitte was???
jeder kann sich selber zu grunde richten wenn er das will, aber kein mensch hat das recht andere damit rein zu ziehen. ob 100% sicher oder nicht. in was für einer welt leben wir denn? muss man sich jetz auch noch bald dafür entschuldigen, dass man nichtraucher ist?!?
anfang nächsten jahres das erstemal in meine lieblingskneipe zu gehen und danach so zu riechen wier vorher: nicht nach rauch.
farilari sagte:
das rauchverbot ist größter unsinn. sollen die nichtraucher (wie ich) halt nicht in kneipen gehen, keiner zwingt sie.
und in zukunft heißt es dann: sollen die raucher halt nicht in kneipen gehen, keiner zwingt sie. ;)
im übrigen ist es an der zeit, nichtrauchern endlich auch rauchfreie kaneipen zuzugestehen.
wer unbedingt rauchen will, knann vor die tür oder in einen extra raum gehen.(den werden die raucger bestimmt meiden, weil sie auch meistens (früher) ja auch nichtraucherplätze in zügen reservierten, wo bekanntlicherweise besser luft ist)
Ich will einfach eine Regelung, die sowohl Rauchern als auch Nichtrauchern gerecht wird, weil beide gleichermaßen Teil der Gesellschaft sind.
aber nun zwingt dich jemand, in kneipen nicht zu rauchen.
zwang wird eindeutig auf die raucher ausgeübt, und nicht auf die nichtraucher.
sollen sie halt welche aufmachen. niemand hindert einen nichtraucher daran, in seiner kneipe rauchen zu verbieten. aber warum dafür gleich wieder eine regelung von oben gebraucht wird...
@oxymoron: danke fürs sich!
das wird ja mit jedem absatz abenteuerlicher. spannend, was man alles öffentlich von sich geben darf, wenn man irgendwo bundeschef ist.
ein_oxymoron sagte:
aber eisen, von mitleid war doch gar keine rede ;)
Dann eben Geltendmachen mildernder Umstände (Sucht). Als wüssten Leute, die rauchen, gar nicht, was sie denken oder reden.
meisterdiebin sagte:
der da oben weiß es nicht *g*
Na und? Warum sollte es unter Rauchern nicht genauso Trottel geben? Die sind ja schließlich keine fremdartige Rasse aus dem Weltall, sondern ein vollkommen bunt gemischter Bevölkerungsanteil, der nur eben keine Lollis schlotzt, sondern Tabak raucht ;-)
20.11.2007 - 22:16 Uhr
farilari
Hier auf der Briteninsel ist das fette Zeugs eh schon in der Defensive.
Auf den Kartoffeln im Supermarkt ist vorgerechnet, dass diese weniger fett enthalten und mehr gesundes Zeug als die gleiche Portion Nudeln.
oxy: wer freiwillig in den boxring steigt, der darf geschlagen werden. wer freiwillig in eine kneipe geht (oder sich halt nen job da sucht, selbst schuld) darf angeraucht werden.
ich mach beides nicht.
Aber so ist es halt: Anstatt einer Unschuldsvermutung dem Rauch gegenüber, muss in immer mehr Bereichen die Unschuld erst nachgewisen werden.
nein, auch der allgemeinheit, mittels krankenkosten, mittels schlechtem soldatenmaterial im kriegsfall, und nicht zuletzt meinem ästhethischen empfingen.
20.11.2007 - 22:21 Uhr
farilari
guck dir die parteien, regierungschefs, etc. an.
farilari sagte:
ich komme sofort und betrinke mich bei dir (wenn du gute cocktails mixen kannst und die kneipe nicht zu laut ist; ich mag mich unterhalten).
Das kommt ja als nächstes, das Musikverbot. ich seh schon die Zahlenspiele von Beckstein & Co., wieviele Dezibel die bösen Musikhörer, allen voran die Wirte den geplagten Kneipengängern pro Abend zumuten.
ok, dann schadet das eben indirekt auch. aber ich finde auch, dass bei krankenversicherungen die lebensweise beruecksichtigt werden sollte - wer bewusst ein höheres risiko eingeht, zahlt eben mehr.
20.11.2007 - 22:26 Uhr
eisengrau
meisterdiebin sagte:
Schlimm ist nur, wenn eine Gruppe den "Trottel" zum "Bundeschef" wählt (soweit das geschehen ist).
Ich kenn diese Gruppe gar nicht, geschweige denn, dass ich sie als Sprachrohr aller Menschen, die rauchen, anerkenne. Vielleicht besteht sie auch nur aus drei Mitgliedern und die beiden anderen waren krank.
meisterdiebin sagte:(soweit das geschehen ist).
Ich bin froh dass ich jetz überhaupt hier mal n job hab und so..
wers nicht mag, soll halt nicht in die kneipe gehen, und dann wird irgendwer schon eine nichtraucherkneipe aufmachen, da kannst du dann hingehen. ich würde sofort dahin gehen, übrigens.
oxy: das triffts, irgendwie. es gibt menschen, die mögen laute musik. warum musst du unbedingt in clubs, wenn dir's da nicht gefällt? zu laute musik, zuviel rauch? genau die gründe, warum ich nicht in clubs gehe.
ein letzter rest hoffnung: er meint das nicht ernst. oder versucht, sich selber von diesem quatsch zu überzeugen, um nicht den tatsachen ins auge sehen zu müssen: aufhören wär auch eine option. erfordert aber ein minimum an selbstbeherrschung.
p.s.: ich hab ne ganze weile geraucht. und auch jetzt genehmige ich mir ab und an, bei besonderen gelegenheiten, mal eine. aber niemals würde ich auf die idee kommen, in einem restaurant, in dem andere leute sitzen und essen, eine kippe anzumachen. so eine ignoranz gegenüber anderen menschen wurde mir niemals beigebracht. und da bin ich sehr froh drum. ich käme einfach nicht auf die idee. und ich hasse es auch - und das war auch wärend meiner 1-schachtel-am-tag-zeiten so -, wenn jemand raucht, während ich esse. nur, weil man raucht, heißt das ja auch nicht, dass man den qualm gerne immer in der nase hat. wenn jemand gerne mal ein bier trinkt, heißt das ja auch nicht, dass er drauf steht, mit einer mords-fahne angehaucht zu werden. nicht wahr?
ein_oxymoron sagte:
eisen, jaa. musikverbot ist natuerlich unsinn, aber findest du wirklich, die ueblichen lautstaerken in clubs sind nötig? wenn ja, wozu? ich hab das noch nie verstanden. die musik wird nicht besser, wenn man sie lauter spielt, oft eher im gegenteil, und man muss sich heiser schreien, wenn man sich unterhalten will, das kann doch nun wirklich nicht der sinn der sache sein. ich bin ja immer bereit, dazuzulernen, also was ist der sinn der sache?
Betäubung, genau wie Rauchen, Trinken, Fast Food und Süßkram.
Ich habe etwa ein halbes Dutzend Clubs, in die ich gerne gehe. Da sind welche dabei, die ich aufsuche, wenn ich nett plaudern will (wozu ich aber ein Café prinzipiell bevorzugen würde) ein paar, wo ich nett mit dem Fuß mitwippen kann und ein oder zwei, wo ich Musik haben will, dass mir Hören und Sehen vergeht. Und da wollte ich noch nie dauernd einen Erwachsenen neben mir stehen haben, der sagt: du, du, du, das ist aber schlecht fürs Gehör.
Was ist denn der Sinn von Rock'n'Roll, wenn er in Zimmerlautstärke ist?
(und: ja, das ist ein scheißbeispiel. um das schonmal vorweg zu nehmen.)
farilari sagte:
oxy: für manche geht es vielleicht darum, in der kneipe zu rauchen?
fari, dann kollidiert das interesse einer minderheit mit dem der mehrheit. dass das bisher geduldet wurde, erklaert sich wohl daraus, dass aus dem rauchen in der vergangenheit eine mode gemacht wurde. jetzt ist es anders, und das hat die minderheit (vor allem, da sie sich den minderheitenstatus selbst ausgesucht hat und jederzeit aendern kann) einzusehen.
wers nicht mag, soll halt nicht in die kneipe gehen, und dann wird irgendwer schon eine nichtraucherkneipe aufmachen, da kannst du dann hingehen. ich würde sofort dahin gehen, übrigens.
warum musst du unbedingt in clubs, wenn dir's da nicht gefällt? zu laute musik, zuviel rauch? genau die gründe, warum ich nicht in clubs gehe.
hier in reykjavik gab es schon lange einige rauchfreie cafés und restaurants, die ich fast immer bevorzugt habe. bei kneipen/bars/clubs hatten sie das aber (noch) nicht alleine hinbekommen. da es sonst kaum eine möglichkeit gibt, richtig tanzen und huebsche menschen gucken zu gehen, habe ich das manchmal trotzdem zaehneknirschend in kauf genommen. seit dem rauchverbot gehe ich viel lieber und öfter weg, nur die lautstaerke ist noch ein ziemliches aergernis. ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die jemand braucht, das hat sich halt nur so entwickelt und jetzt meinen die alle, das muesse so sein. oder was?
ein generelles rauchverbot ist - vielleicht, jurist bin ich keiner - formal zulässig, aber moralisch gaga.
ich bin grade selbst raucher an der dünnen schwelle zum nichtraucher und hätte als frischer konvertit alle rechtfertigung, rauchverbote zu fordern - tu ich aber nicht. mit den hier angeführten begründungen von kg bis fari: kneipe ist privat, wems nicht paßt, kann draußen bleiben oder sich seine eigene kneipe aufmachen.
aber logik und praktische poliitk haben in manchen bereichen schon lang nix mehr miteinander zu tun - mich wundert nur, wie bereitwillig die sonst auf persönliche freiheit bedachten nichtrauchenden freigeister nach regulierung rufen. ich werde auch als frisch gebackener nichtraucher das volksbegehren gegen das nichtrauchergesetz hier in berlin unterschreiben.
20.11.2007 - 22:44 Uhr
alcofribas
"bei kneipen/bars/clubs hatten sie das aber (noch) nicht alleine hinbekommen."
na so ein glück, daß die obrigkeit geholfen hat
logik und praktische politik mögen vielleicht nichts mehr miteinander zu tun haben. aber das gilt auch für gesunden menschenverstand und tatsächliches verhalten... das ist es ja... es wär doch alles nicht nötig, wenn alle (ich meine wirklich: alle. nichtraucher genauso wie raucher) aufeinander rücksicht nehmen würden. wenigstens ein bissel. wenigstens beim essen... ist doch alles nicht so schwer.
eisengrau sagte:
Betäubung, genau wie Rauchen, Trinken, Fast Food und Süßkram.
Ich habe etwa ein halbes Dutzend Clubs, in die ich gerne gehe. Da sind welche dabei, die ich aufsuche, wenn ich nett plaudern will (wozu ich aber ein Café prinzipiell bevorzugen würde) ein paar, wo ich nett mit dem Fuß mitwippen kann und ein oder zwei, wo ich Musik haben will, dass mir Hören und Sehen vergeht. Und da wollte ich noch nie dauernd einen Erwachsenen neben mir stehen haben, der sagt: du, du, du, das ist aber schlecht fürs Gehör.
Was ist denn der Sinn von Rock'n'Roll, wenn er in Zimmerlautstärke ist?
na ok, dann gibt es das eben doch. es gibt ja so einige dinge, die ich beim besten willen nicht verstehe. wenn ich damit in der minderheit bin, sehe ich das ein.
praktische politik: du-musst-aber-jeden-bedienen-und-zwar-zu-unseren-regeln
ein_oxymoron sagte:
ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die jemand braucht, das hat sich halt nur so entwickelt und jetzt meinen die alle, das muesse so sein. oder was?
Und nur weil Du es Dir nicht vorstellen kannst, dass andere Leute auf etwas exzessivere Art genießen, soll die ganze Stadt ihre Kultur nach Deinen Wünschen umstellen?
So argumentieren aber diejenigen, die dem Wirt einen rauchfreien Laden vorschreiben wollen.
Im eigenen Wohnzimmer (vulgo, Pub) kein Thema.
meisterdiebin sagte:
Was ist gemäß dem Fall, dass es eindeutige Beweise gibt, dass Passivrauchen tödlich oder in hohem Maße schädlich sein kann? Sollte es dann immer noch kein Gesetz zum Schutz geben oder dann doch?
autofahren ist auch saugefährlich, und (noch) erlaubt. außerdem sind auch krankenhausaufenthalte in überdurchschnittlichem maße zum tod führend. ich bin dafür, autos und krankenhäuser zu verbieten
in *öffentlichen* gebäuden, ja. in privaten räumen (und kneipen sind eben privat) nicht.
Ich muss sagen, ich greife selbst gern ab und an zur Zigarette.
Die Diskussion um den Nichtraucherschutz habe ich teils verfolgt, aber meiner Meinung nach liegt die Lösung auf der Hand:
Sollen die einzelnen Kneipen und Restaurants doch selbst entscheiden, ob sie nun rauchfrei sein wollen oder nicht. Dieses "Wenn, dann alle"-Prinzip nervt, man sollte Alternativen haben. Und was die öffentlichen Gebäude anbelangt: Wie wäre es einfach mal mit vernünftig abgetrennten Raucherbereichen?
Herr Lövenich, Sie verbreiten die Panik, die sie an anderen Orten suchen.
hitler war nichtraucher. und vegetarier.
und österreicher.
Jollscherl sagte:
mann mann mann... gibt es denn wirklich und wahrhaftig menschen, die nach wie vor steif und fest behaupten, passivrauchen sei harmlos? ohne scheiß? gibts die? hier?
Weiß ich nicht. Ist mir auch wurscht, ob es die gibt. Ich glaube es nicht. Deswegen reicht mir aber auch eine Regelung, die Rauchern und Nichtrauchern ihre jeweiligen Territorien zusichert, damit sie sich nicht in die Quere kommen.
Und den Geruch danach müssen die anderen in Kauf nehmen. Ich muss schließlich auch jede Nacht die Mischung aus Schweiß, Bier und Gummibärchen inhalieren, wenn ich unter Menschen bin.
wir diksutieren ja gar nicht übers rauchen
wir diskutieren über doofe gesetze. daß rauchen pfuibäh ist, bestreitet ja keiner hier
lief folgender Funkspruch rund um die Erde:
dass ein Bombengeschwader der Luftpolizei
die gesamte Menschheit ausrotten werde.
Die Weltregierung, so wurde erklärt, stelle fest,
dass der Plan, endgültig Frieden zu stiften,
sich gar nicht anders verwirklichen lässt,
als alle Beteiligten zu vergiften.
Zu fliehen, wurde erklärt, habe keinen Zweck,
nicht eine Seele dürfe am Leben bleiben.
Das neue Giftgas krieche in jedes Versteck,
man habe nicht einmal nötig, sich selbst zu entleiben.
Am dreizehnten Juli flogen von Boston eintausend
mit Gas und Bazillen beladene Flugzeuge fort
und vollbrachten, rund um den Globus sausend,
den von der Weltregierung befohlenen Mord.
Die Menschen krochen winselnd unter die Betten.
Sie stürzten in ihre Keller und in den Wald.
Das Gift hing gelb wie Wolken über den Städten.
Millionen Leichen lagen auf dem Asphalt.
Jeder dachte, er könne dem Tod entgehn,
keiner entging dem Tod und die Welt wurde leer.
Das Gift war überall, es schlich wie auf Zehn.
Es lief die Wüsten entlang, und es schwamm übers Meer.
Die Menschen lagen gebündelt wie faulende Garben.
Andere hingen wie Puppen zum Fenster heraus.
Die Tiere im Zoo schrien schrecklich, bevor sie starben.
Und langsam löschten die großen Hochöfen aus.
Dampfer schwankten im Meer, beladen mit Toten.
Und weder Weinen noch Lachen war mehr auf der Welt.
Die Flugzeuge irrten mit tausend toten Piloten,
unter dem Himmel und sanken brennend ins Feld.
Jetzt hatte die Menschheit endlich erreicht, was sie wollte.
Zwar war die Methode nicht ausgesprochen human.
Die Erde war aber endlich still und zufrieden und rollte
völlig beruhigt ihre bekannte elliptische Bahn.
E. Kästner
Das letzte Kapitel
und: schweiß, bier und gummibärchen? da wo ich bisher unterwegs war, war für sowas gar kein platz - der rauchgeruch hat alles überdeckt.
Das ist ein Anti-Weltregierungsgedicht.
das ist mal wirklich eine dumme aussage. ich hatte mein leben noch keine kippe im mund, nie geraucht, nicht einen zug. wir diskutieren also nicht übers rauchen, sondern über freiheit, zu tun und zu lassen was man will. ob jemand rauchen will, ob jemand heroin nehmen will, muss ihm selbst überlassen sein.
20.11.2007 - 23:05 Uhr
farilari
Und Kästner bewunder ich sehr!
Jawohl.
Gut nacht
Jollscherl sagte:
@eisen: naja, das war ja dauernd so ein "argument", dass es ja nicht erwiesen sei und bla und hin und her... und da wärs ja mal interessant, wer denn - trotz hirn im kopf - wirklich denkt, dass es ok ist. diese leute sollten dann ja auch problemlos in der schwangerschaft in raucherecken rumhängen wollen... das glau ich nämlich nicht, dass das die leute machen würden, die sagen, es sei ja nicht bewiesen... aber egal.und: schweiß, bier und gummibärchen? da wo ich bisher unterwegs war, war für sowas gar kein platz - der rauchgeruch hat alles überdeckt.
Mein Argument war das nicht. Aber ich bin mal davon ausgegangen, dass, wer sich vor Passivrauchen fürchtet, schon keine verrauchten Kneipen und Clubs aufsuchen wird, sondern solche mit besserer Luft (und die gab es, immer schon. Waren den Nichtrauchern aber wiederum zu langweilig, es musste ja die Indie- Kellerbar sein, wo die Luft steht.)
re: schweiß, bier und gummibärchen. Na dann sperr mal beide Nasenflügel auf, ab Januar, werte Landsmännin ;-)
achja, und meine persönliche studie zu den gefahren des passivrauchens hat einige brandlöcher in kleidungsstuecken und inzwischen verheilte verletzungen am handruecken (durch rauchen auf der tanzflaeche) ergeben. macht zwar keinen krebs, aber sachbeschaedigung bzw. körperverletzung ist es durchaus.
Na, dann freu dich mal aufs gezwungene vegane leben.
die medienkampange, dass fleischkonsum an aggressivem vrhalten, am klimawandel, und an kosten im gesundheitswesen schuld ist, existiert bereits.
20.11.2007 - 23:08 Uhr
DagnyTaggart
Das ist richtig, aber kein Argument für ein Rauchverbot.
Messer sind auch Mordwaffen und dennoch in jeder Küche anzutreffen.
(unschöne erfahrung gemacht in australien, baden-würtemberg usw.)
viel spass dabei.
ein_oxymoron sagte:
eins noch: erstaunlicherweise haben die menschen in den nun rauchfreien bars hier trotzdem noch spass!
Die Nichtraucher halt. Die Raucher werden daheim sein. Oder es ist dort kein Problem, wenn sich permanent ein Pulk Leute nachts vor der Tür aufhält.
ein_oxymoron sagte:
achja, und meine persönliche studie zu den gefahren des passivrauchens hat einige brandlöcher in kleidungsstuecken und inzwischen verheilte verletzungen am handruecken (durch rauchen auf der tanzflaeche) ergeben. macht zwar keinen krebs, aber sachbeschaedigung bzw. körperverletzung ist es durchaus.
Und mir hat mal eine mit ihrem Angorapulli den Ohrring halb rausgerissen. Und jetzt? Angorapullis verbieten oder Ohrringe?
Von mir aus könn`ma des gern probiern, vegan, aber ich glaub des wird bissl komplizierter als zum rauchen rausgehen..
20.11.2007 - 23:15 Uhr
farilari
eisengrau sagte:
Die Nichtraucher halt. Die Raucher werden daheim sein. Oder es ist dort kein Problem, wenn sich permanent ein Pulk Leute nachts vor der Tür aufhält.
es ist nicht mehr und nicht weniger los als sonst auch immer. und man sieht die ueblichen gesichter. scheint so, als waere es gar kein so grosses problem, mal fuer ein paar stunden nicht zu rauchen oder eben ab und zu vor die tuer zu gehen.
ich versteh einfach nicht, was daran so furchtbar ist.
ein_oxymoron sagte:
scheint so, als waere es gar kein so grosses problem, mal fuer ein paar stunden nicht zu rauchen oder eben ab und zu vor die tuer zu gehen.
Das war ja meine Frage: Darf man dort gutgelaunt vor der Tür rumstehen oder wohnt da auch gegenüber jeder Kneipe ein Anwohner, der sofort die Polizei ruft, so wie hier?
dass den menschen schon wieder von staatswegen vorgeschrieben wird, wie sie zu leben haben. das ist daran schlimm.
meisterdiebin sagte:
was ist so schwer daran, mal für 3 bis 4 stunden (oder wie lange man auch immer drinnen ist) auf eine zigarette zu verzichten? und wenn es wirklich gar nicht geht, geht man halt mal eben vor die tür.ich versteh einfach nicht, was daran so furchtbar ist.
Weil das genau die 3-4 Stunden sind, in denen man Alkohol trinkt, und Alkohol ohne Zigarette dazu schmeckt eben nicht, Das ist, wie Salat und Dressing getrennt voneinander zu verspeisen. Machbar ist es, aber Genuss ist es keiner.
ja, natürlich. sie gehören ja nicht dem staat. auf ämtern, auf die jeder mal *muss* ein rauchverbot einzuführen, ist richtig.
aber nicht jeder bezieht seinen protest darauf, sondern eben bloß aufs nichtrauchen. und das kann ich nicht nachvollziehen. hinkender vergleich, aber wenn ich pinkeln muss, pinkel ich ja auch nicht da, wo ich grad geh und steh, obwohl das sogar ein grundbedürfnis ist. ich tue es aber nicht, weil es "schmutz" verursacht, andere belästigen könnte, krankheiten übertragen kann und stinkt. so groß ist der unterschied zum rauchen nun auch nicht.
20.11.2007 - 23:25 Uhr
meisterdiebin
http://youtube.com/watch?v=3moMzmv-dWU
es geht wirklich zentral darum, ob der staat sich da einmischen darf oder nicht.
demnach habe ich auch im restaurant nicht geraucht, wenn andere gegessen haben oder kinder anwesend waren, trotz dass ich es durfte.
20.11.2007 - 23:33 Uhr
meisterdiebin
20.11.2007 - 23:34 Uhr
farilari
meisterdiebin sagte:
die gesetzesdiskussion versteh ich ja. aber nicht jeder bezieht seinen protest darauf, sondern eben bloß aufs nichtrauchen. und das kann ich nicht nachvollziehen. hinkender vergleich, aber wenn ich pinkeln muss, pinkel ich ja auch nicht da, wo ich grad geh und steh, obwohl das sogar ein grundbedürfnis ist. ich tue es aber nicht, weil es "schmutz" verursacht, andere belästigen könnte, krankheiten übertragen kann und stinkt. so groß ist der unterschied zum rauchen nun auch nicht.
Aber wenn Du das Beispiel Pinkeln schon mal ansprichst, dann kannst Du Dir die Lage der Raucher ungefähr so vorstellen: Plötzlich sperrt jemand alle Klos in der Stadt ab und sagt Dir: Pinkeln ist hier nicht. Dann suchst Du Dir ein Gebüsch im Freien, kommt die Polizei an und verpasst Dir ein Knöllchen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, und wenn Du fragst: Wo soll ich denn überhaupt noch pinkeln, sagt man Dir: Vor und nach dem Weggehen zu Hause. Die 3 Stunden wirst Du es Dir ja zurückhalten können, im Job geht es ja auch.
Überspitzt, weil nicht äquivalent, klar. Aber das Prinzip wie man jetzt das Rauchverbot durchsetzt, zeigt es ungefähr auf.
20.11.2007 - 23:39 Uhr
meisterdiebin
ein_oxymoron sagte:
eisen: man darf vor der tuer rumstehen, in welcher laune auch immer, das sind die hier sowieso gewohnt ;)
na, da kann man leicht Rauchverbote fordern. Deustchland ist aber nicht Italien oder Spanien oder Island. Das öffentliche Leben findet hier in erster Linie drinnen statt, daher hat ein Rauchverbot in Gasträumen hier eine ganz andere Dimension als woanders.
meisterdiebin: naja, gerade diskutieren wir hier...
farilari sagte:
ich glaub, es geht hier allen darum: dagny, alco, eisengrau ... oder?
Vergiss es, ich komm nicht rüber auf die Sozialstaat-abschaffen-Schiene.
Ich verlange nur, dass, wenn der Staat schon Rauchverbote erlässt, er dabei eine Regelung treffen muss, die beiden Seiten gerecht wird, d.h. jedem die Möglichkeit geben muss, gleichzeitig in einem Gastraum zu sein UND dabei eben zu rauchen oder auch nicht.
Und ich verlange, dass man daraus keine moderne Hexenjagd macht. Es haben andere Teile der Bevölkerung auch ihre Laster, und belästigt fühlen kann man sich von nahezu jedem Menschen, wenn man das will.
gute nacht zusammen!
eisengrau sagte:
Ach, was soll der Bürgerbegehren-Scheiß, ich verlange, in Ruhe mit meine Kumpels irgendwo sitzen, rauchen und saufen zu dürfen, soviel ich will, und zwar jenseits der eigenen vier Wände.
deine eigenen vier wände sind dir zum versauen mit giftgas wohl zu schade, schmarotzer?
Whitehorse sagte:
rauchverbot ohne ausnahmen ist der einzigste schutz vor dem rauchen. alles andere ist feiger lobbysmus. rauchen gehört in allen öffentlichen zugänglichen räumen verboten. andere länder haben es vorgemacht. jetzt ist deutschland an der reihe. wie weit soll die internationale blamage sonst noch kommen?
Wen willst Du denn schützen? Die Nichtraucher vor den rauchern oder die Raucher vor sich selbst?
Mich muss man nicht schützen, weil sich das Risiko im Leben nach meiner Erfahrung zwar ein bisschen senken, aber nie ausschließen lässt. Ich lebe mit dem Bewusstsein, dass das Leben jederzeit wegen eines dummen Zufalls vorbei sein kann, und dann will ich wenigstens genussvoll gelebt haben. Gerne kürzer, aber intensiv.
20.11.2007 - 23:52 Uhr
eisengrau
Whitehorse sagte:
deine eigenen vier wände sind dir zum versauen mit giftgas wohl zu schade, schmarotzer?
Ja, sind sie. Und? Warum bin ich jetzt ein Schmarotzer?
übrigens: ich hab noch nie geraucht, und ich finde das trotzdem scheiße.
eisengrau: wie wärs damit, das die wirte selbst entscheiden zu lassen?
Jedenfalls nicht ausserhalb der eigenen vier Wände.
farilari sagte:
whitehorse: totalitäres arsch bist du. was geht dich das an, ob ein wirt seine kneipe zur raucher- oder nichtraucherkneipe macht.
dir ist die rücksichtslose giftgasspritzerei wohl wichtiger als die gesundheit von schwangeren, kindern und nichtrauchender angesteller. ich denke eben nicht nur von a nach b, sondern bis z. du weisst was gemeint ist.
naja, auf *wirklich* öffentlichen gebäuden (ämtern, zB) schon.
21.11.2007 - 00:02 Uhr
farilari
oh gott, du denkst nicht mal nach a. niemand zwingt schwangere und kinder in verrauchte kneipen zu gehen.
21.11.2007 - 00:05 Uhr
Whitehorse
farilari
oh gott, du denkst nicht mal nach a. niemand zwingt schwangere und kinder in verrauchte kneipen zu gehen.
schwangere und kinder sollen überall hin können und nicht die bittsteller der nation sein. zum rauchen kann man kurz austreten, zum atmen nicht.
@fari: Wäre natürlich die naheliegendste Lösung. Nur, - und jetzt kommen wir an den Scheideweg zwischen mir und Dir- bin ich überzeugt, dass jeder Versuch, hier eine Ausgewogenheit zu erzielen, scheitern würde, weil die Wirte natürlich die größtmögliche Zahl an Gästen haben wollen und daher so wenig Einschränkungen wie möglich machen.
Wenn wegen eines Rauchverbots auch nur ein Gast zur Konkurrenz abwandert, hebt der Wirt das wieder auf, da kannst Du ihm tausendmal was erzählen von neuen Gästen, die er damit lockt (starrköpfiges Volk, die Wirte, ich kenn die Branche).
So. Also muss eine Regelung von oben her. Die könnte entweder so aussehen, dass man eigenen Raucherzonen einrichtet oder meinetwegen sagt: 50% aller Kneipen rauchfrei, der Rest nach belieben, aber Einigung bis Donnerstag, wer es macht, sonst alle.
Oder man könnte auch einfach Versammlungsrecht, Altstadtverordnungen oder Ruhestörungsparagraphen modifizieren.
Und eine vierte, fünfte und sechste Lösung hätte sich sicher auch gefunden.
wenn ein wirt davon profitieren wird, wird er's selbst verhängen.
was mich viel mehr als die frage, rauchverbot oder nicht nervt ist der umgang mit rauchern. wie anmaßend ist es bitte, dass sie ständig darauf hingewiesen werden, dass rauchen ja schädlich und irrational etc. sei? diese vermeintliche moralische überlegenheit geht mir wirklich auf den keks.
[ein nichtraucher]
eisen: tja, pech der wirte und nichtraucher, ne. ich glaub ja, mcdonalds war u.a. deshalb bei familien so beliebt.
huraxdax sagte:
Aber auch schwangere arbeiten gelegentlich. Vielleicht sogar erstmal unwissentlich. Die meisten bedienungen sind mädchen.
für die ist das rauchverbot am wichtigsten. es ist ein skandal, dass brüssel 2010 eingreifen muss weil deutschland das totale rauchverbot nicht auf die reihe bekommt. auch raucherräume sind gefährlich wenn die nicht hermetisch abgeriegelt sind. darauf hat das DKFZ mit nachdruck hingewiesen. es gibt nur mit totalem rauchverbot den vollständigen schutz für alle. leider müssen wir noch bis 2010 warten.
huraxdax sagte:
Aber auch schwangere arbeiten gelegentlich. Vielleicht sogar erstmal unwissentlich. Die meisten bedienungen sind mädchen.
Mein Gott, dann stellt halt in die Raucherkneipen nur noch rauchende Männer rein, oder Getränkeautomaten.
ich halte diesen neuen glauben in die vernunft und urteilsfähigkeit staatlicher institutionen, die mit einem expandierenden überwachungsstaat hand in hand geht, der in der zukunft über ungeahnte technische möglichkeiten verfügen wird, für eine massive bedrohung - nicht nur der freiheit im banalen sinne, sondern aller menschlicher wesensäußerungen und entwicklungsmöglichkeiten, die sich nur aus freiheits- und selbstbestimmungsrechten ableiten können.
wir sind von millionen von risiken umgeben, die wir mit unseren beschränkten sinnesorganen in ihren vielfältigen wechselwirkungen nur mühsam beurteilen können. wir wissen nur sehr ungefähr, welche risiken so bedrohlich sind, dass es sich lohnt, sich auf sie zu konzentrieren.
das verführt uns dazu, uns staatlichen und auch supranationalen expertokratien anzuvertrauen, denen wir auf diesem gebiet offenbar grundsätzlich guten willen unterstellen.
aber warum tun wir das? warum sind wir so blauäugig, nach den verschiedenen totalitarismus-erfahrungen, die wir machen mussten? glaubt wirklich jemand, dass uns die repräsentative demokratie vor einem neuen totalitarismus, der dann allerdings viel schwerer zu überwinden sein wird, beschützen kann?
es geht nicht darum, ob rauchen schädlich ist, es geht darum, ob unsere bereitschaft, uns individuell und auch in freiwilliger übereinkunft mit anderen im privaten raum selbst zu schädigen, dem staat dermaßen weitgehende eingriffs- und überwachungsrechte geben darf. es geht auch um die drogenfrage allgemein. es kommen derzeit neue pflanzliche drogen in tausend verschiedenen erscheinungsformen, die zu kontrollieren immer neue formen der überwachung erfordern werden, wenn man sie wirklich ernsthaft mit überwachungsstaatlichen maßnahmen eingrenzen will. warum denkt ihr das nicht zu ende?
der staat oder gar supranationale organisationen als allsehende, allwissende risikoabschätzer mit objektivitätsanspruch sind die bedrohung der freiheit der gegenwart – und verführen die intelligenzia zu einer sorglosigkeit, die in eine katastrophe führen kann.
Whitehorse sagte:
wer pinkeln muss geht nrmaleweise auf toilette. der raucher wird in nahe zukunft seine bedürfnisse vor der tür zu erledigen haben. oder er bleibt zuhause wie bisher die nichtraucher daheim bleiben mussten. besonders die familien, die schwangeren und wehrlosen kinder. jetzt wird der spiess umgedreht. so wie es sich in vielen ländern bestens bewehrt.
schwangere sind erwachsen und müssen selbstbestimmt beurteilen können, welche risiken sie eingehen. und der schutz von kindern darf nicht dazu führen, die freiheiten von erwachsenen einzuschränken - das müssen wir aber, wenn wir den erwachsenen nicht zunächst unterstellen, dass sie sich hinreichend um den schutz der kinder kümmern, und erst im falle einer erwiesenen schuld bzw eines hinreichenden tatverdachts im gegenteiligen sinne obrigkeitlich eingreifen.
21.11.2007 - 00:23 Uhr
farilari
Whitehorse sagte:
rauchen hat mit freiheit nichts zu tun. rauchverbote ablehnen unter dem deckmantel des individuellen ist falsch verstandener liberalismus. gesundheit und gesundheitsschutz geht vor. genau da hat freiheit seine grenzen. wer nicht zwangsberaucht wird hat deffinitiv mehr vom leben. das selbe gilt für die aktiven quarzer. aber da müssen die von selbst auf den trichter kommen.
er wird ja nicht zwangsberaucht. du bist frei genug, rauchergaststätten als gast und arbeitnehmer zu meiden. dafür brauchst du keinen staat.
wenn gesundheitsschutz immer vor freiheit kommt, dann gibt es noch 1 million weiterer risiken, die der staat erfassen, bewerten, überwachen und kontrollieren müsste. das ist zwar unmöglich - aber leider ist es mit diesem anspruch sehr gut möglich, aus dem stolzen individuum ein ängstlich häufchen elend zu machen, dass sich nur noch über die rechtfertigungspflichten gegenüber der gesellschaft definiert.
Whitehorse sagte:
wer pinkeln muss geht nrmaleweise auf toilette. der raucher wird in nahe zukunft seine bedürfnisse vor der tür zu erledigen haben. oder er bleibt zuhause wie bisher die nichtraucher daheim bleiben mussten. besonders die familien, die schwangeren und wehrlosen kinder. jetzt wird der spiess umgedreht. so wie es sich in vielen ländern bestens bewehrt.
Aha, hier geht es also eher um persönliche Vergeltung.
Wieso mussten Familien früher daheim bleiben? Ich war oft mit meinen Eltern aus. Vielleicht nicht gerade in der Suffpinte am Eck...
kulturgut sagte:
schwangere sind erwachsen und müssen selbstbestimmt beurteilen können, welche risiken sie eingehen. und der schutz von kindern darf nicht dazu führen, die freiheiten von erwachsenen einzuschränken - das müssen wir aber, wenn wir den erwachsenen nicht zunächst unterstellen, dass sie sich hinreichend um den schutz der kinder kümmern, und erst im falle einer erwiesenen schuld bzw eines hinreichenden tatverdachts im gegenteiligen sinne obrigkeitlich eingreifen.
dort wo leib und leben von unschuldigen dritten aufs spiel gesetzt wird müssen regeln greifen. leider sind schwangere nicht immer so vernünftig und manche sind sogar gezwungen im dichten giftgas zu arbeiten. weil sie sonst arbeitslos werden. ein teufelskreis des elends. es ist für erwachsene nicht zuviel des guten für 5 minuten auszutreten um eine zu qualmen. aber es ist intoerabel, das kinder in gaststätten eingeräuchert werden. das passiert gerade in eiscafes noch tagtäglich. es ist unerträglich!
Wie lebensfern ist denn die Argumentation mit der Freiheit? Bei polizeihoheitlichen Aufgaben seid Ihr Ralis doch sonst auch nicht ganz abgeneigt.
Es reicht, daß Du als Nichtraucher einmal an der Kasse in der Tanke warst, und Du kannst sämtliche Klamotten wechseln. Die Kleidung eines Nichtrauchers nimmt ja den Gestank der Kippen noch auf im Gegensatz zu jener gesättigten der Raucher.
Und: wer hätte denn jemals erlebt, daß Raucher Rücksicht genommen hätten? Ich habe ja selbst bei fünfstündigen Jura-Klausuren in geschlossenen Räumen ohne Fenster, in denen es feuerpolizeilich verboten war zu rauchen, kaum je geschafft, einen Rechtsprofessor dazu zu bewegen, sein Hausrecht und den Schutz der Nichtraucher durchzusetzen.
Was geschieht eigentlich, wenn die Glatzen das Pöbeln zum Menschenrecht erklärten? Argumentiert Ihr dann auch, so'n Backs schadet niemandem, wer nicht angepöbelt werden will, soll eben die Städte und Plätze meiden?
Oder mal so eben Anspucken, ist nicht mal gesundheitsschädlich, warum sollte der Staat das verbieten und ein Verbot durchsetzen? Schließlich lauft Ihr in den bespuckten Sachen herum, da ist es doch Freiheit, wenn alle anderen das auch tun dürfen. Können ja zuhause bleiben, wenn ihnen das nicht paßt.
Aber dann noch hier einen auf dicke Hose machen und die letzten polemischen Vergleiche ziehen. Da kriege ich einen dicken Hals, ganz ohne zu rauchen.
zum teil wirkt der sich vorteilhaft aus – er nimmt wahrscheinlich weniger feinstäube und stoffwechelgifte auf, die auch durch die autobelüftung dringen. er setzt sich aber einem vielfach höheren infektionsrisiko aus, das für ein geschwächtes immunsystem oder bei gewissen vorerkrankungen zu einer akuten bedrohung werden kann, während die aufnahme von schadstoffen im auto erst langfristig und viel grösserer ungewissheit schädliche folgen hat, weil der körper gifte in mäßiger dosierung durchaus gut verstoffwechseln kann.
die bevorzugung des öpnv gegenüber dem indivdualverkehr bringt also wahrscheinlich ein insgesamt sehr viel höheres erkrankungsrisiko mit sich. das wird aber nirgends groß thematisiert und mit irgendwelchen willkürlichen schätungen (wie beim rauchen) unterfüttert. warum nicht?
ach, ich sag nichts mehr. Da scheint es irgendwo ein Plug-in mit dem "sollen doch vor die Tür gehen"- Spruch zum Runterladen zu geben.
Was ich zu dem Thema zu sagen hatte, steht irgendwo auf S.15 oder so.
21.11.2007 - 00:34 Uhr
eisengrau
Whitehorse sagte:
in anderen vorbildlichen ländern greift der nichtraucherschutz längst und es ist selbstverständlich, dass amn nicht im gasthaus raucht. was in irland und sogar in italien läuft muss endlich auch im aschenbecher europas laufen. es muss gründlich gesäubert werden und gut ist.
In den vorbildlichen Ländern steht die Bedienung dafür in der Wasserpfütze, wo blanke Drähte von der selbstgebastelten Kühlanlage reinhängen und keinen kümmert's. Risiken lauern praktisch überall.
Aber Hauptsache die Raucher sind draußen.
belowlee: nochmals, zum mitdenken: plätze und straßen sind öffentlicher raum. kneipen sind der private raum eines kneipenwirts. prüfungsräumlichkeiten sind eben auch öffentliche räume. kannst du das differenzieren?
anspucken (der nächste dämliche vergleich): von mir aus kann der wirt in einer kneipe das anspucken erlauben. auf öffentlichen geländen nicht.
farilari sagte:
anspucken (der nächste dämliche vergleich): von mir aus kann der wirt in einer kneipe das anspucken erlauben. auf öffentlichen geländen nicht.
Es gibt so viele Leute, die einen beim Reden anspucken, vor allem, wenn sie betrunken sind und/oder laut reden, - wenn man die auch noch alle aus der Öffentlichkeit fernhalten will, wird es langsam leer in den Kneipen. ;-)
aber ist dir, jetzt mal ernsthaft, nicht bewußt, welche struktur dein argument von der unterscheidung privat/öffentlich hat? mag ja sein, daß du dein leben so vorteilhaft eingerichtet hast, daß du keinen sozialen konventionen und pressionen ausgesetzt bist. viele millionen menschen haben das nicht. denen dein argument vorzusetzen, ist schon ein starkes stück.
keiner mußte in der ddr zur volksarmee,nein, es durfte jeder auch zur bautruppe. für die damit verbundenen nachteile hat er sichja selbst und freiwillig entschieden...
weißt du, das ist ja euer problem: was persönliche freiheit in einer offenen gesellschaft bedeutet, wollt ihr für euch und andere bestimmen, aber nicht diskursiv aushandeln. und die philosophischen, ethischen und rechtlichen grundlagen einer solchen freiheit sind jetzt auch eher oberflächlich dabei eingearbeitet. ich kann mit dieser art von normalität ganz gut umgehen, aber habt ihr schon mal überlegt, wie viele junge menschen ihr mit der haltung hier vor den kopf stoßt?
und du, kulturgut, solltest dir echt mal deine beiträge anderen gegenüber laut vorlesen. vermutlich fällt dann auch dir auf, wo du den ton echt nicht mehr peilst.
In den vorbildlichen Ländern steht die Bedienung dafür in der Wasserpfütze, wo blanke Drähte von der selbstgebastelten Kühlanlage reinhängen und keinen kümmert's. Risiken lauern praktisch überall. Aber Hauptsache die Raucher sind draußen.
das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. man rechnet nicht ein unrecht gegen das andere auf. 3300 passivrauchtote jedes jahr in deutschland. die dunkelziffer wird auf 15000 geschätzt. und da windet und heuchelt sich hier einer der sich aufschwingt die gefahren zu leugnen wie der christoph lövenich und der dumme deutsche fällt auch noch darauf rein. gesundheitsschutz ist unteilbar und passivrauchen ist in deutschland genau gefährlich wie in irland und italien. darum und nicht um anderes geht es. anstatt lange zu fackeln müssen nägel mit köpfen gemacht werden. schade, es geht nur mit einschneidenden verboten. denn bei der sucht hört leider jeder menschenverstand auf.
"und also auch weiß, wer hier behauptet oder argumentiert, er rauche nicht."
auf die idee, dass einer von uns vorgeblichen nichtrauchern ein solcher vielleicht gar nicht ist wäre ich gar nicht gekommen. aber ich versichere dir nochmal ausdrücklich, dass ich nicht nur niemals geraucht habe, sondern auch mit anderen drogen persönlich fast überhaupt nicht in berührung gekommen bin. ich vertrage nur minimale mengen alk zb, meine einzige echte sucht ist kaffee. als teenager war ich mal ne zeit auf schwarztee.
ich hatte einige schlechte vorbilder, die mir gezeigt haben, wie wertvoll es ist, sich davon fernzuhalten. aber aufgabe des staates darf so etwas nie sein.
