19.11.2007 - 19:00 Uhr

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Vom Aussterben bedroht: Original Münchner Filz

Text: roland-schulz - Fotos: Katharina Bitzl

Individuell gestaltete Bierfilzl sind in Münchens Kneipen selten geworden. Dabei können sie so schön sein. Ein Untersetzer-Überblick

Forschungsbrauerei

Ausgabeort: Bräustüberl der Forschungsbrauerei, Unterhachinger Straße 76 in Alt-Perlach Aufmachung: So muss ein Bierfilzl sein: ohne Schnickschnack, aber mit den zwei wichtigsten Informationen drauf – wo trinke ich, und was trinke ich. Das kommt drauf: Selbstverständlich ein „St. Jakobus Blonder Bock“, das Starkbier der Forschungsbrauerei, die sich der Entwicklung neuer Brauarten verschrieben hat – aber vor allem gutes Bier macht. Und im Keferloher serviert. Allerdings nicht das ganze Jahr über: Gerade hat die Forschungsbrauerei zu. Ende Februar ist wieder offen. Das passiert danach: Man findet den Weg zurück zur S-Bahnstation Perlach nicht mehr. Alternativverwendung: Diese Filzl stützen schiefe Tische, vertragen aufgekritzelte Ergebnisse vom Kartenspiel und tun alles, was ein ordentlicher Filzl können muss – nur Häuser kann man wegen der Form damit nicht bauen.
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