listen to the sound of loneliness.
Leises Surren. Das ist alles. Alles was ich höre. Bildschirmgeflimmer in bleierner Dunkelheit. Irgendwann prasselnder Regen, der brutal gegen die Fensterscheiben gedrückt wird. Gefolgt von einem Knarzen im Gebälk. Der Wind ist laut. Der Korbstuhl knistert, als ich die Beine anziehe. Warten. Worauf? Die Tastatur klappert. Begleitet die Gedanken. Ein lebendiges Geräusch. Viel zu lebendig für die innere Leere, das es ausdrückt. Lebendig. Leben. Erinnerungen schlagen Brücken. Ein Lichtstrahl fällt durch Vorhänge. Irgendwo Vogelgezwitscher. Leise und sanft und aufweckend. Ergreifender, als der Donner über einem. Das Rattern der S-Bahn-Räder. Jedes einzelne. Dann wieder Sonntagmorgenruhe. Regelmäßiges Atmen. Ein leichtes Schnarchen. Die Bettdecke raschelt. Der Klang von Haut auf Haut. Ganz leise. So geborgen. Quietschen der Bettfedern. Später… Tapsen von nackten Füßen auf Pressspahnfußboden. Dann auf Fliesen. Türklinkenquietschen. Küchengeklapper. Das wohlige pröttelnde Geräusch der Kaffeemaschine. Leise der Fernseher im Hintergrund. Gemurmelte Worte. Ein lautes Lachen. Unbeschwert. Nichtsahnend. Es wird heller. Die Tastatur ist verstummt. Der Monitor verdunkelt und knistert dabei. Ein Schluchzen. Stille.- Und ich vergesse mich 06.04.2012
- Lebensviereck 03.02.2012
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- AB! (II) 15.09.2011
- AB! 11.08.2011
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19.11.2007 - 18:24 Uhr
kathrinaa