21.11.2007 - 01:02 Uhr
kulturgut
kulturgut sagte:
ich hatte einige schlechte vorbilder, die mir gezeigt haben, wie wertvoll es ist, sich davon fernzuhalten. aber aufgabe des staates darf so etwas nie sein.
du verwechselst rauchen und passivrauchen. wie horst seehofer richtig schon letzteres jahr gesagt hat ist der schutz vor dem passsivrauchen staatshoheitliche aufgabe. wer rauchen will und muss kann es dort machen wo leib und leben unschuldiger nichtraucher nicht in gefahr gebracht werden. ganz einfach.
bis dahin gilt immer noch festingers theorie der kognitiven dissonanz.
kulturgut sagte:
whitehorse: wie wäre es mit dem verbot von menschenansammlungen aufgrund des hohen akuten infektionsrisikos? fussball nur noch im fernsehen, demos nur noch im internet? von schäuble persönlich moderiert?
du willst bewusst das passivrauchen ins lachhafte ziehen? menschenansammlungen lassen sich nicht vermeiden und infektionen auch nicht. passivrauchen aber schon. niemand muss in geschlossenen räumen rauchen wo nichtraucher sich aufhalten oder aufhalten könnten. wir brauchen den autoverkehr und das flugzeug und arbeiten trotzdem daran, alles immer sicherer machen. rauchen in geschlossenen räumen aber ist nicht nur anstandslos sondern auch noch überflüssig wie ein kropf. entsprechende verbote kosten nichts und letztendlich können alle beteiligten nur von der gewonnenen gesundheit profitieren.
Die Antworten des Herrn Lövenich kommentiere ich nur mit einem lauten Lachen. Mehr ist es mir dieser Schwachsinn nicht wert.
Ich bin selber Raucher und für mich gehört es, wenn ich weiß, dass Nichtraucher anwesend sind, zum guten Ton zu fragen, ob es jemanden stört, wenn ich mir eine Zigarette anzünde. Und falls ja, dann kann ich auch darauf verzichten. Oder, wenn es gar nicht mehr geht, dann verziehe ich mich halt nach draußen.
belowlee sagte:
richtig whitehorse, aber es ist, wie so oft im leben, eine sache der erfahrung: wer erst einmal auf den kinderklinikstationen und frühchenstationen der republik die ja bloß passivrauchenden kinder von rauchenden eltern gesehen hat, der sieht die welt gleich ein bißchen anders.bis dahin gilt immer noch festingers theorie der kognitiven dissonanz.
da hast du recht und leider wollen viele der traurigen wahrheit nicht ins auge sehen. nicht nur die raucherfrühchen sind ein skandal sondern dazu noch fast 9 millionen kinder die tag für tag von ihren eltern eingeräuchert werden mit den bekannten dramatischen folgen. davor verschliesst unser staat und die ganze gesellschaft noch immer die augen.
belowlee sagte:
richtig whitehorse, aber es ist, wie so oft im leben, eine sache der erfahrung: wer erst einmal auf den kinderklinikstationen und frühchenstationen der republik die ja bloß passivrauchenden kinder von rauchenden eltern gesehen hat, der sieht die welt gleich ein bißchen anders.bis dahin gilt immer noch festingers theorie der kognitiven dissonanz.
da zeigst du dein wahres gesicht: du hast die wahl der mittel der generation deiner vorväter nie wirklich überwinden können. man nenne ein zweck, der sie heiligt, schon springst du begeistert herbei. toll.
ich habe persönlich mehrere tragische schicksale zu beklagen, die durch das rauchen sicher begünstigt wurden. aber das recht, dies zu verhindern, wo es um persönliche risikoabschätzung geht, spreche ich deinem staat ab. zumal niemand ursache und wirkung in diesem bereich wirklich bestimmen kann und es von deinem denkmodell zeugt, wenn du dies beharrlich behauptest.
kulturgut sagte:
whitehorse: ich verwechsle gar nichts. ich sehe, dass du die persönliche risikoabwägung so weit wie möglich an den staat abtreten möchtest. sogar im privaten bereich einer gewerblichen gaststätte. das ist totalitarismus, nicht mehr und nicht weniger.
merkst du nicht wie du ungewollt der tabakmafia in die hände spielst? ob du raucher oder nichtraucher bist spielt dabei nicht die rolle. es ist zivilcourage gefragt denn nichtraucherschutz geht uns alle an auch wenn dir das nicht in den kram passt!
Whitehorse sagte:
kulturgut sagte: whitehorse: wie wäre es mit dem verbot von menschenansammlungen aufgrund des hohen akuten infektionsrisikos? fussball nur noch im fernsehen, demos nur noch im internet? von schäuble persönlich moderiert?du willst bewusst das passivrauchen ins lachhafte ziehen? menschenansammlungen lassen sich nicht vermeiden und infektionen auch nicht. passivrauchen aber schon. niemand muss in geschlossenen räumen rauchen wo nichtraucher sich aufhalten oder aufhalten könnten. wir brauchen den autoverkehr und das flugzeug und arbeiten trotzdem daran, alles immer sicherer machen. rauchen in geschlossenen räumen aber ist nicht nur anstandslos sondern auch noch überflüssig wie ein kropf. entsprechende verbote kosten nichts und letztendlich können alle beteiligten nur von der gewonnenen gesundheit profitieren.
du wirst dich wundern, auf was für ideen dein staat, dem du dich komplett auszuliefern bereit bist, noch kommt. es geht nicht ums rauchen, es geht ums einfallstore für weiterreichende eingriffe. es sollte auch einem pferd möglich sein, das nachzuvollziehen.
Whitehorse sagte:
dazu noch fast 9 millionen kinder die tag für tag von ihren eltern eingeräuchert werden mit den bekannten dramatischen folgen. davor verschliesst unser staat und die ganze gesellschaft noch immer die augen.
Und solche Eltern sollen künftig erst recht zum Rauchen in der Wohnung bleiben?
Whitehorse sagte:
merkst du nicht wie du ungewollt der tabakmafia in die hände spielst? ob du raucher oder nichtraucher bist spielt dabei nicht die rolle. es ist zivilcourage gefragt denn nichtraucherschutz geht uns alle an auch wenn dir das nicht in den kram passt!
nicht nur der, ich möchte drogen ja grundsätzlich legalisieren, auch harte. wer dabei gewinn macht ist mir egal. an privatem gewinnstreben, das auf angeboten und nicht auf zwang basiert, ist nichts schlecht, an einem besserwisserstaat fast alles.
gesprächs-kulturgut wäre, wenn man mal den anderen explizit nach dessen lösungen fragte, bevor man die selbst dir zu große keule des vorwurfs "menschenverachtung" rausholt. (erinner dich mal an heute mittag, andere baustelle, an deinen etwas vorschnellenkurzschluß bezüglich der fische.) du bist bestimmt jemand, der sehr viel feedback bekommt, wie rasch er sich orientiert und reagiert, aber das schützt dich nicht vor kurz- und voreiligen schlüssen, sondern verleitet dich eher dazu.
und dann bitte nicht immer die ganz großen begriffe: system, unfreiheit...
es geht doch mit kleiner münze voran, vielleicht nicht auf der überholspur, aber dafür sicher;)
und dann lies noch mal nach: noch nie habe ich gesagt, alle müßten zu ökologischem verhalten gezwungen werden. oder zu nichtrauchen. oder zu sozialstaatsabgaben. oder zu hohen steuern.
ich bin so sehr der konsensuale typ, daß ich nicht nur die erst- profession jura aufgegeben hab, sondern kommunikation als nächstes studiert hab.
ich habe mich schon von den gründungsmitgliedern der grünen als scheißliberalen beschimpfen lassen müssen, da waren die meisten hier noch nicht geboren.
nimm doch mal deinen jugendlichen enthusiasmus und verwende ihn darauf, die tatsächliche überzeugung, ihren standpunkt zu erfahren, nicht ihn vorab zu scannen und durch diene persönliche gebetsmühle zu drehen. (Römer 1, 22, soweit ich mich erinnere, sollte uns allen ein mahnendes vorbild sein.)
kulturgut sagte:
du wirst dich wundern, auf was für ideen dein staat, dem du dich komplett auszuliefern bereit bist, noch kommt. es geht nicht ums rauchen, es geht ums einfallstore für weiterreichende eingriffe. es sollte auch einem pferd möglich sein, das nachzuvollziehen.
wenn menschen konflikte nicht ohne gesetze regeln können muss der staat eingreifen. alles andere wäre falsch interpretierte freiheit. denn die freiheit des einzelnen hört da auf wo die gesundheit des anderen auf dem spiel steht. rauchverbote dienen der freiheit. den nichtrauchern, endlich wieder sich in allen geschlossenen räumen frei bewegen zu können. den rauchern, den einstieg in den ausstieg aus dem teufelskreis des suchtelends ein stück weit leichter zu managen.
Whitehorse sagte:
die zukunft ist rauchfrei und nichtrauchen der normalfall. das ist die messlatte des 21. jahrhundert. die tabakmafia darf nicht mehr die lufthoheit über leib und leben unschuldiger nichtraucher, schwangerer und kinder haben. italien macht es vor. die ersten rauchverbote in parks werden eingeführt wenn schwangere und kinder in der nähe sind.
das ist noch nicht raus. es kommen die biodrogen und viele neue chemische drogen, auch zum rauchen, die uns früher oder später vor die wahl stellen, ob wir die totale kontrolle wollen oder aber einfach einsehen, dass die sphäre des eigenen körpers für den staat tabu sein muss. ob dann die heuchelei, dies in gaststätten nicht zu erlauben, bestand haben wird, werden wir sehen.
http://www.zauberpilz.com/zeitung/artike...
eisengrau sagte:
Whitehorse sagte: dazu noch fast 9 millionen kinder die tag für tag von ihren eltern eingeräuchert werden mit den bekannten dramatischen folgen. davor verschliesst unser staat und die ganze gesellschaft noch immer die augen.Und solche Eltern sollen künftig erst recht zum Rauchen in der Wohnung bleiben?
rauchverbote zeitigern signalwirkung. das hat irland gezeigt. auch rauchereltern verlassen jetzt mehr die wohnung um der sucht nachzugehen anstatt die kinder zu vergiften. sollte das in deutschland nicht so fruchten, müsste meiner rechtsauffassung nach das rauchen auch in privatwohnungen verboten werden wo sich minderjährige aufhalten müssen. eltern sollten ihre kinder mehr wert sein als die sucht. leider wird hier noch viele steine aus dem weg zu räumen sein. der aufschrei der pseudoliberalen ist jetzt schon sicher.
Ich bin selber Raucher und für mich gehört es, wenn ich weiß, dass Nichtraucher anwesend sind, zum guten Ton zu fragen, ob es jemanden stört, wenn ich mir eine Zigarette anzünde. Und falls ja, dann kann ich auch darauf verzichten. Oder, wenn es gar nicht mehr geht, dann verziehe ich mich halt nach draußen.
Der Unterschied ist FREIWILLIGKEIT, die hier gezeigt wird. Aus reiner Höflichkeit.
oldbutyoung sagte:
jaja, die bösen amis(-pharma-kapitalisten) sind mal wieder schuld...also mir geht es gesundheitlich und seelisch von jahr zu jahr immer besser, seit ich diese sinnlose, rein nikotin-sucht-befriedigende qualmerei aufgegeben habe. ich bin viel aktiver als vorher, absolut ohne pharma-produkte. in irland habe ich die ersten aha-erlebnisse gehabt, aus einer rauchfreien kneipe nach hause zu kommen, und nicht den rauchgestank mitzubringen. klar, der zeitgeist spielt eine rolle, aber es gab auch andere zeitgeist-erscheinungen, die heute als veraltet gelten, nur waren sie nicht so tödlich, wie z.b. das rauchen. und nicht so belästigend. ich spiele in meiner freizeit darts und freue mich schon auf die rauchfreie zeit, dann werden einige meiner gegner nervenschwächer gegen mich antreten, und auch die not-zigarette, die sie immer dann anzünden, wenn sonst nichts gegen mich hilft, wird es nicht mehr geben. rauchen ist out, raucher sind in der minderheit, und deshalb dürfen sie bald öfters nach draußen gehen, zum frisch luft schnappen...yippiiiiiie!
herzlichen glückwunsch zur rauchfreiheit. so wie du denken millionen menschen. die (schweigende mehrheit )in deutschland ist für klare und unmissverständliche rauchverbote. auch die raucher die jetzt maulen werden sich fügen. keiner ist gezwungen in gaststätten zu gehen. so haben die raucher immer argumentiert und jetzt wird der spiess herumgedreht.
Auch schön, dass dein Antiraucherfaschismus hand in hand mit dem Anti-Tabak-Firmen Antikapitalismus einhergeht.
DagnyTaggart sagte:
Zitat:Ich bin selber Raucher und für mich gehört es, wenn ich weiß, dass Nichtraucher anwesend sind, zum guten Ton zu fragen, ob es jemanden stört, wenn ich mir eine Zigarette anzünde. Und falls ja, dann kann ich auch darauf verzichten. Oder, wenn es gar nicht mehr geht, dann verziehe ich mich halt nach draußen.Der Unterschied ist FREIWILLIGKEIT, die hier gezeigt wird. Aus reiner Höflichkeit.
die freiwilligkeit funktioniert leider nur partiell. ich möchte nicht dem good will der raucher ausgeliefert sein sondern in keinen öffentlichen gaststätten eingequalmt werden. zum rauchen kann man kurz austreten, zum atmen nicht.
das ist deine freiheit: weil du zu so viel autonomie und selbstbestimmung in der lage bist, nimmst du diesen standard als ausgangspunkt für alle. das kann er aber nicht sein. ein blinder kann eben nicht die aufgaben am computer so lösen wie die übrige klasse.
und wenn dein kind dereinst von einem völlig zugedröhnten junkie zu tode gefahren wird, forderst du von dem ebenfalls zu tode gekommenen fahrer, der sich aus freude über die völlige freigabe von drogen bis zu halskrause vernebelt, den schadensersatz?
weißt du, und dieses über die anderen maßstäbe hinwegsehen, diese im wortsinne über-hebliche, gebiert jene intoleranz, die mehr als vieles andere freiheit auch gefährdet.
das zu sagen, bedeutet aber keineswegs, einem überwachungs- oder auch nur wachsendem staat das wort zu reden, sondern eine real exitierende problemlage wahrzunehmen.
dann (!) kann man über mögliche lösungen reden.
DagnyTaggart sagte:
@whitehorseAuch schön, dass dein Antiraucherfaschismus hand in hand mit dem Anti-Tabak-Firmen Antikapitalismus einhergeht.
hast du ausser totschlagargumenten und der langweiligen faschismuskeule keine argumente zu bieten? ist dir deine sucht wichtiger als leib und leben unschuldiger nichtraucher und kinder? denk mal kurz nach. mit oder ohne zigarette.
In eine öffentliche Gaststätte zwingt dich niemand.
@totschlagargumente
mir ist meine freiheit in meiner kneipe rauchen zu dürfen wichtiger als der schutz von kindern, die da nicht hingehen müssen. ja. ich denke da seit jahren drüber nach.
DagnyTaggart sagte:
@whitehorseIn eine öffentliche Gaststätte zwingt dich niemand.@totschlagargumentemir ist meine freiheit in meiner kneipe rauchen zu dürfen wichtiger als der schutz von kindern, die da nicht hingehen müssen. ja. ich denke da seit jahren drüber nach.
die mehrheit der deutschen sind nichtraucher und wünschen den schutz vor dem passivrauchen. angestellte und besonders schwangere kellnerinnen haben anspruch auf den vollen schutz. es ist ein skandal, dass wir bis 2010 warten müssen, dann macht brüssel ein ende mit den unsäglichen zuständen. du beanspruchst für dich das recht, andere vollzuquarzen und sagst, nichtraucher können fernbleiben.das ist eine bodenlose ignoranz und kaltschnäuzigkeit. gerade wegen solcher subjekte wie dir bestätigt sich wieder einmal, es geht nur mit einschneidenden gesetzen und sanktionen. auch du wirst es lernen.
belowlee sagte:
kg, du kennst bestimmt die karikatur, wo die verschiedenen tiere (affe,elefant, fisch im glas, vogel...) von der prüfungskommissin die aufgabe bekommen, auf einen baum zu klettern. sie sollen schließlich alle gleich behandelt werden...das ist deine freiheit: weil du zu so viel autonomie und selbstbestimmung in der lage bist, nimmst du diesen standard als ausgangspunkt für alle. das kann er aber nicht sein. ein blinder kann eben nicht die aufgaben am computer so lösen wie die übrige klasse.und wenn dein kind dereinst von einem völlig zugedröhnten junkie zu tode gefahren wird, forderst du von dem ebenfalls zu tode gekommenen fahrer, der sich aus freude über die völlige freigabe von drogen bis zu halskrause vernebelt, den schadensersatz?weißt du, und dieses über die anderen maßstäbe hinwegsehen, diese im wortsinne über-hebliche, gebiert jene intoleranz, die mehr als vieles andere freiheit auch gefährdet.das zu sagen, bedeutet aber keineswegs, einem überwachungs- oder auch nur wachsendem staat das wort zu reden, sondern eine real exitierende problemlage wahrzunehmen.dann (!) kann man über mögliche lösungen reden.
ich dachte es mir: ausreden und ausgangspositionskorrekturversuche. aber weisst du, selbstbestimmung nach gutsherrenart bestimmten bevölkerungskreisen zusprechen zu wollen ist ein zivilisationssport, der sich mit der aufklärung nach und nach erledigt haben sollte.
der mensch wächst mit seinen aufgaben, und er schrumpft mit den aufgaben, die er an den staat delegiert.
nur weil es keine garantie gibt, dass der selbstbestimmte mensch aus der unterschicht ein glück findet, das deinen ansprüchen genügen kann, heisst das nicht, dass der staat diese glücksfindung in deinem, seinem oder überhaupt irgendjemandes sinne substituieren kann.
gewiss bleibt nur eines: des menschen wille ist sein himmelreich, ganz unabhängig davon, ob er dir oder mir gefällt.
aber ich sehe auch, daß ich mir diesn luxus damit erkauft ahbe, daß ich rechtzeitig aus der stadt weggezogen bin, daß ich viel verzicht übe, daß ich etlichen situationen aus dem wege gehe.
die besagten 120 klausuren im jurastudium habe ich z.b.dadurch überstanden, daß ich mich au sdem saal geschmuggelt ahbe, woanders geschreiben und dann wieder in den saal hineingemogelt habe. aber das risiko ging natürlich auf mich.
deswegen kann ich ja nur dafür plädieren, daß sich ein bewußtseinswandel vollzieht. und daß ich ihn eben vorlebe. was ich aber in der zeit, da ich das versuche, bis zu der zeit, wo ein wandel spürbar ist, auszuhalten habe an sozialer ausgrenzung, kann ich zwar mir zumuten, viele halten das aber nicht aus. und das ist eben auch eine einschränkung der freiheit.
wollen wir das alles einem struggle of the fittest überlassen? das hätte dann wirklich eine sehr üble richtung. wir brauchen also irgendwie schon einen schutz der schwächeren.
Die deutliche Abnahme von bis zu 30% der Herzinfarktzahlen in Gegenden in denen ein Rauchverbot eingeführt wurde, spricht eine deutliche Sprache in Bezug auf die Schädlichkeit des Passivrauchens. Insofern finde ich, dass Nichtraucherschutz gegnüber den Freiheitsrechten der Raucher überwiegt - im öffentlichen Raum. Das gilt also sicherlich für öffentliche Gebäude. Problematisch finde ich schon die Frage, inwieweit man Firmen zu raichfreien Arbeitsplätzen zwingen kann - natürlich ist es unter gesundheitlichen Aspekten sinnvoll, man muss aber auch sehen, dass hiermit Menschen bevormundet werden - nicht die Raucher, sondern Besitzer der Firmen. Ein deutliches Beispiel sind Wirte: deren Recht wird erheblich eingeschränkt (nicht das der Raucher - die hingen auch bisher vom Goodwill der Kneipiers ab). Ich sehe auch das Problem, dass es viel zu wenige Nichtraucherkneipen gibt, weil die Kneipiers fürchten, dass die Kundschaft ausbliebe, wenn sie Nichtraucherkneipen werden.
Das ist in meinen Augen das einzige Argumnet, dass für ein Rauchverbot in Kneipen spricht - ich bezweifle aber, dass es ein prinzipielles und unbefristetes Verbot sein muss. Man hätte das Verbot vielleicht mal für 12 oder 24 Monate aussprechen können und es dann den Kneipiers überlassen sollen, wie sie ihren Laden führen - ich denke, dass dann viele Wirte das Verbot beibehalten hätten und das Angebot für die hartgesottenen Nichtraucher größer wäre.
Letzlich bedeutet ein solches Gesetz Bevormundung und - weil es ein Verbot ist - auch mehr Kontrolle durch den Staat. Ich fürchte tatsächlich, dass hiermit ein deutlicher Schritt in Richtung prohibition getan ist und wir alsbald eine Diskussion über ein Alkoholverbot führen werden.
Bemerkenswert finde ich, dass ich mit kg mal einer Meinung bin: prinzipiell sollten keine Drogen verboten werden. Das Leben ist voller Risiken und in den meisten Dingen ist jeder für sich selbst verantwortlich.
Schöne Grüße, Hend.
Und du kommst an und sagst du hast ein Recht dort eine bestimmte Luftqualität?
Das ist doch eine Anmassung sondersgleichen.
Ich stimme dir teilweise zu, was den offentlichen raum angeht. (aber das erledigt sich nach abwicklung des staates eh)
DagnyTaggart sagte:
Also, @whitehorse: Ich öffne auf meinem Grundstück in meinem Haus, in meinem Wohnzimmer eine Bar.Und du kommst an und sagst du hast ein Recht dort eine bestimmte Luftqualität?Das ist doch eine Anmassung sondersgleichen.
du kannst dich zuquarzen daheim in deinem wohnzimmer und andere kampfraucher einladen. solange da keine nichtraucher und unschuldigen kinder geschädigt werden ist das in ordnung. gastätten aber sind als solche öffentliche und da hat und wird bald rauchverbot ohne ausnahme zu gelten. bayern hat es vorgemacht und die richtung ist die einzige vernünftige.
21.11.2007 - 01:47 Uhr
Whitehorse
DagnyTaggart sagte:
Warum ist eine Gaststätte öffentlich? Das ist genauso Privateigentum wie my home is my castle.
jeder kann eine gaststätte betreten und leider schleppen heute noch hirnamputierte qualmeltern ihre kinder mit ins eiscafe und räuchern ihre eigenen kinder aus. oft ohne entrüstung der wirte und gäste. diese zustände gehören abgeschafft. leib und leben von kindern und schwa´ngeren hat vorrang vor vermeintlichen raucherrechten. die gibt es nämlich nicht.
Es geht nicht darum Irgendjemandem dem Rauch auszusetzen, sondern den Menschen die Freiheit zu erhalten, zu entscheiden was sie tun.
Natürlich ist es dumm, wenn Schwangere ihr Kind Rauch aussetzen, oder Eltern ihre Kinder - willst Du das aber tatsächlich überprüfen ? Dann müsste konsequenterweise regelmäßig der Wohnraum von Kindern darauf überprüft werden. Solch eine Kontrolle will man ja nun wirklich nicht.
Die "vermeintlichen" Raucherrechte gibt es wirklich nicht - aber das Recht eine Wirtes sein Geschäft so zu führen wie er will.
hend sagte:
@wihitehorse:Es geht nicht darum Irgendjemandem dem Rauch auszusetzen, sondern den Menschen die Freiheit zu erhalten, zu entscheiden was sie tun. Natürlich ist es dumm, wenn Schwangere ihr Kind Rauch aussetzen, oder Eltern ihre Kinder - willst Du das aber tatsächlich überprüfen ? Dann müsste konsequenterweise regelmäßig der Wohnraum von Kindern darauf überprüft werden. Solch eine Kontrolle will man ja nun wirklich nicht. Die "vermeintlichen" Raucherrechte gibt es wirklich nicht - aber das Recht eine Wirtes sein Geschäft so zu führen wie er will.
es ist schliesslich auch nicht erlaubt mit pestiziden in der gaststääte herumzusprühen. asbest und holzschutzmittel wurden ohne langes fackeln verboten. wir ergreifen massnahmen gegen die vogelgrippe und lassen es zu, dass rund 9 millionen kinder von den eltern tag für tag mit zigarettenrauch begast werden. in dem zusammenhang kann es nur eine entscheidung für den schutz und gegen das rauchen geben. von mir aus sollen die eltern regelmässig kontrolliert werden und es gibt genug eltern die keine kinder kriegen können und auf adoption warten. rauchen und kinder haben gehört nicht zusammen und wenn es noch immer sein muss dann an der frischen luft ausser der reichweite von kindern. leider zerstört das suchtverlangen elementare elternpflichten oder auch nur anstandsregeln. es ist ein skandal allererster güteklasse.
Es geht aber um etwas viel ernsteres als "Stinken, Stören, nicht mögen" und zwar:
- 70% der Bevölkerung will 100% der öffentlichen Räumen exklusiv für sich beanspruchen (so was wie Anti-Raucher Generell-Besatzung). Das geht sicher nur, wenn man die Raucher überall vor der Tür setzt. Diese Raucher haben aber genau so wie die NR Steuergelder für die Einrichtung diesen Räumen gezahlt. Dazu zahlen sie als Tabaksteuer 3,3% der Gesamtsteuereinnahmen jedes Jahr!
Mit welchem Recht klauen uns die Antiraucher alle Lebensräume? Und wie viel Arroganz braucht man um zu behaupten "Ihr könnt doch zu Hause oder draußen rauchen"?
Da wir so viel Steuer zahlen müssen, können wir nicht die ganze Zeit daheim bleiben, wir müssen ja auch arbeiten! Und wir wollen uns irgendwo auch wohl fühlen! Z. B. in den 30% der Räume, die eigentlich uns gehören! In Eueren OP-sterilen Räumlichkeiten fühlen wir uns gar nicht wohl!
- die Vorwürfe und die Antiraucher-Gesetze basieren auf die angebliche gesundheitliche Gefährdung durch Passiv-Rauchen.
Es gibt aber keine seriöse wissenschaftliche Studie, die das eindeutig beweist.
Die 3301 Tote basieren auf eine alte, FALSCHE, amerikanische epidemiologische Studie, die sogar von den Amis als falsch bezeichnet worden ist. Da waren unter anderem zwei Drittel der beobachteten Personen über 75 Jahre alt! Und alle sind in diesem Alter nur wegen Passivrauch gestorben, sonst würden sie ja ewig leben!
Wenn man eine Lüge zig tausend mal wiederholt, dann könnte es schon passieren, dass manche beginnen, daran zu glauben. Die Lüge wird aber deshalb nie wahr! Und die Wahrheit kommt immer früher oder später raus, da sind schon ganz andere Sachen rausgekommen! Ich bin mir sicher, dass diese Passiv-Rauch-Lüge auch entlarvt wird, ist nur eine Frage der Zeit!
- Wenn Passivrauchen keine ernsthafte Gefahr ist, sondern nur eine Belästigung für manche Leute, dann sollen diese Leute trotzdem ihre rauchfreie Zonen und Räume bekommen (ich bin nicht so wie Ihr!), aber bitteschön nicht die ganze Welt nur für sich beanspruchen!
Wir Raucher haben auch ein Recht, menschlich und mir Respekt behandelt zu werden! Wir geniessen das Rauchen und wollen das unter menschenwürdige Bedingungen machen können, nicht wie die Hunde, vor der Tür, im Regen und Kälte!
Also Raucherräume für Raucher, rauchfreie Räume für Nichtraucher, deutlich weniger Hysterie, Fanatismus, Lügen, Panikmacherei und Intoleranz und schon wären alle zufrieden...
Aber so wie es jetzt ist, kann es kein Frieden geben.
WEIL ES ZU UNGERECHT IST !
Eine Genusraucherin
Wer an einer befahrenen Straße wohnt UND raucht, belastet seine Lunge doppelt. Wenn's zu soviel Mathematik nicht reicht: Hinsetzen, sechs!
Nachdem ich tatsaechlich Jahrelang in verschiedenen Laendern gelebt habe, in denen ein groesserer Prozentsatz der Bewohner Raucher waren und nicht-raucher-kneipen/-restaurants/-cafes widerstandslos angenommen haben, finde ich die Disskussion ob gut oder nicht in Deutschland ein bisschen albern.
Das was mich bei den Heimatbesuchen immer regelmaessig gestoert hat war, dass das Essen im Restaurant nach nix schmeckt, weil am Nebentisch grad einer seine Danachzigarette rauchen muss und eben der Gestank, der sich in Haaren, Klamotten und der Haut einfach festsetzt.
Ein schoener Kommentar auch von meine Nichtraucherfreunden aus den oben erwaehnten Ausland: "Deutsche Maedels waeren ja so attraktiv nur leider rauchen alle. Wer will denn schon einen Aschenbecher kuessen???" :o)
Tja, die Zeiten von "Die deutsche Frau raucht nicht" sind erfreulicherweise vorbei.
@ whitehorse:
Lügen werden durch ständige Wiederholung nicht besser.
@ hend:
Selbstverständlich dürfen auch Eltern rauchen.
@ klaasklever7:
Das hat mit Umgebungsrauch nichts zu tun. Dass ich an einer vielbefahrenen Straße wohne und rauche, geht andere ja nichts an.
Das fängt in der Regel mit der Frage nach der Datenbasis an. Diese wird, öffentlich zugänglich, vom statistischen Bundesamt bereitgestellt. Nun könnte dem kritischen Leser auffallen, dass die meisten Statistiken z.b. alle (!) durch Lungenkrebs verursachten Todesfälle eines Jahres (42.802 in 2006) dem Rauchen (oder Passivrauchen) zuschreiben.
Das ist insofern unredlich, da Lungenkrebs selbstverständlich nicht nur durch Rauchen oder Nichtrauchen verursacht wird, sondern ebenfalls durch genetische Veranlagung (rel. Risiko zwischen 2,4 und 5,3), Tuberkulose (rel. Risiko 1,7 – 10,0), Vitamin A-Defizit (rel. Risiko 2,2), Alkohol/Fett/Cholesterin-Konsum (rel. Risiko 2,19 – 6,14) und einige andere mehr. Das relative Risiko durch Passivrauchen gem. dem deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (Rote Reihe – Tabakprävention und Tabakkontrolle, Band 5) liegt bei 1,25.
Ein zweiter Blick auf Statistiken sollte zudem immer der (geschätzten) Zuverlässigkeit, üblicherweise in Prozent ausgedrückt, gelten. In den allermeisten Studien zur Tabakschädlichkeit wird ein Wert von 95% angesetzt. 95% klingt ziemlich hoch, ist aber aus Sicht von Statistikern ziemlich lax. Bedeutet er doch, dass die in der Studie getroffene Aussage in 1 von 20 Fällen falsch ist.
Schon an diesem Punkt sollte einem klar sein, wie wenig signifikant solche Untersuchungen sein können. Bis zu diesem Moment ist nicht ein einziger Lungenkrebstoter daraufhin untersucht worden, welchem Auslöser seine Krankheit zuzuschreiben ist. Die Zuschreibung erfolgt bisher ausschließlich über die Verknüpfung aller Lungenkrebstoten eines Jahres mit dem relativen Risiko – unter Auslassung aller anderen bekannten Alternativen, mit einer Fehlerquote von 1 zu 20.
Auf diesem Wege gelangt man zu der Aussage, dass von den über 40.000 Lungenkrebstoten eines Jahres (in Deutschland) ca. 260 durch Passivrauchen verursacht sind. Das heißt, dass 5,21% aller Todesfälle auf Lungenkrebs zurück zu führen sind, wobei diejenigen, die dem Passivrauchen geschuldet sind auf einen Anteil von 0,032% kommen. Bei einer statistischen Abweichung von +/-5% ist das alles andere als signifikant.
So kommt eine Meta-Studie, die 196 Studien über den Zusammenhang Passivrauchen-Lungenkrebs untersucht, zu dem Ergebnis, dass 134 von ihnen keinen statistisch signifikanten Zusammenhang belegen konnten, 27 Studien einen statistisch signifikanten Zusammenhang belegen und 30 Studien einen nicht statistisch signifikanten, positiven(!) Effekt ermittelten. Die restlichen Studien ergaben einen statistisch signifikanten, positiven Effekt - dem zu Folge wäre Passivrauchen eine Krebspräventionsmaßnahme. ;)
Es spricht also nichts gegen die Behauptung, dass Passivrauchen keine tödliche Gefahr darstellt.
Nichtdestotrotz ist Rauchen in Gegenwart von Kindern und Schwangeren natürlich ein Unding. Nicht wegen der Gesundheitsgefährdung, sondern wegen der Mißachtung der Vorbildfunktion und der schlechten Manieren, die dies beinhaltet.
Was zudem bewiesen ist, ist, daß Rauchen Nichtrauchern schadet: Augen- und Atemwegreizungen, Geruchsbelästigung sowie die in den Kommentaren genannten Sachbeschädigungen (Brandlöcher). Das ist zwar nicht so dramatisch wie "Tausende von Toten jedes Jahr", aber dafür auch viel realer.
Allerdings kein Grund irgendwelchen staatlichen Zwang auszuüben.
"Manche mögen Rauch mehr, manche weniger"... zum Kringeln... es gibt nichts schöneres, als am Morgen seine Nase in einen Pulli vom Kneipenbesuch der letzten Nacht zu stecken!!!
wenn es durch bloße gute erziehung und rücksichtnahme nicht klappt, müssen eben andere schritte eingeleitet werden. und es gibt nunmal extrem viele absolut ignorante raucher. und da will ich mich selber (vor paar jahren) gar nicht unbedingt ausnehmen. im nachhinein find ich es wirklich besch... eiden von mir, wo ich gegangen und gestanden habe erst mal eine zu rauchen. drauf geschissen, wer den rauch abkriegt. und da viele raucher da gar nicht dran denken... mir ist das egal, ob das der staat regeln muss oder nicht. geregelt gehört es. so oder so. weil man mit freundlichkeit und nettem fragen nicht weiter kommt.
das sogar mir als mich selbst als sozialisten bezeichnenden menschen klar, aber offenbar muß ich nach lektüre der kommentare hier meinen klassenstandpunkt überdenken ;)
spaß beiseite: ich teile natürlich auch grundsätzlich die staatsskepsis, schon aus historischen erfahrungen, deswegen macht mir das alles große sorge, ich kann nicht mal vermuten, woher diese entwicklung der letzten jahre rührt, mit verweis auf gesundheitsschutz so ziemlich alles zu verbieten.
wenn es durch bloße gute erziehung und rücksichtnahme nicht klappt, müssen eben andere schritte eingeleitet werden."
wieso macht mir das angst? ah, ich weiß, der latent faschistische unterton
mich stören auch 1000 sachen, z.b. die schreienden kinder im haus, die hundehaufen vor der tür, und was weiß ich alles - würde ich jetzt ähnlich rigoros ein hunde- und kinderverbot fordern, da wäre aber was los. da wäre ich in meinem kiez kurz vor vogelfrei. wer bestimmt denn, wer was mit welcher begründung verbieten darf?
es ist mir ab-so-lut einsichtig, daß ein rauchverbot dort, wo ich dem rauch nicht ausweichen kann (behörden, krankenhäuser, schulen, von mir aus auch unis) sinnvoll sein kann, schon aus sauberkeitsgründen, die bahn kann von mir aus in ihren sämtlichen immobilien und zügen rauchen verbieten, jeder wirt kann das tun, jeder ladenbesitzer.
der staat nicht, oder nur in seinen räumen / gebäuden
wir drehen uns im kreis: hundehaufen und schreien von kindern verursachen keinen lungenkrebs. oder zungenkrebs. oder was man so für krebs haben mag. wenn, dann ein magengeschwür, wenn man zu verbissen ist. also: vorsicht...
Mal ein Beispiel:
Sie haben die Wahl bevor sie mit einem Flugzeug wegfliegen einen Piloten auszuwählen.
1. Pilot spritzt noch schnell ein bißchen Heroin
2. Pilot nimmt noch etwas Koks
3. Pilot braucht noch schnell Captagon
4. Pilot trinkt noch schnell drei vier Kurze
5. Pilot trinkt Kaffee und raucht dazu zwei Zigaretten
Wem würden Sie jetzt ihr kostbares Leben anvertrauen.
Ehrlich - als Pilot fünf? Wieso der ist doch laut vieler hier ein Süchtling und Abhängiger?
Vor Pauschalierungen und den Gebrauch von Begriffen, die zwar gängig, deshalb jedoch nicht richtig sind, sollte man sich hüten
@jollscherl
"hundehaufen und schreien von kindern verursachen keinen lungenkrebs. oder zungenkrebs. oder was man so für krebs haben mag. wenn, dann ein magengeschwür, wenn man zu verbissen ist. also: vorsicht..."
mich stören nicht-verwandte kinder mindestens soviel wie hundehaufen oder eine müllverbrennungsanlage. aber trotzdem halt ich die klappe in dem wissen, daß ich eben in einer kinderreichen gegend wohne, wenns mir zuviel wird, kann ich weg ziehen. ich würde aber nie auf die idee kommen, vom staat nun zu erwarten, er sollte regulierend eingreifen, wieviele kinder jemand haben darf oder wie oft geschlechtsverkehr, der ja immer mit dem risiko der vermehrung behaftet ist, stattfinden darf.
ich unterstelle einigen diskutanten hier, daß die allerdings sogar ein-kind-politik à la rotchina befürworten würden. wenns um raucherkinder geht, die ja schon eine genetische disposition zum nikotinabusus haben, wie neueste studien der Heiligen Der Letzten Tage zeigen
21.11.2007 - 09:05 Uhr
alcofribas
mich stören auch 1000 sachen, z.b. die schreienden kinder im haus, die hundehaufen vor der tür, und was weiß ich alles - würde ich jetzt ähnlich rigoros ein hunde- und kinderverbot fordern, da wäre aber was los."
wir drehen uns im kreis: hundehaufen und schreien von kindern verursachen keinen lungenkrebs.
die restliche argumentation ist also hinfällig, find ich.
Obwohl ich Zeit meines Lebens Nichtraucher bin, war ich lange Zeit auch gegen das Rauchverbot. Wenn man noch jung und hormongesteuert (ca. 16-22) Kneipen und Discos abfährt nimmt man den Rauch billigend in Kauf. Danach richtet man sich mit Frau/Freundin und dem Bekanntenkreis so ein, dass man einfach nicht mehr oder nur sehr selten in Kneipen geht.
Mein"Erweckungserlebnis" war dann Mitte 2005, als in Schweden (ich bin seit Jahren von Montag-Donnerstag beruflich in Schweden) das Rauchverbot eingeführt wurde. Es ist wirklich ein Genuss einmal in der Woche mit den lieben Kollegen 1, 2, 3 oder mehr Gläschen trinken zu gehen. Durch das Rauchverbot kann man direkt vom Büro in die Kneipe gehen, die Klamotten stinken danach ja nicht.
Vor dem Rauchverbot haben wir das 1 mal im Monat gemacht, wobei die meisten NR nach dem Essen nicht sehr lange blieben und auch die Raucher dann mitgegangen sind. Jetzt bleiben Raucher und NR 3-4 Stunden sitzen, konsumieren das 3fache wie vor dem Rauchverbot und die Raucher findens auch noch gut. Vorher haben die nämlich (unbewusst) eine Zigarette nach der anderen geraucht, jetzt kommen sie mit 3-4 pro Abend aus. Der Gang zur Toilette wird dann halt mit einer kurzen Zigarettenpause verbunden.
Mittlerweile ist das "Fortgehen unter der Woche" ein Stück Lebenskultur geworden, das ich nicht mehr missen möchte. Und durch meine beruflichen Reisen konnte ich sehen, dass in Ländern wie Schottland, Irland, Schweden oder Italien das Rauchverbot funktioniert und die Wirte keine Umsatzeinbussen haben.
Kleine Kneipen bekommen nur dann Probleme wenn ich viele Ausnahmeregelungen im Gesetz habe, von denen dann doch nur die Grossen (mit genügend Geld für Anbauten, Umbauten, Zelte etc.) profitieren und die kleinen damit aus dem Geschäft hauen.
genau, zivilcourage, aber keine gesetze. das gleiche ist zu belowlee zu sagen: es sollte darauf ankommen, die konventionen zu ändern, eben in einem diskurs. dazu brauchen wir menschen, die ihr leben selbst in die hand nehmen, und keinen staat, der alles für sie regelt. sie sollen aufstehen und sagen: wenn hier geraucht wird, dann gehen wir. das wäre mal was. wer von euch antirauchern hatte denn schon die courage, das zu machen und es auch laut und öffentlich zu verkünden? das gleiche gilt für jollscherl: dann regle es selbst, in deiner umwelt, und ermuntere die (angebliche) mehrheit, es dir gleich zu tun. aber schrei nicht nach dem staat.
ps: weißes pferd, du bist wirklich ein widerlicher autoritärer sack.
pps: meine theorie: die wirklichen antiraucherfanatiker sind die ex-raucher, die jetzt mit ihrer vergangenheit abrechnen müssen.
warum gibt es ein tempolimit? weil man die menschen unterjochen will. weil man plötzlich total unfrei ist, wenn man in der haarnadelkurve nicht 180 fahren darf. weil man auf der autobahn nur 130 fahren darf. lächerlich. wenn andere diese "freiheits"probleme hätten, dann wären sie froh.
jeder vice (miami) das rauchen ungesund ist. und da geht es in erster linie gar nicht um lungenkrebs, sondern um herz- kreislauferkrankungen. auch wenn jeder frei entscheiden sollte: ich rauche oder eben nicht, so sollten nichtraucher vor rauchern geschützt werden. dann sollen die eben vor die tür gehen. in jedem büro ist das jetzt gang und gäbe. warum soll das nicht auch bei kneipen sein.
diese regelung ist gerade für einen passionierten schnorror wie mich suer, der eh nur raucht, wenn er in einer bar ist. und wenn ich da jedes mal raus muss, dann rauche ich noch weniger! super!
ich finde eine übergeordnete instanz, die keiner sucht unterliegt kann (ob nach geschwindigkeit, drogen jeder coleuer etc) kann da rationalere entscheidungen treffen, als zum beispiel der süchtige. die so genannte freie willensentscheidung ist bei einem süchtigen doch gar nicht mehr vorhanden. diese aber hier immer wieder propagieren zu wollen ist darum einfach total lächerlich.
Armer Mensch das!
Und ist es ist nicht schön, abends vor dem fernseher zu sitzen, und kein anderes Geräusch im ganzen Haus?
Es geht nicht um die Frage, ob Rauchen schädlich ist, sondern darum, ob wir eine perfekte Gesellschaft wollen, in der keiner zu Schaden kommt, es aber auch keine Freiheit und keine Toleranz für das von der allgegenwärtigen Normierung abweichende Verhalten gibt.
Der Typ ist ne Lachnummer. Gut gemeint, schlecht argumentiert.
wo gehe ich in die defensive? oder in die offensive?
ich habe lediglich auf die dürre faktenbasis der schädlichkeitsbehauptung hingewiesen und mit ein paar öffentlich zugänglichen zahlen versucht zu belegen, um eine sachliche diskussion zu ermöglichen.
auf das niveau "man weiß zwar nix konkretes, aber ich denke halt mal" habe ich weder lust noch nerven. argumentiere konkret oder lass' es bleiben. vermutungsgeschwurbel lässt sich nämlich weder be- noch wiederlegen.
ist contergan the new nazi-keule?
die nürnberger gesetze sind auch mit dem gesundheitsschutz begründet worden.
wirf anderen - etwa alco - nicht polemik vor, wenn du selbst nicht sachlich bleibst.
freundlichen gruß
puster
ABER:
1. stellen in fast jeder kneipe die raucher die mehrheit.
2. gibt es in einer kneipe keine demokratischen mehrheitsentscheidungen. der wirt hat das hausrecht, er würde dann entscheiden. und da die mehrheit seiner kunden eben raucher sind, warum sollte er dann eine nichtraucherkneipe aufmachen?
und genau deswegen bin ich der meinung, dass es gut ist, wenn eine übergeordnete insitution etwas für die gesundheit tut.
noch ist das eine behauptung, da weder statistisch signifikant oder direkt nachgewiesen wurde.
und eine freiheitseinschränkung zur begrüdung einer anderen als "argument" heranzuziehen, ist lächerlich.
vielleicht entdeckt ja ein wirt eine marktlücke. (naja, jetzt nicht mehr.) wie gesagt, ich glabue, mcdonalds ist auch deshalb so beliebt bei eltern. aber: "und genau deswegen bin ich der meinung, dass es gut ist, wenn eine übergeordnete insitution etwas für die gesundheit tut." vielleicht wird bald auch fastfood für die kinder verboten, weil: gesundheitsgefährdend.
Ein Gesetz mit zahlreichen Ausnahmen wäre in Ordnung, aber nicht der bürokratische Vorschlaghammer. Der führt zur Unfreiheit von allen. Ich kann nicht mehr wählen. Die Norm, das Nichtraucherleben, wird von oben diktiert. Dabei weiß jeder, dass es manche besser vertragen, manche weniger gut. Und manchen ist es vielleicht egal, ob sie zehn Jahre früher tot sind, das nehmen sie dann halt in Kauf. Aber das ist ihre Entscheidung.
Ich war übrigens Nichtraucher, seit es das Gesetz gibt, rauch ich wieder ein bisschen. Um wenigstens das Gefühl zu haben, mich nicht ganz zur Marionette eines Kontrollstaats zu machen. Verstehe einfach nicht, wie so eine Entwicklung einen kalt lassen kann.
Ist zwar nur ein kleines Experiment, aber deutet schon auf eine leichte gesundheitsschädigend Wirkung hin. Und das nach dem Konsum einer Zigarette.
aber nur weil jemand in der mehrheit ist, heisst das ja nicht er hätte recht. gutes beispiel für dich: die sozialstaatsbefürworter sind in der mehrheit. heisst das für dich sie haben recht. Hhahahaha *g*
kleiner scherz.
natürlich werden die raucher in ihrer freiheit beschränkt. aber raucher stören andere und gefährden ihre gesundheit. ich glaube das sollte doch wohl konsens sein, auch wenn es hier wieder leute gibt, die notorisch das gegenteil behaupten. langsam glaube ich wir basteln uns alle probleme zusammen und eigentlich gibt es nur eins: den sozialstaat. wenn wir den abschaffen sind alle probleme weg...hahahhahahaha *g*
kleiner scherz
raucher haben doch jahrelang andere auch in ihrer freiheit eingschränkt: sie haben nichtrauchern die freiheit genommen in einem nicht verpesteten raum zu sitzen.
Ich habe selten so etwas ignorantes gelesen! Wieseo bietet man solchen A...löchern überhaupt hier ein Podium, um solche Mist zu verzapfen?
Es gibt keine Argumente für das Rauchen!!!!
kleiner scherz, ne. aber ernsthaft: das ist die logik, nach der du argumentierst. ich bin, als radikaler nichtraucher, leicht davon zu überzeugen, dass rauchen eklig ist, ich verlasse regelmäßig kneipen deswegen, und würde mich über nichtraucherkneipen wahnsinnig freuen. aber nicht von staatswegen. da sollen die nichtraucher aufstehen und sich als (zahlungskräftige) kundschaft präsentieren, auch gegenüber ihren rauchenden freunden, und das durchsetzen.
21.11.2007 - 10:36 Uhr
farilari
gut gebrüllt löwe :)
@tomjones
niemand bezweifelt, dass rauchen ungesund ist. hier geht es - so mein eindruck - um die gefahren des passivrauchens.
wir werden sehen, ob sich diese dramen in verbindung mit den neuen technologischen möglichkeiten des totalen überwachungsstaates wiederholen müssen.
oder ob sich hier das letzte mal etwas gegen den selbstbestimmten menschen aufbäumt, was durch markt und kapitalismus endlich überwunden werden kann.
auch das spiessertum hat in den 50er jahren nochmal eine blüte erlebt, bevor der staat ab den 60ern gelernt hat, sich aus dingen wie liebe und sex weitgehend rauszuhalten.
21.11.2007 - 10:56 Uhr
kulturgut
puster sagte:
hier geht es - so mein eindruck - um die gefahren des passivrauchens.
nein, das stimmt nicht. das ist nur ein nebenstrang der argumentation. sieg allerdings gehört zu den wenigen ehrlichen volkserziehern hier, die zugeben, dass sie auch die menschen vor sich selbst "beschützen" wollen.
und immer daran denken, es geht um drogenfreiheit allgemein, nicht nur um das rauchen.
wenn freiheit für dich heisst drogensüchtige nach ihren "freien" willen (sucht und freier wille -ein sehr passendes pärchen) entscheiden zu lassen, ob sie drogen konsumieren.
tja, ich glaube das sagt alles über deine total verqueren freiheitsbegriff.
21.11.2007 - 11:09 Uhr
siegstyle
in vielen ländern gibt es schon jahre ein rauchverbot. von glimmenden (hahaha) barrikaden hat man da noch nichts gehört.
siegstyle: wenn ich jemand selbst zerstören mag, so ist das seine entscheidung. du willst alle menschen zu ihrem glück zwingen.
wenn man dich weiterdeknt, kann ja auch jeder so viel saufen, wie er will und dann fahren, weil dieses verbot hat ja auch der staat durchgesetzt.
deine freiheit ist chaos pur.
21.11.2007 - 11:15 Uhr
siegstyle
du würdest doch zu verhindern versuchen, dass er an drogen zu grunde geht. oder?
ich würde meinem vater helfen. ich würde aber auch wollen, dass eine übergeordnetet institution anderen vätern hilft, die vielleicht sonst keine hilfe bekommen, also der staat.
was hat das mit unfreiheit zu tun, wenn ein süchtiger ohne freien willen, geholfen wird?
In Ländern mit Rauchverbot sind die Herzinfarktzahlen um durchschnittlich 15 % gesunken - das ist schon ziemlich signifikant. Ein Erklärungsmodell ist, das das BLut durch Passivrauchen eindickt und deswegen stärker zu Thrombosen neigt. Vermutlich werden die Zahlen sich in den kommenden Jahren wieder nahezu an das Niveau vor dem Rauchverbot angleichen, weil die Menschen zwar immer noch an Herzinfarkten sterben, aber eben später. Dass Passivrauchen allerding ein gesundheitliches Risiko darstellt ist nahezu bewiesen.
Mir stellt sich die Frage nach einem Rauchverbot nicht, solange es in geschlossenen öffentlichen Räumen geschieht (Ämter, Behörden etc). Dort hätten Nichtraucher keine Wahl und wären diesem Risiko ausgesetzt. Völlig anders ist es aber mit Privaten Räumen und dazu zähle ich defintiv Kneipen, Restaurants, Clubs etc. Man könnte ja durchaus an Kneipen Schilder anbringen "Raucher, Nichtraucher" (beides wäre dann quasi Werbung für den jeweiligen Wirt, bzw. "Profilbildung"), dann kann jeder Gast für sich selbst entscheiden.
Schöne Grüße, Hend.
"Eine Rauerin zu küssen, ist so schön wie einen Aschenbecher auszulecken"
und daran ändert sich auch nichts.
Jede Art von sog. "Tabakgenuss" ist, egal ob aktiv oder passiv, gesundheitsschädlich, das ist vielfach wissenschaftlich bewiesen.
Wer andere Behauptungen aufstellt, ist ein Ihnorant oder Lobbyist.
siegstyle: klar würde ich *meinem* vater helfen. deinem? vielleicht, wenn du oder er mich drum bitten würde. jemandem, der sagt, er will lieber saufen? eher nicht. ja, es muss auch diese freiheit geben.
jemand anderen dabei umbringen ist eine andere sache. oder muss ich dir den unterschied zwischen *sich selbst* umbringen und *jemand anderen* umbringen erklären?
21.11.2007 - 11:21 Uhr
farilari
"Eine Rauerin zu küssen, ist so schön wie einen Aschenbecher auszulecken" (gilt natürlich auch für Raucher).
Es ist weltweit vielfach wissenschaftlich bewiesen, daß Rauchen, egal ob aktiv oder passiv, schwer der Gesundheit schadet.
Wer das noch nicht kapiert hat, ist ein denkarmer Ignorant oder Lobbyist der Tabakindustrie.
21.11.2007 - 11:25 Uhr
farilari
kleiner scherz, gell.
Es gibt eine Unterschied zwischen "Drogenkonsum legalisieren" und "Leute im Rausch fahren lassen".
Ich würde alle Drogen legalisieren _und_ die Promillegrenze auf 0 setzen (gewissermaßen : die Rauschgrenze).
siegstyle sagte:
as würde mich jetzt interessieren: würdet ihr die promillegrenze freigeben? weil jeder kann doch selbst entscheiden, ob er noch fahren kann?
das liegt in der verantwortung des straßenbetreibers, wie er das handhabt. der fehler ist ja, dass straßen bei uns in öffentlichem besitz sind.
private betreiber würden schon aus haftungsgründen eher zu null promille tendieren.
farilari: "...das ist zu direkt eine gefährdung..."
so sieht es aus, larifari, direkt noch einmal steigern, da wird es eng.
und kg, farilari, die sich hier mit besonderem eifer hervorgetan haben, wissen selbstverständlich als letzte isntanz, wann "direkt" einfach nur direkt, wann es "ein bißchen direkt" oder "direkter" oder gar "zu direkt" ist.
Oje.
Die Gefährdung eines meinungsfreudigen, respektvollen Auseinandersetzens durch Eure mit Verve vorgetragenen Behauptungen sehe ich jedenfalls als konkret und direkt an.
Man kann ja Zeugnis ablegen, ohne Frage, vielleicht erreicht auch irgendjemand mal eine Meinungsänderung bei anderen, aber auf Über-Zeugen, wie Ihr es gern vorgebt zu sein, hat weder die rauchende noch die nichtrauchende Welt gewartet.
Schön, daß auch eine Enttäuschung etwas Gutes hat: die Befreiung von einer Täuschung.
diese untersuchungen beziehen sich auf die herzinfarkte von rauchern, nicht von passivrauchern. wie gesagt: es bezweifelt niemand, dass rauchen ungesund ist.
aber das passivrauchen schädlich ist, konnte noch nicht bewiesen werden.
@stockdoofer
Wer andere Behauptungen aufstellt, ist ein Ihnorant oder Lobbyist.
ein schlagendes argument: alle doof außer mir.
Moment: kg und farilari sind sich wohl beide einig, dass die Freiheit sich zu entfalten ihre Grenzen dort findet, wo andere in ihren Freiheiten eingeschränkt werden (Deswegen finden Gesellschaften Regeln, nach denen das Zusammenleben in den Grenzbereichen abläuft).
Wenn nun jemand sturzbetrunken auf einer öffentlichen Straße Auto fährt, gefährdet er ja nun nicht nur sich selbst, sondern andere.
Ich sehe keinen Widerspruch in dem, was die beiden oben geschrieben haben.
zwei doofe, ein gedanke ;)
Die Koryphäe, verantwortlich für die Gesundheitsvorsorge in einer der größten Berufsgenossenschaften in Deutschland mit drei Millionen Versicherten in rund 400.000 Unternehmen, erklärte im Zusammenhang mit dem Symposium „Tabakrauch am Arbeitsplatz“ (24. Oktober in Mannheim):
„Tabakrauch birgt gesundheitliche Risiken. Aber der große Teil der Grundlagen politischer Entscheidungen für ein Rauchverbot in Gaststätten kann hinterfragt werden!“
Grieshaber wies darauf hin, dass die berüchtigten 3.301 angeblichen Passivrauchtoten nicht seriös ermittelt werden können, dass vielfach mit fragwürdigen Methoden gearbeitet wird. Auf dem Symposium selbst richtete er diese Kritik an einen der Erfinder dieser ‚Toten’, Prof. Ulrich Keil, der daraufhin den Saal verließ, weil er der Fachdiskussion offenbar nicht gewachsen war.
Außerdem stellte Grieshaber fest, dass weder die Behauptung, Tabakrauch sei gefährlicher als Dieselruß, noch der von Anti-Rauchern unterstellte Kausalzusammenhang zwischen Rauchverboten und rückläufiger Herzinfarktrate haltbar sind.
Dass viele Kerzen in einer Gaststätte mehr Feinstaub verursachen als viele Zigaretten, hatte er früher schon nachgewiesen.
Prof. Grieshaber wunderte sich auch, dass all dies in der Debatte noch keinem aufgefallen sei. Stimmt nicht! Das Netzwerk Rauchen weist seit jeher auf die ganzen Manipulationen und Lügen hin, aber der mediale Mainstream stellt sich taub. Die Pressemitteilung der Berufsgenossenschaft ist lesenswert und aufschlussreich
oder fühlst du dich in deiner persönlichen freiheit eingeschränkt weil es eine sperrstunde gibt?lärmschutzverordnung ist so oder so die idee eines faschistoiden staates,nicht wahr?waffengesetz was für ein eingriff in meine pers. freiheit. ,rote ampeln,tempolimit,zebrastreifen
mit dir kann fast schon mitleid haben umgeben von lauter geboten und verboten die dich in deiner pers. freiheit einschränken
Meine Mutter raucht seit bestimmt 35 Jahren, und das ist inzwischen so tief, dass wenn sie sich mit mir unterhält, ich immer auf Abstand gehe, weil selbst wenn sie schon einige Stunden nicht mehr geraucht hat, der Gestank mit jedem Atemzug aus ihren Lungen kommt... das ist schlimmer als Mundgeruch.
Entschuldige, aber solche Behauptungen würde ich erst aufstellen, nachdem ich mich infomiert habe.
Diese Untersuchungen beziehen sich auf _alle_ Herzinfarkte und es wird sogar unterschieden zwischen Nichtrauchern und Rauchern: die Rückgansquote bei den Rauchern lag in Schottland bei 17% und bei Nichtrauchern bei 20%.
Googlen nach "Rauchverbot Schottland" hilft.
Schöne Grüße, Hend,
da stimme ich hend zu.
hinzufügen möchte ich noch, dass dem staat das recht, den öffentlichen raum zu regulieren, auch nicht abgesprochen wird. rauchverbote in behörden sind ja vollkommen gerechtfertigt. und so lange straßen ein öffentliches gut sind, hat auch der staat die aufgabe, die regeln für ihre nutzung festzulegen.
allerdings halte ich ein öffentliches straßennetz nicht für sinnvoll. es sollte privatisiert werden und dann entscheidet der jeweilige eigentümer über die nutzungsregeln.
Sperrstunde und Waffenverbot sind in der Tat einschraenkungen der Freiheit, wenn sie vom Staat verordnet werden.
Wenn sich ein Wirt mit seinen NAchbarn darauf einigt, nicht bis um 6 in der Frueh offen zu haben, damit die nicht vom Laerm gestoert werden, ist es was anderes, als wenn im Ministerium ein Schreibtischtaeter entscheidet, dass alle Kneipen in Bayern ab sofort so und so lange offen haben duerfen.
ja, habe ich und da finde ich vor allem diese passage:
"Doch die Ablagerungen an den Innenwänden der Blutgefäße bauen sich nur langsam auf. Für die durchschlagende Wirkung in kürzester Zeit müssen also andere Faktoren entscheidend sein."
wie ich nie müde werde zu mahnen:
korrelation hat nichts mit kausalität zu tun.
21.11.2007 - 12:03 Uhr
puster
Na da gibt er ja das beste Beispiel, dass Rauchen offenbar auch negative Auswirkungen auf die Wahrnehmungsfähigkeit und Urteilsfähigkeit hat...
warum wird gerade von denjenigen immer ad hominem gestritten, die angeblich auf seiten der vernunft sind?
1. glaubt ihr wirklich rauchen wäre nicht ungesund?
2. wer von unseren verharmlosern raucht eigentlich?
Das Problem ist, dass ich die Freiheit des anderen in dem Moment einschränke, in dem ich anfange zu handeln.
Ich denke, es geht um Zumutbarkeit. Die Frage ist: Kann man einem Menschen zumuten, passiv Rauch einzuatmen, der ihm, evtl, gesundheitliche und den Geruch seiner Kleidung betreffende Nachteile bringt?
Ich denke in diesem Fall: Ja. Weil: Die Nachteile sind verkraftbar. Außerdem gibt es überhaupt kein Problem, der Gefahr aus dem Weg zu gehen. Man muß eben in Kneipen gehen, in denen keiner rauchen darf. Deshalb bin ich auch für Nichtraucherrestaurants.
Damit bleibt auch die Freiheit des Einzelnen bestehen, zu rauchen. Das darf ihm meiner Meinung nach niemand verbieten. Genauso wenig, wie Musik zu hören, laut zu sprechen oder durch die Stadt zu rennen. Alles Dinge, die andere stören und gesundheitlich beeinträchtigen können.
sind dinge wie
klimawandel - wirklich nur eine erfindung des internationalen sozialstaatstums in form des ipcc
lungenkrebs durhc rauchen - nur eine erfindung ds statistischen budnesamtes um uns alle zu unterjochen
und drittens:
leidet ihr nicht alle - vor allem kg - an paranoiden verfolgungswahn?
1. glaubt ihr wirklich rauchen wäre nicht ungesund?
die frage wurde hier schon mindestens zweimal beantwortet.
nein, keine glaubt, das rauchen ungesund ist.
Deswegen habe ich oben nicht von "Gefäßablagerungen" sondern von Verdickung des Blutes gesprochen. Dass hier vor allem Menschen betroffen sind, die (aus unterschiedlichen Gründen) Herzinfarktgefährdet sind, ist unbestritten (sie können es auch aufrgund von jahrzehntelangem Passivrauchen sein, oder wegen ihrer Cholesterinwerte).
Da würde ich sagen: Du kannst Dir nicht nur herauspicken, was Dir gefällt: gerade _weil_ ein Rauchverbot sich so kurzfristig auswirkt stellt sich die Frage was wohl kausal für eine solche Korrelation ist.
wenn auf einem privatweg kein tempolimit gilt, würde ich diesem wohl kaum meinem nachwuchs als heimweg empfehlen. du empfiehlst deinen kindern ja auch nicht die autobahn als spielstrasse. trotz tempolimit.
schlagende Argumente von der Seite des Lichts
du glaubts rauchen hat keinen einfluss auf die gesundheit?
naja. dann erübrigt sich ja eigentlich eine diskussion mit dir.
hmm lebst du einer großstadt?wohl nicht,ich bin ganz froh das meine freiheit und die der anderen was den besitz von waffen betrifft eingeschränkt ist.
Die privatisierung des staatlichen Strafrechts ist auch eine Forderung von mir, richtig erkannt.
Waffenbesitzt wurde verboten, weil die Regierung damals verhindern wollte, dass sich Menschen gegen die Regierung wehren. Und Gangster kommen immer an Waffen, das Verbot trifft den anstaendigen, der sich verteidigen will.
sorry, mein fehler. muss natürlich heißen "nicht gesund ist".
habe ich aber schon vorher mindestens zweimal geschrieben. z.b. hier:
puster sagte:
@henddiese untersuchungen beziehen sich auf die herzinfarkte von rauchern, nicht von passivrauchern. wie gesagt: es bezweifelt niemand, dass rauchen ungesund ist. aber das passivrauchen schädlich ist, konnte noch nicht bewiesen werden.
und ganz am anfang auch schon mal, aber das suche ich jetzt nicht raus.
21.11.2007 - 12:16 Uhr
puster
hab' nur ich den eindruck, das ynwa ein gut dressierter unteran ist?
im Problemverweigern stehst du nichts zurück. Die Kontrolle des Staates und die Perfektionierung aller Lebensbereiche ist ein riesiges Problem. Zugegeben, Das Rauchverbot ist nicht so schlimm, wie das Verbot, seine Meinung zu äußern. (Hier sind die USA wie auch beim Rauchverbot Vorreiter, natürlich alles im Namen der P.C.) Das Problem ist, dass es für diese Verbote gute Gründe gibt. Man muss das Gesamte sehen, um ihre Gefahren zu erkennen.
Man kann ja Zeugnis ablegen, ohne Frage, vielleicht erreicht auch irgendjemand mal eine Meinungsänderung bei anderen, aber auf Über-Zeugen, wie Ihr es gern vorgebt zu sein, hat weder die rauchende noch die nichtrauchende Welt gewartet."
mal wieder einer deiner autoritären anfälle.
es komt hier aber nie zu einer diskussion über wirklich realistische verbesserungen. stattdessen wird hier über einer theorie der kollektiven zwangsindividualisierung sinniert.
diese theorie ist für mich persönlich in der form aber keine verbesserung des jetzigen.
hier wird immer nuc schwarz weiss gemalt. das lehne ich ab. wenn man sich mal über grautöne unterhalten würde, die wirklich sinn machen würden. dann wäre es vielleicht en befruchtende diskussion.
so aber nicht,
diese leute werden nicht stillhalten wollen, bis jeder mensch zum sklaven eines anonymen dirigismusapparates wird und sein sklaventum auch noch anpreist. indem jemand, der den apparat nicht anpreist sich schon verdächtig macht. in dem jeder, der es wagt, risikoeinschätzungen rational anzuzweifeln mit verleumdungen und schliesslich mit faktischer gewalt auf spur gezwungen wird.
es geht nicht darum, ob rauchen schädlich ist oder nicht. es geht darum, wie wir die gewöhnlichen, zum großen teil unbekannten und unabschätzbaren, aber ständig gegenwärtigen risiken der stofflichen welt im kleinen maßstab, in unserem lokalen umfeld organisieren, ohne uns der größten aller gefahren aussetzen zu müssen: dem totalitären überwachungsstaat, der immer da ansetzt, wo uns seine warnungen am naheliegendsten und vernünftigsten erscheinen.
genau, sperrstunden sind völlig irre eingriffe des staates, genauso wie ladenöffnungszeitenregelungen, lärmschutz, etc.
1: ich glaube, rauchen ist ungesund.
2: ich habe in meinem leben noch nicht einmal eine kippe im mund gehabt.
redet man mit kg über den klimawandel, redet man am ende gar nicht über den klimawandel, sondern über eine fast paranoide verfolgungswahnstheorie, dass der ipcc eine sklave der sozialstaatsbefürworter ist, der den klimawandel nur erfunden hat, um neue kontrollen und abgaben einzuführen.
das ist mir einfach zu lächerlich.
btw. waffenbesitz ist nicht verboten sondern an auflagen gebunden.
seit wann sind waffen ein privileg von gangstern??zu der sperrstunde ist mir noch eingefallen,hier in köln gibt es ,wie in anderen großstädten auch ,viertel mit erhöhter kneipendichte,da würde ich gerne von dir eine praktikablen vorschlag zur der ,von dir vorgeschlagenen,individuellen absprache hören,bin gespannt ehrlich,
roland: schlägst du dich wieder auf die seite der autoritären...
paranoide überzuegungstäter die nur noch schwarz oder weiss kennen. freunde oder feinde.
der george w. bush der ralis. wann marchierst du in den sozialstta ein und vernichtest seine massenvernichtungswaffen?
HAHAHAHA
21.11.2007 - 12:27 Uhr
siegstyle
siegstyle: bush ist übrigens ein held. ich hoffe, er greift bald gegen den irren von teheran militärisch durch. aber das nur am rande.
Das gerichtswesen muss kein zwingendes Staatsmonopol sein, es koennte etwa auf den beriets bestehenden Schiedsstellen aufbauen und es koennte konkurrierende Gesetzbuecher geben, die von natuerlichen Autoritaeten erlassen werden.
Viertel mit hoher Kneipendichte: Dann werden die Wirte einer Strasse zusammen mit den Hausbesitzern und Hausbewohnern der Strasse eine entsprechende Vereinbarung treffen, ich sehe echt nicht, wo das problem liegen soll?
siegstyle sagte:
ich glaube lieber kg - und das merkt man ja auch an reaktionen seitens der redaktion - vor leuten wie dir muss man SEHR viel angst haben.paranoide überzuegungstäter die nur noch schwarz oder weiss kennen. freunde oder feinde.der george w. bush der ralis. wann marchierst du in den sozialstta ein und vernichtest seine massenvernichtungswaffen?HAHAHAHA
das komische ist ja, dass du in einem milieu zuhause bist, indem man sich die freiheit über dem gesetz zu stehen einfach mal gerne nimmt. und oft sind intellektuelle forderungen nach freiheitsbegrenzungen, gerade im drogenbereich, mit der auffassung verbunden, man würde sich seine kleinen sonderfreiheiten schon erhalten können.
da unterschätzt ihr einfach die zukünftigen maßnahmen und möglichkeiten der obrigkeit.
hab' das korrigiert. das sollte natürlich "..nicht gesund" heißen. siehe meine antwort an siegstyle.
@siegstyle
"es komt hier aber nie zu einer diskussion über wirklich realistische verbesserungen."
ja, das stimmt.
mir wäre es auch lieber, darüber zu diskutieren wie man so ein vorhaben um- bzw. durchsetzen könnte (unter den gegebenen umständen).
allerdings muss man sich dann natürlich erstmal über die ziele einig sein. und das sind wir ja im moment ganz offenkundig nicht.
95% Raucheranteil bei Lungenkrebs: "Das ist eine Erkenntnis, auf der seit Jahrzehnten herumgeritten wird."
Das macht sie doch aber nicht weniger relevant...
Duennbrettbohrer.
wenn wir diese privatsphäre, und dazu gehören eben auch öffentliche gaststätten mit ihrer meidungsmöglichkeit, nicht total schützen, dann werden wir früher oder später alle varietäten menschlichen verhalten zu rechtfertigen haben.
du bist der einzige, der hier Schwarz - Weiß Raster benutzt.
Wer die Grautöne erkennt, der muss eigentlich gegen das Rauchverbot sein. Weil er dann ja sieht, dass Rauchen eine Frage der Zumutbarkeit in sehr individuell zu unterscheidenden Fällen ist.
Ein generlles Verbot ist das Muster ordnet Rauchen dem Schwarzen und NIchtrauchen natürlich dem Weißen zu.
richtig ist: solange sich niemand gestört fühlt, kann jeder raucher soviel rauchen wie er/sie will - und wenn es denn "wirklich nicht nachweislich ungesund ist" und "nur zu perversen diskussion führt" wünsche ich euch viel spaß in der glocke des blauen dunstes.
...ich freue mich auf die zeit, wenn ein restaurantbesuch & kneipenbesuch nicht mehr die komplette chemische reinigung aller kleidungsstücke zur folge hat, um den lagerfeuer-duft & aschenbecher-mief zu entfernen... ;-)
Erfahrungen aus Stuttgart: Der Schweißgeruch in einer Disko hat seinen ganz eigenen Ton. Ich würde mich schon sehr wundern, wenn du deine Klamotten damit noch tragen willst.
Außerdem: Für die Reinheit deiner Klamotten verzichten einige auf eine Zigarette. Find ich zuviel verlangt, auch als nichtraucher. Soviel Toleranz muss sein.
puster: ja, die korrektur gesehen.
nonsmoker: wenn es soviele nichtraucher gibt, die gerne in nichtraucherkneipen gehen wollen, warum braucht es dann ein allgemeines verbot des rauchens in kneipen?
ynwa sagte:
@farilari sicher der spruch mir den nachtschattengewächsen hätte nicht sein müssen aber man sollte wenn man schon diskutiert nicht mit den ewig gleichen abgelutschten phrasen daherkommen,der staat ist kein anonymes gebilde sonder du ich und jeder andere auch,warum glaubst du hat sich überhaubt eine ordnende instanz herausgebildet?weil alle menschen gut und rational handeln?und jeder sofort un in jeder lage sein pers. risiko abschätzen kann??
der staat kann aber nicht für dich eine risikoabwägung in hinsicht auf einzelrisiken übernehmen, ohne deinen gesamten individuellen risikomix zu kennen - selbst dann nicht, wenn er gutwillig wäre. er kann dafür gar nicht genug wissen.
und schon wenn er versucht, etwas mehr als das zu wissen, was er weiss, wird er zum überwachungsstaat.
das fängt ja schon damit an, dass es drogen gibt, die komplett verboten sind. bei drogen wie zigaretten geht es ja noch vorgeblich vor allem um den schutz der anderen, mit weitgehenden eingriffen in eigentumsrechte allerdings.
ich persönlich brauche solche studien auch nicht zwingend, um zumindest die kurzfristigen folgen zu erkennen. ich merke ja selbst, wie ich mich fühle, wenn ich rauche (oder eben nicht rauche). wenn ich einen abend in einem stark vernebelten raum verbringe oder in einem, wo weniger oder gar nicht geraucht wird.
und ich denke, diese unterschiede und einwirkungen kann fast jeder bemerken.
und ja, mir geht es auch darum und nicht nur um den staat usw.
und auch dieses man muss ja nich hingehn. keiner zwingt dich.
1. es gibt nicht in jedem ort eine auswahl von zig kneipen, bars etc die freiwillig nichtraucherorte sind.
2. haben viele leute raucher als freunde und manchmal muss man sich eben fuegen wenn man mit seinen freunden weg gehen moechte oder in eine bar will, die eben besonders toll ist aus irgendwelchen gruenden.
es ist ja wohl der geringere aufwand sich mal kurz nach draussen zu verziehen (viele bars etc bieten extra plaetze draussen an) als 3-4 stunden die luft anzuhalten.
was ist das denn fuer eine diskussion?
haben raucher jetzt ein groesseres recht ihren rauch zu verbreiten wo sie wollen, als leute die diesen rauch nicht einatmen wollen?
jeder kann sich selbst einrauchern so viel er will, aber keiner kann sich das recht rausnehmen auch andere einzuraeuchern.
Wenn du einen nichtaucher-abend willst, dann mach mit deinen Freunden einen Spieleabend, eine Privatparty, geh ins Kino, zum klassischen Tanzen oder sowas in der Art.
Wenn du in die Disko willst und dort nicht geraucht werden soll, mach eine solche Disko auf oder lass es bleiben. Man kann nicht schwimmen, ohne dabei nass zu werden.
"haben viele leute raucher als freunde und manchmal muss man sich eben fuegen wenn man mit seinen freunden weg gehen moechte oder in eine bar will, die eben besonders toll ist aus irgendwelchen gruenden."
na, dann muss man sich eben fügen, oder die raucher müssen sich mal fügen. jetzt müssen sie sich dem diktat des staates fügen.
kneipen: ich als nichtraucher verlasse konsequent zu verrauchte kneipen. ein kluger wirt würde erkennen, dass es da ne marktlücke gibt, in der er einigen umsatz machen könnte.
es geht gar nicht um die rechte der raucher zu rauchen, sondern um die rechte der leute, selbst zu bestimmen, was in ihren vier wänden geschehen soll.
meisterdiebin: die gesundheitsargumente machen das verbot in keiner weise legitimer.
21.11.2007 - 12:55 Uhr
farilari
meri_me sagte:
diese ganze jeder wirt kann doch selber entscheiden ob er ne nichtraucher oder n raucher kneipe hat. ja und was wirds dann wohl? ne raucherkneipe. is doch klar, sonst gehn die raucher ja alle zu den anderen raucherkneipen die es gibt und dann sind wir wieder am anfang. und auch dieses man muss ja nich hingehn. keiner zwingt dich.1. es gibt nicht in jedem ort eine auswahl von zig kneipen, bars etc die freiwillig nichtraucherorte sind.2. haben viele leute raucher als freunde und manchmal muss man sich eben fuegen wenn man mit seinen freunden weg gehen moechte oder in eine bar will, die eben besonders toll ist aus irgendwelchen gruenden.es ist ja wohl der geringere aufwand sich mal kurz nach draussen zu verziehen (viele bars etc bieten extra plaetze draussen an) als 3-4 stunden die luft anzuhalten.was ist das denn fuer eine diskussion? haben raucher jetzt ein groesseres recht ihren rauch zu verbreiten wo sie wollen, als leute die diesen rauch nicht einatmen wollen?jeder kann sich selbst einrauchern so viel er will, aber keiner kann sich das recht rausnehmen auch andere einzuraeuchern.
"herr polizist, das hier sind meine freunde. leider sind sie nicht bereit freiwillig einzusehen, dass sie mich mit ihrem rauch belästigen. machen sie denen doch mal eben klar, wie schweinisch sie sich benehmen. aber so richtig mit schmackes!"
einer die birne wegschießen will soll er doch,das problem fängt erst dann wenn dadurch kosten enstehen die der verursacher nicht mehr selbst tragen kann .
ich muss mich einschrenken wohin ich gehen kann, wenn ich rauchfrei sein will?
was fuer eine dreistigkeit.
der normalzustand ist ja wohl rauchfrei und nicht umgekehrt.
Passivrauchen ist gefährlich. Rauch hält viele ab, in Kneipen zu gehen.
2. Normal ist die Freie Wahl, unnormal ist ein Verbot.. Wenn ein Diskobetreiber keine Raucher möchte, ist das eine tolle Sache.
3. Neuigkeiten von der FDP (ja, auch im Schlechten lebt Gutes) in Schleswig Holstein:
"Unser Gesetzentwurf verlangt eine
konsequente Entscheidung der Gastwirte, Angebote für Raucher oder
Nichtraucher vorzuhalten. Durch die verankerte Kennzeichnungspflicht
wird jedem Nichtraucher oder Raucher deutlich, um was für ein Angebot
es sich handelt. Der Verbraucher kann dann entscheiden, ob er das
Angebot wahrnimmt oder nicht."
Du musst, wenn du mich besuchst, auch deine Schuhe draussen abstellen und dich an meine Hausregeln halten. Der Wirt als Eigentumer hat das Recht zu entscheiden, wie in seinen vier Waenden damit umgegangen wird, mit dem Rauch.
Du hast kein Recht auf den Kneipenbesuch.
bisher gehörten rauchen und disco offensichtlich so eng zusammen, dass auch nichtraucher - trotz wissen um die behaupteten gesundheitlichen schäden, den gestank etc. - dort hingegangen sind, anstatt konsequent in nichtraucherdiskos zu gehen.
du musst dich in der tat einschränken, wenn du irgendwo hingehst. sobald du eigentum anderer nutzt, hast du dich nach den regeln der eigentümern zu richten. du legst ja auch nicht deine füße bei anderen auf den wohnzimmertisch.
du musst dich dann einschränken, wenn du das privateigentum anderer menschen betritts. zum beispiel eine kneipe, die eben nicht dir gehört.
ynwa: kosten, tja, da ist ein raucher in der tat kostenfreundlich: er zahlt tabaksteuern, er stirbt früher (braucht weniger rente), etc. dass rauchen kosten verursacht, ist wirklich ein gerücht.
DagnyTaggart sagte:
@meri_meDu musst, wenn du mich besuchst, auch deine Schuhe draussen abstellen und dich an meine Hausregeln halten. Der Wirt als Eigentumer hat das Recht zu entscheiden, wie in seinen vier Waenden damit umgegangen wird, mit dem Rauch.Du hast kein Recht auf den Kneipenbesuch.
du verlangst von gästen, dass sie ihre schuhe ausziehen? igitt ;)
hahaha. doch kneipenbesuche sind grundrecht!
vielleicht sollte es einfach ein paar staatlich geführte nichtraucherkneipen geben. die grundversorgung muss ja durch den staat gewährleistet werden. ;)
Nur ein Beispiel. Auf der Insel verlange ich das angesichts der kalten Raeume nicht, zuhause in D. mit meinem Superneuen-von Kinderhaenden geknuepften Perserteppich ist es ein genuss die Schuhe auszuziehen.
21.11.2007 - 13:08 Uhr
DagnyTaggart
Klasse idee. gruende wir mal die gebuehrenerhebungszentrale fuer die Kneipengrundversorgung.
DagnyTaggart sagte:
@kgNur ein Beispiel. Auf der Insel verlange ich das angesichts der kalten Raeume nicht, zuhause in D. mit meinem Superneuen-von Kinderhaenden geknuepften Perserteppich ist es ein genuss die Schuhe auszuziehen.
dann besser schuhüberzieher wie im museum. du weisst ja nicht, was die leute im detail in den schuhen haben. mir wäre das total unangenehm.
der bierpreis sollte aber auch fixiert werden, damit die privaten den staatlichen nicht über kampfpreise konkurrenz machen.
wieviele minuten kneipenbesuch stehen einem eigentlich pro monat zu?
Das Studentenbudget macht derzeit den Lebensstiel leider nicht ganz so dekadent moeglich, wie es manchmal wuenschenswert waere.
und ich vermute, dass die möglichkeit zu sagen "du, du und du, aber ihr nicht" in der branche auch nur begrenzt durchführbar ist, wenn man etwas verdienen möchte. kneipen sind schließlich keine privatparties.
wünsch' dir das lieber nicht.
da ist in einigen gemeinden das rauchen sogar in den eigenen vier wänden verboten.
eben weil er geld verdienen will und die mehrheit der konsumenten nichtraucher, wird er wahrscheinlich ganz schnell aus seinem laden eine nichtraucherkneipe machen, wenn die andernfalls wegblieben.
ich auch.
aber die anderen nichtraucher ja nicht. die sitzen lieber mit den rauchern in raucherkneipen. gezwungenermaßen natürlich. ;)
btw. warum haben raucher eine durchschnittlichere geringere lebenserwartung wo rauchen doch so gesund ist????
wir können gerne eine gesamtkostenrechnung aufmachen,d.h. nicht nur die kosten für das sozialsysteme,mal sehen ob du dich dann immernoch so für schlau hälst.
puster, helfen Sie mit zahlen!
Wir hatten die Rechung oben schon mal: Raucher zahlen mehr Steuern, Raucher bekommen weniger Rente, und sie brauchen noch ein wenig mehr aus der krankenkasse. aber es ist lange nicht gesagt, dass diese direkten Kosten mehr sind als die indirekten Ersparnisse.
Wobei das eine sehr menschenverachtende Rechung ist, die nur ein anhaenger des sozialstaates aufmachen kann: Kostet uns ein Raucher mehr als er bringt: Ja/Nein, dann wirds eben verboten!
Haetten wir ein echtes, privates Krankenkassensystem wuerde sich halt die Praemie an 'rauchen' oder 'nichtrauchen' orientieren und wenn raucher dann wirklich teuerer sind, dann haben die eben eine hohere praemie.
kann ich machen, dauert aber seine zeit.
für den langen kommentar vorhin, habe ich fast fünf stunden recherchiert und studien gefilzt.
prinzipiell gehen aber die verfechter "raucher sind billiger"-variante davon aus, dass raucher nicht nur früher sterben (renten-ersparnis), sondern auch billiger sterben, da die wirklich kostenintensiven belastungen durch die langjährige pflege und medizinische versorgung im hohen alter anfallen.
hinzu kommt natürlich, dass raucher schlicht mehr steuern zahlen.
ich glaube, das problem ist nur, dass in den kneipen die zahl der raucher überwiegt oder sie zumindest präsenter sind. ich weiß aus meinem bekanntenkreis, dass viele nichtraucher nicht so gerne in kneipen gehen und deren fernbleiben fällt dem wirt natürlich nicht auf (wie auch!). daher wahrscheinlich u.a. auch die existenzangst die aufkommt und manche wirte dazu veranlasst, sich zelte in die kneipe zu stellen ;)
ich glaube, es ist eine frage der gewohnheit. und des kompromisses.
ich befürworte rauchfreie kneipen, weil ich es auch einfach angenehmer finde.
nichts desto trotz stört es mich nicht, wenn es ausreichend abgetrennte raucherbereiche gäbe.
also meine wahrnehmung war immer, daß auch in kneipen die nichtraucher die mehrheit darstellen - es war aber meistens zu verqualmt, um das mit sicherheit sagen zu können. ;)
wenn aber die mehrheit aller anwesenden raucht, dann ist dem wirt natürlich daran gelegen die zu ermöglichen. er hat ja auch jedes recht dazu. nur gibt es mit sicherheit genügend nichtraucher, um nichtraucherkneipen zu füllen. zumindest, wenn nichtraucher diese präferenz überhaupt haben (was bisher ja nicht der fall war).
aber diese fehlende präferenz ist ja nun weder schuld der wirte noch der raucher.
duerfen die bei uns eigentlich zwischen mann und frau unterscheiden oder muss ich die laengere lebenserwartung der frau auch noch bezahlen?
DagnyTaggart sagte:
@private versicherungduerfen die bei uns eigentlich zwischen mann und frau unterscheiden oder muss ich die laengere lebenserwartung der frau auch noch bezahlen?
geschlecht wird bewertet.
also du glaubst nicht, dass kneipen mit dem rauchverbot wesentlich leerer werden?
wie ist das eigentlich mit dem kreativitaetszuwachs bei den rauchern? ich dachte immer, die halbe Werbebrance, all die Kreativen, sind eh immer auf Drogen...
DagnyTaggart sagte:
@kosten der raucherwie ist das eigentlich mit dem kreativitaetszuwachs bei den rauchern? ich dachte immer, die halbe Werbebrance, all die Kreativen, sind eh immer auf Drogen...
ich denke, dass drogen unter dem strich auch hier keine vorteile gegenüber einer gesunden lebensweise bringen. aber das spielt ja keine rolle, es geht darum, ob (potentielle) selbstschädigung erlaubt ist oder nicht. wenn wir uns auf die diskussion einlassen, was wie schädlich ist haben die überwachungs- und kontrollfreaks schon gewonnen.
keine ahnung. aber soweit ich gehört habe, war in anderen länder wohl kein großer unterschied. wobei das natürlich auch von witterungsbedinungen abhängt.
allerdings kenne ich einige, die nun nicht mehr ausgehen. wobei da noch zu hinterfragen bliebe, ob die nun wegen des rauchverbots nicht mehr ausgehen oder das nur ein vorwand ist und sie eh kein bock mehr hatten (so wie ich etwa).
@DagnyDaggart es geht nicht nur um direkte kosten und kosten für die sozialsysteme es soll auch rauchende arbeitnehmer geben und ein unternehmen mach dir eine ganz andere rechnung auf und ähm du weißt wie eine private krankenkasse funktioniert??ist dir subsidarität ein begriff ?
btw. dich zwingt niemand in die gesetzliche kk sollte dein einkommen über der bemessungsgrenze liegen steht es dir frei zu den privaten zu wechseln oder mach doch mal spasshalber den versuch dich komplett aus den krankenkassen zu verabschieden und alle kosten selber zu tragen!
21.11.2007 - 13:48 Uhr
farilari
wenn aber alle gleich sind, dann aendert sich in keiner bar der umsatz. bis auf ein paar raucher, die gar nicht mehr kommen. die andern stehn halt dann vor der tuer oder halten es eine weile ohne aus. so wie jetzt eben ein paar nichtrauucher gar nicht kommen.
aber alle kneipen haben die gleichen voraussetzungen. genauso wie jetzt. nur dass die atmosphaere sprich die luft in allen kneipen eindeutig verbessert wird. was ist daran so schlimm? da hat doch jeder was davon. die kunden, weil sie besser atmen koennen udn nciht stinkend nach hause gehn, die angestellten aus dem selben grund und der besitzer, weil sein loka oder was auch immer nicht so stinkt.
klar, privatraum bla bla bla. aber es ist wohl trotzdem noch ein unterschiede zwischen einer kneipe und einem wohnzimmer.
und ja, ich mach mal eben ne kneipe auf.
was fuer n schwachsinn.
und eine kneipe sollte im prinzip nichts anderes als ein wohnzimmer sein. aber weil deinesgleichen seine wünsche nicht anders verwirklichen kann, muss ja der staat eingreifen.
21.11.2007 - 13:51 Uhr
farilari
und das ist nicht alles wie ein wohnzimmer.
weshalb sollte es 50% raucher und 50% nichtraucherkneipen geben? wie wäre es mit 51% zu 49%?
und wie man heute ja durchaus sehen kann: es sind nicht alle kneipen gleich. werden sie auch nicht sein.
musik ist nicht gleich, style ist nicht gleich, gästemischung ist nicht gleich, getränkeangebot ist nicht gleich. warum auch?
was am rauchverbot schlimm ist?
es ist ein eingriff in das eigentumsrecht. keine mehrheit dieser welt hat das recht jemandem vorzuschreiben wie ob er in seinen räumen rauchen erlaubt oder nicht.
und eigentumsrechtlich gibt es keinen unterschied zwischen kneipe, wohnzimmer, auto oder badewanne.
das du keinen unternehmergeist besitzt, ist nicht schwachsinn, sondern schade.
auch nicht wenn ich privaten raeumen kinder geschlagen werden oder sonst was?
man kann das doch nicht so schwarz weiss malen.
ich kann ja verstehen, dass es nicht in ordnung ist, wenn sich der staat in deine privaten angelegenheiten mischt, weil viele angst haben, dass das dann immer weiter geht.
aber in anderen laendern hats auch funktioniert ohne dass jetzt alles bis ins letzte detail vom staat kontrolliert und bestimmt wird. ich bin mir sicher, dass die menschen da noch ihr eigenes leben leben.
21.11.2007 - 14:17 Uhr
meisterdiebin
wir drehen uns im kreis.
hat man denn ein recht auf kneipenbesuch?
nein, überhaupt nicht. du hast doch gerade gesagt, dass wir uns im kreis drehen, weil fari dieses recht negiert. bedeutet das nicht, dass du davon ausgehst, dieses recht zu besitzen?
"Wieviel zahlt Ihnen die Tabakindustrie für den Bullschit!!!?" -- Und, wieviel zahlt dir die Pharmaindustrie?
unterste Schublade sind autoritäre Säcke wie du, die noch nicht mal Internet Etikette beherrschen.
dennoch find ich persönlich es wünschenswert, dass auch nichtraucher die möglichkeit haben in kneipen zu gehen, ohne dort zugeraucht zu werden, wenn sie es wünschen.
genauso wie raucher die möglichkeit haben sollten, ihrem genuss nachzugehen, ohne dass es jemandem schadet.
von daher wäre die lösung für mich ganz einfach: sauber abgetrennte bereiche, die raucher nicht unbedingt in die kälte vor die tür schicken, aber eben in soweit zum rauchen abgrenzen, dass nicht die luft im ganzen lokal vor rauch steht.
allerdings halte ich es in restaurants für sinnvoll, dass gar nicht geraucht wird, weil dort vorrangig gespeist wird und es eigentlich auch unnötig ist beim essen zu rauchen.
nennst du das internet etikette?
auf seite 24 der kommentare (oder 25, weiß ich jetzt nicht mehr so ganz genau), gibt es von mir einen längeren kommentar zu der schädlichkeitsbehauptung durch passivrauchen.
was andere ländern tun und lassen, ist vollkommen unerheblich. in anderen ländern sind auch sachen erlaubt, die hier verboten sind. so what.
nein, ein recht muss nicht im gesetzbuch stehen, um ein recht zu sein. siehe: menschenrechte. die gelten unabhängig davon, ob sie niederlegt sind oder nicht.
nicht alles recht ist positivistisch.
21.11.2007 - 14:32 Uhr
puster
hier wird doch nur die "keiner darf mehr rauchen"-haltung betrieben. wohin gegen niemand für die "ich-rauch-wo-ich-will"-seite streitet. alleine das ist doch schon bezeichnend.
man kann nicht für jeden wunsch ein neues lokal einrichten und ich bin sicher, dass es viele raucher (vielleicht sogar die mehrheit) gibt, die sagen: nö, also ich muss eigentlich auch nicht unbedingt beim essen rauchen. und eigentlich auch nicht, wenn neben mir eine familie mit kindern sitzt.
genau wie es nichtraucher gibt, die sagen, dass es nicht schlimm ist, wenn in kneipen zum bier geraucht wird.
das stimmt größtenteils. allerdings diskutieren hier zur zeit auch überwiegend nichtraucher ;)
farilari sagte:
"Das chronische Zigarettenrauchen hat mit Genuss nichts gemeinsames." Überlass das doch den Rauchern."Wieviel zahlt Ihnen die Tabakindustrie für den Bullschit!!!?" -- Und, wieviel zahlt dir die Pharmaindustrie?unterste Schublade sind autoritäre Säcke wie du, die noch nicht mal Internet Etikette beherrschen.
Du hast sie doch nicht mehr alle! Meinst wohl, die Machenschaften der Zigarettenmultis sind nicht bekannt!? Zigarettenraucher sind keine Genussraucher und wer das behauptet ist der Drogenlobby auf den Leim gegangen. Da liegt das Problem. Es gibt noch genug Schwachmaten wie dich die die Gefahren des Rauchens und des Passivrauchens verniedlichen und mit der Genusstour angeheuchelt kommen. Nein, damit ist Schluss und Feierabend! Wer sich seinen Schuss setzen muss hat sich nach draussen zu distanzieren! Jetzt gibt es in den meisten Bundesländern Raucherräume aber das reicht der Miefia immer noch nicht!? Klar, immer und überall soll es permanentes Schädigungsrecht für die Kippenjunkies geben. Nein! Christian Wulff ist mit der Tour gehörig auf die Fresse geflogen. Bayern ist jetzt das Vorbild für Deutschland, daran wird sich echter Nichtraucherschutz zu messen haben lassen. Wenn das Gejaule der Wirte und Hardcore-Nikotiniker so weiter geht werden auch schwuppdiwupp die Raucherräume geschlossen, verlass dich drauf!
Deutschland hat ausgeraucht, das Kippenprekariat ist der ganz große Looser. Wer noch einen Restfunken Verstand hat, wird ihn nicht zum Anzünden einer weiteren Zigarette missbrauchen. Jetzt wird Tacheless geredet!
es soll auch nicht jeder eine extrawurst kriegen, sondern nur den wirten die entscheidung über ihr eigentum belassen bleiben.
du hast ja mit allem anderen recht:
man qualmt andere nicht zu, während sie essen,
man qualmt nicht in der gegenwart von kindern,
man nimmt rücksicht auf diejenigen, die rauch stört.
nur: das ist eine frage der manieren, nicht von gesetzen.
Die Besitzer haben es versäumt, freiwillig entsprechenden Angebote zu schaffen, also ist es nur recht, dass der Staat eingreift.
Es geht ja auch darum, die Nichtraucher davon abzuhalten, damit anzufangen, und dies geschieht eben meistens in Kneipen.
Und die Pharmakonzerne vorzuschieben (denen ich auch nicht gerade freundlich gesinnt bin) ist etwas... nun, heuchlerisch und bigott!
Nur einer hat eben nichts davon: die Raucher (schätze mal 30-40% der Bevölkerung). Wieso muss dieser Gruppe das Recht auf einen gemütlichen (im Sinne des Rauchers) Gaststättenbesuch abgesprochen werden, wenn KEINE Gefährdung der Nichtraucher gegeben ist, wie zum Beispiel in einem Raucherzimmer (ordentlich Lüftung vorausgesetzt).
(also, wenn ich gewaltphantasien hätte, dann würde ich dir die lungen ja gerne mit meinem in 27 lebensjahren gesammelten rauch vollblasen.)
warum locken bloss ausgerechnete solche diskussionen immer die trolle an?
der nächste, der seine gute kinderstube mit dem nickname abgegeben hat.
21.11.2007 - 14:40 Uhr
puster
es ist doch aber ein erheblicher unterschied, ob der staat etwas regelt oder die menschen untereinander.
Ein Beispiel: In Österreich gibt es seit neustem nur noch Nichtraucherzüge. Das ist für mich als starker Raucher bei einer Reisezeit von sieben Stunden - Schlagwort Sucht - ein Problem.
Ich sehe zum einen nicht ganz ein, wieso in einem Abteilwagen, bei dem zuvor, sagen wir, die Hälfte Raucherabteile waren, nicht ein Raucherabteil bleiben konnte. (Die Raucher gehen dort eine rauchen und setzten sich danach wieder zurück in den ansonsten rauchfreien Zug.
Da es so etwas aber nicht gibt, muss ich bei einem Halt auf den Bahnsteig flüchten und in drei Minuten eine Zigarette runterheizen, aber, und jetzt wird es grotesk, nicht irgendwo am Bahnsteig, zum Beispiel direkt neben der Tür zu meinem Abteil des in 3 Minuten weiterfahrenden Zugs, sondern in den dafür vorgesehen Raucherzonen am Bahnsteig. Diese bestehen aus einem auf Bahnsteigboden gemalten Quadrat.
Frage: Was trägt die weiße Linie zum Nichtraucherschutz bei? Beschäftigt die ÖBB etwa Magier die gegen tarifvertragliche Entlohnung mystisch Rauchbannquadrate auf ihre Bahnsteige malt?
Oder anders gefragt: Nichtraucherschutz ist die eine Sachen, aber wie komm ich dazu mich von der ÖBB (noch dazu mit fragwürdigen pädagogischen Mitteln) erziehen zu lassen? Denn darum muss es doch gehen, vorausgesetzt man unterstellt dieser Regelung irgend einen Zweck.
das ist genau der autoritäre fehler. wenigstens hast du nicht ein aggressionspotential wie dieser andere troll.
21.11.2007 - 14:42 Uhr
farilari
das ist doch ein fundamentaler unterschied, oder?
21.11.2007 - 14:43 Uhr
farilari
ja, das ist ein unterschied. ich meine nur, dass die freiheit des menschen, so zu handeln wie er möchte, nicht unbegrenzt ist, weil er nicht allein auf der welt ist. es ist ein zusammenspiel aus geben und nehmen, rücksicht, nachsicht und respekt.
und zu dem gesetz: nein, ich habe auch nicht gesagt, dass es für sowas ein gesetz geben sollte. aber vielleicht ein ungeschriebenes "gesetz" unter den menschen, die gemeinsam in einem raum sitzen, um zu essen.
das sowas von oben geregelt wird, verlange ich nicht. aber es wäre doch sehr angenehm, wenn es innerhalb der "gruppe" geregelt werden könnte.
bei den raucherzonen auf dem bahnsteig geht es nicht um nichtraucherschutz, sondern um die sauberkeit. der platz an dem kippenreste rumliegen können, wird dadurch begrenzt, das erleichtert das reinigen.
raucher-nichtraucher in einem wagen - auch getrennt durch abteile, halte ich für problematisch. geraden wenn die raucher in dem einen rauchen können sollen und dann zurück gehen in den nichtraucherbereich. sie schleppen dabei einen rauchgestank mit sich, der nichtraucher definitiv belästigt.
das spricht aber nicht gegen raucher- und nichtraucherwagen. die kann man so ordentlich von einander trennen, dass der rauch die nichtraucher nicht belästigt. so war das ja z.b. in den deutschen ices. (technisch wären natürlich auch andere lösungen möglich).
in deutschland stellt sich die situation allerdings so dar, daß die bahn eine ag ist und (hoffentlich bald) ein privates unternehmen. die können selbstverständlich frei darüber verfügen ob oder in welchem rahmen sie rauchen zulassen.
farilari sagte:
profigel: hast du mal geraucht?
Nö, ich bin doch nicht lebensmüde!
Nun zum Thema Gestank:
letzten Samstag in einem sogenannten guten münchner Restaurant, habe ich einen Herrn am Nachbartisch angesprochen, da von seinen Füßen der typische Schweißfußgeruch bis zu mir drang. Es wäre beinahe von der verbalen Auseinandersetzung in eine Handgreifliche ausgeartet, wenn ich den Gastronom nicht zur Schlichtung herbeigezogen hätte. Ich hab dem Restaurantbesitzer erklärt, daß Scampi mit Schweißfüßen weniger als mit Zigarettenrauch schmecker, woraufhin er den Gast am Nebentisch bat, sich einen anderen Platz auszusuchen.
Könnte mir einer der Sachverständigen Kommentatoren, vielleicht mitteilen, ob Fußschweißgeruch auch gesundheitsschädlich ist oder nur eine subjektive Belästigung darstellt.
neben persönlichen beleidigungen gilt auch großschreibung als unhöflich.
und wie gesagt: wirf einen blick auf seite 24/25.
ich schätze nicht. zwar entsteht der schweissgeruch durch flüchtige schwefelverbindungen, von denen man nicht weiß, wie sie sich auf die lungenfunktion auswirken, aber es dürfte schwer sein, das was zu be- und widerlegen.
ich denke es ist nur so, dass vielen, die das rauchen aufgegeben haben, erstmal eine menge überraschende positive effekte auffallen, die sie früher nicht glauben konnten oder belächelt haben. das ist so eine art aha-effekt, den sie dann auch nach außen mitteilen. mehr nicht.
Ja, sicher. Nicht unbedingt häufig oder lange, aber da liegt kein Problem. Es sei, denn das Kind würde das nicht mögen.
Eine Gefahr für das Kind besteht jedenfalls nicht.
"Die Besitzer haben es versäumt, freiwillig entsprechenden Angebote zu schaffen, also ist es nur recht, dass der Staat eingreift."
Das regelt der Markt. Oder wie Milton Friedman zurecht sagt:
„Eine Hauptquelle der Ablehnung einer freien Wirtschaft ist, dass sie Menschen das gibt, was sie wollen, anstatt dessen, was eine bestimmte Gruppe glaubt, dass sie es wollen sollten. Den meisten Argumenten gegen den freien Markt liegt mangelnder Glaube an die Freiheit selbst zugrunde.“
Dann lässt du deine Maske fallen, von wegen "Passivrauch":
"Es geht ja auch darum, die Nichtraucher davon abzuhalten, damit anzufangen, "
Die Lebensstile anderer Menschen gehen dich nix an. Die Rückkehr des Gesundheitsfaschismus ist höchst bedrohlich.
"das ist so eine art aha-effekt, den sie dann auch nach außen mitteilen. mehr nicht."
*g* vielleicht sollten sie die form der mitteilung etwas weniger unfreundlich gestalten. ;)
ja, wie bei so vielen themen ;)
das ist auch kein hass.
es ist beleidigtsein darüber, dass wohlmeinendes belehren nicht angenommen wird. es steckt dort also eine ganze menge paternalismus dahinter.
21.11.2007 - 14:56 Uhr
puster
du schaffst es doch auch!
Hier heisst es unter "Unsere Grundsätze" unter anderem: "Als Vernunftwesen ist der Mensch in der Lage zu einem verantwortlichen Leben in Selbstbestimmung."
Lustig (oder doch eher traurig?), dass ein Sprecher der Bonner Grünen eindeutig weder ein Vernunftwesen noch zu einem verantwortlichen Leben befähigt ist.
Genau wegen solchen Typen wie Lövenich werden die zur Zeit installierten Nichtraucherschutzgesetze benötigt. Oder ist das Interview etwa ein Fake? Kann jemand heutzutage wirklich noch so naiv und ignorant sein?
Mitchovic sagte:
Christoph Lövenich ist auch Sprecher des GRÜNEN Ortsverbands (OV) Bonn-Mitte. Auf der Homepage der Bonner Grünen findet sich auch folgende Seite: http://www.gruene-bonn.de/index.php?id=9... Hier heisst es unter "Unsere Grundsätze" unter anderem: "Als Vernunftwesen ist der Mensch in der Lage zu einem verantwortlichen Leben in Selbstbestimmung."Lustig (oder doch eher traurig?), dass ein Sprecher der Bonner Grünen eindeutig weder ein Vernunftwesen noch zu einem verantwortlichen Leben befähigt ist.Genau wegen solchen Typen wie Lövenich werden die zur Zeit installierten Nichtraucherschutzgesetze benötigt. Oder ist das Interview etwa ein Fake? Kann jemand heutzutage wirklich noch so naiv und ignorant sein?
Es gibt primitive Proleten die suhlen sich in der Scheisse und werden dafür noch von der Tabakmafia bezahlt. Das macht wütend und empört. Aber lassen wir die Marionette weiter zappeln. Die Fäden werden bald durchtrennt und dann ist Schluss mit der Lügenpropaganda!!!
Was das Argument betrifft, dass die Raucher ihren Gestank mit in die Nichtraucherzonen ziehen: Hält du den mitgezogenen Gestank für Gesundheitsschädlich? Mich persönlich stört der Geruch von bestimmten Rasierwässerchen irrsinnig. Aber Gerüche sind zumutbar, Gesundheitsschäden nicht!
Keine Chance.
Als die Alkoholiker vom Staat drangsaliert wurden, hab ich mich nicht eingemischt, bin ja keiner.
Als die Autofahrer vom Staat drangsaliert wurden, hab ich mich nicht eingemischt, bin ja keiner.
Als die Raucher vom Staat drangsaliert wurden, hab ich mich nicht eingemischt, bin ja keiner.
Als ich vom Staat drangsaliert wurde, war keiner mehr da, der mir helfen konnte.
21.11.2007 - 15:07 Uhr
DagnyTaggart
Danke fuer den Tipp.
Natürlich zitiere ich einen Freiheitskämpfer wie Milton Friedman, der zudem den ganzen grünen Gouvernanten intellektuell haushoch überlegen ist, sehr gerne. Von Friedman kann man lernen, dass und wie man sich gegen den Staat verteidigen muss. Das ist etwas in Vergessenheit geraten, weil wir in der westlichen Welt ein paar Jahrzehnte "starken" Staat bei gleichzeitig einem relativ hohen Maß an Freiheit hatten. Das ist aber die absolute Ausnahme. Wir sehen das ja jetzt bei der "Inneren Sicherheit", beim Gesundheitswahn usw.
Mit Oswald Metzger habe ich deshalb noch lange nichts zu tun. Der ist Industrielobbyist mit begrenztem Horizont.
ynwa sagte:
@christoph1978 im grunde ist doch die libertäre der markt regelt alles haltung in der tendenz faschistisch oder ?
nö, der markt sind ja tatsächlich wir alle, nur dass unser anteil am marktgeschehen stark schwankt, sich in der regel aber unmittelbar auswirkt.
der staat hingegen sind in einer repräsentativen demokratie nur sehr wenige.
Klar, nur wer entscheidet was stinkt oder wohlig duftet? Du oder ich? Und wer soll es ihnen verbieten?
Ich bleib dabei: Wenn jemand stinkt, kann man das schrecklich und abstoßend finden. Man kann sich ruhig darüber aufregen, nur ein Stinkverbot fordern kann man nicht.
Ein hohes Mass an freiheit hatten wir die letzten Jahre nie.
Christoph1978 sagte:
@ kulturgut:Natürlich zitiere ich einen Freiheitskämpfer wie Milton Friedman, der zudem den ganzen grünen Gouvernanten intellektuell haushoch überlegen ist, sehr gerne. Von Friedman kann man lernen, dass und wie man sich gegen den Staat verteidigen muss. Das ist etwas in Vergessenheit geraten, weil wir in der westlichen Welt ein paar Jahrzehnte "starken" Staat bei gleichzeitig einem relativ hohen Maß an Freiheit hatten. Das ist aber die absolute Ausnahme. Wir sehen das ja jetzt bei der "Inneren Sicherheit", beim Gesundheitswahn usw.Mit Oswald Metzger habe ich deshalb noch lange nichts zu tun. Der ist Industrielobbyist mit begrenztem Horizont.
danke, du scheinst mich nicht zu kennen, sonst...naja jedenfalls bin ich dankbar, wenn man mir etwas argumentationsarbeit abnimmt.
ich finde das interview übrigens sehr gelungen und fokussiert, nur die sache mit der pharmaindustrie ist etwas gewagt.
Ich habe nicht gesagt, dass es keinerlei staatlichen Regelungen bedarf. Mit Faschismus hat das aber in keinem Fall zu tun. Dieser arbeitet im Gegenteil auf der Grundlage der bis ins Privatleben regulierenden Obrigkeit.
Bemerkenswert ist, dass der derzeitige Kreuzzug gegen die RaucherInnen, gegen die Dicken, gegen alkoholtrinkende Jugendliche etc. in Deutschland bis vor kurzem nur im Nationalsozialismus vorgekommen ist. Nicht mal die DDR hat sich erlaubt, so weit bis in den Verdauungstrakt der Menschen hineinregulieren zu wollen.
ich merke auch, ob ich verschwitzt rieche und wie meine umgebung darauf reagiert.
und mir selbst ist es schon unangenehm, andere wie auch immer zu belästigen, wenn ich weiß, dass es eigentlich auf die art nicht sein muss oder sich irgendwie beheben oder vermeiden lässt.
aber da ist die selbstwahrnehmung wahrscheinlich von mensch zu mensch unterschiedlich.
Christoph1978 sagte:
Nicht mal die DDR hat sich erlaubt, so weit bis in den Verdauungstrakt der Menschen hineinregulieren zu wollen.
das war wahrscheinlich aber vor allem ein kapazitätsproblem. man hatte ja noch nicht so viele regulierungs- und überwachungsinstrumente wie heute.
Ein relativ hohes Maß an Freiheit seit, sagen wir mal, den 70ern. Natürlich nicht genug. Aber ich bin Pragmatiker: Das Freiheitsniveau in Westeuropa des Jahres 2000 würde mir in der momenten Situation schon reichen, es wird seither und vor allem künftig leider schlimmer: Von der Vorratsdatenspeicherung bis hin zu "Fit statt Fett".
@ Kulturgut:
Pharma ist eine von mehreren Komponenten, neben der puritanischen Puritanismustradition (aus den USA exportiert), dem Public-Health-Machtwahn (die können und dürfen Infektionskrankheiten bekämpfen, alles andere kriegen sie wissenschaftlich nicht hin und lassen es politisch in Zwangsvorstellungen ausarten), der Politik (die Sündenböcke und Ablenkungen von den wahren Problemen braucht) ist das Geld von Big Pharma essentiell.
Ich wüsste jedenfalls nicht, wie du begründen willst, dass diese Seite seit 20 Jahren systematisch zig Millionen, wenn nicht mehr, in den Kampf gegen das Rauchen investiert.
Das Noetige Personal waere nach dem Endsieg schon dagegwesen.....
Der Reichsernaehrungsminister haette sich mit Freude um die winhundranke Jugend, ahh, Soldateska von morgen gekuemmert.
was der sagt ist richtig. das leben ist aber keine abbildung von angebot und nachfrage. geld allein und gewinn sollten keine ethischen rpinzipien sein, nach dem man ein gemeinwesen ordnet.
warum wurde eigentlich ein staat gebildet? weil es eben nicht funktioniert, wenn man menschen zuviel freiheit gibt. nicht weil man einen überwachungsstaat schaffen wlle.
das glauben nur so paranoide verfolgungswahnsinnige wie kg.
21.11.2007 - 15:27 Uhr
ynwa
ynwa sagte:
@kulturgut nein erst recht nicht du bist marktteilnehmer auf verschiedenen teilmärkten,dein einfluss beschränkt sich in der regel auf deine nachfragemacht und dann auch nur unter nebenbedingungen.was soll die alternative zur representativen demokratie sein??
der minimal state nach robert nozick, der sich auf wenige grundfunktionen beschränkt.
und in ein paar jahren spätestens jahrzehten ist es so normal nicht in einer kneipe zu rauchen, wie es heute normal ist zur rauchen.
früher qualmte man in der u-bahn. heute käme niemnd mehr darauf. und meint ihr die menschen fühlen sich deswegen unfrei? hahahah
ynwa sagte:
@christoph1978 nehmen wir das beispiel alkopops war es richtig oder falsch eine "strafsteuer" auf alkopops zu verhängen?
aber natürlich. lenkungssteuern sind insgesamt böse.
falsch. Es ist nicht aufgabe des Staates fuer den umgang der kids mit alkohol zu sorgen.
(Bei Hasch seit ihr linken ja auch nicht so).
ich merke auch, ob ich verschwitzt rieche und wie meine umgebung darauf reagiert.
und mir selbst ist es schon unangenehm, andere wie auch immer zu belästigen, wenn ich weiß, dass es eigentlich auf die art nicht sein muss oder sich irgendwie beheben oder vermeiden lässt.
aber da ist die selbstwahrnehmung wahrscheinlich von mensch zu mensch unterschiedlich.
Na da kann ich dir nur gratulieren und deine Umgebung beneiden. Du bist ein viel feinfühliger, besser Mensch als ich Raucher ich.
Dagnys Alternative ist die Anarchokapitalistische Vertragsgesellschaft nach Hans-Hermann Hoppe/.
vielleicht sende ich denen mal ne email: bitte überwachen...könnte gefährlich sein.
Die Alkopop-Strafsteuer war auch Ergebnis der Lobbyarbeit des Bier- und Weinsektors.
Und außerdem eine unsinnige Bevormundung. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich auch selbst Getränken mixen kann.
@ siegstyle
Wie auch immer solche Entwicklungen verlaufen, Zwang sollte nicht dazugehören. Und schon gar keine Obrigkeit, die vorschreibt, was "normal" ist und was nicht.
meisterdiebin sagte:
oh, also wenn sogar ich es schaffe! das will was heißen ;)
entschuldige bitte, so war das natürlich nicht gemeint! :)
mamau sagte:
Na da kann ich dir nur gratulieren und deine Umgebung beneiden. Du bist ein viel feinfühliger, besser Mensch als ich Raucher ich.
nein, das denke ich nicht unbedingt :)
21.11.2007 - 15:33 Uhr
meisterdiebin
weiß ich doch :)
aber um andere dinge als gewaltverwaltung, justiz und großrisiken, etwa soziales, sollte er sich nie kümmern dürfen. weil dann seine fähigkeit zu zwingen auch starke inhaltliche konditionierungen erzeugt.
wenn eine mehrheit hier im lande GEGEN das rauchverbot wäre, würde sich doch eins turmlauf dagegen erheben. die meisten menschen die diesem land sehen aber ein, dass rauchen schädlich ist. und darum können sie mit diesem verbot leben. so wie in vielen anderen ländern auch.
wenn eine mehrheit gegen die onlinedurchsuchungen ist, dann kann eine partei versuchen eine mehrheit zu finden, um dieses gesetz wieder zu ändern.
wenn eine mehrheit keine steuern mehr will, dann kann man eine partei gründen und dann im parlament die steuern abschaffen.
die meisten menschen scheinen aber gar kein problem damit zu haben. jedenfalls kein so großes, dass sie unser system in frage stellen.
siegstyle sagte:
im endeffekt sollte man mal den bnd auf kulturgut aufmerksam machen, weil der sich schon lange nicht mehr auf dem boden unserer freihetlichen demokratischen grundordnung befindet.vielleicht sende ich denen mal ne email: bitte überwachen...könnte gefährlich sein.
davon gehe ich bei typen wie dir immer aus, dass sie ein paar stunden am tag mit denunziation beschäftigt sind.
siegstyle sagte:
aber die gesetze eines staates können doch auf dauer nicht GEGEN die bevölkerung gemacht werden.wenn eine mehrheit hier im lande GEGEN das rauchverbot wäre, würde sich doch eins turmlauf dagegen erheben. die meisten menschen die diesem land sehen aber ein, dass rauchen schädlich ist. und darum können sie mit diesem verbot leben. so wie in vielen anderen ländern auch.wenn eine mehrheit gegen die onlinedurchsuchungen ist, dann kann eine partei versuchen eine mehrheit zu finden, um dieses gesetz wieder zu ändern.wenn eine mehrheit keine steuern mehr will, dann kann man eine partei gründen und dann im parlament die steuern abschaffen.die meisten menschen scheinen aber gar kein problem damit zu haben. jedenfalls kein so großes, dass sie unser system in frage stellen.
da sind wir uns wieder einig. auf dauer werden sich die dinge ändern und zwar ungefähr in jene richtung, die wünschenswert ist.
wie gesagt, wir sind ja schon viel besser dran als früher. aber der rückwärtsgang ist schon eingelegt. was aber phasenweise auch normal ist.
denn du bewegst dich weit ausserhalb des demokratischen konsens!
ich finde du bist eine gefahr für unser system. wie ein nazi oder ein extrem linker. diese gefahr muss man auch beobachten!
Du meinst, wenn die Mehrheit, sagen wir mal fuer leute mit blonden haaren die pflicht die haare zu farben, einfuehren will, dann ist das in Ordnung?
siegstyle sagte:
wie gesagt kg: email an den bnd ist in vorbereitung!
hahaha. na dann mal viel spass. die haben ja sonst nix zu tun.
21.11.2007 - 15:40 Uhr
siegstyle
siegstyle sagte:
tja, kriegste langsam angst...die kriegen bestimmt schnell raus wer du bist...denn du bewegst dich weit ausserhalb des demokratischen konsens!ich finde du bist eine gefahr für unser system. wie ein nazi oder ein extrem linker. diese gefahr muss man auch beobachten!
icd-10 f70? könnte sogar f71 sein ;)
ich meine: warum sollte sich der staatsschutz NICHT für dich interessieren?
21.11.2007 - 15:42 Uhr
kulturgut
siegstyle sagte:
aber mal ehrlich kg: du lehnst die parlamentarische demokratie ab. propagierst die zerschlagung der budesrepublik deutschland und seiner regierung.ich meine: warum sollte sich der staatsschutz NICHT für dich interessieren?
weil ich das nicht tue. da hast du dich verlesen.
ist es nicht so, das wir menschen versuchen sollten uns gegenseitig zu akzeptieren. Egal ob jemand raucht, 60 tafeln schokolade am tag isst, oder den 1 km zum supermarkt mit dem auto fährt. All diese beispiele sind doch letztendlich 'ungesund' oder für andere belastend (direkt oder indirekt, finanziell oder gesundheitlich) und trotzdem verbieten wir sie nicht. Weil jeder das für sich selbst entscheiden muss ob er beispielsweise mit dem auto 50 mal vor dem spielplatz vorbeifährt, oder mit zigarette das kind aus der kinderkrippe abholt.
Ist es nicht die Pflicht von jedem "Belästiger" selbst nachzudenken und sich zu überlegen ob er das diesem oder jenem zumuten möchte und ist es nicht auch die Pflicht von jedem der sich belästigt fühlt sich damit zu arangieren -einfach mal sagen, "hey das stört mich gerade, kannst du dmit aufhören" oder den mut haben zu sagen "wenn in dieser meiner lieblingskneipe geraucht wird (etwas was ich nicht ertragen kann), dann ist es vielleicht nicht meine lieblingskneipe und ich geh lieber - und nicht darauf warten, dass vater staat das nahende problem mit einem gesetz regelt und mann selbst mitleidig den rauchern sagen kann ihr tut mir ja auch leid, mit eurer sucht aber ... (rauchen ist keine krankheit!!)
und ich finde die frage absolut gerechtfertigt, warum es wenn es "alle" stört, dann keine (wohl eher kaum) ausgesprochenen Nichtraucherkneipen gibt
noch ein beispiel zum schluss: Bei uns klebt in jedem bus ein zettel der vor gesundheitsschädlicher handystrahlung warnt und die kunden bittet im bus nicht zu telefonieren. Eine Sache, die von den meisten galant übergangen wird. Es stört mich in gewisser hinsicht schon, aber ich bin bereit das zu akzeptieren. wenn nicht, dann muss ich halt die leute bitten das zu unterlassen, oder mit dem rad fahren. oder ich frag die regierung ein gesetz zu erlassen, das meine gesundheit in öffentlichen verkersmitteln schützt bzw. gewährleistet.
21.11.2007 - 15:46 Uhr
siegstyle
also mir reicht es langsam.
bei denen geht das denunzieren von "gesetzesbrechern" schon vollautomatisch per email-maske. momentan leider nur in bezug auf verbrecherische wirte, die trotz rauchverbot rauchen lassen, aber vielleicht gibts auf nachfrage auch ein kleines add-on, womit dann "gefühlte" verfassungsfeindliche äußerungen automatisch an die strafverfolgungsbehörden übermittelt werden.
solche ralibans!
Warte mal ab. Ich mach Dir schnell eine Studie, wonach Blonde Frauen dadurch, dass sie sexuell attraktiver sind als bruenette die Arbeitskraft der Maenner reduzieren, weil diese sich nicht auf die Arbeit konzentrieren und dadurch der Solidargemeinschaft jaehrlich Millionen verloren gehen.
Auch ist es eine Diskriminierung der nicht so attraktiven Frauen gegenuber, wenn Maenner ihre Aufmerksamkeit nur auf diese attraktiven richten. Allein aus Gruenden der gleichbehandlung MUSS der Gesetzgeber diese Ungleichheit beseitigen.
Ergo: Haarfaerbepflicht.
(Vor 20 jahren haette man das selbe 'laecherlich' zum Rauchverbot gesagt)
DU bist hier die Gefahr. Mehrheitsdiktator und Mitläufer bei der Ausschaltung des liberalen Rechtsstaates.
Informiere Dich mal darueber, das das BVG als "FDGO" bezeichnet.
er ist ein radikaler der dazu aufruft deutschland und seine institutionen zu zerschlagen.
vielleicht sollte er den überwachnugsstaat mal WIRKLICH kennen lernen!
siegstyle sagte:
doch du willst den deutschen staat zerschlagen. und du lehnst die parlamentarische demokratie ab. ständig. dauernd. immer.
nein, ich will ihn umbauen. und ich lehne die parlamentarische demokratie nicht ab. nur ihre zuständigkeiten. die werden in einem freiheitlich-demokratischen rechtsstaat aber sowieso ständig verhandelt.
21.11.2007 - 15:52 Uhr
siegstyle
siegstyle sagte:
ich halte mir die option auf jeden fall offen. denn wer solche propaganda macht, die sich weit jenseits unserer demokratischen ordnung befindet, der sollte dann auch mal spüren, was ein wehrhafter staat ist!
also ich könnte mir vorstellen, dass die in hinsicht auf mich schon häufiger belästigt worden sind. trotzdem: ehrlich, sieg, bei dir ist da was verrutscht. das ist abstrus und lächerlich.
also wer sollte denn für den staatsschutz dann für interesse sein?
vielleicht kannste denen dann nozick und sein werk anarchy, state and utopia erklären...die werden sich bestimmt dafür interessieren - für anarchie!
...wenn die argumente ausgehen, wird flennend der grosse bruder gerufen??
du solltest dir vielleicht einfach mal das gg zu gemüte führen. insbesondere §20 ist zu empfehlen.
mein prof sagte immer: der blick ins gesetzbuch erleichtert die rechtsfindung.
hahaha
ich würde dem staatsschutz doch nie was sagen.
ABER: ich bleibe dabei - kg befindet sich mit seinen thesen nicht mehr auf dem boden unserer freihetlich demokratischen grundordnung. also da gibt es schon elemente die auch für einen staatsschtuz von interesse sei könnten.
und das meine ich ernst!
warum denn?
er erfüllt doch nur seine untertanenpflich wie es sich schäuble&co vorstellen. ;)
aber du brauchst doch keine angst haben: mach einfach eine persönliche risikoabschätzung und dann wirds wiede rwas!
HAHAHAHA
siegstyle sagte:
aber geilo wie unser kg plötzlich angst um den arbeitsplatz bekommt.aber du brauchst doch keine angst haben: mach einfach eine persönliche risikoabschätzung und dann wirds wiede rwas!HAHAHAHA
nö, darum muss ich mir überhaupt keine sorgen machen. nicht wegen solcher kinkerlitzchen jedenfalls.
HAHAHHAA
*g*
du magst es ernst meinen, aber kannst du es auch begründen?
siegstyle sagte:
aber ma ehrlich kg: so ganz sicher mit dem was du hier erzählst bist du dir nicht. wenn sich das mal einer vom bnd anschauen würde...ich glaube die hätten da dann schon die eine oder nadere frage...HAHAHHAA*g*
doch, da bin ich mir ganz sicher. ich habe lange genug mit juristinnen geschlafen um einigermaßen bescheid zu wissen ;)
Wenn ploetzlich 100te Studien auf dich einbrechen, wenn von bild, uber tagesschau, SZ und taz alle davon berichten, dass Blond nicht geht...
ablehnung der demokratische demokratie
zerschlagung deutschlands in privatbesutztümer mit eigenem recht
alleine das reicht schon.
Mit 16 angefangen zu rauchen und seitdem nichts dazu gelernt. Respekt für so viel Ignoroanz!
siegstyle sagte:
ach echt: aber sonst musste doch bei deinen thesen immer den schwanz einziehen uff arbeet?
aber nur was das vertreten meiner persönlichen meinung in bestimmten zusammenhängen angeht. der versuch der denunziation kommt hier schon mal vor, bei anderen, aber meist sind es ex-partner. so nen flame-war-typen gab es hier noch nie, glaub ich.
*gg*
deine thesen laufen darauf hinaus unsere demokratie zu zerstören und deutschland zu zerschlagen.
was gibt es denn dan zu deuteln? steh doch dazu! wie sonst und zieh jetzt nicht den schwanz ein!
na, im grunde ähnlich wie es jetzt schon ist. es gibt studien bezüglich der attraktivität in verbindung mit haarfarben. es gibt modezeitschriften, die den frauen eintrichtern, was in ist und was out.
es gibt bürohengste oder bauarbeiter, die lieber den frauen nachsehen, als sich auf ihre arbeit zu konzentrieren.
was dann?
nichts, ich bleibe braunhaarig (oder eben welche haarfarbe ich möchte), lebe, arbeite und lerne auch männer kennen.
Darum ging es ja nicht. Es ging um die Frage ob eine Mehrheit per Abstimmung einer Minderheit vorschreiben darf, wie diese zu leben habe.
demokratische demokratie?
geschenkt.
nein, demokratie wird auch von kg nicht abgelehnt. ihr aufgabenbereich nur eingeschränkt. das procedere der regierungsbildung bleibt demokratisch.
deutschland besteht schon aus privatbesitztümern mit eigenem recht. daran wird sich auch unter kg nichts ändern. ;)
Der US-Philosoph Thomas Nagel kritisiert, dass Nozicks libertäre Theorie kein echtes theoretisches Fundament habe, da sie ohne weitere Erklärung davon ausgehe, dass Individuen sich selbst gehörten.
Der indische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Amartya Sen wirft Nozick vor, dass dieser die sozialen Folgen seiner libertären Philosophie völlig missachte. Es könne bei perfekter und vollständiger Wahrung libertärer Eigentumsrechte auch zu schweren Hungersnöten kommen, ohne dass damit die Vorgaben von Nozicks Theorie verletzt würden. Nozick habe zwar die Möglichkeit eines Ausnahmefalls bei der Gefahr „schwerer moralischer Katastrophen“ vorgesehen; dieser passe aber logisch nicht wirklich in Nozicks Theorie hinein. Darüber hinaus seien negative Auswirkungen in allen möglichen Schweregraden möglich. Nozicks Ansatz vernachlässige wichtige Variablen etwa der utilitaristischen Theorien und sei somit zu einseitig.
Der Ökonom Nicholas Barr von der London School of Economics kritisiert, dass zwischen sog. Naturrechts-Libertären wie Nozick und den Vertretern nicht-libertärer Positionen kein wissenschaftlicher Dialog möglich sei, da die Naturrechts-Libertären eine völlig kompromisslose Position vertreten. Dies gelte aber nicht für die sog. empirischen Libertären wie Milton Friedman.
Hungersnot: Schau dir mal an, wo auf der Welt das Eigentum geachtet wird und wo es Hunger gibt.
a) Versucht der Staat derzeite eine Oeko-Ideologie durchzusetzen indem die menschen zu besseren menschen gemacht werden.
b) Das Volkswirtschaftsargument ist ein rein kollektivistisches, denn du unterstellst, dass das Wohl des deutschen Volkes ein hoerers gut ist, als das wohl des einzelnen.
c) Die Zahl ist erstmal voellig aus der Luft gegriffen (40 Mrd), zum anderen wird bei solchen rechnungen i.d.r. nicht gesehen, was an Nutzen in der Gastronomie, Getraenkeindustrie, selbst in der Medizin entsteht.
Zum Thema:
Jahrzehntelang waren es doch die Nichtraucher die sich in Toleranz geübt und stillschweigend den Qualm und die versauten Klamotten ertragen haben und vor allem die Angriffe auf ihre Gesundheit.
Raucher dagegen haben sich nen scheissdreck für die Rechte der Nichtraucher interessiert, kann jeder täglich im Restaurant seiner Wahl erleben.
Man kann sichs natürlich einfach machen wie sogenannter Bundeschef und alles mit irgendwelchen dusseligen Verschwörungstheorien begründen.
Ich gehe (als Nichtraucher) in Raucherkneipen weil es in meiner Stadt (Ingolstadt) nur eine einzige Nichtraucherkneipe gibt und da kann ich beim besten willen nicht jeden Tag rumhängen, ist natürlich meine Schuld ich weiß liebe Raucher...
Wie ich schon sagte: Prinzipiell nein, es sei denn, das Gesetz/die Vorschrift hat einen positiven Effekt, Nutzen, Schutzfunktion, plausiblen Grund etc. (s. z.B. Eingriffe des Jugendamtes bei Kindesmisshandlung oder Vorschriften und Kontrollen des Gesundheitsamtes, wenn man einen Imbiss betreibt usw.) In dem Fall halte ich es für sinnvoll.
Hingegen bin ich gegen eine Mehrheitsabstimmung, die auf eigenem Vorteil beruht, jemandem schadet oder schlichtweg unsinnig ist.
dieses sich selbst gehören ist nichts anderes als das, was wir gewöhnlich als menschenwürde bezeichnen. genau das. nur präziser.
ja, es ist deine eigene schuld. und natürlich die der anderen nichtraucher, die sich lieber in raucherkneipen rumdrücken als in nichtraucherkneipen.
@Dagny nichts für ungut Dagny ich weiß wie ernst es mit deiner meinung ist aber der spaß hört irgendwann auf und siegstyle hat recht mit deiner und den äusserungen von kulturgut bewegt ihr euch meilenweit von der demokratischen grundordnung weg mal im ernst was unterscheidet dich von einem scheitelträger??
wem denn sonst wenn nicht dir selbst gehören? du musst schließlich machen was du willst und was in deinen möglichkeiten steht
farilari sagte:
da meint einer ernsthaft, die menschen gehörten sich nicht selbst? oha, das kommt ja fast an eine legitimation von sklaverei heran. oder will er dann mit gott argumentieren?
nee, als philosoph stellt er nur das theoretische fundament in frage, ein philosoph muss das von der methodologischen seite her. wir gehen aber natürlicherweise davon aus, dass dieses sich-selbst-gehören da ist, auch ohne letztbegründetheit.
Denk mal nach: kg, puster und ich treten fuer einen individualismus ein, der staat hat moeglichst wenig zu regeln, die menschen sollen ihre angelegenheiten in moeglichst allen bereichen des lebens selber regeln und groesstmoegliche freiheit dabei haben.
da dieses recht allen menschen von der wiege bis zur baare zusteht, gibt es selbstredend genuegend mechanismen um machtansammlung und missbrauch zu verhindern.
Ich schaetze, du spielst mit 'scheiteltraeger' weniger auf meinen friseur an, als auf die zeit 33-45.
Goetz Aly hat in seinen buechern umfassend gezeigt, dass 33-45 solche dinge wie pendlerpauschale, eigenheimzulage, nacht- und feiertagszuschlagssteuerbefreiung eingefuerht wurden.
kg, puster und ich (und farilari wohl auch) gestehen dir zu, dich zu besauffen, wann immer du willst, drogen zu nehmen so harte du willst, deine haare lang oder kurz zu tragen, nur wollen wir dafuer nicht die Kosten tragen und erwarten von Dir nicht, dass du die Kosten unserers lebenstil traegst.
Auch verneine ich die Existenz und damit Hoherwertigkeit eines 'volkswirtschaftlichen Kollektivs', welches etwa dafuer sorgen muesste, dass ich gesund lebe.
weil wir alle leute unterstützen wenn sie es benötigen. auch wenn man selbst mit grund für die lage in der man ist, ist.
sommergewitter sagte:
@farilari
wem denn sonst wenn nicht dir selbst gehören? du musst schließlich machen was du willst und was in deinen möglichkeiten steht
ich stelle es ja nicht in frage.
kg: ich kenn ihn ja nicht, aber was sagt er dazu? ich mein, dann könnte er ja sagen: schau, lieber notzick, das hast du vergessen, aber da ich ja auch meine, dass der mensch sich gehört, liefere ich das jetzt nach. aber das hörte sich so an, als wolle er das grundsätzlich in frage stellen. und da wäre ich gespannt, wie er ohne gott argumentieren kann.
was ich nicht toleriere sind autoritäre leute wie dich. im zweifelsfall sollte man einer gefahr wie sie von dir ausgeht mit gewalt entgegentreten.
fährt im suff jemanden um: landet im knast. (bitte doch diesen schwachsinn von wegen unzurechnungsfähigkeit abschaffen.)
leber kaputt: sein problem, er zahlt dafür oder niemand.
nicht mehr arbeiten: sein problem, vielleicht noch das gütiger menschen, die ihm einen groschen schenken.
muss dich gar nichts angehen.
21.11.2007 - 16:40 Uhr
farilari
Und da muss ich sagen find ichs einfach nur traurig, dass wir so krank sind.
Ich natuerlich selber. Wer sonst?
mit dem anderen post kommentiere ich einen teil unseres rechtssystems. ob ich das so gut find ist vollkommen egal
KG, ich glaub nicht dass es Nagel, quasi aus seiner Profession heraus in Zweifel ziehen muss, dass sich der Mensch selbst gehört. Nagel ist eher Pragmatiker und alles andere als ein Metaphysiker der sich sonderlich für Letztbegründungen interessiert.
So einleuchtende " Jeder Mensch gehört sich selbst" auf den ersten Blick sein mag, ist es eine sehr starke und zweifelhafte Grundprämisse, fast man den Mensch doch über ein Besitzverhältnis.
Wenn diese Grundprämisse ablehnt abgelehnt wird, heiß das nicht indirekt der Sklaverei das Wort zu reden. Sondern meist im Gegenteil zu bestreiten, dass man so etwas wie ein überhaupt "besitzen" kann!
ich denke eine Handvoll Gesetze wuerde reichen. BGB, HGB, StgB, StPO, und vielleicht noch 1-2 dazu.
"Sondern meist im Gegenteil zu bestreiten, dass man so etwas wie ein überhaupt "besitzen" kann!" Das finde ich Begriffsfetischismus.
21.11.2007 - 16:49 Uhr
farilari
ynwa: du hast dich heute erst angemeldet. meldest du dich heute noch wieder ab, bitte? du bist unerträglicher als alle andere deppen hier.
21.11.2007 - 16:51 Uhr
ynwa
Dafuer schliesse ich eine krankenversicherung ab, eine private, die dafuer beitraege erhebt und kapital ansammelt und nicht das geld von leuten nimmt, die damit garnichts zu tun haben.
Auch sind die meisten kosten im gesundheitswesen der buerokratie geschuldet
was ein volldiot...
don't feed the trolls.
21.11.2007 - 16:57 Uhr
farilari
Das mag von mir aus Begriffsfetischismus sein, aber alles immer ins gleiche Begriffsschema, nämlich Besitz, Kauf, Verkauf, Handel usw. zu pressen, und alles mit diesem Schema erklären zu wollen, ist schlechte Metaphysik und gleich absurd, wie er Glaube an den allmächtigen lieben Gott mit Rauschbärtchen (auf den du ja angespielt hast).
@puster btw wir lachen uns hier vorm rechner alle halb tot über euer weltfremdes gefasel,geh dir einen runterholen enspannt angeblich ungemein!
So ist das halt, im Anonymen Sozialstaat... Rumtrollen und Poebeln, keinen Anstand haben und sich auf das Gesocks berufen, das einen 'gewaehlt' hat. Chavez laesst gruessen.
Aber er tut es ja, um uns allen zu helfen... er kämpft gegen die Pharmalobby. lloooolll
Ich kann nicht mehr!!! Wer hat den eigentlich rausgelassen?! Das kann doch unmöglich ernst gemeint sein.
DagnyTaggart sagte:
@troll
So ist das halt, im Anonymen Sozialstaat... Rumtrollen und Poebeln, keinen Anstand haben und sich auf das Gesocks berufen, das einen 'gewaehlt' hat. Chavez laesst gruessen.
@obertroll,wie gut das du dich außerhalb des sozialstaates bewegst quasi in deiner eigenen umlaufbahn dream on 11!
21.11.2007 - 17:38 Uhr
ynwa
So viele Plätze sind das mittlerweile nicht mehr. Also, erklär mal..
ich lebe derzeit nicht in D.
21.11.2007 - 17:52 Uhr
DagnyTaggart
blockwart sagte:
@datisfake: wo ist das Problem, wenn jemand dort raucht, wo es nicht verboten ist? Also, erklär mal..
Weil er von sich aus keine Rücksicht nimmt... da er süchtig ist. Von daher sind eben Verbote notwendig. Allein aus diesem Grund.
Wären Raucher generell so rücksichtsvoll, wie in meinem Umfeld, bräuchte es keine Verbote... aber es gibt ja lövenichs. loool
Und ich bin kein militanter Nichtraucher
1. Mein Körper gehört mir. Ob ich ihn mit Piercings durchlöchere, auf der Sonnenbank schmore oder mit Tabak einqualme, ist meine Sache.
Ich zahle seit 20 Jahren in die Krankenkasse ein, bin aber in der ganzen Zeit verantwortungsvoll genug mit meinem Körper umgegangen, um dieser nicht ein einziges Mal zur Last zu fallen. Andere haben in dieser Zeit Knochenbrüche, Geschlechtskrankheiten und Magengeschwüre en masse gehabt. Ich habe mir, möchte ich fast sagen, meinen Krebs ehrlich angespart.
2. Niemand muss meinen Rauch einatmen, da lass ich mich gerne auf entsprechende Regelungen ein, aber nicht darauf, dass Nichtraucher ein öffentliches Leben haben dürfen und Raucher nicht.
3. Wenn ich den Blödsinn mit dem Rausgehen nochmal lesen muss, hau ich demjenigen das BGB und das StGB um die Ohren, bis er entweder Kopfweh oder es kapiert hat: Man kann in Deutschland nicht zu mehreren vor einer Kneipe stehen, ohne gegen mindestens ein bis zwei Gesetze zu verstoßen. Also scheidet diese Alternative aus.
4. Wer immer hier lautstark ein generelles Verbot dieses Genussmittels fordert, sollte sich bewusst sein, dass das nur der Anfang einer Vielzahl von Kampagnen sein wird, die man im Namen der Gesundheitspolitik führen wird. Heute erwischt es vielleicht ein Genussmittel, das ihr zufällig nicht mögt, aber die anderen werden sukzessive folgen, irgendann auch das, das ihr am meisten schätzt. Dann sehen wir uns alle bei Leitungswasser und Haferbrei wieder. Das muss eine Gesellschaft auch wissen, wieviel Freiraum für Unvernunft ihre Kultur lassen will.
5. Ich finde die Nichtraucher hier zunehmend unsympathisch, mit ihrem Neid und ihren niederen Rachegelüsten und dem ganzen moralischen Getue. Ich habe an der Uni, in Kneipen mit Küche etc. seit jeher an allen Nachbartischen herumgefragt, ob es jemanden stört, wenn ich rauche und nie ein "ja" gehört. Und jetzt sagt man mir, man habe mich nur stillschweigend erduldet.
Erzählt ihr mir umgekehrt mal, wo ihr euch im Alltag bemüht, eure Emissionen in Form von Lärm, Abgasen und Krankheitskeimen unter Kontrolle zu halten.
aber nicht raucher?
sind die billiger als john player special?
zu 1. Mein Körper mir auch. Les mal nach was 'ne Chemo kostet. Das verzahlst du nie.
zu 2. Raucher dürfen doch weiterhin überall hin. Oder habe ich das verpasst?
zu 3. Müssen sich ja nur normal benehmen.
zu 4. Is klar. Her mit Asbest und Co. ... Freiheit für den Konsumenten... ! Nicht wirklich...
zu 5. Die Umfragewerte pro Rauchverbot sind natürlich auch alle von der Pharmalobby manipuliert. lol
Weiß nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Man kann doch gegen Autoabgase und Tabakqualm sein. Aber versuch nur den Tabakqualm irgendwie zu verteidigen.
Interessante Logik.
1. Ich weiß, was eine Chemo kostet. Durfte schon ein paar begleiten. Übrigens kein Raucher dabei.
2. Wenn sie irgendwohin gehen ohne zu rauchen, sind es ja keine Raucher.
3. Normal benehmen, aha. Rein rechtlich gesehen müssten sie es sogar beim Ordnungsamt anmelden, Stichwort: Versammlungsgesetz. Frag mal irgendeinen Wirt, welche Scherereien man mit Leuten vor der Tür alles bekommen kann.
4. Das Asbest ist doch schon überall da. Und wir leben trotzdem.
5. Was geht mich die schimmlige Pharmalobby an, ich frage, was Du selber tust, um Deine Emissionen einzudämmen?
Fragst Du auf Deinen Partys erst mal herum, wie laut die Musik sein darf? Bleibst Du mit ansteckenden Krankheiten zu Hause oder rotzt Du Dir in die Hand, mit der Du dann im Supermarkt den Geldschein überreichst?
Aber nee, riecht man ja nicht, dann ist da auch nichts.
eisengrau sagte: 2. Wenn sie irgendwohin gehen ohne zu rauchen, sind es ja keine Raucher.
Ne ne... ist ein Vegetarier, kein Vegetarier mehr, wenn er nicht isst? Ist ein Mörder kein Mörder mehr, weil er nicht... lassen wir das. Ein Raucher kann überall hin. Er darf halt nicht mehr überall rauchen. Und warum? Weil sich in der Vergangenheit zu wenige Raucher Gedanken gemacht haben, ob es in der einen oder anderen Situtation vielleicht nicht doch unpassend ist zu rauchen.
zu 5. ich fahr Rad. Hast auch eins?
Da riechts wie in ner Turnhalle, in der 200 Alkoholiker ein drei-stündiges Zirkeltraining absolviert haben.
DatIsFake sagte:
Ne ne... ist ein Vegetarier, kein Vegetarier mehr, wenn er nicht isst? Ist ein Mörder kein Mörder mehr, weil er nicht... lassen wir das.
Aha, dann bin ich ja mein halbes Leben widerrechtlich in Nichtraucherabteilen gesessen, na, gut, dass ich mich so gut verstellen kann.
*zu 5. ich fahr Rad. Hast auch eins?*
Klar hab ich eins. Und ein Auto auch. Das Rad nehm ich zur Fortbewegung, das Auto, um Dich gezielt zu vergiften :-P
21.11.2007 - 19:27 Uhr
eisengrau
DatIsFake sagte:
Ein Raucher kann überall hin. Er darf halt nicht mehr überall rauchen. Und warum? Weil sich in der Vergangenheit zu wenige Raucher Gedanken gemacht haben, ob es in der einen oder anderen Situtation vielleicht nicht doch unpassend ist zu rauchen.
Er darf eigentlich nirgends mehr rauchen. Und warum? Weil Nichtraucher einen persönlichen Rachfeldzug aus dem Nichtraucherschutz gemacht haben. Du gibst ja selber zu, dass die Sippenhaft auch diejenigen trifft, die Rücksicht genommen haben.
21.11.2007 - 19:29 Uhr
eisengrau
...der weit über das Ziel des Nichtraucherschutzes hinausschießt, sollte das heißen.
chapeau. chapeau. chapeau.
und: mit dir einer meinung. *tränederrührungwegwisch*
kulturgut sagte:
ich gratuliere der redaktion zu einem der erfolgreichsten artikel, der hier je erschienen ist.
Von Wegen! Großer Bullshit, Dreckschund im Auftrag der Tabakmafia. Aber als mahnendes Exempel gut geeignet!!!
21.11.2007 - 20:57 Uhr
Profigel
Kumbbl sagte:
Rauchen scheint nicht nur auf die Lunge sondern auch auf das Organ zu schlagen, was (bei den meisten) zwischen den Ohren sitzt - selten argumentativ einen größeren Blödsinn gelesen, als von diesem Christoph - speziell sein Pharmamulti-Geschichten - dabei jedoch die Durchdringung des gesamten deutschen Gesundheits-Ministeriums von Tabak-Multis unter den Tisch fallen zu lassen - dann noch die eingebildete Passivraucher-Krankheit - geradezu grotesk das ganze...
Es gibt Scharlatane die für den Bullshit bezahlt werden. Das wird der Lövenich abstreiten aber der lügt nur wie gedruckt. Lassen wir die Mafiamarionette noch was tanzen. Die Fäden werden bald durchschnitten und dann sieht der Kippenjunkie noch älter aus als er eh es schon ist. Lügen haben kurze Beine und Hochmut kommt vor dem Fall!
gratulation an die redaktion :)
DatIsFake sagte:
Der Lövenich hat einen an der Klatsche! Er ist doch der beste Beweis dafür, dass Raucher überall dort rauchen, wo es nicht verboten ist.Aber er tut es ja, um uns allen zu helfen... er kämpft gegen die Pharmalobby. lloooolll Ich kann nicht mehr!!! Wer hat den eigentlich rausgelassen?! Das kann doch unmöglich ernst gemeint sein.
Der Oberheini ist sogar bei den Grünen. Google mal. Man solls fast nicht glauben. Der Mann gehört in Behnadlung und nicht in eine Partei. Aber die Ökoschlaffis schlafen ruhig und sehen nicht wie der Lövenich die verarscht!!!
21.11.2007 - 21:05 Uhr
Profigel
kulturgut sagte:
Profigel: das friseurhandwerk hat schon nettere lobbyisten hervorgebracht als dich.
Dumpfe Tabakhetzer von der Mafia finanziert wie der Lövenich vertragen keine Freundlichkeiten. Der Spacken wird noch sich wundern von wo der Wind weht. Hier wird Tacheless geredet!!!
unkultur sagte:
profigel: die welt besteht ausschließlich aus leuten mit interessen. nur haben manche so schwache interessen, dass sie sich ausschließlich an der existenz anderer interessen stören, anstatt eigene zu verfolgen.
So kannst du deine Feigheit und Schäbigkeit auch zu verstecken versuchen. Da bist du bei mir an der falschen Adresse. Ein klares Bekenntnis zum Gesundheitsschutz vor dem Passivrauchen oder ein Interesse an Aufklärung darüber sieht anders aus. Heuchel mir hier nichts vor sondern schweige lieber!!!
Profigel sagte:
unkultur sagte: profigel: die welt besteht ausschließlich aus leuten mit interessen. nur haben manche so schwache interessen, dass sie sich ausschließlich an der existenz anderer interessen stören, anstatt eigene zu verfolgen.So kannst du deine Feigheit und Schäbigkeit auch zu verstecken versuchen. Da bist du bei mir an der falschen Adresse. Ein klares Bekenntnis zum Gesundheitsschutz vor dem Passivrauchen oder ein Interesse an Aufklärung darüber sieht anders aus. Heuchel mir hier nichts vor sondern schweige lieber!!!
bevor ich schweige: was könnte passieren, wenn ichs nicht tue?
unkultur sagte:Kommt darauf an ob du dich weiter disqualifizieren willst und dich damit ins schlechte Licht setzt oder dich eines besseren besinnst. Es liegt ganz an dir!!!
bevor ich schweige: was könnte passieren, wenn ichs nicht tue?
hm. ich schätze, dir wird weiter deine feigheit und schäbigkeit vorgehalten. vielleicht noch ein paar spekulationen über das geld, das dir die tabaklobby zahlt und deine verbindungen zur zigaretten-mafia. ;)
puster sagte:
@kghm. ich schätze, dir wird weiter deine feigheit und schäbigkeit vorgehalten. vielleicht noch ein paar spekulationen über das geld, das dir die tabaklobby zahlt und deine verbindungen zur zigaretten-mafia. ;)
Und noch ein Würstchen was so richtig gerne asozial ist, gelle!!!? Ist der Ruf erst ruiniert.....
Profigel sagte:
unkultur sagte: bevor ich schweige: was könnte passieren, wenn ichs nicht tue?Kommt darauf an ob du dich weiter disqualifizieren willst und dich damit ins schlechte Licht setzt oder dich eines besseren besinnst. Es liegt ganz an dir!!!
...puster: so ungefähr stelle ich es mir vor, wenn eines tages siegs öko-gestapo an meine tür klopft.
wenn du glück hast, erlebst du den freisler-style erst vor dem volksgesundheitshof.
puster sagte:
@kgwenn du glück hast, erlebst du den freisler-style erst vor dem volksgesundheitshof.
wir haben irgendwie das thema handy-strahlen vergessen. da verstrahlt man ja auch ständig leute, die das gar nicht wollen.
das ist doch noch gar nix.
überleg' doch mal, wieviel feinstaub in die luft geblasen wird, nur weil die asozialen, schäbigen feiglinge eine warme hütte haben wollen!
21.11.2007 - 21:40 Uhr
DagnyTaggart
viel feind viel ehr.
GEZwungen sagte:
Mal wieder typisch für die Tabakfreundliche Haltung, wieviel Platz die Sueddeutsche so einem wie Lövenich zur Verfügung stellt, damit der seine Lügen verbreiten kann!
Die Tabakmafia lebt weiter. Die neuste Nummer ist das Vorschicken von bezahlten Lügnern a la Lövenich. Sofort springt die Presse darauf ab und zeigt die hässliche Fratze des Helfershelfer der Drogenbosse. Das feige und scheinliberale lichtscheue Gesindel springt auf den Zug auf. Aber er wird fürchterlich an die Wand fahren. Immer mehr aufrechte Nichtraucher halten gegen!!!
21.11.2007 - 21:43 Uhr
jurette
Aber vielleicht liegt das daran, dass ich keine aufechte Nichtraucherin bin
für das hier reicht ein link in einem anti-raucher-forum - schon sind sie da.
es gab auch schon mal weniger trolle hier. naja. internet halt.
Profigel sagte:
GEZwungen sagte: Mal wieder typisch für die Tabakfreundliche Haltung, wieviel Platz die Sueddeutsche so einem wie Lövenich zur Verfügung stellt, damit der seine Lügen verbreiten kann!Die Tabakmafia lebt weiter. Die neuste Nummer ist das Vorschicken von bezahlten Lügnern a la Lövenich. Sofort springt die Presse darauf ab und zeigt die hässliche Fratze des Helfershelfer der Drogenbosse. Das feige und scheinliberale lichtscheue Gesindel springt auf den Zug auf. Aber er wird fürchterlich an die Wand fahren. Immer mehr aufrechte Nichtraucher halten gegen!!!
ich bin aufrechter nichtraucher. nur geht mich ja deswegen noch lange nichts an, wie andere mit drogen umgehen.
jurette hat recht. du bist höchsten ein asozialer, schäbiger, feiger nichtraucher usw.
passivrauchverharmloser ich bin aufrechter nichtraucher. nur geht mich ja deswegen noch lange nichts an, wie andere mit drogen umgehen.
nein Passivrauchverharmloser, dir ist die Freiheit der Kippenjunkies, Nichtraucher krank zu rauchen und zu töten wichtiger als ein vollständiger Schutz vor dem grössten vermeidbaren Gesundheitsrisiko unserer Zeit.
Es gibt auch Leute, die den Holocaust an den Juden leugnen. Was mit denen passiert weisst du!!! Rechne mal nach wieviel Menschen seit 1945 an den Folgen des Rauchens und Passivrauchens verreckt sind, dann weisst du was ich meine!!!
puster sagte:
@kgjurette hat recht. du bist höchsten ein asozialer, schäbiger, feiger nichtraucher usw.
ja, aber dafür kann ich mir von den beraterhonoraren der tabaklobby endlich einen bugatti veyron leisten.
mist. ich habe bisher für lau die werbetrommel für den nikotinholocaust gerührt. kein wunder, das ich noch bahn fahre.
kann ich da auch anheuern?
puster sagte:
@kg
mist. ich habe bisher für lau die werbetrommel für den nikotinholocaust gerührt. kein wunder, das ich noch bahn fahre. kann ich da auch anheuern?
schwer zu sagen. die etatplanung sieht noch gelder für tabakfreundliche grundlagenforschung vor...agitprop-leute sind wir schon genug eigentlich...;)
ich bin ganz gut im statistikenverdrehen. außerdem habe ich exzellente kontakte zu allen großen medienhäusern.
www.deutschland-rauchfrei.de
Erheben Sie Ihre Stimme und brechen Sie das Schweigen,
Ihre Anliegen behandeln wir auf Wunsch auch vertraulich.
Herzlichst, Ihre Jeannette Hagen
Traumhaft, die ganzen Antis, die schon diverse Seiten zugespammt haben mit einem Fanatismus, der sehr deutlich erinnert an militante Abtreibungsgegner.
Dann lieber für Freiheit und Toleranz:
www.netzwerk-rauchen.de
“Menschen sind unterschiedlichen Glaubens, unterschiedlicher Überzeugungen und haben unterschiedliche Lebensentwürfe. Deswegen sollten sich Menschen nicht gegenseitig verfolgen. Im Zweifel sollten sie lieber gemeinsam eine rauchen. Das ist am Ende gesünder.”
Bin nebenbei auch Alkoholgegner nicht Alki.
Wenigstens ist ja der Holocaust-Vergleich schon gefallen, insofern haben wir wohl das schlimmste schon hinter uns.
porNo-alice schwarzer (krauser) neuste cross-kampagne zusammen mit Jeanett-quit-living-on-nicotein !
www.sibylle-rauchverbot.de
mamau sagte:
Oh Mann, was geht denn hier ab!Wenigstens ist ja der Holocaust-Vergleich schon gefallen, insofern haben wir wohl das schlimmste schon hinter uns.
Das feige Heucheln der Tabakmafia kennt noch keine Grenzen. Die müssen noch ganz tief fallen und ihre Lektionen durch harte Blessuren lernen. Erst wenn die Tabakmafia zerschlagen ist und die verbrecherischen Machenschaften entsprechend bestraft sind, dann haben wir das schlimmste hinter uns. Wir halten weiter gegen!!!
Bitte. Danke.
blockwart sagte:
wer ist nochmal "wir"?
Alle aufrechten Nichtraucher. Wir vertreten auch die schweigende Mehrheit die von der Tabakmafia eingeschüchtert ist und in Drogen-Deutschland bisher KEINE Lobby hat!!!
mamau sagte:
Oh Mann, was geht denn hier ab!Wenigstens ist ja der Holocaust-Vergleich schon gefallen, insofern haben wir wohl das schlimmste schon hinter uns.
also ich finde dieses Forum und das Thema allerliebst!!!!!!!!!!!!! und nebenbei auch noch hochaktuell und ganz neu.
mamau sagte:
Schön, haltet mal tapfer dagegen, aber lass doch bitte sehr Gewaltandrohungen und vergleiche mit Mord und Holocaust aus dem Spiel!Bitte. Danke.
Gewalt geht von den militanten Rauchern wie der Drogenmarionette Lövenich aus! Wer den Holocaustvergelich nicht in die Raucherbirne bekommt sollte mal zum Arzt oder Psychiater. Da wirst du geholfen, mamau!
Obwohl Anliegen... du klingst eher nach Wahn
mamau sagte:
Und wer so einen Stuss verzapft, kann seinem anliegen nur schaden!Obwohl Anliegen... du klingst eher nach Wahn
Mamau du wirst dich noch wundern. "Wer zuletzt kommt den bestraft das Leben" (Gorbatschow)
"Gewalt geht von den militanten Rauchern wie der Drogenmarionette Lövenich aus! Wer den Holocaustvergelich nicht in die Raucherbirne bekommt sollte mal zum Arzt oder Psychiater. Da wirst du geholfen, mamau!"
Dummer Bub!!
ich hab ne frage:
kannst du auch re-wersi spielen ?
oder nimmst du es nicht so genau und spielst eher so bontempi-mal-daumen ?
almanio sagte:
Dummer Bub!!
Typisch militante Raucherstinkfresse!!!
21.11.2007 - 23:45 Uhr
Profigel
mamau sagte:
"Na dann braucht dir ja auch nicht so die Galle hochzukommen und du kannst die Bestrafung dem Leben überlassen" (Mamau)
Brave Nichtraucher kommen in den Himmel. Aufrechte Nichtraucher kommen überall hin!!!
21.11.2007 - 23:45 Uhr
Profigel
langwyle sagte:
hallo profiorgel !ich hab ne frage:kannst du auch re-wersi spielen ?oder nimmst du es nicht so genau und spielst eher so bontempi-mal-daumen ?
verpiss dich!!!
ist das so gut gegen müffelnde raucherbeine ?
Ich persönlich wäre ja lieber Orchideenzüchter, oder Quantenmechaniker, aber gut, viel spass noch!
nein, es gibt keinen zusammenhang zwischen krebs/ raucherbein/ herzinfarkt und zigar....
sowas würd ich auch nur glauben, wenn ich es wirklich SEHEN würde
Christoph1978 sagte:
@nucleus:
Tja, die Zeiten von "Die deutsche Frau raucht nicht" sind erfreulicherweise vorbei.
Sorry den Wink versteh ich nicht. Der Kommentar kam von Neuseelaendern und das es sowas wie "die deutsche Frau raucht nicht" mal gab wusste ich bisher noch nicht. Aber danke fuer die Aufklaerung. Bin ich jetzt ein Anhaenger des 3. Reichs oder gar meine Freunde?
Grundsaetzlich find ich persoenlich rauchen und Raucher extrem unlaessig und das gilt fuer jedes Geschlecht. Bin ich froh, dass ich hier (in Australien) in aller Ruhe ausgehen kann und sich das duschen vorm weggehen endlich auch lohnt. Der angenehme (meistens) individuelle Geruch (jemanden riechen koennen) kommt dann wenigstens zur Geltung und ich muss nicht ALLES waschen, wenn ich heimkomm sondern kann einfach unveraucht ins Bett gehen. Persoenliche Meinung.
Das Argument mit dem "als Nichtraucher kann man ja auch einfach NICHT ausgehen (in Kneipen, Gaststaetten oder Cafes) finde ich superdaemlich. Wenn es ausgeschriebene Nichtraucherlokale gibt sollte es wohl dann auch ausgeschriebene Raucherlokale geben. Aber dann spalten sich wieder Nationen.
*Wie haben es eigentlich die Italiener geschafft dieses Gesetz durchzusetzen??*
22.11.2007 - 01:36 Uhr
nucleus
Wann du dich duschst, kann nicht Grundlage staatlicher Regulierung sein. Wenn du genügend Nachfrage generierst, hast du eben auch genügend Rauchverbotslokale. Sonst nicht. Dann hast du immer noch die Wahl, was dir ein Abend wo wert ist.
Weil Discos zu laut sind, gehe ich eben nicht hin. Ich habe aber keinen Anspruch darauf, dass andere sich nach meinem Geschmack zu richten haben.
Wenn deine Freunde keine Raucherinnen küssen wollen, bitte schön. In diesem Intimbereich ist Diskriminierung richtigerweise erlaubt.
Aber der Hinweis auf viele rauchende deutsche Frauen ist natürlich eine Genugtuung gegen dem Gesundheitsfaschismus des 3. Dritten Reiches, ähnlich wie die hohe Verbreitung des Vornamens "Sarah" in Deutschland mittlerweile gegenüber dem Antisemitismus dieses Regimes.
Profigel sagte:
almanio sagte: Dummer Bub!!Typisch militante Raucherstinkfresse!!!
Lesen mein Freund!! Ich hab doch geschrieben, dass ich seit 37 Jahren Nichtraucher bin.
bitte unterlasst persönliche Angriffe und Beleidigungen.
Die führen hier im Zweifelsfall zum Ausschluss von jetzt.de.
Und weiterbringen tun sie sowieso keinen.
sebastian-mraczny sagte:
Liebe Diskutanten,bitte unterlasst persönliche Angriffe und Beleidigungen.Die führen hier im Zweifelsfall zum Ausschluss von jetzt.de.Und weiterbringen tun sie sowieso keinen.
Der ganze Bullshit-Hetzmüll von Lövenich -von der Tabakmafia bezahlte Lügenmarionette!!!!!-ist ein einziger Angriff auf Millionen aufrechter deutscher Nichtraucher!!! Da werde ich weiter nachtreten bis der Müll verbrannt ist. Sperren lasse ich mich von keinem Helfershelfer der Mafia. Verstanden!!!?
22.11.2007 - 12:47 Uhr
Profi_gel
22.11.2007 - 12:48 Uhr
Profi_gel
aber eben immer nur mit informationen über die negativen wirkungen und nie mit der forderung nach staatlichen verboten.
heuchler sagte:
ich könnte mir übrigens auch vorstellen, in einer organisation mitzumachen, die für die vermeidung von drogen wie zb zigaretten eintritt. aber eben immer nur mit informationen über die negativen wirkungen und nie mit der forderung nach staatlichen verboten.
Die Freiwilligkeit ist gescheitert! Es geht nur mit dem langen Arm und den Handschellen des Gesetzs. Erst muss das Rauchen in ALLER Öffentlichkeit verboten werden. DANN kommt das generelle Tabakverbot!!!
den job macht er ganz vorzüglich.
schon als kind haben mich diese verqualmten cafes und restaurants genervt. da meine eltern aber immer viel unterwegs waren. lesereisen, vorträge, diskussionsrunden etc. waren wir gezwungen viel in cafes abzuhängen. rauchfreie sind in deutschland selbst heute noch schwerst zu finden.
drum: rauchverbot 4ever. immer. und überall. in kneipen, diskos, cafes und restaurants.
22.11.2007 - 13:39 Uhr
68Er
22.11.2007 - 13:50 Uhr
68Er
raucher sind weniger intelligent. im durchschnitt. die wurde abba nich veröffenlicht weil se von der tabakmafia beauftragt war.
und wenn man den artikel oben liest und die raucherkomentare, dann kann man die studie bestätigen. sag ich mal so salopp.
22.11.2007 - 14:01 Uhr
68Er
http://www.abseits.de/weblog/2007/04/rev...
hahaha. ja, das sieht ganz nach ihm aus.
ich kenne nicht mal opus dei-mitglieder, die so eifern.
reagieren wie wächterratmitglieder auf eine öffentliche bare-back-party in downtown theheran.
blockwart sagte:]http://www.abseits.de/weblog/2007/04/rev...
die profigels tummeln sich nicht nur hier, die "aufrechten deutschen Nichtraucher" tummeln sich auch anderswo:
[link=http://www.abseits.de/weblog/2007/04/rev...
eine lustige seite. abseits von gut und böse. :)
bestimmt werden solche komentare von den agenten der tabakmafia gepostet um die rechtschaffenden antirauchgesetze zu diskreditieren.
denn natürlich sind raucher keine nazis. dabei gilt jedoch: nazis sind nicht generell nichtraucher. ein vergleich halt, der unsinnig ist.
meine meinung abber: rauchen ist körperverletzung.
ich glaub ja sowieso, dass w lan von der -noch viel fieser als alle lobbys- computerlobby erfunden wurde um es an die westliche welt zu verticken, damit alle männer impotent werden und wir eine reine rasse haben. ... :)
farilari sagte:
"ich versteh einfach nicht, was daran so furchtbar ist."dass den menschen schon wieder von staatswegen vorgeschrieben wird, wie sie zu leben haben. das ist daran schlimm.
Ich lass es mir lieber vom Staat vorschreiben, anstatt von einer Horde ignoranter Raucher, die nahezu jede Kneipe vollqualmen. Und mir damit indirekt vorschreiben: "Wenn Du in eine Kneipe gehst, musst Du Dich vollqualmen lassen."
Hach, was freu ich mich auf nächstes Jahr.
Nebenbei: Sinn der Nichtraucherschutzgesetzen ist es NICHT, jemandem etwas zu verbieten. Sondern jemanden anderes zu schützen.
Lies dir die Faeden durch und die Antworten. Es gibt kein Recht auf einen Rauchfreien Kneipenbesuch, wenn diese Kneipe fremdes Eigentum darstellt.
DagnyTaggart sagte:
@EmilianeLies dir die Faeden durch und die Antworten. Es gibt kein Recht auf einen Rauchfreien Kneipenbesuch, wenn diese Kneipe fremdes Eigentum darstellt.
Ich habe gelesen. Und da war ziemlich viel unsinniges Zeug dabei. Z. B. "Es gibt kein Recht auf einen Rauchfreien Kneipenbesuch, wenn diese Kneipe fremdes Eigentum darstellt."
Mit so einem Schwachsinn ernsthaft gegen Nichtraucherschutz argumentieren zu wollen ist ja wohl nur noch arm.
22.11.2007 - 17:01 Uhr
christjue
22.11.2007 - 17:09 Uhr
christjue
http://legacy.library.ucsf.edu/action/do...
Damit haben sie sich ein für alle mal geoutet.Passivrauchen ist eine Gesundheitsgefahr. Basta! Wer wird es denn schließlich besser wissen als die?
Im Übrigen sieht Herr L. auf dem Foto so krank aus, nicht, weil er quarzt, sondern weil die digitalen Farben nicht stimmen. Er kann nichts dafür und sieht in Wirklichkeit bestimmt blendend aus. Ich kenne mich da aus...genau wie bei den tabacs
Meine Nachbarin, verheiratet mit einem Kettenraucher (der auch früh dran gestorben ist, er bekam zum Schluss einfach keine Luft mehr), hat ein Leben lang mit Asthma zu tun gehabt als Passivraucher.
Alles Quark, diese Verteidigung der Rauchersucht.
Es ist kein Schwachsinn, sondern Respekt vor fremden Eigentum und anderen Lebensentwuerfen denn dem deinigen.
Oder Spiesser. Man war ja gezwungen da rein zu gehen.
22.11.2007 - 17:49 Uhr
dotcomtess
kannte hoppe bis dato noch gar nicht aber zumindest weiß ich jetzt wessen geistes kind du bist,arm kann ich nur sagen ganz arm 11!
wie gesagt, wenn du dein leben nicht selbst bestimmen kannst, und dich halt immer nach anderen richten musst, dann habe ich ein wenig mitleid mit dir.
22.11.2007 - 21:44 Uhr
farilari
nur weil du daher kommst und dich im gleichen raum aufhalten willst, sollen sie aufhören zu rauchen?
umgekehrt: wenn es *dein* raum ist, dann werden sie aufhören zu rauchen, weil du es bestimmen kannst. wenn es nicht dein raum ist, sondern er jemand anderem gehört, dann ist dein wunsch, dich darin aufzuhalten, ziemlich irrelevant. dann hast du dich den bedingungen anzupassen, die derjenige stellt, dem der raum gehört. wenn der es zur bedingung macht, dass ich keine weißen turnschuhe anhaben darf, dann muss ich mich beugen. wenn er zur bedingung machen würde, dass ich rauchen muss, dann müsste ich mich auch beugen.
im endeffekt ist deine aussage entlarvend. du willst anderen deinen willen aufzwingen.
http://www.netzwerk-rauchen.de
Lustige Seite, ich dacht fast es wär ein Fake.
Sehe ich das richtig: Du wurdest von Deinen Freunden unter Waffengewalt dazu gezwungen, in eine Raucherkneipe zu gehen?
Das ist natürlich was anderes. Oder beduetet 'Zwang' dass du nicht den Mut hattest, zu Deinen Freunden zu sagen 'Sorry Mädels, aber ich mag den Rauch hier nicht?'
Es zählen bei einer solchen Aussage aber keine Meinungen, sondern Fakten.
Und da wirst du scheitern: Versuch mal, auf nur einen solchen Fall nachzuweisen.
Na, mir soll's egal, sein, sollen sie sie verbieten, meinetwegen sogar noch vor der Adventszeit. Ich ess eh nur Vollmilch.
23.11.2007 - 11:13 Uhr
eisengrau
dotcomtess sagte:
Bzw. ist gezwungen da rein zu gehen. Kein Wirt würde freiwillig eine Nichtraucherkneipe einrichten.
Hat je ein Nichtraucher gegenüber einem Wirt den Wunsch nach einer Nichtraucherkneipe geäußert oder sitzt ihr alle nur zähneknirschend drin und schmiedet insgeheim Rachepläne?
Raucher müssen endlich einsehen, dass ein generelles Rauchverbot KEINE Diskriminierung darstellt weil Rauchern auch bei einem generellen Rauchverbot ALLE Bars/Lokale/Restaurants/... offen stehen. Nichtraucher dagegen, wenn kein generelles Rauchverbot eingeführt, werden von Lokalen in denen geraucht wird in gewisser Weise ausgeschlossen, wenn sie ihre Gesundheit nicht schädigen wollen.
Rauchen ist eine Sucht und man darf und soll ihr nur dort nachgehen, wo niemand Dritter geschädigt wird und das ist nun einmal nur in der frischen Luft! Ein generelles Rauchverbot ist der einzig vernünftige und vor allem richtige Weg und das müssen Raucher einsehen!
Pflanze sagte:
Selten eine so dünne Argumentationslinie GEGEN ein generelles Rauchverbot gelesen!
Raucher müssen endlich einsehen, dass ein generelles Rauchverbot KEINE Diskriminierung darstellt weil Rauchern auch bei einem generellen Rauchverbot ALLE Bars/Lokale/Restaurants/... offen stehen. Nichtraucher dagegen, wenn kein generelles Rauchverbot eingeführt, werden von Lokalen in denen geraucht wird in gewisser Weise ausgeschlossen, wenn sie ihre Gesundheit nicht schädigen wollen.
Rauchen ist eine Sucht und man darf und soll ihr nur dort nachgehen, wo niemand Dritter geschädigt wird und das ist nun einmal nur in der frischen Luft! Ein generelles Rauchverbot ist der einzig vernünftige und vor allem richtige Weg und das müssen Raucher einsehen!
Nein, ist es nicht. Der richtige Weg,- wenn auch nicht der der Vernunft, aber hier geht es auch nicht um Vernunft, sondern um Genussmittel-, wäre eine Einteilung in rauchfreie Kneipen und solche, wo geraucht werden darf. Es gibt kein Recht darauf, dassalle Knaipen von den Rahmenbedingungen so sein müssen, wie man das selber gerne hätte, sonderrn man sucht sich die Kneipe nach der Interessenslage aus.
In eine ausgewiesene Schwulenkneipe lassen sie nun mal auch keine Frauen rein, und in einer Rockerkneipe würde ich auch nicht versuchen, moderate Lautstärke zu fordern. Wollt ihr euch da auch überall reinklagen?
@eisengrau
der richtige weg ist der weg der vernunft. und es ist äußerst vernünftig, die eigentumsrechte der wirte unangetastet zu lassen.
Aber Genuss und Unterhaltung sind das ja meistens. Eine Kultur erkennt man daran, dass sie Orte schafft, an denen man aus dem Regelwerk der Vernunft ausbrechen darf.
ochso. ja, o.k.
aber auch da bin ich anderer meinung. wobei man da wohl letztlich über die basis-annahmen streiten könnte.
also: wenn ein mensch sich der gefahren des rauchens (sucht, krankheit, kosten, exitus etc.) bewusst ist und sich dennoch dafür entscheidet, dann ist diese entscheidung vernünftig.
zumindest für ihn selbst.
für außenstehende ist sie nicht zwangsläufig vernünftig, was aber daran liegt, dass sie seine präferenzen und riskioschätzungen nicht kennen. wäre es anders und sie könnten diese (wie er selbst) kennen, könnten sie seine entscheidung vernünftig nachvollziehen.
-> diese argumentation hätte zur folge, dass jeder mensch immer rational handelt.
sie hat ein paar schwachpunkte, aber die findet bitte selbst raus. ;)
Alles Dinge, die den Regeln der Vernunft wiedersprechen. Aber alles erlaubt.
*g* da sind wir gar nicht so weit auseinander. ich halte sowas auch für äußerst unvernünftig. allerdings eben nur für mich. das für denjenigen, der auf den berg kraxelt, das durchaus vernünftig sein kann, will ich nur nicht in abrede stellen.
aber wie gesagt: meine obige argumentation hat ein paar schwächen. u.a. die, dass sie ein zirkelschluss beinhaltet.
wie kann man vernünftig/unvernünftig am besten unterscheiden? woher weiss man, dass das eine natürlich und das andere unnatürlich ist? ist alles unnatürlich, was einen hohen organisationsgrad, spezialisierung und arbeitsteilung benötigt?
23.11.2007 - 13:18 Uhr
eisengrau
kulturgut sagte:
eisen: dann ist der mensch eigentlich am besten beraten, seine natürlich neigung zu bewegung und zur transformation der materiellen welt zu unterdrücken, weil das alles unvernünftig ist?
Nö, wieso denn? Kann er doch alles trotzdem machen, wenn es einen Lustgewinn mit sich bringt.
naja, ich wollte eigentlich nur mal demonstrieren, dass ich mir der schwächen meiner argumentation - so es welche gibt - durchaus bewusst bin. ;)
puster sagte:
@eisengrau
naja, ich wollte eigentlich nur mal demonstrieren, dass ich mir der schwächen meiner argumentation - so es welche gibt - durchaus bewusst bin. ;)
Si tacuisses... Mit einem unaufmerksamen Leser wie mir wärst Du heute mühelos damit durchgekommen. ;-)
ja, aber sowas nutzt man doch nicht aus. wo bliebe denn sonst der sportsgeist?
auf der strecke. ;)
aber aufs zutreten, wenn er am boden liegt. ;)
Ich hab nur einen Schnupfen. Und zwar, weil ich in einer Mall arbeiten musste und mit ca. 100 Leuten am Tag zu tun hatte, von denen mich irgendeiner angesteckt haben muss, denn ansonsten bin ich alles andere als anfällig für Erkältungen.
So kam ich auch auf die Frage, warum man Leuten mit ansteckenden Krankheiten nicht mit demselben Argument des Gesundheits- und Mitarbeiterschutzes den Zutritt zu öffentlichen Plätzen verwehrt. Jeder Bürger darf dem anderen seine Grippe, seine Tuberkulose oder sein Pfeiffersches Drüsenfieber ins Gesicht niesen, und muss sich dafür keiner Hetzjagd aussetzen.
*g* ich weiß, aber du weißt doch: lieber einen freund verlieren, als sich einen spruch zu verkneifen. ;)
ja, ich frage mich auch, warum es keine krankheitsfreien räume gibt. weshalb dürfen kranken in kneipen andere anstecken?
bei einer virus-erkrankung besteht wenigstens ein echtes todesrisiko.
DagnyTaggart sagte:
@Emiliane
Es ist kein Schwachsinn, sondern Respekt vor fremden Eigentum und anderen Lebensentwuerfen denn dem deinigen.
Natürlich ist das Schwachsinn. Großer sogar. Passivrauchen hinzunehmen wegen "Respekt vor fremden Eigentum"?
Meine Güte... *prust*... jetzt muß ich mich erst mal wieder hinsetzen. Ich bin vor Lachen vom Stuhl gefallen. Glaubst Du diesen Unfug eigentlich selber?
Nebenbei: Was hältst Du von "Respekt vor fremder Gesundheit"?
Wenn Du keinen "Respekt vor Eigentum" akzeptierst, dann darfst Du auch nicht schreien, wenn Dir Jemand alles klaut, was Du hast (Geld, Kleidung, Haus usw) oder wenn Dir Einer vorschreibt, was Du alles bei Dir daheim machen oder nicht machen darfst. Das ist doch "normal", die haben ja auch kein Respekt vor Eigentum... blöd nur, dass es jetzt um DEINEN Eigentum geht :-)
Wenn Du die Freiheit der Anderen nicht respektieren willst (ja, ich habe die Freiheit zu rauchen, wenn es mir Spaß macht und der Wirt hat auch die Freiheit in seiner Wirtschaft die Regeln zu bestimmen), dann brauchst Du auch nicht zu klagen, wenn jemand Dich auf die Straße beleidigt oder sogar angreift und weg schleppt - dem ist Deine Freiheit auch wurscht.
Und jetzt kommen wir zur Gesundheit: es ist definitiv nicht eindeutig wissenschaftlich bewiesen, dass Passivrauch schädlich ist und unter welchen Bedingungen (Menge, Dauer, Vorkrankheiten) das der Fall wäre.
Wenn Dich das Problem interessiert, schau Dir doch passiv-rauchen.de oder netzwerk-rauchen.de/modules.php?name=News&file=article&sid=304
Es gibt durchaus auch andere Meinungen und die hören sich deutlich sachlicher und glaubwürdiger als die typische Antiraucher-Propaganda.
Aber wenn Du nur GLAUBEN willst, dass Passivrauch schädlich ist, dann ist das auch Dein gutes Recht, die Meinungsfreiheit gilt ja für alle, auch wenn die Meinung falsch ist.
Du hast aber nicht das Recht zu verlangen, dass die Raucher nirgendwo sich mehr wohl fühlen dürfen, nur damit Du Dich überall wohlfühlen darfst.
Du hast auch nicht das Recht, dem Wirt vorzuschreiben, was er in seiner Kneipe machen muß: es ist seine Kneipe, nicht Deine! Es ist auch sein Geld und seine Existenz im Spiel, nicht Deine!
Und Du bist nicht gezwungen, in seine Kneipe zu gehen, Du kannst eine andere wählen, wo es nicht geraucht wird.
Oder noch besser, in Fitnessstudio, Hallenbad, bei Deinem Arzt oder Apotheker usw. gehen. Meinst Du nicht, dass Deine Gesundheit dort besser aufgehoben wäre?
Die Leute, die in die Kneipe gehen, machen das nicht um gerade dort ausserordentlich gesund zu leben (Alk saufen und fett essen ist ja auch nicht so supergesund).
Sie gehen dort um sich wohl zu fühlen, um sich zu entspannen und die Sorgen zu vergessen, um Freunde zu treffen.
Dort gehört zu einem Bierchen einfach eine Zigarette dazu, sonst schmekt es wie Suppe ohne Salz. Eine "sterile" Kneipe, wo nicht geraucht und getrunken wird, sondern nur Gemüsesaft und "Du darfst" Gerichte angeboten werden, ist so was abnormes und albernes, dass ich nie auf die Idee käme, da rein zu wollen!
Genusraucherin
24.11.2007 - 01:56 Uhr
Genusraucherin
Wenn Du keinen "Respekt vor Eigentum" akzeptierst, dann darfst Du auch nicht schreien, wenn Dir Jemand alles klaut, was Du hast (Geld, Kleidung, Haus usw) oder wenn Dir Einer vorschreibt, was Du alles bei Dir daheim machen oder nicht machen darfst. Das ist doch "normal", die haben ja auch kein Respekt vor Eigentum... blöd nur, dass es jetzt um DEINEN Eigentum geht :-)
Wenn Du die Freiheit der Anderen nicht respektieren willst (ja, ich habe die Freiheit zu rauchen, wenn es mir Spaß macht und der Wirt hat auch die Freiheit in seiner Wirtschaft die Regeln zu bestimmen), dann brauchst Du auch nicht zu klagen, wenn jemand Dich auf die Straße beleidigt oder sogar angreift und weg schleppt - dem ist Deine Freiheit auch wurscht.
Und jetzt kommen wir zur Gesundheit: es ist definitiv nicht eindeutig wissenschaftlich bewiesen, dass Passivrauch schädlich ist und unter welchen Bedingungen (Menge, Dauer, Vorkrankheiten) das der Fall wäre.
Wenn Dich das Problem interessiert, schau Dir doch passiv-rauchen.de oder netzwerk-rauchen.de/modules.php?name=News&file=article&sid=304
Es gibt durchaus auch andere Meinungen und die hören sich deutlich sachlicher und glaubwürdiger als die typische Antiraucher-Propaganda.
Aber wenn Du nur GLAUBEN willst, dass Passivrauch schädlich ist, dann ist das auch Dein gutes Recht, die Meinungsfreiheit gilt ja für alle, auch wenn die Meinung falsch ist.
Du hast aber nicht das Recht zu verlangen, dass die Raucher nirgendwo sich mehr wohl fühlen dürfen, nur damit Du Dich überall wohlfühlen darfst.
Du hast auch nicht das Recht, dem Wirt vorzuschreiben, was er in seiner Kneipe machen muß: es ist seine Kneipe, nicht Deine! Es ist auch sein Geld und seine Existenz im Spiel, nicht Deine!
Und Du bist nicht gezwungen, in seine Kneipe zu gehen, Du kannst eine andere wählen, wo es nicht geraucht wird.
Oder noch besser, in Fitnessstudio, Hallenbad, bei Deinem Arzt oder Apotheker usw. gehen. Meinst Du nicht, dass Deine Gesundheit dort besser aufgehoben wäre?
Die Leute, die in die Kneipe gehen, machen das nicht um gerade dort ausserordentlich gesund zu leben (Alk saufen und fett essen ist ja auch nicht so supergesund).
Sie gehen dort um sich wohl zu fühlen, um sich zu entspannen und die Sorgen zu vergessen, um Freunde zu treffen.
Dort gehört zu einem Bierchen einfach eine Zigarette dazu, sonst schmekt es wie Suppe ohne Salz. Eine "sterile" Kneipe, wo nicht geraucht und getrunken wird, sondern nur Gemüsesaft und "Du darfst" Gerichte angeboten werden, ist so was abnormes und albernes, dass ich nie auf die Idee käme, da rein zu wollen!
Genusraucherin
Pharmamultis, gefälschte Statistiken,... Überall Geisterfahrer!
wikipedia: Ockhams Razor
24.11.2007 - 14:22 Uhr
Murmlgrmpf
"Pharmamultis" sind keine Axiome, sondern erdrückende Realität, mit sehr viel Geld und Macht und mit sehr konkreten, wirtschaftlichen und finanziellen Interessen.
"Gefälschte Statistiken" sind auch keine Axiome sondern ein "tiefst menschliches" Phänomen, wenn es darum geht, die eigenen Interessen nach dem Prinzip "der Zweck heiligt die Mittel" durchzusetzen. Dann kann sogar die Wissenschaft zu "Wissenschaftologie" degenerieren, leider!
„Geisterfahrer“ gibt es theoretisch auf der Autobahn und praktisch überall. Irren ist ja menschlich...
Was Christoph sagt ist wahr, auch wenn es Euch nicht passt. Und außer ihn meinen es noch sehr viele andere Menschen so, oder so ähnlich. Auch wenn das heutzutage so ungern "offiziell" publiziert wird.
Zum Glück ist das Internet (noch) frei. Versuch'mal einfach nach "Passivrauch kritische Stimmen" zu "googlen", nur so aus Neugierde.
Das mit der Freiheit "übersetzen" die Antiraucher etwa so:
"Axiome: 'Die Freiheit der Nichtraucher beginnt sofort, endet nie und ist überall gültig!'
Die Freiheit der Raucher hat gar nicht zu existieren, weil sie unserer Axiome widersprechen würde. Die Freiheit der Raucher wird deshalb überall und für immer abgeschafft, das steht doch auch so im Grundgesetz!"
Das man das Grundgesetz wirklich so abnorm interpretieren kann...
Antiraucher-Propaganda halt.
"Was Christoph sagt ist wahr, auch wenn es Euch nicht passt. Und außer ihn meinen es noch sehr viele andere Menschen so, oder so ähnlich. Auch wenn das heutzutage so ungern "offiziell" publiziert wird.
Zum Glück ist das Internet (noch) frei. Versuch'mal einfach nach "Passivrauch kritische Stimmen" zu "googlen", nur so aus Neugierde..."
So neugierig bin ich schon lange und habe auch dazu einen Link gefunden: Ich postete ihn bereits am 22.11. 17:09 und möchte ihn heute wiederholen:
http://legacy.library.ucsf.edu/action/do...
.
Es ist das Protokoll einer Sitzung des Zigarettenverbandes VdC
aus 1991 zum Thema Gesundheitsschädigung (nicht Belästigung) durch Passivrauchen, damit auch der Bornierteste unter euch Tabakfreunden - Grünenpolitiker incl. - weiß wo der Hase bei uns seit Jahrzehnten läuft.
Hier die entscheidenden Passagen. Der Protokollant hielt fest:(im Orginal stehen Klarnamen)
"Dr. H. trug vor" (....)
"In praktisch allen entwickelten Ländern dieser Welt (...) gelte die Frage der gesundheitlichen Schädigung des Passivrauchens als entschieden (...) eine solche Schädigung sei zweifelsfrei anzunehmen (...) Die einzige wissenschaftliche Gemeinde, die in dieser Frage.." (gemeint ist das Passivrauchen, Anm. v. mir) "..offengehalten wird, sei die Bundesrepublik. Das sei nicht zuletzt das Verdienst von Professor A..." (Chefwissenschaftler VdC, Anm. v.mir)..."und der Zusammenarbeit der Industrie mit der Wissenschaft"
Wer von euch Qualmfreunden jetzt noch argumentiert, Passivrauchen wäre vielleicht weniger schädlich als Kekse essen und nichts sei bewiesen, muß über einen ungeheueren Wissensvorsprung vor mir und vor allem der Tabakindustrie - nicht zu verwechseln mit den Pharmas, die sicherlich auch keine Kommunionkinder sind - verfügen.
Da muß vielleicht der "Grüne" aus Bonn nochmal ran?! Oder wer wird Millionär?
Ich bin ja soooo gespannt, was jetzt kommt
Großes Schild an die Tür, und der Rest macht der freie Bürger von ganz allein!
Aber lieber vertrauen wir auf Vater Staat, der wird ja schon wissen was gut für uns ist.....
Dein Link habe ich schon das erste mal gesehen, ich habe wirklich diese Kommentarmasse hier von vorne bis hinten gelesen, alle Beiträge...
Und ich habe mich schon damals gefragt: Was sagt mir dieses krumm eingescante Blatt? Das ist doch kein wissenschaftlicher Beweis, dass Passivrauch schädlich ist...
Heute, da Du so sehr darauf hinweist, habe ich nicht nur das eine Blatt, sondern alle 14 von vorne bis hinten gelesen.
Die Aussage ist eigentlich, "viele Länder und Organisationen meinen, Passivrauchen sei schädlich, nur in Deutschland ist die Frage noch offen". Das ist doch eine Meinung, kein Beweis.
Sicher sind einige andere Sachen drin, die gar nicht "schön" sind. Aber wenn man in nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Papieren verschiedenen anderen Firmen
reinschauen dürfte, würde man bestimmt dort auch selten "Engelchen-Absichten" finden! Der Konkurrenzkampf ist hart, da versucht Jeder alles, um seine Produkte zu verkaufen, nicht selten auch mit krummen Mitteln. Und ab und zu kommt immer wieder ein Skandal raus... Das ist gut, dass es rauskommt, ändert aber wenig die Welt.
Nicht falsch verstehen, ich sage nicht, dass das gut ist, nur, dass das so ist!
Wenn ich könnte, würde ich wirklich die Wissenschaft so unabhängig wie die Justiz machen und gut bezahlen. Aber wenn ein Wissenschaftler bewusst gelogen hat oder unseriöse Sachen als Wissenschaft verkauft, dann gehört er aus der wissenschaftlichen Welt "exkommuniziert" und zwar für immer!
Traumwunsch halt...
Die Wissenschaft braucht Geld (viel) und wenn es nicht von Tabak-Konzernen kommt, dann kommt es von Leuten, deren "Religion" "Raucher raus" heißt und die Ergebnisse sind genau so wenig objektiv.
Ich finde es wirklich ein Jammer, dass man jeden zweiten Tag hört, dass "eine wissenschaftliche Studie" irgendeinen Unsinn rausgefunden haben sollte, den dann eine andere wissenschaftliche Studie wiederspricht ... usw.
Zurück zum Passivrauch.
Für Nichtraucher (und ganz besonders für die aggressiv-militanten) scheint das sehr einfach zu sein, auf Rauchen zu verzichten (sie rauchen ja nicht!) oder das Rauchen zu verbieten (sie sind ja nicht betroffen, es sei den, sie sind Wirte).
Aber wehe, wenn man von ihnen verlangen würde, auf etwas zu verzichten, was ihnen Wert ist und/oder ihnen Spaß macht (z. B. weil es irgendwie schädlich sein soll)! Da möchte ich das Geschrei gerade dieser Sorte Mitmenschen gerne hören!
Tatsache ist: das Rauchverbot ist eine massive Einschränkung der persönlichen Freiheit der Raucher und der unternehmerischen und persönlichen Freiheit der Wirte. Die Raucher werden praktisch aus der öffentlichen Leben ausgeschlossen (wo man sich nicht wohl fühl, dort geht man nicht mehr hin oder nur so kurz wie möglich, wenn es sein muss).
Die öffentliche Diffamierung der Raucher finde ich auch äußerst bedenklich. Die "Horror-Bilder", die Einige planen, sind nicht nur sehr primitiv und realitätsfremd, sondern mit der Absicht gemacht, ca. 30% der Bevölkerung als abstoßend, minderwertig und "vogelfrei" darzustellen.
Hier ein Link dazu (solche Zähne hat bestimmt noch kein Zahnarzt in Deutschland gesehen, vielleicht ist das mal wieder eine von Pharmakonzernen bezahlte Fortbildung für Ärzte!):
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...
Man muss es nur erweitern auf alle Lebensbereiche:
- Das Bild einer 3 Tage in Wasser gelegene Leiche an jedem Badeort
- Zerquetschte Autos, viel Blut und getrennte Körperteile groß abgebildet an jeder Autobahneinfahrt
- Ein Flugzeug in Flamen und verkohlte Leichen daneben als "leuchtendes" Bild an jedem Flughafeneingang
- Ein voll betrunkener Mann mit einem Messer in die Hand, eine von Zirose befallene Leber, ein in Komma liegenden, voll alkoholisierten Junge als Bilder auf jede Weinflasche
usw...
Wunderschöne Welt... will ich nicht...
Was, übertrieben? Das soll doch NUR für Raucher gelten???
Das sind einige der Gründen, warum ich keine "Pseudowissenschaft" mehr akzeptieren und ertragen kann. Ich meine, wenn der Staat so massiv und verletzend eingreift, dann muss er mindestens eindeutige, solide Beweise dafür haben, dass Passivrauch so entsetzlich gefährlich sein sollte. Und das hat er nicht.
Und das ist es nicht.
Wenn keine "Berührungsängste" bestehen, lies doch bitte wirklich die Seite "Publikationen" von
http://www.netzwerk-rauchen.de
Da ist keine Propaganda, sondern einfach Zahlen und Fakten.
Und noch eine Kleinigkeit:
95% der Lungenkrebstoten waren Raucher? OK, nehmen wir das als wahr. Dann bleiben aber nur max. 5% für Passivraucher, es können also keine zig-tausenden Passivrauch-Tote sein!
Pro Jahr sterben in Deutschland über 800.000 Menschen, davon ca. 40.000 an Lungenkrebs (in der letzten 10 Jahren Tendenz leicht steigend, obwohl immer wenigere rauchen und immer mehr rauchfreie Räume in dieser Zeit entstanden sind))
In 2006 waren es 821627 insgesamt gestorben, davon 40744 an Krebs an Lungen und Bronchien.
(http://www.destatis.de/jetspeed/portal/c...)
Auch wenn man akzeptieren würde, dass alle restlichen 5% (die Nichtraucher) "Passivraucher" waren (was nicht stimmen muss und wahrscheinlich auch nicht stimmt) und der einzige Grund, warum sie Krebs bekommen haben, das Passivrauchen sei (das ist schon sehr unwahrscheinlich):
5% von 40744 macht 2037 (und nicht 3301, wie immer wieder FALSCH behauptet wird). Die 2037 Tote sind 0,024% von der insgesamt Gestorbenen. So weit in 2006...
Sicher ist es für jeden einzelnen Mensch Schade, der stirbt. Aber sterben muss doch jeder, mit oder ohne Rauchen.
Die Frage ist, ob diesen, so drakonisch gegen Raucher formuliertes Rauchverbot ANGEMESSEN ist.
Also, für maximal 0,024% der (EVENTUELL) an den Folgen des Passivrauches gestorbene Menschen, sollen für ca. 30% der lebenden Menschen (das wären dann ca. 24.695.000 Menschen) alle Lebensräume so gestaltet werden, dass sich die Raucher nirgendwo mehr sich wohlfühlen können! Und die Raucher sollen als "der letzte Dreck" in der Öffentlichkeit dargestellt werden!
IST DAS WIRKLICH ANGEMESSEN? HAT MAN DAS RECHT, SO WAS ZU TUN?
27.11.2007 - 02:42 Uhr
Genusraucherin
Genusraucherin
schrieb viel, sagte wenig neues.
Es ist doch immer wieder nett, wie Raucher sich selbst und andere in die Tasche lügen.
27.11.2007 - 09:53 Uhr
Emiliane
Genusraucherin sagte:
@ EmilianeWenn Du keinen "Respekt vor Eigentum" akzeptierst, dann darfst Du auch nicht schreien, wenn Dir Jemand alles klaut, was Du hast (Geld, Kleidung, Haus usw)
Das sind ergleich... Respekt! Einfach mal Äpfel und Birnen in einen Topf werfen. Gut, schmeisse ich noch ein paar Bananen dazu: Wenn Du "Respekt vor fremdem Eigentum" hättest, würdest Du meine Klamotten nicht vollstinken und verdrecken. Genauso gutes Argument, oder...?
oder wenn Dir Einer vorschreibt, was Du alles bei Dir daheim
machen oder nicht machen darfst.
Gastronomie != daheim
Wenn Du die Freiheit der Anderen nicht respektieren willst (ja, ich habe die Freiheit zu rauchen, wenn es mir Spaß macht und der Wirt hat auch die Freiheit in seiner Wirtschaft die Regeln zu bestimmen),
Die Freiheit des einzelnen hört da auf, wo andere belästigt oder geschädigt werde. Und das gilt auch für stinkendes Gift, das vom Nebentisch durch die Kneipe wabert. Punktausäpfelamen.
In der Moralphilosophie gibt es den klaren Grundsatz, dass jedem Individuum ein gewisser persönlicher Raum zusteht. In diesem Raum (kann auch ein bildlich übertragener Raum, also einfach ein Bereich um denjenigen herum, sein) kann ich tun und machen was ich will. Sobald ich mir aber mehr Raum nehme, als mir zusteht, sei es, dass ich mich physisch "breit" mache oder etwas aus meinem Raum raus- und in den Raum eines anderen eindringt, schränke ich den anderen ein oder belästige ihn. Dieses "Überdringen" kann durch alles mögliche passieren: Laute Musik, Gestank, Berührungen, usw. ... und eben auch Zigarettenrauch. Kein Nichtraucher hätte ein Problem damit, wenn der Rauch sich auf den persönlichen Rauch des Rauchers beschränken würde. Tut er aber nicht, weil das nicht geht. Es dringt also etwas in meinen Bereich ein, was ich da definitv nicht haben will. Und alles, was ich im Gegenzug höre ist "Dann bleib halt daheim, wenn Dir das nicht gefällt". Moralisch etwas bedenklich. Nochmal: Der Raucher belästigt den Nichtraucher, nicht umgekehrt. Und dieses Phänomen ist erst mal völlig unabhängig von Gastronomie.
Und jetzt kommen wir zur Gesundheit: es ist definitiv nicht eindeutig wissenschaftlich bewiesen, dass Passivrauch schädlich ist und unter welchen Bedingungen (Menge, Dauer, Vorkrankheiten) das der Fall wäre.
Neeiiiin... ist nicht bewiesen, ist nicht schädlich... nein....
Ist vielleicht sogar gesund...?
Glaubst Du auch an den Klapperstorch und den Osterhasen? Wie naiv kann man eigentlich sein? Dass Passivrauchen ungesund ist, merke ich schon jedesmal, wenn ich stinkend, mit tränenden Augen, geschwollenen Mandeln und Kopfweh aus 'ner verqualmten Kneipe komme und beim Naseschneuzen erst mal jede Menge Dreck raus kommt. Dazu braucht's keine Studien, egal von wem gesponsort!
Und Du bist nicht gezwungen, in seine Kneipe zu gehen, Du kannst eine andere wählen, wo es nicht geraucht wird.
Guter Witz. Wie viele ausgewiesene Nichtraucherkneipen kennst Du?
Sie gehen dort um sich wohl zu fühlen, um sich zu entspannen und die Sorgen zu vergessen, um Freunde zu treffen.
Gut erkannt. Ich verrate Dir noch was: Das gilt nicht nur für die 1/3 rauchende Bevölkerung, sondern auch für die restlichen 2/3.
Dort gehört zu einem Bierchen einfach eine Zigarette dazu, sonst schmekt es wie Suppe ohne Salz.
*lol* Lötzinn.
Übrigens: Schon gewusst, dass Rauchen die Geschmacksnerven stört?
Eine "sterile" Kneipe, wo nicht geraucht und getrunken wird, sondern nur Gemüsesaft und "Du darfst" Gerichte angeboten werden, ist so was abnormes und albernes, dass ich nie auf die Idee käme, da rein zu wollen!Genusraucherin
Abgesehen davon, dass ich in eine solche "sterile Kneipe" auch nicht gehen würde, geht's hier gar nicht um so absurde Extreme.
Warum verwechselt Ihr immer "Euer Rauch belästigt mich" mit "Ich habe eine vegane, humorlose und intolerante Lebenseinstellung"?
Emiliane sagte:
Warum verwechselt Ihr immer "Euer Rauch belästigt mich" mit "Ich habe eine vegane, humorlose und intolerante Lebenseinstellung"?
Weil ich mir 1.) Gesetzesentwürfe wie den der bayerischen Staatsregierung nur so erklären kann, und weil sich 2.) seine Verteidiger in diesem Thread genau so anhören.
"....Und ich habe mich schon damals gefragt: Was sagt mir dieses krumm eingescante Blatt? Das ist doch kein wissenschaftlicher Beweis, dass Passivrauch schädlich ist...
Heute, da Du so sehr darauf hinweist, habe ich nicht nur das eine Blatt, sondern alle 14 von vorne bis hinten gelesen.
Die Aussage ist eigentlich, "viele Länder und Organisationen meinen, Passivrauchen sei schädlich, nur in Deutschland ist die Frage noch offen". Das ist doch eine Meinung, kein Beweis."
Sorry, dass ich widerspreche: Auch wenn dir das Papier ein wenig krumm vorkommt (die anderen 13 Seiten tun eigentlich nichts zur Sache), so solltest du doch korrekt daraus zitieren. Nicht eine "Meinung" ist da wiedergegeben, sondern der Stand der Wissenschaft auf dem Gebiet des Passivrauchens und zwar der aller "zivilisierten Länder" wonach eine Schädigung (da steht nichts von Belästigung) "zweifelsfrei" gegeben ist. Und auch, dass die Tabakwirtschaft dafür gesorgt hat, dass Deutschland auf diesem Gebiet Bananenrepublik bleibt. Auf deutsch: Die Tabaklobby hat erreicht, dass wir hier für dumm verkauft werden. Das sagt sie selbst in dieser Niederschrift.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es eine "Genußraucherin" wurmt, wenn ausgerechnet Experten aus dem eigenen Lager solche Aussagen machen. Nicht besonders klug ist es jedoch von dir, deine Ignoranz durch entstellte Zitate zum Ausdruck zu bringen.
Im Übrigen...das Papier ist natürlich längst nicht das einzige, was diese grandiosen Verarschungen dokumentiert. Mein Rat an Genußraucherin: Nimm dir deinen eigenen Rat zu Herzen, sei einmal neugierig und schau ins Internet. Das gibt es inzwischen über 40 Millionen Dokumente, von denen dir etliche ebenfalls nicht passen dürften. Ich sage nur: Die Light-Lüge ...nur so als Beispiel. Ich helfe gerne mit weiteren Links aus..ich habe inzwischen eine ansehnliche Sammlung, nur lesen mußt du sie schon selber..
Und zu dem Wust deiner weiteren Vorträge sage ich nur das eine:
Alles, was du Nichtrauchern vorhältst, muß auch Bestand haben gegenüber z.B. zweijährigen oder auch unbeborenen Kindern..oder zählen die etwa nicht dazu?. Also prüfe deine Aussagen in dieser Hinsicht und du wirst sehen: Fast alles bricht in sich zusammen. Probiers mal, auch du kannst noch dazulernen
Zitat:
"In der Moralphilosophie gibt es den klaren Grundsatz, dass jedem Individuum ein gewisser persönlicher Raum zusteht. In diesem Raum (kann auch ein bildlich übertragener Raum, also einfach ein Bereich um denjenigen herum, sein) kann ich tun und machen was ich will."
Genau das meine ich aber auch :-)
Ich habe gar nicht gesagt, dass die Nichtraucher keine (bildliche und auch tatsächliche) rauchfreie Räume bekommen sollen! Ich habe nur gesagt, wir Raucher wollen unsere Räume auch!
Nicht nur in den eigenen 4 Wänden, tagsüber muss man ja die Wohnung verlassen (zum Arbeiten, Einkaufen usw) und abends will man ab und zu sie verlassen (z. B. um sich mit den Freunden zu treffen). Und ab und zu muss oder will man auch reisen.
Ihr NR habt uns aber de Fakto alle Räume geklaut. Wir haben keine Räume mehr!
Nur als Beispiel:
Mit der Bahn fahre ich nicht mehr, seit dem sie die "Antiraucher-Bahn " geworden ist, nur mit dem Auto. Die Umwelt wird sich beim Herrn Medon und Frau Ulla Schmidt bedanken!
In Kneipen und Gaststätten werde ich ab 2008 nicht mehr gehen, wenn dieses absolutistische Gesetz im Bayern so bleibt.
In der Arbeit habe ich mindestens noch ein abgelegenes Plätzchen, wo ich mit den rauchenden Kollegen eine rauchen kann, bis uns das auch geklaut wird.
Wo man schaut, hat man als Raucher keinen Platz mehr! Wir sind aber 30% der Bevölkerung! Und wir wollen uns nicht zu Nichtraucher zwangserziehen lassen!
Selbstverständlich könnte man die Sache auch vernünftig regeln, so dass beide "Parteien" zufrieden sind!
Statt dessen setzen die militanten NR nur auf Hetze, verlogene Falschpropaganda, Diffamierungen, "absolute" Rauchverbote, sehr dürftige "Studien" usw.
Das man sich dagegen wehrt ist doch wohl selbstverständlich, oder?
Würdest Du Dich auch wehren, wenn Du so was tiefst unfaires und bescheuertes erleben müsstest, das gebe ich Dir schriftlich!
27.11.2007 - 21:14 Uhr
Genusraucherin
Zitat:
"Guter Witz. Wie viele ausgewiesene Nichtraucherkneipen kennst Du?"
Kaum eine... eigentlich gar keine!
Warum sind sie ohne Verbote nicht entstanden???
In der freien Markwirtschaft regelt doch die Nachfrage das Angebot. Es gibt Lokale für Vegetarier, für Schwule, Clubs und Kurse für alles Mögliche, Angebote zum Fallschirmspringen, Everest besteigen, Wüste durchqueren, tausend unterschiedliche und manchmal sehr exotische Angebote für alle Sonderwünsche verschiedener und zum Teil recht kleiner Minderheiten.
Das alles ohne Staatsregulierung, einfach so!
Nur eine Mehrheit von ca. 70% der Bevölkerung (die NR) hat es nicht geschafft, auf normalen Wegen ein paar Nichtraucherkneipen zu bekommen!
Das ist doch mindestens merkwürdig, meinst Du nicht?
Da muss die rohe Staatsgewalt mit drastischen Gesetzen jeder einzigen Ausnahme nachjagen und mit Hinterlist verhindern, dass sich Ausnahmen überhaupt entwickeln können!
"Sonst geht das ja nicht!" schreien die Antiraucher dauernd und panisch immer wieder.
Warum eigentlich nicht? Ich weiß, weil die Raucher so böse sind... und die NR soo lieb und tolerant (sieht man ja jetzt!).
Diese Antwort ist aber falsch :-)
Kannst Du sie mit der richtigen Antwort ersetzen?
Mich interessiert das wirklich: Wenn die Nachfrage so groß ist und die Mehrheit die Bevölkerung das will, warum gibt es nicht schon lange NR-Kneipen?
Die Lokale für Vegetarier gibt es schon lange, die sprechen doch auch nicht "die ganze Welt" an, nur eine bestimmte Klientel. Und gehen doch nicht Pleite...
Warum gibt es Euere NR-Kneipen nicht?
27.11.2007 - 21:39 Uhr
Genusraucherin
heute zum letzten mal, ich muss ja auch dem Herrn "Oberlehrer" noch was sagen :-)
Zitat:
"Dass Passivrauchen ungesund ist, merke ich schon jedesmal, wenn ich stinkend, mit tränenden Augen, geschwollenen Mandeln und Kopfweh aus 'ner verqualmten Kneipe komme und beim Naseschneuzen erst mal jede Menge Dreck raus kommt. Dazu braucht's keine Studien, egal von wem gesponsort!"
Nee, dafür nicht, gebe ich Dir recht...
Mich wundert nur das Wörtchen "jedesmal".... Du gehst also immer wieder in solchen Kneipen, obwohl das bei Dir solche katastrophale Folgen hat ???
Um Gottes Willen, warum machst Du das?
Schau mal, ich gehe ab 1.1.2008 in keine bayerische Kneipe mehr (bin früher gerne gegangen, so ca. 2-4 mal im Monat).
Ich gehe aber nicht mehr, weil ich mich dort nicht mehr wohlfühlen kann.
Da ist mir meine Freizeit und mein Geld zu schade, um jede halbe Stunde draußen beim Rauchen zu frieren und dann drinnen ungemütlich und ohne Zigarette das Bier irgendwie runterzukriegen.
Ich bin ja kein Hund, um vor der Tür zu stehen. Da lade ich meine Freunde lieber ab und zu bei mir daheim. Ich bin ja schließlich auch nicht gezwungen, in die Kneipe zu gehen.
Das war zwar mal schön und gemütlich, ist aber nicht mehr, also mache ich es anders.
Deshalb kann ich Dein "jedesmal" nicht verstehen, es tut mir leid...
Jedenfalls "Genussraucherin" steht inzwischen mit dem Rücken zur Wand, bei den Antworten.
Genussraucherin, die ja ziemlich eindeutig die Belange der Tabaklobby vertritt, ist, wenn ich das recht sehe der Auffassung, Raucher würden bei uns verfolgt und ausgegrenzt. Dabei verwischt sie (oder er) in demagogischer Weise den Unterschied zwischen R a u c h e n und R a u c h e r. Denn niemand, nicht einmal der "militanteste" Nichtraucher (von ein paar Spinnern abegesehen,die gibt es in allen Lagern) will die Raucher rausschmeißen, sondern das Rauchen. Keinesfalls werden die Raucher verfolgt, ins Ghetto abgedrängt, ausgesondert...es findet auch keine "Hexenjagt" auf sie statt. Völliger Blödsinn, ich habe viele Raucher als Freunde, bin sogar mit einer solchen verheiratet.
Doch Die Raucherfraktion spricht doch ständig von "Miteinander"
usw. Wie soll das aussehen? Dass wir uns euer Gift reinziehen sollen, nur um mit euch zusammenzusein. Dagegen steht, dass ihr, wenn euch danach ich, rausgeht und euer Geschäft woanders verrichtet. Zum Pinkeln gehen wir ja auch schließlich wohin und belästigen nicht unsere Mitmenschen. Beides zum Pinkeln und zum Rauchen rauszugehen, ist vielleicht nicht so gemütlich, aber sterben tut da niemand davon. Euer Gejammere von Verlust und Freiheit ödet mich an. Es gibt sogar Vollidioten, die vergleichen die Situation, in der ihr euch wähnt (als Verfolgte) mit denen der Juden im 3.Reich, welch eine Blasphemie. Wer´s nicht glaubt: Es gab eine Karikatur, auf der Raucher mit einem "R" am Revers herumliefen, vom Publikum beschimpft und angespuckt wurden mit der Unterschrift "Wenn das so weitergeht..." Und wers immer noch nicht glaubt, soll sich melden, ich schicke einene entsprechenden Link hinterher.
Summa summarum: "Genußraucherin" gehört zu den ewig gestrigen, der Zug ist längst in Richtung Freiheit abgefahren, Freiheit vom Qualmen...
also, wenn ich Deine Antwort lese, muss ich fast laut schreien "Jawohl, Herr Oberlehrer!"
Nein, keine Angst, mache ich doch nicht...
Nur um klar zu stellen: ich betrachte irgendwelche Leute von VdC bestimmt nicht als "Experten aus dem eigenen Lager"!
Mein Problem ist eher, dass ich gar kein "Lager" habe (lese Lobby, Geld, Macht)... wie die restlichen, rauchenden 30% der Bevölkerung leider auch nicht haben.
Wahrscheinlich wird bald eine Art "Lager" entstehen. Bei so viel Ungerechtigkeit und Diskriminierung halten die Leute normalerweise zusammen. Das wäre aus meiner Sicht auch sehr wünschenswert, bevor ein K-Lager für alle Raucher in der EU entsteht.
Ich weiß schon lange, dass sie (VdC & Co) gelogen haben (sie sind zwar nicht die Einzigen, haben aber trotzdem gelogen).
Ich distanziere mich genau so von denen, wie auch von den aktuellen "Passivrauch-Wissenschaftologen", die mit Halbwahrheiten oder schlicht falsche Behauptungen kommen. Die machen es ja nicht besser, eher schlimmer, weil sie die Leute erschrecken und gegeneinander hetzten.
Dieser Zitat (abgekürzt, weil Du schon einmal ihn in voller Länge gepostet hast!) ist aber trotzdem nur die Meinung eines bestimmten Dr. Hetzel aus Jahre 1991, kein wissenschaftlicher Beweis.
Vielleicht haben wir unterschiedliche Meinungen, was der Begriff "wissenschaftlich" betrifft. Jetzt erkläre ich Dir, was ich damit meine:
"Wissenschaftlich" setzt eine seriöse, unabhängige und mit passenden und anerkannten wissenschaftlichen Methoden durchgeführte Studie voraus. Wenn die Studie so gemacht wird, wie es sich gehört, dann kann sie ohne Angst die "Karten" auf den Tisch legen, z.B.: was und wie untersucht worden ist, wie lange, wie sind die Ergebnisse zustande gekommen.
Dann können die Anderen das überprüfen, nachtesten, beurteilen usw.
Wenn Du so eine Studie über Passivrauch wirklich kennen solltest, würde mich über ein Link freuen.
Spezialisten, die für Geld oder aus Angst (z.B. weil sie unter Druck gesetzt werden), nur der "passende" Teil der Wahrheit oder sogar eine Lüge als große wissenschaftliche Wahrheit verbreiten, sind keine Wissenschaftler, sie sind nur gefährlich.
Behauptungen, Meinungen, Propaganda, Sätze, die mit "Ich glaube" beginnen, sind KEINE wissenschaftliche Beweise.
Die Wissenschaft ist KEINE Religion. Diese hysterische, mit Hass und Maßlosigkeit geführten Antiraucher-Kampanie ist aber schon lange eine Art "Religion", von der übelsten Sorte.
Zitat (in voller Länge und von Dir):
"Alles, was du Nichtrauchern vorhältst, muß auch Bestand haben gegenüber z.B. zweijährigen oder auch unbeborenen Kindern..oder zählen die etwa nicht"
Da war doch schon mal so eine Geschichte mit einer Armee, die gesehen hat, dass die Feinde überlegen sind und sie verlieren wird. Sie hat ihre Kinder und Frauen vor ihr gesetzt und dann gesagt : "Ihr wollt doch nicht die Kinder töten!"
Kommst mir so ähnlich vor...
Wer hat schon gesagt, dass er im Kindergarten oder auf die Entbindungsstation rauchen will? Ich war das bestimmt nicht...
Nicht weil ich sicher bin, dass der Zigarettenrauch kleinen Kindern schadet, sondern weil ich nicht sicher bin, dass es ihnen nicht schadet.
Kleine Kinder sind viel empfindlicher als gesunde Erwachsene. Einem kleinen Kind würdest Du auch keine Wodka, keinen Kaffee oder scharf gewürztes Essen geben, oder? Aber einem Erwachsenen würdest Du (hoffentlich!) das alles nicht verbieten wollen.
28.11.2007 - 00:20 Uhr
Genusraucherin
Zitat:
"Wo bleibt eigentlich "Christoph 1978" um den es hier die ganze Zeit geht. Hat der sich verdünnilisiert und heißt vielleicht jetzt "Genußraucherin""
Vielleicht weiß er gar nicht, wie gründlich Du ihn vermisst :-)
Ich kann Dir aber leider nicht weiter helfen, ich bin wirklich eine Genusraucherin (und stehe auch dazu), Christoph ist eine andere Person.
Zitat:
"Genussraucherin, die ja ziemlich eindeutig die Belange der Tabaklobby vertritt"
Oh, wie stinklangweilig., immer die selbe Masche... das ist Eure "globale" Waffe, oder?
Alle, die anders denken wie Ihr, sind "per Definition" von der Tabaklobby subventioniert, oder?... So ein Blödsinn!
Ich rauche seit mehr als 30 Jahren, das hat mir noch nicht geschadet und habe immer gerne geraucht. Und jetzt glaubst Du doch nicht im allen Ernsten, dass ich die Tabaklobby vertreten muss!
Nö, ich vertrete meine eigenen Menschenrechte, meine Interessen und meine Freiheit. Vielleicht ein wenig auch die Interessen der anderen ca 24.695.000 Raucher in Deutschland.
Aber die Tabaklobby??? Die müssten doch die Interessen ihrer Kunden vertreten, nicht umgekehrt! So meine ich das mindestens.
Ich stehe übrigens gar nicht mit dem Rücken an der Wand sondern sitze auf dem Stuhl vor dem Bildschirm :-) Aber nicht mehr lange, weil es spät ist...
Nur noch ein Satz zum Schluß: Du kannst nicht "die Raucher" und "das Rauchen" künstlich trennen, das gehört zusammen. Raucher rauchen halt. Wenn sie Nichtraucher wären, dann würden sie nicht rauchen, aber sie sind Raucher und wollen rauchen.
Und mit Pinkeln hat das alles gar nichts zu tun, mit Deinen restlichen Beleidigungen auch nichts. Aber Antiraucher werden immer agressiv, wenn sie keine Argumente mehr haben.
Schlaf' schön und träume, dass die ganze Welt eine riesengroße Gasmaske ist...
Nein, weder habe ich mich verkrümelt noch bin ich mit "Genussraucherin" identisch.
Beweis: Ich teile nicht ganz die Position der "Genussraucherin" zu den Kindern. Der Forschungsstand lässt nämlich keineswegs darauf schließen, dass sie für Tabakrauch empfindlicher sind als Erwachsene.
christjue, dein Dokument der Tabakindustrie interessiert mich herzlich wenig. Wenn dort irgendwann mal irgendein Typ sich in einer Weise geäußert hat, die du teilen kannst, dann mag das so sein, sagt aber nichts über die tatsächliche wissenschaftliche Situation aus. Du wirst mir keinen Passivrauchtoten zeigen können noch wirst du in der Lage sein, die methodischen Schwächen, die hohe statistische Insignifikanz und anderen offenkundigen Manipulationen der Antis (in Deutschland v.a. das WHO-CC in Heidelberg) bei den Erkenntnissen über die angebliche Gesundheitsgefahren des Umgebungsrauchs hinwegzuwischen.
Der "Unterschied zwischen R a u c h e n und R a u c h e r" in diesem Zusammenhang ist ziemlicher Unfug. Erinnert mich immer an den Vatikan ("Wir haben nichts gegen Homosexuelle, sondern nur gegen Homosexualität) und an Rechtsextreme ("Wir haben nichts gegen Ausländer, sie sollen aber im Ausland bleiben"). Da musst du also schon klar Farbe bekennen.
"Dass wir uns euer Gift reinziehen sollen, nur um mit euch zusammenzusein."
In alten preußischen Tabakkollegien haben Nichtraucher Eintritt bezahlt, um bei den Rauchern sein zu dürfen.
Und wenn's dich stört, dann geh halt nicht in eine Kneipe wo geraucht wird. Ich gehe auch nicht in Discos, in denen es mir zu laut ist.
Genusraucherin sagte:
Ich kann Dir aber leider nicht weiter helfen, ich bin wirklich eine Genusraucherin (und stehe auch dazu)
Du bist eine Geschlechtsraucherin? Oder meinst Du "Genussraucherin"...?
SCNR
Ich rauche seit mehr als 30 Jahren, das hat mir noch nicht geschadet
Sicher? Wann warst Du diesbezüglich das letzte mal bei einem Spezialisten und hast Dich durchchecken lassen? Auch auf Dinge wie Ablagerungen in den Blutbahnen, Lungenvolumen, etc.?
Klar, jeder Raucher hat einen Onkel in der Familie, der 70 Jahre lang Kette geraucht hat und dann von 'nem Alkoholiker überfahren wurde...
Insofern teile ich Emilianes Meinung: Pure Naivität.
30 Jahre lang Stoffe inhalieren, die im industriellen Bereich als Sondermüll entsorgt werden müssen, indem sie bei 1200°C verbrannt werden, soll keinerlei Folgen haben? Face it! Eine glühende Zigarette entwickelt etwa 900°C...
Aber das nur nebenbei. Was Du mit Dir selbst anstellst, ist Deine Sache und sei Dir auch unbenommen. Nur bitte nicht dort, wo es auch andere betrifft, die das nicht wollen. Und darum geht's.
Mitchovic sagte:
Was Du mit Dir selbst anstellst, ist Deine Sache und sei Dir auch unbenommen. Nur bitte nicht dort, wo es auch andere betrifft, die das nicht wollen. Und darum geht's.
Meine Rede. Bleibt Ihr in Euren Kneipen und lasst mir die meine.
eisengrau sagte:
Bleibt Ihr in Euren Kneipen und lasst mir die meine.
Deine Kneipe = meine Kneipe = unsere Kneipe
Du darfst Dich gerne auch in Zukunft in "meiner" Kneipe neben mich setzen. Ich werde auch gerne in "deine" Kneipe gehen. Und wir können gerne zusammen ein Bierchen trinken und angeregt diskutieren.
Ich will ja auch gar nicht in Deine Kneipe. Da wird man sicher eh nur blöd von der Seite angemacht, wenn man auch nur einen Hauch von Tabakgeruch mit reinbringt. ;-)
Genusraucherin sagte:
Warum gibt es Euere NR-Kneipen nicht?
Weil wir bisher zu doof waren, verrauchte Kneipen konsequent zu meiden? Ich weiß es nicht wirklich, die Frage müsste eigentlich den Wirten gestellt werden.
Warum bzw. wann haben sich geregelte Katalysatoren in den Autos serienmäßig durchgesetzt? Als es staatliche Regelungen dafür gab.
Emiliane sagte:
Warum bzw. wann haben sich geregelte Katalysatoren in den Autos serienmäßig durchgesetzt? Als es staatliche Regelungen dafür gab.
Ja, der Übergang wurde aber über 20 Jahre und mit erheblich mehr Augenmaß vollzogen.
Genusraucherin sagte:
Mich wundert nur das Wörtchen "jedesmal".... Du gehst also immer wieder in solchen Kneipen, obwohl das bei Dir solche katastrophale Folgen hat ???Um Gottes Willen, warum machst Du das?
Weil ich, genau wie Du, gerne mit Freunden mal fortgehe, mich in eine gemütliche Kneipe setze, ein Bier oder 'nen Cocktail trinke, vielleicht eine Kleinigkeit esse. Und es leider, wie Du selber festgestellt hast, keine oder zu wenig Nichtraucherkneipen gibt. Was bleibt mir anderes übrig?
Ja... Daheim zu bleiben.
DAS Totschlagargument kennen die Nichtraucher zur Genüge. Mei, demnächst ist es halt auch bei uns andersrum. Sei Dir versichert, es wird sich nach einer Phase, in der es noch rumpelt und viele Diskussionen geführt werden, alles normalisieren und sehr sehr viele Leute werden den "alten Zeiten" nicht die geringste Träne nachweinen.
Ich werde das nicht als "Sieg" betrachten. Natürlich wäre es schöner, wenn wir mit weniger Gesetzesdruck als mit immer mehr auskommen würden. Aber das tut es eben nicht.
Schau mal, ich gehe ab 1.1.2008 in keine bayerische Kneipe mehr (bin früher gerne gegangen, so ca. 2-4 mal im Monat). Ich gehe aber nicht mehr, weil ich mich dort nicht mehr wohlfühlen kann.
Siehste, mir geht es genau andersrum. Ich werde wieder mehr weggehen.
Ich bin ja schließlich auch nicht gezwungen, in die Kneipe zu gehen. Das war zwar mal schön und gemütlich, ist aber nicht mehr, also mache ich es anders.Deshalb kann ich Dein "jedesmal" nicht verstehen, es tut mir leid...
Ich hatte bisher die Wahl zwischen "Qualm" und "Daheim". Du hast in Zukunft die Wahl zwischen "Nichtqualm und zwischendrin rausgehen" und "Daheim". Wobei ich mir sicher bin, dass es demnächst ein paar Findige geben wird, die mit irgendwelchen Kunstkniffen die neuen Gesetze aushebeln. Zum Beispiel, in dem sie ihren Laden zum Rauchervereinsheim deklarien, 10 Cent Mitgliedsgebühr erheben (die es bei Verzehr dann wieder als Bonus zurück gibt) und jeden Abend eine "geschlossene" Gesellschaft haben.
Mir egal. Ich muss DA ja nicht hingehen ;-)
Kaffee und Kartoffelchips dito.
Überhaupt kann man mit erstaunlich wenig auskommen, wenn man einen schönen Abend haben will. Im Grunde reicht ein geschlossener Raum und ein Glas Wasser. Daran sollten wir alle arbeiten.
oder geht es da dann doch wieder um volkserziehung?
Zitat:
"Oder meinst Du "Genussraucherin"...?"
Ja, ich war viele Jahre eine "Genuss-Raucherin".
In der letzten Zeit hatte ich aber leider viel "Kontakt" mit den Antiraucher-Taliban. Diese Leute können bestimmte Wörter überhaupt nicht vertragen, z. B. Genuss, Freiheit, Toleranz, Spaß oder Vernunft.
Wenn sie so was hören, beginnen sie, Buchstaben zu fressen, manchmal auch das ganze Wort, ohne Rücksicht auf Nebenwirkungen.
Mir haben sie das Ende vom Genuss gefressen, so bin ich jetzt nur eine Genus-Raucherin.
Aber das alles kennst Du, Du gehörst doch dazu, oder?
Und den Rest Deines Beitrages kannst Du gerne für Dich behalten...
29.11.2007 - 02:36 Uhr
Genusraucherin
"Sei Dir versichert, es wird sich nach einer Phase, in der es noch rumpelt und viele Diskussionen geführt werden, alles normalisieren und sehr sehr viele Leute werden den "alten Zeiten" nicht die geringste Träne nachweinen"
Es gibt mindestens 4 notorische Antiraucher-Lügen, die immer wieder (fast mit Verzweifelung) "gepredigt" und endlos wiederholt werden. Leider manchmal auch schon von normalen Nichtrauchern:
- Die Wirte werden keine Umsatzeinbüßen haben.
Falsch.
In den Ländern, wo das Rauchverbot schon eingeführt wurde, sind die negativen Wirkungen ganz eindeutig, das "darf" man aber offiziell nicht sagen.
Warum wehren sich die meisten Wirte so vehement gegen "absolute" Rauchverbote? Etwa, weil sie alle blöd sind? Nein, bestimmt nicht!
Aber sie haben sich genauer informiert, weil sie direkt betroffen sind:
Es geht ja schließlich um ihr Geld und um ihre Existenz.
Sie kennen die Wahrheit und lassen sich nicht von Lügen benebeln (die Meisten in jedem Fall nicht).
Die genauen Informationen findest Du (wenn es Dich interessiert) auf Seite 4 von Extrablatt 2 hier:
http://www.dehoga-kiel.de/toleranz/
- Die Raucher werden sich schon daran gewöhnen.
Falsch.
Mit guten Sachen gewöhnen sich die Leute sehr schnell, mit schlechten Sachen nie.
Ganz besonders dann nicht, wenn man sie vorher nicht fragt, sondern mit Gewalt und Hinterlist versucht, denen etwas aufzuzwingen, was sie gründlich ablehnen.
Das geht nur so lange, wie man genug Gewalt aufbringen kann. Kaum verschwindet die Gewalt und alles ist schon wieder wie früher. Ganz schnell.
Das kannst Du in allen Ländern sehen, wo die Leute Jahrzehnte lang unterdrückt waren (z. B.: Ost-Block, China, ex-Sowjetunion).
Dort sind plötzlich die alten Traditionen wieder beliebt, die Leute wollen territoriale Unabhängigkeit, persönliche Freiheit und beginnen, ihr Leben wieder zu genießen. Mit der Diktatur hat sich in all den Jahren Keiner gewöhnt.
Was ist aus der Prohibition in USA geworden?
Haben sich die Amerikaner daran "gewöhnt" und trinken jetzt nicht mehr ???
- in allen anderen EU- Ländern sind die Rauchverbote so problemlos durchgesetzt worden, bei uns wird es auch so sein!
Falsch.
Die EU-Länder sind schon ziemlich unterschiedlich und der Protest entsprechend auch.
Aber er ist in allen Ländern eindeutig vorhanden:
http://www.netzwerk-rauchen.de/modules.p...
Es gibt dazu auch "inoffizieller" Widerstand, z. B. in Süd-Italien beachtet kaum Einer das blöde Gesetz.
In Ländern wie Spanien und Dänemark ist das Ganze relativ vernünftig geregelt, so dass beide Gruppen (R & NR) damit leben können.
- die Jugend wird weniger rauchen, weil es verboten wird und die Raucher so mies dargestellt werden.
Leider auch falsch.
Gerade damit wird es recht interessant. Früher war es doch schon so banal zu rauchen, jetzt ist aber etwas besonderes. Man braucht Mut um es zu tun. Man kann mit unangenehmen Zeitgenossen rechnen, man kann ein wenig "Krieg" mit denen spielen.
Es ist ein Zeichen von Widerstand, von Ungehorsam und von Freiheit.
Das ist die Kehrseite dieser maßlos übertriebenen, unvernünftigen und heuchlerischen Hetzkampanie gegen Raucher: Rauchen ist jetzt schon wieder etwas besonderes!
Gratulation an alle Antiraucher!
Meine Prophezeiung für die Zukunft: Die Menschen werden in Zukunft nicht weniger rauchen, die Jugendlichen schon gar nicht.
Die Anzahl der Gestorbenen pro Jahr wird sich kaum ändern, auch die sogenannten "Raucherkrankheiten" werden nicht signifikant abnehmen, evt. sogar zunehmen.
Und nach einigen Jahren wird die ganze Hysterie vorbei sein und die "alten Zeiten" werden zurückkehren.
Reden wir doch mal nach 5-6 Jahren wieder...
kulturgut sagte:
Emiliane: wenn es dir wirklich nur um den rauch geht - bist du dann für die legalisierung aller anderen drogen, die nicht geraucht, sondern eingenommen, getrunken oder gespritzt werden? oder geht es da dann doch wieder um volkserziehung?
Das steht hier nicht zur Debatte. Völlig anderes Thema.
29.11.2007 - 10:20 Uhr
Emiliane
Genusraucherin sagte:
Reden wir doch mal nach 5-6 Jahren wieder...
Vielleicht wäre das echt besser. Diese Diskussion wird m. E. nix neues mehr bringen. Echte, halbscharige, obskure oder alberne Argumente sind von beiden Seiten genug ausgetauscht worden. Die Fronten sind eh verhärtet, für jede Fraktion ist die andere die böse, die entweder zu Genuss oder zu Rücksichtnahme unfähig ist.
Ich werde mich jedenfalls ganz entspannt auf die "neuen Zeiten" freuen. Dass das Raucher und Wirte (vielleicht auch nicht alle...?) anders sehen, ist nachvollziehbar... aber... ja, mei.
Emiliane sagte:
kulturgut sagte:
Emiliane: wenn es dir wirklich nur um den rauch geht - bist du dann für die legalisierung aller anderen drogen, die nicht geraucht, sondern eingenommen, getrunken oder gespritzt werden? oder geht es da dann doch wieder um volkserziehung?
Das steht hier nicht zur Debatte. Völlig anderes Thema.
nein, eben nicht. euer leitargument ist, dass es euch nur um den schutz der nichtraucher ginge. die raucher dürfen sich auch weiterhin nach lust und laune selbst vergiften.
es würde mich interessieren, ob ihr es mit der selbstbestimmtheit freier menschen wirklich so ernst nehmt.
übrigens richtet sich die gleiche frage auch an raucher, ob sie für verbote harter drogen sind. ich sehe keinen grund, warum man ausgerechnet exklusiv für rauchfreiheit eintreten sollte. jede art von selbstschädigung muss erlaubt sein.
kulturgut sagte:
euer leitargument ist, dass es euch nur um den schutz der nichtraucher ginge. die raucher dürfen sich auch weiterhin nach lust und laune selbst vergiften.es würde mich interessieren, ob ihr es mit der selbstbestimmtheit freier menschen wirklich so ernst nehmt.übrigens richtet sich die gleiche frage auch an raucher, ob sie für verbote harter drogen sind. ich sehe keinen grund, warum man ausgerechnet exklusiv für rauchfreiheit eintreten sollte. jede art von selbstschädigung muss erlaubt sein.
Also, erst mal: Ich kann im Prinzip nur für mich sprechen. Betrachte meine Antwort(en) also bitte nicht als für alle Nichtraucher gültig. Grundsätzlich vertrete ich hier *meine* Meinung. Es mag sein, dass die sich mehr oder weniger zufällig mehr oder weniger stark mit der anderer Menschen deckt.
Von mir soll jeder rauchen, saufen, kiffen, spritzen, sich tätowieren oder piercen, singen, lachen, tanzen, sich mit dem Hammer auf den kleinen Finger hauen, 168 Stunden die Woche im Bett oder vor dem Fernseher liegen, nachts Motorrad fahren oder jede Menge anderes Zeug machen dürfen! Solange er mich nicht mit etwas belästigt, womit ich nicht belästigt werden möchte. Sobald er mit seiner Freiheitsauslebung meine Freiheit beeinträchtigt.
Und auch wenn es sich wie eine Gebetsmühle anhört: Tabakqualm belästigt mich. Ich (ich spreche weiterhin nur für mich) möchte keinen Raucher zum Nichtraucher erziehen. Raucher sollen ruhig rauchen. Aber bitte bitte so, dass es mich nicht belästigt. Und dass der Belästigte sich einschränkt anstelle des Belästigers (sprich: daheim bleibt), ist für mich kein ernstzunehmender Ansatz.
Das Schlimmste, was den tabacs passieren kann, ist eine informierte Öffentlichkeit. Daher verbreiten sie seit Jahrzehnten mit sehr viel Geld gezielt Fehlinformationen über ihr Produkt und lassen sich dabei auch von korrupten Politikern und Wissenschaftlers sekundieren. Den Rauchern kommts gerade recht, bedürfen sie doch für ihre wahnwitzige Entscheidung zu Rauchen der Argumentationshilfe, zu der sie selbst auf Grund ihrer Abhängigkeit kaum in der Lage sein dürften. Derzeit verteilt eine Tabakfirma in der Gastronomie Zündhölzer mit der Aufschrift „Wir lassen sie nicht im Regen stehen!“
Hier die 10 Lügen:
Tabaklüge 1
„Der Verbraucher ist über die Gefahr der Tabakprodukte ausreichend informiert“
Lüge deshalb: Das Risikopotential muß nicht nur ausgesprochen werden, der Produzent muß dafür sorgen, dass die Botschaft beim Kunden „ankommt“. Gewöhnungseffekt und Propaganda mit Uralt-Rauchern verhindern ausreichende Verbraucherinformation. Besonders betroffen: Jugendliche Rauch-Anfänger, die sich um soetwas überhaupt nicht scheren
Tabaklüge Nr. 2
„Jugendliche sollen nicht rauchen. Rauchen bitte nur Erwachsene“
Lüge deshalb: Nur Kinder & Jugendliche sind so „blöde“ und fangen mit dem Rauchen an, ab 20 hört das schlagartig auf. Es wäre also für die tabacs das reinste Harakiri, denn dann hätten sie spätestens nach ein, zwei Generationen keine Kunden mehr. Sie m ü s s e n also gezielt Jugendliche bewerben, das beweisen sie im Übrigen durch Worte und Taten.
Tabaklüge 3
„Tabak ist ein Produkt wie jedes andere“
Lüge deshalb: Das Produkt Tabak ist fehlerhaft. Man ist in der Lage, die Gefährlichkeit zu reduzieren, unterläßt es aber aus Marketing-Gründen. Im Gegenteil: Es werden laufend unerlaubt gefährliche Zusatzstoffe beigefügt, die die natürliche Körperabwehr betäuben und die Leute, spez. Kinder und Jugendliche schneller zum Produkt greifen läßt. Würde heute jemand die Zigarette neu zulassen wollen, so würde er schon beim Pförtner der entsprechenden Behörde abgewiesen.
Tabaklüge 4
„Light Zigaretten sind weniger risikoreich“
Lüge deshalb, weil sich jeder Raucher die Nikotinmenge, wie er sie braucht, selbst aus der Zigarette holt, indem er z.B. mehr und tiefer inhaliert, die Zigarette länger raucht, den Rauch länger in der Lunge läßt. Das wissen die Hersteller nicht nur, sie haben die Lightsorten extra für Raucher, die sich um ihre Gesundheit besorgen, konstruiert, damit diese beruhigt weiterrauchen können. Dass sie sich damit nochmehr Schaden zufügen, wissen nur die Tabacs
Tabaklüge 5
„Es gibt eine wirkungsvolle Antiraucherlobby“
Lüge deshalb, weil für wirkungsvolle Lobbyarbeit Geld und Verbindung zu den Entscheidern gehören. Mit Geld sind diese Organisationen wahrlich nicht gesegnet, die bekannteste unter ihnen die NID hat einen Etat von gerade mal schlappen 30.000 Euro im Jahr. Ein Vergleich zu dem, was die Industrie für ihre Propaganda ausgibt, ist geradezu obszön. Verbindungen zur Politik sind ausgesprochen dürftig zur Wirtschaft – ausgenommen Pharma/Entwöhnungsmittel – erst recht nicht. Die maßlose Übertreibung der Bedeutung der „Antiraucher“ ist Teil der Propaganda der tabacs. Was schließlich die Medien betrifft, so sind diese, von Ausnahmen abgesehen pro-Tabak.
Tabaklüge 6
„Passivrauchen ist harmloser als Kekse essen“
Lüge deshalb, weil die tabacs intern von einem Gefährdungspotential ausgehen.
Für sie selbst stellt eine Öffentlichmachung dieser Fakten eine tödliche Bedrohung dar, weshalb sie Millionen in die Forschung gesteckt haben, „Entlastungsforschung“ wurde das genannt, um zu beweisen, dass ein solches Risiko nicht zu beweisen ist. Das ist keine graue Theorie, sondern hat Konsequenzen auf die Gesetzgebung: Wäre Passivrauchen nämlich nur lästig und nicht gefährlich, hätte der Staat bei der Regulierung nichts zu suchen und die Parteien müßten das untereinander ausmachen. Die Beweislage, dass Passivrauchen eine tödliche Gefahr darstellt, ist inzwischen mehr als erdrückend
Tabaklüge Nr. 7
„Für die Raucherfrage in der Gastronomie ist- qua Hausrecht – nur der Unternehmer zuständig“
Lüge deshalb, weil Gaststätten auch Arbeitsplätze sind, bei denen das Hausrecht zu Gunsten Arbeitstättenverordnug eingeschränkt ist und der Wirt an diverse Gewerbeordnungen gebunden ist. Gäste in ihrer Gesundheit zu gefährden, ist durch das Hausrecht nicht abgedeckt. So darf er keine minderwertigen Speisen verkaufen, beim Bier gilt sogar ein „Reinheitsgebot“ usw. Das gilt unabhängig von der Tatsache, dass sich seine Gäste freiwillig dort aufhalten.
Tabaklüge Nr. 8
„Wir sind inzwischen von staatlichen Vorschriften umzingelt. Es reicht“
Oberflächlich betrachtet gibt es in der Tat einen Wust von verschiedenen teilweise gegensätzliche Verordnungen. Das hat damit zu tun, dass die Raucherlobby im vorigen Jahr eine bundeseinheitliche Regelung verhindert hat in der Absicht, ein großes Durcheinander zu produzieren, wenn jedes Land nun für sich entscheiden muß. Die „Umzingelung“ haben wir also der Tabakfraktion zu verdanken
Tabklüge Nr. 9
„Nichtraucherschutz kostet uns alle viel Geld und gefährdet Arbeitsplätze“
Lüge deshalb, weil bisher ein Teil der der Kosten des Rauchens von Nichtraucher getragen wurde, sei es durch gesundheitliche Einbußen, sei es durch vermehrte Aufwendungen für Lebensführung (Kleidung, Wohnungsrenovierung etc.)Die Abschaffung dieser Ungerechtigkeit darf jedoch nicht der Allgemeinheit angelastet werden, sondern deren Kosten sind einzig vom Verursacher, dem Raucher zu tragen. Ebenso unredlich ist der Hinweis auf Arbeitsplätze: Es gibt wohl kaum einen Konsumartikel, der am Gewinn gemessen so wenig Arbeitsplätze bereitstellt, wie die Tabakwirtschaft. Würde also weniger geraucht und das eingesparte Geld für andere Konsumarten verwendet, entstünden mehr Arbeitsplätze und nicht weniger.
Tabaklüge Nr. 10
„Schon die Nazis waren militante Antiraucher“
Lüge deshalb, weil ein so totalitäres System das Rauchen spielend hätten abschaffen können, wenn sie es denn gewollt hätte. Der einzige wirkliche Antiraucher war der Chef selber insgesamt war das Regiem ganz auf der Tabakseite. Göring ließ sich von Reemtsma sein Luxusleben sponsern, Göbbels rauchte wie ein Schlot, Tabak war kriegswirtschaftlich wichtig, es wurden Länder nur wg. Tabak erobert und manchmal wurde auch ein Volksgenosse aufgehängt, weil er Feldpäckchen – mit Tabak – gestohlen hatte. Sieht so ein Tabakgegnerstaat aus?
Zitat:
"Das Schlimmste, was den tabacs passieren kann, ist eine informierte Öffentlichkeit."
Das Schlimmste, was der Antiraucher-Kampanie mit ihrer Passivrauch-Lüge passieren kann, ist aber genau das Selbe, eine richtig informierte Öffentlichkeit! Und das wissen die Antiraucher ganz genau, nichts versuchen sie mehr zu vermeiden, als dass kritische Stimmen an die Öffentlichkeit durchdringen.
Zitat:
"Den Rauchern kommts gerade recht, bedürfen sie doch für ihre wahnwitzige Entscheidung zu Rauchen der Argumentationshilfe, zu der sie selbst auf Grund ihrer Abhängigkeit kaum in der Lage sein dürften."
Also, ich bin schon ziemlich liberal: Ich meine, jeder Mensch darf ab und zu ein wenig unverschämt sein... solange das eine Ausnahme bleibt.
Aber das oben ist schon eine sehr fette, krasse Unverschämtheit[/b}!
Oder bist Du wirklich so arrogant, indoktriniert und verbohrt , dass Du so was tatsächlich glaubst ???
Nähmlich, dass ein Drittel der deutschen Bevölkerung (die Raucher, das wären ca. 24.679.000 Menschen) ohne "Hilfe von den Tabacs" nicht in der Lage wären zu argumentieren!
Du meinst doch nicht tatsächlich, daß Du der einzige kluge Mensch in der Welt bist, oder? Und dass über 20 Milionen Menschen Dich als Oberlehrer brauchen, um zu entscheiden, was für sie richtig oder falsch ist!
Meine Güte, Leute gibt's in dieser Welt, da kann man nur staunen !
"...Nähmlich, dass ein Drittel der deutschen Bevölkerung (die Raucher, das wären ca. 24.679.000 Menschen...."
(Genusraucherin 30.11.07 23.50 Uhr)
Unwahr, weil es sind 27 % statt 33 % und auch nicht "der deutschen Bevölkerung" sondern derjenigen über 15 Jahre (Mikrozensus 2003, nachzulesen in "Jahrbuch Sucht 06" S. 57)..also insgesamt unter 20 Millionen, macht ...und keine 24 679 000
zugegeben immer noch ganz schön viel, a b e r...
von denen jedoch 46 % aussteigen wollen, also nix Genusraucher, sondern Zwangsraucher (zu lesen ebd S. 67) (Tabaklobyisten sprechen übrigends von 80 %, die sich das Rauchen abgewöhnen, aber das nur nebenbei)...
..und da waren´s nur noch etwas über 10 Millionen also nicht mal jeder Achte
Jetzt kommst du, ja ich weiß mit Statistik kann man alles beweisen, aber wer war es, die die so schön exakt klingende Zahl von
24 697 000 Rauchern in den Ring geworfen hat?
Naja, dumm gelaufen mit den Zahlen, nicht wahr, blöd ist nur, dass nach wie vor noch weitere 10 Tabaklügen unwidersprochen bleiben
01.12.2007 - 21:54 Uhr
christjue
Mein Tipp als Oberlehrer:
Sieh dir mal die Arbeiten eines Japaners namens Hirayama an, oder was darüber berichtet wird. Der hat schon vor über 20 Jahren nachgewiesen, welche Gefahren von Passivrauchen ausgehen. In deutschen Tabakkreisen wurden daraufhin Millionen investiert, um dessen Thesen zu widerlegen und die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen, intern gab man jedoch zu: "Hirayama was right"
(ist alles zu belegen)
Zitat:
"Sieh dir mal die Arbeiten eines Japaners namens Hirayama an, oder was darüber berichtet wird. Der hat schon vor über 20 Jahren nachgewiesen, welche Gefahren von Passivrauchen ausgehen"
Dem brauche ich nicht zu wiedersprechen, da widersprechen ihn die eigenen Landsleute mit eindeutigen Beweisen: in Japan rauchen ca. 60% der Bevölkerung und es gibt kein generelles Rauchverbot, nur Nichtraucher-Zonen. So ist der Anzahl der Passivraucher auch entsprechend groß.
Trotzdem sind die Japaner immer wieder ganz vorne (Platz 1-3) was die Langlebigkeit betrifft.
Die Leute dort leben sehr lange, obwohl sie (aktiv oder passiv) rauchen.
Ein schöner Beweis, dass das Leben und die Welt viel komplexer sind, als die Antiraucher in ihrer Verbohrtheit, sie schwarz-weiß malen wollen. Und das Rauchen nur eine der sehr vielen Sachen ist, die Lebensdauer und -Qualität beeinflussen.
Deine "Tabaklügen" hast Du Dir selber gebastelt, so wie Dir am besten gepasst hat. Die meisten sind für ein Rauchverbot als Gesetz überhaupt nicht relevant, z.B. , dass "der Führer" Antiraucher war. Das ist allgemein bekannt, ist aber kein Grund, seine Vorstellungen jetzt zu verwirklichen!
Wenn "das Produkt Tabak fehlerhaft ist", wie Du behauptest, ist das auch kein Grund für ein Rauchverbot und für Hetzkampanien gegen Raucher.
Dann müsste der Staat (wenn er sich so wie so einmischen will) entweder die Hersteller zwingen, das Produkt zu korrigieren oder das Produkt komplett vom Markt zu nehmen (dann wären aber 3,3% der Gesamtsteuereinnahmen weg!).
"Light Zigaretten" habe ich noch nie geraucht... Ihre Existenz begründet aber auch kein Rauchverbot!
Eine, vor allem reiche, Antiraucherlobby ist eindeutig vorhanden, das ist keine Lüge. Leider nicht nur von Pharma, sondern auch von den Steuergeldern der Raucher finanziert!
Passivrauch ist für die Mehrheit der Menschen ungefährlich. Da brauchst Du eigentlich nicht mal Studien, nur die Realität um Dich genauer zu beobachten: wie viele Leute sind schon in Deiner Umgebung "an Passivrauch" gestorben ??? Kennst Du überhaupt einen konkreten Fall? Ich nicht...
Für die Leute, die schon krank sind (z.B. Asthmatiker, Allergiker, usw.) oder besonders geschwächt, sind Rauch, Abgasen und tausend andere Sachen sicher eine zusätzliche Belastung.
Aber das ist höchstens ein Grund für Nichtracuher-Zonen, nicht für ein Rauchverbot überall!
Die 3301 Passivrauch-Tote sind eine krasse Lüge (falsche Studie + falsche Statistik, sozusagen alles falsch). Dass so viele Leute trotzdem immer noch diese Zahl 3301 in dem Mund nehmen, ist der beste "Beweis" für die "Seriosität" mit der mit diesem Thema umgegangen wird.
Deine "Auslegung" über die Anzahl der Raucher in Deutschland ist mindestens sehr merkwürdig. Du sagst , nicht 33%,sondern 27%.
Einigen wir uns doch in der Mitte, meine Zahl ist 30% von der Gesamtbevölkerung in 2006 (gerundet).
Die Anzahl (sowohl der Raucher als auch der Passivraucher) ist eigentlich gar nicht so genau bekannt, da kommen von verschiedenen Quellen ganz unterschiedliche Zahlen (je nach dem, wem man glauben will...).
Ich habe einen Mittelwert genommen, 30% (sage auch immer dazu "ca.").
Die Art und Weise, wie Du die Anzahl der Raucher "verkleinern" willst ist schon lächerlich, es tut mich leid. Wunsch- und Wahn-Vorstellungen halt.
Die meisten Raucher wollen nicht aufhören zu rauchen, sondern ihre Zigarette weiter in Ruhe genießen können!
Und auch die Wenigen (schätze, max. 5%), die aufhören wollen, wollen aber NICHT diffamiert und diskriminiert werden und sie wollen auch nicht, dass der Staat sie zwingt, aufzuhören!
"Einigen wir uns doch in der Mitte, meine Zahl ist 30% von der Gesamtbevölkerung in 2006 (gerundet)."
Findest du das seriös, mit mir über Zahlen zu handeln, als wären wir auf einem orientalischen Markt, Zahlen, die vom statistischen Bundesamt kommen?
Eine, vor allem reiche, Antiraucherlobby ist eindeutig vorhanden, das ist keine Lüge.
Zahlen, Zahlen bitte! Ich hätte da eine: Die "Tabakkontrolle" bei der DKFZ, Heidelberg hat 500.000 Euro / Jahr, den Etat des "nid" sagte ich schon 30 000 Euro wo, bitte wo sind die reichen Antis, wo..ich sehe keine
"Die 3301 Passivrauch-Tote sind eine krasse Lüge (falsche Studie + falsche Statistik, sozusagen alles falsch)."
Offensichtlich ist an der Zahl etwas dran, sie ist schon seit 1 1/2 Jahren virulent und mir ist keine Verfügung bekannt, die dem Einhalt gebietet. Vermutlich würde ein juristisches Vorgehen seitens der Tabakindustrie eine Diskussion in Gang setzen, bei der eine noch größere Zahl herauskommt...die jetzige ist das Ergebnis einer sehr konservativen Untersuchungsmethode
"Die meisten Raucher wollen nicht aufhören zu rauchen, sondern ihre Zigarette weiter in Ruhe genießen können!
Und auch die Wenigen (schätze, max. 5%), die aufhören wollen,..."
Wenn so wenig Raucher aufhören wollen, woher kommt denn der Reichtum der Pharmas, die Entwöhnungsmittel verkaufen?
Im übrigen, ich deutete es schon an, sagte Ernst Brückner, HGF des Zigarettenverbandes im WDR Hörfunk am 6.9.02: "80 % aller Raucher hören mit dem Rauchen auf" Er wollte damit etwas anderes betonen, nämlich wie kinderleicht demzufolge sei, von der Kippe wegzukommen. Typich Eigentor, würde ich sagen.
"Die Art und Weise, wie Du die Anzahl der Raucher "verkleinern" willst ist schon lächerlich, es tut mich leid. Wunsch- und Wahn-Vorstellungen halt."
Damit trittst du, auch wenn du es gerne abstreitest, in die Fußstapfen der tabacs, denn engagierte (ihr sagt dazu militante..aber das ist euer Problem) Nichtraucher lächerlich zu machen, war eine beliebte Methode der Tabakindustrie, für die viel Geld z.B. für Karikaturisten und sogar bestellte Leserbriefe ausgegeben haben. "Ridikülisierung" nannte man den Etatposten.
Auf Wunsch sende ich dazu auch einen Link mit entsprechenden Dokumenten
Deine "Tabaklügen" hast Du Dir selber gebastelt, so wie Dir am besten gepasst hat.
Freut mich, dass du mein Copyright an der Zusammenstellung anerkennst, darauf richtig eingegangen bist du allerdings nicht, nur immer haarscharf dran vorbei. Naja, knapp daneben ist auch daneben
02.12.2007 - 16:29 Uhr
christjue
Genusraucherin:
"Einigen wir uns doch in der Mitte, meine Zahl ist 30% von der Gesamtbevölkerung in 2006 (gerundet)."
Findest du das seriös, mit mir über Zahlen zu handeln, als wären wir auf einem orientalischen Markt, Zahlen, die vom statistischen Bundesamt kommen?
Genusraucherin:
"Eine, vor allem reiche, Antiraucherlobby ist eindeutig vorhanden, das ist keine Lüge."
Zahlen, Zahlen bitte! Ich hätte da eine: Die "Tabakkontrolle" bei der DKFZ, Heidelberg hat 500.000 Euro / Jahr, den Etat des "nid" sagte ich schon 30 000 Euro wo, bitte wo sind die reichen Antis, wo..ich sehe keine
Genusraucherin:
"Die 3301 Passivrauch-Tote sind eine krasse Lüge (falsche Studie + falsche Statistik, sozusagen alles falsch)."
Offensichtlich ist an der Zahl etwas dran, sie ist schon seit 1 1/2 Jahren virulent und mir ist keine Verfügung bekannt, die dem Einhalt gebietet. Vermutlich würde ein juristisches Vorgehen seitens der Tabakindustrie eine Diskussion in Gang setzen, bei der eine noch größere Zahl herauskommt...die jetzige ist das Ergebnis einer sehr konservativen Untersuchungsmethode
Genusraucherin:
"Die meisten Raucher wollen nicht aufhören zu rauchen, sondern ihre Zigarette weiter in Ruhe genießen können!
Und auch die Wenigen (schätze, max. 5%), die aufhören wollen,..."
Wenn so wenig Raucher aufhören wollen, woher kommt denn der Reichtum der Pharmas, die Entwöhnungsmittel verkaufen?
Im übrigen, ich deutete es schon an, sagte Ernst Brückner, HGF des Zigarettenverbandes im WDR Hörfunk am 6.9.02: "80 % aller Raucher hören mit dem Rauchen auf" Er wollte damit etwas anderes betonen, nämlich wie kinderleicht demzufolge sei, von der Kippe wegzukommen. Typich Eigentor, würde ich sagen.
Genusraucherin:
"Die Art und Weise, wie Du die Anzahl der Raucher "verkleinern" willst ist schon lächerlich, es tut mich leid. Wunsch- und Wahn-Vorstellungen halt."
Damit trittst du, auch wenn du es gerne abstreitest, in die Fußstapfen der tabacs, denn engagierte (ihr sagt dazu militante..aber das ist euer Problem) Nichtraucher lächerlich zu machen, war eine beliebte Methode der Tabakindustrie, für die viel Geld z.B. für Karikaturisten und sogar bestellte Leserbriefe ausgegeben haben. "Ridikülisierung" nannte man den Etatposten.
Auf Wunsch sende ich dazu auch einen Link mit entsprechenden Dokumenten
Genusraucherin:
"Deine "Tabaklügen" hast Du Dir selber gebastelt, so wie Dir am besten gepasst hat."
Freut mich, dass du mein Copyright an der Zusammenstellung anerkennst, darauf richtig eingegangen bist du allerdings nicht, nur immer haarscharf dran vorbei. Naja, knapp daneben ist auch daneben
Zitat:
"Offensichtlich ist an der Zahl etwas dran, sie ist schon seit 1 1/2 Jahren virulent und mir ist keine Verfügung bekannt, die dem Einhalt gebietet."
"Virulent" ist tatsächlich das richtige Wort... gratuliere!
Wie ein unkontrollierbarer Virus, der unsere Politiker und ein Teil der Wissenschaftler (oder Möchte-gern-Wissenschaftler) "krank" gemacht hat: sie plappern die Zahl endlos nach.
Peinlich eigentlich, die Zahl BLEIBT ABER TROTZDEM FALSCH!
Warum die Zahl 3301 (die auf eine fehlerhafte EPA-Studie basiert) falsch ist, kannst Du hier lesen:
http://www.netzwerk-rauchen.de/modules.p...
und hier:
http://www.bgn.de/webcom/show_article.ph...
Zitat:
"Ich hätte da eine: Die "Tabakkontrolle" bei der DKFZ, Heidelberg hat 500.000 Euro / Jahr"
Viel zu viel! Da sind auch die Steuergelder, die ICH bezahle, drin!
Und so eine Publikation wie "Passivrauchen –ein unterschätztes Gesundheitsrisiko", scheint, bei oberflächlicher, unkritischer Betrachtung, seriös zu sein und hat deshalb eine gefährliche Wirkung.
Das wird dann als Wahrheit verkauft und die kritischen Stimmen konsequent unterdrückt.
Eine sehr lesenswerte Stellungsnahme dazu:
http://www.passiv-rauchen.de/OffenerBrie...
Manchmal soll man vielleicht auch nicht alles sagen, was man weiß:
http://www.netzwerk-rauchen.de/documents...
Die Antiraucher haben das dann genau so gemacht...
So, und jetzt mache ich langsam Schluß. Übrigens, ich habe über die Japaner nichts mehr von Dir gehört... "taktisch überlesen"?
Genusraucherin sagte:
So, und jetzt mache ich langsam Schluß.
Schade. Je mehr Du Dich in Deinen Fanatismus reinsteigerst, umso mehr freue ich mich auf den 1. Januar.
Ausgerechnet Du bezeichnest andere als "Taliban"? Vorsicht, Glaushaus!
03.12.2007 - 11:55 Uhr
Emiliane
Emiliane sagte:
Genusraucherin sagte: So, und jetzt mache ich langsam Schluß. Schade. Je mehr Du Dich in Deinen Fanatismus reinsteigerst, umso mehr freue ich mich auf den 1. Januar.Ausgerechnet Du bezeichnest andere als "Taliban"? Vorsicht, Glaushaus!
... soll naürlich "Glashaus" heissen :-)
03.12.2007 - 11:56 Uhr
Emiliane
Genusraucherin sagte:
So, und jetzt mache ich langsam Schluß.
Schade. Je mehr Du Dich in Deinen Fanatismus reinsteigerst, umso mehr freue ich mich auf den 1. Januar.
Ausgerechnet Du bezeichnest andere als "Taliban"? Vorsicht, Glaushaus!
03.12.2007 - 11:59 Uhr
Emiliane
"Virulent" ist tatsächlich das richtige Wort... gratuliere!
Wie ein unkontrollierbarer Virus, der unsere Politiker und..."
Pure Agitation von G. und dann noch miserabel gemacht, denn
1.) weiß jeder, du eingeschlossen, das ich d a s nun mal nicht meinte
2.) hat der Begriff "Virulent" längst seine ursprüngliche streng seuchenpolitische Bedeutung verlassen und wird allgemeinsprachlich für "weit verbreitet" verwendet
Genusraucherin sagte:
Zitat:
"Ich hätte da eine: Die "Tabakkontrolle" bei der DKFZ, Heidelberg hat 500.000 Euro / Jahr"
"Viel zu viel! Da sind auch die Steuergelder, die ICH bezahle, drin!"
Richtig, und zwar 1,6 Cent im Jahr. Gib mir deine Kontonummer und ich spendiere dir deinen Anteil für die nächsten 10 Jahre incl. der fälligen Bankgebühr in 15-facher Höhe, damit eine so ehrenwerte Veranstaltung wie DKFZ weitermachen kann.
Im Übrigen wünsche ich dir keine Situation, in der du von den Erkenntnissen der Krebsforschungszentrale Nutzen ziehen könntest, die vielleicht sogar deine Gesundheit oder gar dein Leben retten könnten
Genusraucherin sagte:
Übrigens, ich habe über die Japaner nichts mehr von Dir gehört... "taktisch überlesen"?
Ja, weil für sowas Albernes, bei der sich jeder Statistiker einen Ast lachen würde, ist mir meine Zeit zu schade, aber wenn du drauf bestehst bitteschön:
Was haben denn eigentlich die paar tausend hundertjährige Japaner
die die Leute dort statistisch "älter" machen, mit Passivrauchen zu tun? Und wenn, dann gehört das gesagt und nicht nur dazu gesagt.
Ganz nebenbei: Die vielen Links, die du jetzt einbringst, haben einen peinlichen Beigeschmack von Schleichwerbung für irgendwas.
Sag doch einfach, was du sagen willst und lass die Leute nicht für dich im netz herumirren. Viele Grüße dein Oberlehrer
03.12.2007 - 16:57 Uhr
christjue
letztes Wort im vorletzten Absatz muß "gedacht"
und nicht "gesagt" heißen
Sorry
Zitat:
"Schade. Je mehr Du Dich in Deinen Fanatismus reinsteigerst, umso mehr freue ich mich auf den 1. Januar."
Falsch! Leute, die ihre Freiheit, ihre Rechte und ihre menschliche Würde verteidigen, KÖNNEN NICHT fanatisch sein. Das ist Selbstverteidigung und Notwehr.
Fanatisch sind im Moment allein die Antiraucher. Sie verbreiten diffamierende Lügen über Raucher und wollen den Rauchern die ganze Freiheit und alle Lebensräume stehlen. Sie benutzen dazu besonders miese, unfaire Methoden.
Ich werde mich auch mal sehr freuen, und zwar wenn alle diese Antiraucherlügen, besonders die Passivrauch -Lüge und alle "Machenschaften" die dahinten stehen endlich ans Licht kommen. Wenn in unseren Zeitungen wieder die Wahrheit darüber steht. Wenn man wieder fernsehen kann, ohne sich gleich ärgern zu müssen, dass nur "wertvolle NR-Exemplare" dort angezeigt werden dürfen.
Das wird wahrscheinlich noch nicht am 1. Januar sein, aber das wird bald kommen, da bin ich absolut sicher!
Ich stehe übrigens weder im "Glaushaus" noch im "Glashaus". Ich stehe einfach auf der Seite, wo Freiheit, gegenseitige Toleranz, Vernunft und Spaß am Leben auch stehen. Und dort bleibe ich auch!
04.12.2007 - 02:17 Uhr
Genusraucherin
Zitat:
""Ich hätte da eine: Die "Tabakkontrolle" bei der DKFZ, Heidelberg hat 500.000 Euro / Jahr"
"Viel zu viel! Da sind auch die Steuergelder, die ICH bezahle, drin!"
"Richtig, und zwar 1,6 Cent im Jahr. Gib mir deine Kontonummer und ich spendiere dir deinen Anteil für die nächsten 10 Jahre incl. der fälligen Bankgebühr in 15-facher Höhe, damit eine so ehrenwerte Veranstaltung wie DKFZ weitermachen kann."
HALLO, GANZ FALSCH!
Das ist eine sehr typische Antiraucher-Taktik, das "WHO Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle" und das DKFZ zu "verwechseln" (bewusst, selbstverständlich, da DKFZ einen guten Namen hat!). Das sind aber 2 ganz verschiedene Stiefel.
das "WHO Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle" IST NICHT das Deutsche Krebsforschungszentrum!
Gegen Leute, die wirklich forschen, damit die wahren Ursachen von Krebs besser bekannt werden, um Krebs effizient heilen zu können, habe ich gar nichts anzuwenden.
In jedem Fall so lange nicht, bis sie nicht versuchen, erwachsene Menschen einzuschüchtern und zwangserziehen zu wollen.
Wenn man die Aussagen, die wirklich von DKFZ kommen, analysiert, sieht man sofort den Unterschied zu diesem "Kollaborationszentrum":
Bei DKFZ fehlt irgendwie komplett "die Propaganda", die Leute dort interessieren sich für ganz andere Probleme
Auf die Seiten des "Kollaborationszentrums" findet man fast nur Propaganda gegen Rauchen!
Zitat von der DKFZ Seite:
"Derzeit sind am Deutschen Krebsforschungszentrum drei Kollaborationszentren der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) angesiedelt."
...
"WHO-Kollaborationszentren am DKFZ
* WHO-Zentrum Tabakkontrolle
* WHO-Zentrum für Bildgebung und Strahlentherapie
* WHO-Zentrum Humanpapillomvirus"
Warum diese 3 "am" DKFZ hängen, weiß ich nicht so genau, wahrscheinlich weil alle mit "WHO" beginnen... das ist ein sehr mächtiges Ding.
In jedem Fall sind die Leute vom "WHO-Kollaborationszentrum Tabakkontrolle" KEINE DKFZ Mitarbeiter. Die meisten sind auch keine Ärzte, Chemiker oder Statistiker!
Hier die Gesamtbesetzung:
Leitung:
Dr. med. Martina Pötschke-Langer, M.A.(Heidelberg)
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Dipl.-Psych. Uta Brandt
Dipl.-Psych. Ralph Kohn
Dipl.-Psych. Peter Lindinger (freier Mitarbeiter)
Ute Mons, M.A.
Dr. oec. troph. Svenja Pust
Dr. rer. nat. Katrin Schaller
Dipl. Biol. Maren Schenk
PD Dr. phil. Sven Schneider, M.A.
Dipl.-Soz. Alexander Schulze
Projektmitarbeiterinnen:
Susanne Schmitt
Susanne Schunk
sowie weitere zeitlich befristete ProjektmitarbeiterInnen und Auszubildende
Die "Objektivität" ihrer Aussagen über Passivrauch wird schon durch die Zielsetzung dieses Kollaborationszentrum "angekündigt":
"Hierzu gehören unter anderem drastische Tabaksteuererhöhungen, Bekämpfung des Zigarettenschmuggels, ein umfassendes Tabakwerbeverbot, Abschaffung der Zigarettenautomaten, Durchsetzung des Nichtraucherschutzes und Schaffung rauchfreier Zonen, Produktregulation von Tabakwaren, umfassende Verbraucherinformationen, große Warnhinweise auf Zigarettenpackungen und Verkaufbeschränkungen mit entsprechenden Kontrollen."
Es ist doch klar, was dann rauskommt, oder? Nur das, was rauskommen darf und "gewünscht" ist, alles andere hat zu verschwinden... So weit über die "wissenschaftliche Objektivität".
04.12.2007 - 02:41 Uhr
Genusraucherin
Zitat:
"Ja, weil für sowas Albernes, bei der sich jeder Statistiker einen Ast lachen würde, ist mir meine Zeit zu schade, aber wenn du drauf bestehst bitteschön:
Was haben denn eigentlich die paar tausend hundertjährige Japaner
die die Leute dort statistisch "älter" machen, mit Passivrauchen zu tun? Und wenn, dann gehört das gesagt und nicht nur dazu gesagt."
Wieder eine typische "Antilaucher-Methode": wenn Du keine Argumente mehr hast, dann schreie ganz laut und beleidige, was das Zeug hält!
Es geht NICHT um ein paar tausend hundertjährige Japaner
die die Leute dort statistisch "älter" machen (die gibt es auch, zu ihrer Ehre, manche sind sogar Raucher!) sondern um die Langlebigkeit DER GESAMTEN BEVÖLKERUNG! Und das hat sehr wohl was mit aktiv. oder passivrauchen zu tun, da dort fast alle entweder passiv oder aktiv rauchen!
Hier ein Zitat (ein Link bekommst Du als Strafe nicht mehr, such' selber!):
"1,15 Mio. Menschen, die 90 Jahre alt oder älter sind
Während Frau Minagawa und Herr Tanabe derzeit den Rekord als älteste Frau bzw. ältester Mann der Welt innehaben, bilden beide doch keine so große Ausnahme, wie man vielleicht meinen könnte. Laut Angaben des Statistischen Amts des Ministeriums für Inneres und Kommunikation aus dem Jahr 2006 betrug Japans Bevölkerung im vergangenen Jahr 127,77 Mio. Menschen. Davon waren etwa 1,15 Mio. Menschen neunzig Jahre alt oder älter. Und ca. 29 000 Menschen - 4 000 Männer und 25 000 Frauen - waren sogar 100 Jahre oder älter. Diese Zahlen machen deutlich, wie viele langlebige Menschen es in Japan gibt. "
Und noch eine Meinung aus "der weiten Welt":
"Japan, eines der Länder der Welt, in dem mit am meisten geraucht wird, hält sich in der Weltrangliste der Lebenserwartung unter den ersten drei Nationen. Dennoch sind die Lungenkrebs- und Herzinfarktzahlen in den letzten drei Dekaden gestiegen, während gleichzeitig weniger geraucht wurde. Vielleicht, weil Ernährung und Lebensstil der Japaner immer amerikanischer geworden sind? Ich weiß es wirklich nicht, aber ich bin sehr dafür, solch "unbequeme" Fakten zu untersuchen, statt sie unter den Teppich zu kehren."
Genusraucherin sagte:
Falsch! Leute, die ihre Freiheit, ihre Rechte und ihre menschliche Würde verteidigen, KÖNNEN NICHT fanatisch sein.
Ah. Aber wenn Nichtraucher das machen (ja, auch solch' böse Leute haben Freiheit, Rechte und Würde), dann sind sie auf einmal fanatisch. Dann sind sie Taliban. Sehr konsistente Argumentationslinie. Respekt... Das hat echt kaum noch mehr als Stammtischniveau.
Das ist Selbstverteidigung und Notwehr.
*lol*
Fanatisch sind im Moment allein die Antiraucher. Sie verbreiten diffamierende Lügen über Raucher und wollen den Rauchern die ganze Freiheit und alle Lebensräume stehlen. Sie benutzen dazu besonders miese, unfaire Methoden.
Du hast es ganz offensichtlich nach wie vor nicht kapiert, wo das eigentliche Problem und die Ursache für die gesamte Thematik ist.
Ich werde mich auch mal sehr freuen, und zwar wenn alle diese Antiraucherlügen, besonders die Passivrauch -Lüge und alle "Machenschaften" die dahinten stehen endlich ans Licht kommen. Wenn in unseren Zeitungen wieder die Wahrheit darüber steht. Wenn man wieder fernsehen kann, ohne sich gleich ärgern zu müssen, dass nur "wertvolle NR-Exemplare" dort angezeigt werden dürfen.Das wird wahrscheinlich noch nicht am 1. Januar sein, aber das wird bald kommen, da bin ich absolut sicher!
1. Die Welt ist eine Scheibe.
2. Der Klapperstorch bringt die Kinder.
3. Der Osterhase legt Eier.
4. Die Ausserirdischen sind längst unter uns.
5. Die gesamte Welt wird von Geheimbünden regiert.
6. (Passiv)-Rauch ist gesund.
7. Die Medien betreiben Rauch-Faschismus.
8. Schalke wird deutscher Meister.
9. ... usw.
Ich stehe übrigens weder im "Glaushaus" noch im "Glashaus".Ich stehe einfach auf der Seite, wo Freiheit, gegenseitige Toleranz, Vernunft und Spaß am Leben auch stehen. Und dort bleibe ich auch!
Ich schmeiss mich weg. Du nimmst es Dir raus. auf der Seite von Toleranz und Vernunft zu stehen? Das ist echt ein Brüller. Du bist so dermaßen verbohrt und unglaublich überzeugt, dass Du die alleinige Wahrheit vertrittst... Das ist echt besser als Muppet-Show. Deine Weltverschwörungsparanoia ist so amüsant, das wird mir echt fehlen, sollte diese Diskussion man ein Ende finden. Ernst nehmen kann ich Dich und Deine Verfolgungsargumentation schon lange nicht mehr.
"HALLO, GANZ FALSCH!
Das ist eine sehr typische Antiraucher-Taktik, das "WHO Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle" und das DKFZ zu "verwechseln" (bewusst, selbstverständlich, da DKFZ..."
Wenn das so wäre, dass sich die "Tabakkontrolle" mit fremden
(DKFZ-)Federn schmückt, warum ist sie nicht schon längst auf Unterlassung verklagt worden, die Tabacs schrecken doch sonst vor nichts zurück. Was meinst du, die Gerichte sind von Nichtrauchern unterwandert?! Hahahaha (Lachanfall)
Übrigends ging es um dein Argument der "reichen Antis". Auf den
lächerlichen Etat der "Tabakkontrolle" von 500 000 Euro (dein Anteil 1,6 Ct.) bist du nicht eingegangen
Und weiter führte "Genusraucherin" aus, was sich die "Tabakkontrolle" zum Zielgesetzt hat:
"Hierzu gehören unter anderem drastische Tabaksteuererhöhungen, Bekämpfung des Zigarettenschmuggels, ein umfassendes Tabakwerbeverbot, Abschaffung der Zigarettenautomaten, Durchsetzung des Nichtraucherschutzes und Schaffung rauchfreier Zonen, Produktregulation von Tabakwaren, umfassende Verbraucherinformationen, große Warnhinweise auf Zigarettenpackungen und Verkaufbeschränkungen mit entsprechenden Kontrollen."
Ich finde daran nichts verwerfliches, bist du f ü r Schmuggel, bist du g e g e n Verbraucherinformation, bist du g e g e n Nichtraucherschutz? Bei anderen Punkten magst du dich als Raucherin mit Recht ärgern, hier gehts an Euer Eingemachtes sprich Eure jahrhundertealten und durch nichts zu rechtfertigende Privilegien, gegen die endlich mal was unternommen wird. Und von "talibanmäßiger" Hatz auf Raucher kann ich nun beim besten Willen nichts erkennen
Und was die "Japaner" betrifft...da kannst du ablenken wie du willst,
die "Hirayama" Studie, die die Gefährlichkeit von Passivrauchen nachgewiesen hat, ist von der Tabakindustrie betätigt worden...sag bloß, du weißt es besser?! (Lachanfall II)
Un was deine penetranten "Antiraucherlügen" der Medien betrifft, schau doch mal rein..in die Zeitungen..heute wieder in der Frankfürter Rundschau S. 44/45 (Doppelseite sogar) Teil 4 der Serie "Raucherzone, Forum für Raucher und Nichtraucher"..weinerlicher Abgesang auf den traditionellen Stammtisch..angeblich weil nicht mehr geraucht werden darf und davor Teile 1 bis 3...nur Klagelieder über verlorengegangene "Raucherkultur" Wahrlich, die Beiträge strotzen nur so von Hexenjagten auf und Diskriminierung von Rauchern hahaha (Lachanfall III)
Und was ist auf dem Buchmarkt los? Auf 10 Titeln mit Lobeshymnen auf den Tabak, vielleicht mal ein Titel, der Kritik wagt.
Doch alle Argumente nutzen nichts. Wer Werbung für den Tabak bereits in seinem Nickname führt (oder ist "Genusraucherin" deine eigene Erfindung?) muß sich natürlich bei der kleinsten Kritik bereits in die Enge getrieben fühlen, ausgegrenzt, gettoisiert, diskriminiert,
gekreuzzugt, gejagt, eingekesselt und was euch sonst noch dazu einfällt ..ist dir schon mal aufgefallen, dass von Krieg, Kreuzzug und so gegen Tabak immer nur ihr redet?
Ich habe noch niemals einen Nichtraucher von einem "Raucherkrieg" sprechen hören
Ich glaube, viele Raucher haben kein Problem damit (mal von -20° abgesehen) zum rauchen vor die Tür zu gehen. Genauso, wie viele Nichtraucher kein Problem damit haben wenn man neben ihnen mal eine raucht (wie schon öfter hier auch erwähnt).
Das Problem, das durch das Rauchverbot meiner Meinung nach auftritt ist die Ungerechtigkeit mit der sich die Raucher konfrontiert sehen, dass sie "aus ihrem Revier" "vertrieben" werden, und dass
ihnen plötzlich so viel Agressivität und Hass entgegengebracht wird.
Die Nichtraucher hingegen fühlen sich (ihrerseits) von bestimmten Orten (durch "Rauchbelästigung") vertrieben und wollen sich nicht ihre Kritik und (in der Hinsicht) Gesunde Lebenshaltung nehmen lassen.
Letztendlich (meine ich) ist nicht das Rauchverbot das tatsächliche Problem, sondern
1.: Bestimmte unterschiedliche Meinungen bez. vers. Grundsätze
2.:Die militante Art und weise wie beide Parteien miteinander Umgehen (siehe kommentare)
zwei denkbar ungünstige Probleme... denn es fällt praktisch jedem recht schwer "ruhig" zubeiben wenn einem auf so agressive Art seine Grundsätze abgesprochen werden. (Auch wenn viele hier das zu unterdrücken versuchen.)
...Nur so eine Beobachtung...
ich glaube, die meisten - egal ob raucher oder nichtraucher - sehen das problem nicht darin, dass raucher raus müssen (oder eben nicht), sondern darin, dass mit dem rauchverbot in die rechte der wirte eingegriffen wird.
bisher ist hier auch noch kein befürworter des rauchverbots auf dieses problem eingegangen.
Alles klar?
der wirt vergiftet die leute auch nicht (es sei denn er raucht mit).
nicht alles was hinkt ist ein vergleich, nech? ;)
und natürlich bin ich auch der meinung, dass der wirt durchaus das recht hat, verdorbenes bier auszuschenken, wenn seine gäste das verlangen. schließlich handelt es sich um volljährige, freie bürger.
Zitat:
"Wenn das so wäre, dass sich die "Tabakkontrolle" mit fremden
(DKFZ-)Federn schmückt, warum ist sie nicht schon längst auf Unterlassung verklagt worden, die Tabacs schrecken doch sonst vor nichts zurück."
Nicht ganz! Wie ich schon in dem vorher erklärt habe, es sind 3 "WHO-Kollaborationszentren", die für 4 Jahren "am" DKFZ hängen. Sie sind aber nicht das DKFZ, sondern WHO-Kollaborationszentren. Kannst Du doch auf die DKFZ-Seite genau lesen, wenn es Dich interessiert...
Und "die Tabacs" überschätzt Du schon in Deinem religiösen Hass ganz gewaltig...
Zitat:
"Übrigends ging es um dein Argument der "reichen Antis".
Tja, die schreiben sich nicht auf dem Stirn, von welchen Firmen sie Gelder bekommen, das halten sie gerne geheim. Aber um so viele böswillige Lügen über Raucher zusammen zu schreiben, (wie z. B bei Pro-Rauchfrei gefunden), da muss man endlos Zeit haben... Wer bezahlt denn diese Leute?
Und um die bescheuerten "Anti-Schreck-Bilder" auf die Zigarreten-Packungen (erschreckend ist eigentlich nur das geistige Niveau der Autoren) hinzukriegen, da muss man auch eine Weile fleißig zusammen basteln. Usw. Meinst Du, das sind alle Leute, die eine sehr reiche Tante hatten und sonst nichts zu tun haben?
Um zu sehen, wer ein Interesse daran haben könnte, musst Du nicht nur schauen, wie oft Reklame für Pharma-Produkte im Fernsehen gibt (ca ein Drittel der Gesamtwerbung!), sondern vor allem, für welche Produkte.
Nee, das sind nicht die altbewährten Aspirin, Penizillin usw.
Das sind alles "Medikamente" für (fast) gesunde Leute, damit sie entweder noch gesunder werden oder nie krank!
Um so was zu verkaufen muss man dem Menschen, dem eigentlich nichts fehlt, schon einiges einreden: "Du bist ja noch gesund, aber Du könntest jederzeit krank werden! Es sei den, Du nimmst was wir sagen! Du musst immer was tun, damit Du gesund bleibst, sonst wirst Du krank! Alles kann Dich krank machen, deshalb ewige Prävention!"
Weißt Du überhaupt, wie viele "Rauchentwöhnungs-Präparate" schon existieren? Dafür gibt es aber zu wenig Raucher, die an ihrem Genuss verzichten wollen. Und das muss sich doch ändern, oder ????
Deshalb gibt es für die ganze Welt nur eine einzige "richtige" Alternative (warum kommen schon wieder diese Errinerungen hoch?): der ABSOLUTE RAUCHVERBOT! Sonst geht wirklich die ganze Welt runter...
Zitat:
"Wer Werbung für den Tabak bereits in seinem Nickname führt (oder ist "Genusraucherin" deine eigene Erfindung?) "
Schon wieder diese langweilige, elende Masche der Antis: wer nicht so wie uns denkt und schreit ist von "den Tabacs" bezahlt. Hast Du das immer noch nicht kapiert, dass ich RAUCHERIN bin? Und das ich gerne rauche? Ein letztes mal: ICH RAUCHE EINFACH GERNE!
Stell Dir vor, "Genusraucherin" als Nickname ist tatsächlich meine eigene Erfindung, da hat mich keine Tabakfirma so getauft!
Meine Güte, wie kannst Du nur so albern sein??? Bessere Argumente hast Du nicht?
Und zum Schluss: von "Nicht leben um nicht zu sterben" halte ich persönlich nichts... Sterben muss man eines Tages so oder anders.
Wenn das ganz schnell geht (aber das hat mit Rauchen oder Nichtrauchen gar nichts zu tun...), dann hat man Glück.
Sonst hat man viel Zeit, über sein Leben nachzudenken. Komischerweise bedauert der Mensch dann so gut wie nie das, was er (evt. falsch) gemacht hat, sondern vor allem das, was er sich nicht getraut hat zu machen und deshalb nur ein Traum geblieben ist.
08.12.2007 - 00:44 Uhr
Genusraucherin
08.12.2007 - 03:30 Uhr
Genusraucherin
Zitat:
"Ah. Aber wenn Nichtraucher das machen (ja, auch solch' böse Leute haben Freiheit, Rechte und Würde), dann sind sie auf einmal fanatisch."
Aber klar haben Nichtraucher genau so Freiheit, Rechte und Würde!
Nur die sind jetzt eben nicht angegriffen (Ausnahme, die NR, die dick sind, da hat Herr Seehofer für sie auch was nettes vorbereitet...).
Oder zwingt DICH etwa der Staat auf Deinem Auto ein großes schwarzes Schild zu kleben:
"Autofahren fügt Ihnen und Ihren Mitmenschen erhebliche Schaden zu."
oder
"Autofahren kann tödlich sein."
oder sogar ein "Schreckbild" mit einem zerquetschtem Kind zwischen zwie "zusammengestoßenen" Autos?
Oder hat Dir Jemand irgendwann, irgendwo in dieser Welt, das Nichtrauchen verboten?
Zitat:
"Dann sind sie Taliban."
Das sehe ich sehr differenziert: es gibt normale Nichtraucher (ca 80%), Antiraucher (ca. 15%) und die Antiraucher -Taliban gibt es auch (den Rest...). Um zu verdeutlichen, was ich mit "Antiraucher-Taliban" meine, hier ein paar "geistige Produktionen" von diesen Leuten, aus dem Internet:
"Cooligan" schrieb am 8 Sept.2007:
" Wenn wir schon bei Verboten sind, dann würe ich den asozialen Rauchern mit sofortiger Wirkung das Atmen verbieten."
"Manfred" schrieb am 4.12.2006
"Stört es Sie, wenn ich rauche?"
"Ach, mich stört's nicht mal, wenn Sie brennen!"
"Francois" schrieb am 4.12.2007
"Wenn ein Wirt der Meinung ist, dass er, obwohl es 70% normale Menschen und 30% Nikotinjunkies gibt, auf normale Menschen in seiner Knepe verzichten kann, bitte schön soll er doch."
Usw. und sofort... Will ja die Festplatten hier nicht voll machen...
Zitat
"Du nimmst es Dir raus. auf der Seite von Toleranz und Vernunft zu stehen? "
Ja, das "nehme ich mir raus", ich habe diese Freiheit!
Du übrigens auch :-)
Blöd ist nur, dass man im Leben nicht alles haben kann und schon gar nicht alles auf einmal.
Wenn Du zum Beispiel sagst, "Wir wollen überall alle Räume nur für uns und rauchfrei haben und Ihr Raucher sollt entweder daheim bleiben oder vor der Tür frieren", dann passt das sehr schlecht mit "Toleranz" zusammen... und mit "Freiheit" passt das auch nicht, es sei den, es ist nur Deine eigene Freiheit gemeint :-)
Und wenn Du auch meinen solltest, die Welt besteht aus "70% normale Menschen und 30% Nikotinjunkies", dann hat das kaum mit "Vernunft" was zu tun.
Aber Du kannst selber entscheiden, wo Du stehst.
Zitat:
"6. (Passiv)-Rauch ist gesund."
Wenn Passivrauch so ungesund wäre, wie in der letzten Zeit "gepredigt" wird, müssten in jeder Kneipe 3-4 Leute pro Abend tot umfallen! Es gibt auch viele kritische Stimmen (sachlich und glaubwürdig!), was die "Riesenschädlichkeit" von Passivrauch betrifft aber es wird uns tatsächlich nur eine "vorselektierte Auswahl" präsentiert.
Wenn Du so gerne glauben willst, was diese "Auswahl" sagt, glaube es doch! Aber lass' mich auch meine Meinung haben! Ich habe nicht gerade wenig über das Thema gelesen...
Zitat:
"7. Die Medien betreiben Rauch-Faschismus"
Den Begriff höre ich zum ersten mal, woher hast Du das ???
Tatsache ist, die Medien in ihrer überwiegenden Mehrheit haben monatelang nur das Liedchen gesungen "wie toll das Rauchverbot ist und wie extrem schädlich das Passivrauchen auf einmal ist".
Was mich dabei erschrocken hat war, dass andere Meinungen angeblich ÜBERHAUPT nicht mehr existierten (obwohl sie durchaus vorhanden waren, aber nur im Internet zu lesen). Ich habe mich sogar gefragt, ob wir schon in einer Diktatur leben und ich bis jetzt noch nichts gemerkt habe!
So eine absolut einseitige Darstellung ist für unsere Medien überhaupt nicht normal... habe es bis jetzt noch nie so erlebt.
Die Frage, wie das möglich ist, wie es funktioniert und wer dahinten steht und so entsetzlich viel Druck erzeugen kann, hat mich einige Monate beschäftigt. Als direkt Betroffene sieht man das ein wenig anders und vielleicht auch ein etwas "tiefer"...
So weit über... wie hieß nur dieser Begriff?
PS: Wenn Du antworten solltest: ich lasse mich von Beleidigungen herzlich wenig beeindrucken, schätze aber Sachlichkeit und Vernunft deutlich mehr :-)
christjue sagte:
sehr witzig, mach doch mal ne Kneipe auf und probiers mal. Die Konzession ist erloschen, bevor die Sonne wieder aufgeht, wetten dass...
wie ich schon ganz bewusst schrieb "bin ICH der meinung, dass". genauso wie ich eben der meinung bin, dass der wirt über rauchen oder nichtrauchen in seiner kneipe entscheiden darf. da spielt die aktuelle gesetzeslage keine rolle. gesetze können schließlich geändert werden. deswegen ist das verbot des einen kein argument für (oder gegen) das verbot des anderen.
(an Emiliane)
"...). Um zu verdeutlichen, was ich mit "Antiraucher-Taliban" meine, hier ein paar "geistige Produktionen" von diesen Leuten, aus dem Internet:"
Ist ja schon ein wenig traurig mitanzusehen, wie sich jemand sein Weltbild von anonymen Schreiberlingen aus dem Internet zurechtzimmern läßt...
"Gebusraucherin" schrieb:
(an Emiliane)
"Tatsache ist, die Medien in ihrer überwiegenden Mehrheit haben monatelang nur das Liedchen gesungen "wie toll das Rauchverbot ist und wie extrem schädlich das Passivrauchen auf einmal ist..."
Recht hätten sie, wenn deine Einschätzung stimmen würde. In Wirklichkeit sind die meisten voller Hohn & Haß über die Nichtraucher hergefallen. Ich habe die Beweise.
"Genusraucherin" schrieb
(an mich)
"Und "die Tabacs" überschätzt Du schon in Deinem religiösen Hass ganz gewaltig..."
a.) bin ich nicht religiös
b.) Haß kommt bei mir nur auf, wenn ich nichts mehr ändern kann
c.) die Tabacs nur unter-, aber niemals überschätzen, für letzteres reicht die menschlische Phantasie nicht aus
"Genusraucherin" schrieb
"Tja, die (Tabakgegner.. Anm.v.mir) schreiben sich nicht auf dem Stirn, von welchen Firmen sie Gelder bekommen, das halten sie gerne geheim..."
Oh, da bin ich aber neugierig, weißt du da näheres (bitte aber diesmal Wissen nicht mit Wunschdenken verwechseln)
"Genusraucherin" schrieb
"Weißt Du überhaupt, wie viele "Rauchentwöhnungs-Präparate" schon existieren? Dafür gibt es aber zu wenig Raucher, die an ihrem Genuss verzichten wollen. Und das..."
Ich gehe mal davon aus, dass jedes Präparat sofort vom Markt genommen wird, wenn es nicht läuft..denn neue Kunden gewinnen ist für die garnicht so einfach, da reicht es nicht - wie bei den tabacs - einfach ein süchtig machendes Mittel beizufügen... wonach sollten Aussteiger auch schmachten, wenn nicht nach Nikotin? Ich bin sicher "Genusraucherin" weiß es schon.
"Genusraucherin" schrieb
"Deshalb gibt es für die ganze Welt nur eine einzige "richtige" Alternative (warum kommen schon wieder diese Errinerungen hoch?): der ABSOLUTE RAUCHVERBOT! Sonst geht wirklich die ganze Welt runter..."
Von "absolut" ist nirgends die Rede immer nur von "Nichtraucher schützen" Dazwischen liegen Welten
"Genusraucherin" schrieb
"Meine Güte, wie kannst Du nur so albern sein??? Bessere Argumente hast Du nicht?"
Doch reichlich..wenn du aber nicht drauf eingehst...
"Genusraucherin" schrieb
"Und zum Schluss: von "Nicht leben um nicht zu sterben" halte ich persönlich nichts... Sterben muss man eines Tages so oder anders"
Da mußt du den Autor dieses Zitats verwechselt haben, von mir stammt das nicht... naja kann ja mal passieren
"Genusraucherin" schrieb
"(wie z. B bei Pro-Rauchfrei gefunden), da muss man endlos Zeit haben... Wer bezahlt denn diese Leute?"
Lauter Idealisten, so wie du..dich bezahlt angeblich ja auch niemand
"Genusraucherin" schrieb
"Schon wieder diese langweilige, elende Masche der Antis:"
Dich scheint es weniger zu langweilen, sonst würdest du nicht immer wieder versuchen zu antworten. Ich glaube allerdings, den anderen geht das hier ganz schön auf den Senkel..weil von denen keine Reaktion kommt. Mich ödet das inzwischen auch an und ich sage Tschüüß..und schönen Gruß an deine Stoff-Lieferanten
P.S. Eine Chance hast du noch: Wenn du mir sagst, welche Firma die "Antiraucher" mit soviel Kohle ausstattet, wie du immer behauptest...das wäre für mich mal eine wertvolle Info...
Prof. Michael Siegel (Universität Boston):
Lügen und Fanatismus gegen Raucher eliminieren
Innenansichten der Tabakkontroll- und Anti-Rauch-Bewegung Auszüge aus einem Interview mit Prof. Michael Siegel, M.D., M.P.H.
Auszug:
…] Wenn ich die Macht hätte, würde ich gerne eine Tabakkontrollbewegung sehen, die zu den Wurzeln von Public Health zurückkehrt. Es wäre Bewegung, die erstens sehr hohe ethische Standards hat, die zweitens ehrlich ist und die Wahrheit über Wissenschaft erzählt und das korrekt der Öffentlichkeit kommuziert, drittens die Rechte der Menschen bejaht, insbesondere das Recht auf Beschäftigung, und nicht Diskriminierung gegen irgendwelche Gruppen unterstützt, viertens alle Menschen respektiert und Raucher nicht als Feinde sieht, sondern als Teile der Bevölkerung und der Öffentlichkeit. Ich betone: Das ist Public Health. Wir dienen dem Volk. Solange Raucher zum Volk gehören, sind sie Teil des Publikums. Wir sind letztlich öffentlich Bedienstete, also dienen wir auch den Rauchern und nicht nur den Nichtrauchern. Ich hätte gerne eine Bewegung, die Ethik, Ehrlichkeit, wissenschaftliche Integrität, und Toleranz gegenüber allen Menschen respektiert. […]“
Quelle: FORCES International Round Table (Audiomitschnitt), http://www.forces.org/Multimedia_Portal/index.php?selection=207, März 2008 (Exzerpt und Übersetzung: Netzwerk Rauchen http://netzwerk-rauchen.de, März 2008)
Mitglieder der Forces fielen unter anderem häufig durch destruktive Diskussionsbeiträge in Internet-Foren auf, wenn es um das Thema Passivrauchen ging. Nach Kräften versuchten sie, jegliche sinnvolle und sachliche Auseinandersetzung mit dem Tabakdrogenkonsum zu verhindern oder zu sabotieren. Die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien wurden mangels schlagkräftiger Gegenbeweise einfach in den Schmutz gezogen und lächerlich gemacht.
Dieses angekratzte öffentliche Image der auf niedrigem Niveau pöbelnden Forces ist der Tabakbranche nun offensichtlich nicht mehr gut genug. Angesichts der wachsenden Akzeptanzprobleme der Tabakindustrie, die durch Offenlegung ihrer Machenschaften stark zugenommen haben, sind die eher laienhaft auftretenden Mitglieder der Forces nicht mehr ausreichend, der erdrückenden Beweislast über die Folgen des Tabakdrogenkonsums und die Todesfälle durch Passivrauchen etwas entgegen zu setzen.
Die Tabakindustrie wäre jedoch in den letzten Jahrzehnten gerade in Deutschland nicht so erfolgreich gewesen, wenn sie nicht ihre Marketing-Maschinerie gegen derartige Probleme in den Kampf geschickt hätte. So ließ ihre Antwort gegen die wachsende Bedrohung ihrer Drogenprofite durch zunehmende Aufklärung der Bevölkerung nicht lange auf sich warten. Unlängst wurde die Europäische Konsumentenvereinigung Tabakwaren (EuKT) gegründet, die sich bereits aktiv und aggressiv in die Diskussion um nichtraucherfreundliche Gastronomie eingeschaltet hat.
Auf ihrer Webseite behauptet die EuKT, sie würde sich für einen "Schutz der Raucher" einsetzen. Bereits diese Aussage entlarvt die Vereinigung, denn der wirksamste Schutz der Raucher müsste sich in allererster Linie gegen die Tabakindustrie richten, ein sofortiges Tabakwerbeverbot und Abschaffung aller Tabakautomaten fordern, Hilfsmaßnahmen für Nikotinabhängige und deren Angehörige schaffen usw. Von alledem ist bei dieser Organisation keine Rede. Es geht also bei der EuKT nicht im Geringsten um den Schutz der Raucher, sondern ausschließlich um den Schutz einer lukrativen Einnahmequelle der Tabakindustrie.
Die EuKT setzt sich laut ihren Pressemeldungen für die "Rechte der Raucher" ein, die angeblich zunehmend diskriminiert würden. Dabei ist zuerst einmal klarzustellen, dass die Verweigerung von Sonderrechten für Raucher (auf Luftverschmutzung, Körperverletzung, Kindesmisshandlung, Behindertenfeindlichkeit usw. durch Tabakqualm) völlig konsequent und konform mit den bestehenden Gesetzen ist. Im Übrigen gelten für Raucher die gleichen Rechte wie für Nichtraucher.
Es geht aber bei der EuKT gar nicht so sehr um irgendwelche Rechte, sondern nur um ein weiteres Kapitel des Tabakmarketings. Das wird spätestens dann klar, wenn man sich die personelle Besetzung der EuKT betrachtet. Dieser Verein besteht im wesentlichen aus einem ausgekochten Marketing-Spezialisten mit bombastischem Namen, Oliver Graf von Wurmbrand-Stuppach, sowie zwei Mitarbeitern mit Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit.
Dieser Graf wettert nun in Pressemitteilungen gegen die Anti-Raucher-Bewegung, und hat dabei noch gar nicht kapiert, dass es gar nicht um die Raucher geht. Es geht um den gesundheitsschädlichen Tabakqualm, die allzu oft tödlichen Folgen des Passivrauchens, Kinder- und Jugendschutz, plötzlichen Kindstod, oder ein zusammenbrechendes Gesundheitssystem, um nur einige der unzähligen Aspekte beispielhaft aufzuzählen.
In einer Pressemeldung schreibt Wurmbrand-Stuppach "Raucher wehren sich gegen Diskussion über Rauchverbot". Warum wehren sich die Raucher gegen eine Diskussion? Fehlen ihnen etwa die sachlichen Argumente, warum auch weiterhin nichts gegen 3.300 Passivrauchtote jährlich unternommen werden soll?
Wurmbrand-Stuppach betet die altbekannten Vorurteile herunter, die bereits vor Jahrzehnten in der Strategie des VdC zur Bekämpfung des Nichtraucherschutzes festgelegt wurden: drastische Umsatzeinbußen in der Gastronomie, Verlust zehntausender Arbeitsplätze, Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Raucher, mangelnde Toleranz und Akzeptanz der größten und respektabelsten Minderheit in Deutschland, und natürlich dürfen bei dieser Litanei auch die Milliardeneinnahmen der Tabaksteuer nicht fehlen, von der nicht nur der Staat sondern sogar die Nichtraucher profitieren. Sogar die italienische Staatsregierung bezichtigt der Tabaklobbyist der Lüge, da ihm der großartige Erfolg des italienischen Rauchverbots, das vorbildlich in Europa ist, nicht in den Kram passt.
Die Trugbild-Strategie der EuKT-Tabaklobbyisten wird ebenfalls deutlich, nimmt man den angeblichen Standort dieser Vereinigung unter die Lupe: die Adresse Markgrafenstraße 56, 10117 Berlin. Unter dieser Adresse werden nur Postfächer vermietet, die von der US-amerikanischen Franchising-Firma Mail Boxes Etc. (MBE) als "virtuelle Büros" betrieben werden. Diese Adresse taucht auch im Zusammenhang mit dubiosen Hormonhändlern, der bluemelon.de-Abzocke oder anderen zwielichten Geschäften auf.
Mitglieder der Forces fielen unter anderem häufig durch destruktive Diskussionsbeiträge in Internet-Foren auf, wenn es um das Thema Passivrauchen ging. Nach Kräften versuchten sie, jegliche sinnvolle und sachliche Auseinandersetzung mit dem Tabakdrogenkonsum zu verhindern oder zu sabotieren. Die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien wurden mangels schlagkräftiger Gegenbeweise einfach in den Schmutz gezogen und lächerlich gemacht.
Dieses angekratzte öffentliche Image der auf niedrigem Niveau pöbelnden Forces ist der Tabakbranche nun offensichtlich nicht mehr gut genug. Angesichts der wachsenden Akzeptanzprobleme der Tabakindustrie, die durch Offenlegung ihrer Machenschaften stark zugenommen haben, sind die eher laienhaft auftretenden Mitglieder der Forces nicht mehr ausreichend, der erdrückenden Beweislast über die Folgen des Tabakdrogenkonsums und die Todesfälle durch Passivrauchen etwas entgegen zu setzen.
Die Tabakindustrie wäre jedoch in den letzten Jahrzehnten gerade in Deutschland nicht so erfolgreich gewesen, wenn sie nicht ihre Marketing-Maschinerie gegen derartige Probleme in den Kampf geschickt hätte. So ließ ihre Antwort gegen die wachsende Bedrohung ihrer Drogenprofite durch zunehmende Aufklärung der Bevölkerung nicht lange auf sich warten. Unlängst wurde die Europäische Konsumentenvereinigung Tabakwaren (EuKT) gegründet, die sich bereits aktiv und aggressiv in die Diskussion um nichtraucherfreundliche Gastronomie eingeschaltet hat.
Auf ihrer Webseite behauptet die EuKT, sie würde sich für einen "Schutz der Raucher" einsetzen. Bereits diese Aussage entlarvt die Vereinigung, denn der wirksamste Schutz der Raucher müsste sich in allererster Linie gegen die Tabakindustrie richten, ein sofortiges Tabakwerbeverbot und Abschaffung aller Tabakautomaten fordern, Hilfsmaßnahmen für Nikotinabhängige und deren Angehörige schaffen usw. Von alledem ist bei dieser Organisation keine Rede. Es geht also bei der EuKT nicht im Geringsten um den Schutz der Raucher, sondern ausschließlich um den Schutz einer lukrativen Einnahmequelle der Tabakindustrie.
Die EuKT setzt sich laut ihren Pressemeldungen für die "Rechte der Raucher" ein, die angeblich zunehmend diskriminiert würden. Dabei ist zuerst einmal klarzustellen, dass die Verweigerung von Sonderrechten für Raucher (auf Luftverschmutzung, Körperverletzung, Kindesmisshandlung, Behindertenfeindlichkeit usw. durch Tabakqualm) völlig konsequent und konform mit den bestehenden Gesetzen ist. Im Übrigen gelten für Raucher die gleichen Rechte wie für Nichtraucher.
Es geht aber bei der EuKT gar nicht so sehr um irgendwelche Rechte, sondern nur um ein weiteres Kapitel des Tabakmarketings. Das wird spätestens dann klar, wenn man sich die personelle Besetzung der EuKT betrachtet. Dieser Verein besteht im wesentlichen aus einem ausgekochten Marketing-Spezialisten mit bombastischem Namen, Oliver Graf von Wurmbrand-Stuppach, sowie zwei Mitarbeitern mit Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit.
Dieser Graf wettert nun in Pressemitteilungen gegen die Anti-Raucher-Bewegung, und hat dabei noch gar nicht kapiert, dass es gar nicht um die Raucher geht. Es geht um den gesundheitsschädlichen Tabakqualm, die allzu oft tödlichen Folgen des Passivrauchens, Kinder- und Jugendschutz, plötzlichen Kindstod, oder ein zusammenbrechendes Gesundheitssystem, um nur einige der unzähligen Aspekte beispielhaft aufzuzählen.
In einer Pressemeldung schreibt Wurmbrand-Stuppach "Raucher wehren sich gegen Diskussion über Rauchverbot". Warum wehren sich die Raucher gegen eine Diskussion? Fehlen ihnen etwa die sachlichen Argumente, warum auch weiterhin nichts gegen 3.300 Passivrauchtote jährlich unternommen werden soll?
Wurmbrand-Stuppach betet die altbekannten Vorurteile herunter, die bereits vor Jahrzehnten in der Strategie des VdC zur Bekämpfung des Nichtraucherschutzes festgelegt wurden: drastische Umsatzeinbußen in der Gastronomie, Verlust zehntausender Arbeitsplätze, Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Raucher, mangelnde Toleranz und Akzeptanz der größten und respektabelsten Minderheit in Deutschland, und natürlich dürfen bei dieser Litanei auch die Milliardeneinnahmen der Tabaksteuer nicht fehlen, von der nicht nur der Staat sondern sogar die Nichtraucher profitieren. Sogar die italienische Staatsregierung bezichtigt der Tabaklobbyist der Lüge, da ihm der großartige Erfolg des italienischen Rauchverbots, das vorbildlich in Europa ist, nicht in den Kram passt.
Die Trugbild-Strategie der EuKT-Tabaklobbyisten wird ebenfalls deutlich, nimmt man den angeblichen Standort dieser Vereinigung unter die Lupe: die Adresse Markgrafenstraße 56, 10117 Berlin. Unter dieser Adresse werden nur Postfächer vermietet, die von der US-amerikanischen Franchising-Firma Mail Boxes Etc. (MBE) als "virtuelle Büros" betrieben werden. Diese Adresse taucht auch im Zusammenhang mit dubiosen Hormonhändlern, der bluemelon.de-Abzocke oder anderen zwielichten Geschäften auf.








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20.11.2007 - 19:18 Uhr
mushummel
ich fand es am sonntag wirklich sehr ANGENEHM, in einem gutbürgerlichen speiselokal zu sitzen und das essen zu genießen und das einzige, was rauchte, war der kamin ... und man kommt dann nach hause und riecht NICHT verraucht. das hat was. irgendwie.